Ich hasse Reklamationen

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Hass Zorn Arbeit Mertingen

Ich arbeite im Reklamationsbüro eines mittelgroßen Unternehmens. Ich hasse diese Arbeit. Ich bin eigentlich, nur so da reingerutscht, ich habe es meinem (mittlerweile Ex-) Mann zuliebe gemacht, da ich bei meiner vorherigen Arbeit immer sehr lange Arbeitszeiten hatte. Ich mag meine Chefin und meine Kollegen, wir sind fast schon wie eine Familie. Doch die Arbeit selbst ist der Horror. Diese Leute, die sich wegen jedem Käse beschweren, ich hasse sie so sehr. Am liebsten würde ich sie am Telefon anschreien und ihnen böse Antwortbriefe schreiben. Es gibt Menschen, denen geht es tausend Mal schlechter als uns hier und ich schlag mich mit solch minderbemittelten Heulsusen rum. Ich würde es ja verstehen, wenn es sich wirklich um etwas schlimmes handeln würde, doch meistens ist es nur Müll, den ich zu hören bekomme. Ich möchte beichten, dass ich einerseits diesen Leuten lange, qualvolle Stunden auf der Toilette ohne Internetempfang und Handynetz wünsche, damit sie die Zeit nicht nutzen können, um sich bei mir zu beschweren. Außerdem habe ich mich im Ausland um mehrere Stellen beworben und möchte so schnell wie möglich weg von hier. Meiner Chefin und meinen Kollegen habe ich noch nichts gesagt. Sollte ich eine dieser Stellen tatsächlich bekommen, weiß ich nicht, wie ich es denen mitteilen soll. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029765 vom 01.02.2012 um 18:39:07 Uhr in Mertingen (18 Kommentare).

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Verräterpack

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Verrat Gewalt Vandalismus Vorurteile

Ich möchte eine Sache beichten, die schon mehrere Jahre her ist. Ich bin in einem Dorf in Sachsen groß geworden, in dem es, wie es leider bei uns nun mal so ist, einen Haufen Gesindel mit rechter Gesinnung gab. Diese zumeist Jugendlichen hatten einen eigenen Club, in dem sie sich immer am Wochenende zum Saufen trafen. Die etwas normalere Dorfjugend, also auch ich, machte immer einen großen Bogen um diesen Jugendclub. Insgesamt lebten wir aber trotzdem mehrere Jahre in friedlicher Koexistenz mit ihnen. Nach einiger Zeit jedoch begannen die Übergriffe auf uns, zunächst harmlose, wie uns von unserem Treffpunkt auf dem Dorfplatz zu vertreiben, was wir murrend hinnahmen, oder kleinere Pöbeleien, wenn einer von uns auf mehrere von ihnen traf. Als sie merkten, dass man uns damit einschüchtern konnte, beziehungsweise, dass es keine größeren Konsequenzen für sie hatte, wurden sie immer frecher und dreister. Bald führten sie sich uns gegenüber auf wie die Könige des Dorfes, kuschten aber vorerst noch, sobald Erwachsene in der Nähe waren. Selbst dieses Verhalten legten sie aber bald ab und begannen uns offen zu terrorisieren. Natürlich hagelte es Beschwerden von den restlichen Dorfbewohnern an die Eltern der Möchtegern-Faschisten. Außerdem war des öfteren die Polizei wegen Ruhestörungen und Vandalismus da. Es wurde allerdings nie ein Verursacher ermittelt, wohl auch deswegen, weil der Vater eines der Anführer der braunen Sippe ein hohes Tier bei der Polizei war.


Nachdem das Thema unter anderem zu Gemeinderat und Bürgermeister vorgedrungen war, und die Familien der Hauptstörenfriede per Post informiert wurden, dass man ein Auge auf ihren Nachwuchs werfen solle, herrschte jedoch erst einmal wieder relative Ruhe. Zumindest bis zu dem Tag, als einer meiner Kumpels mit der Ex-Freundin eines der Problem-Jugendlichen zusammen kam. Die beiden waren noch keine Woche lang ein Paar, als er von fünf Vermummten krankenhausreif geschlagen wurde. Das Mädchen wurde per Brief bedroht. Die Anzeigen bei der Polizei verliefen im Sand, und der Vorfall selbst schaffte es gerade einmal in das örtliche Käseblatt auf die dritte Seite als Fünfzeiler. Trotzdem bedeutete die Sache Krieg. Die Rechten begannen uns unverhohlen zu drohen, wir währen alle "Verräterpack" und sie würden uns eines Tages "fertig machen". Sie schreckten nicht einmal mehr davor zurück, uns am hellerlichten Tag in größeren Gruppen anzugreifen, natürlich nur wenn sie deutlich in der Überzahl waren. Einige von uns landeten daraufhin in der Notaufnahme und ein Haufen unserer Besitztümer, wie Walkmans, Brillen und dergleichen ging zu Bruch. Die Polizei war jedoch weiterhin auf dem rechten Auge blind. Wir beschlossen uns das nicht mehr bieten zu lassen, und planten eine Guerilla-Taktik gegen die Brut.


Über jeden Einzelnen von ihnen wurden von uns so lange Informationen gesammelt, bis wir auf die Minute genau wussten wer von ihnen in der Regel wann wo arbeitete, zur Schule ging, et cetera. Wir fanden heraus, wann sie im Club soffen und wer genau die Anführer waren. Als allererstes zerrten wir eines Nachts den größten der Schreihälse aus seinem Auto, mit dem er völlig dicht aus dem Club nach Hause gefahren war und schubsten ihn genauso herum, wie sie es in der Regel mit uns taten. Wir hatten uns allerdings genauso vermummt, sprachen dabei kein Wort und drohten ihm noch nicht einmal. Am nächsten Abend, wir brauchten gar nicht lange warten, zog sich die braune Rotte zusammen um die Aktion zu rächen. Was sie nicht wussten war, dass sie dabei gefilmt wurden, wie sie mit Baseballschlägern zum Dorfplatz zogen um uns hochzunehmen. Sie zerstörten auf ihrem Weg allerlei Zeug in Vorgärten, außerdem noch Straßenlaternen und Bänke. Währenddessen fotografierten andere von uns ihren Club von Innen, samt verfassungswidrigen Symbolen, Nazidevotionalien und allem Drum und Dran.


Was die Pseudo-Nazis auch nicht wussten, war, dass wir einen kleineren Autounfall auf dem Dorfplatz inszeniert hatten, zu dem die Polizei gerufen worden war. Die Braune Sippe stand also schließlich auf dem Dorfplatz, unschlüssig, ob sie uns trotz der anwesenden und ziemlich alarmiert dreinblickenden Polizei angreifen sollten, oder nicht. Zumindest so lange, bis ich beiläufig aus meiner Hosentasche eine Sturmhaube mit markantem roten Punkt holte, die ich bei der nächtlichen Schubsaktion getragen hatte. Drei der Nazis gingen ohne zu Denken sofort auf mich los, und das war ihr Pech. Ich trug einige Blessuren davon, die Nazis jedoch verbrachten die Nacht im Knast und wir spielten der Polizei und der örtlichen Presse die Fotos des Clubs und die Videos des Aufmarsches zu. Außerdem bekamen die Anführer per Post Kopien der Pläne ihrer Bewegungen, Fotos von ihnen und ihren Familien und noch diverse andere Informationen, zum Beispiel über Straftaten die wir noch nicht zur Anzeige gebracht hatten zugeschickt, aber bei denen wir deutlich darauf hinwiesen, dass jede ihrer Aktionen gegen uns sofort Konsequenzen der unangenehmeren Art hätte. Sie sollten ihren Kleinkrieg gefälligst gegen jemand anderen führen, denn wir hätten ihnen nichts getan, und wir würden einfach nur unsere Ruhe vor ihnen haben wollen. Das fruchtete immerhin teilweise. Obwohl sie uns weiterhin ständig bedrohten, hatten sie keine Lust mehr handgreiflich zu werden, da sie immer damit rechnen mussten, dabei fotografiert oder gefilmt zu werden und irgendwann deswegen im Knast zu landen.

Beichthaus.com Beichte #00029763 vom 01.02.2012 um 12:01:05 Uhr (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Terror-Familie meiner Freundin

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Feigheit Verzweiflung Partnerschaft Familie

So absurd und komisch das klingt, aber ich bin mit meiner Freundin nur noch zusammen, weil ich Angst vor ihrem großen Bruder und ihrem Vater habe. Wenn ich mich trennen würde, würden die beiden mich hundertprozentig so gründlich auseinander nehmen, dass mich nicht mal meine Mutter wiedererkennen würde. Die beiden sind zwei aggressive ein-Meter-neunzig-Hünen, während ich gerade mal knapp eins-fünfundsiebzig und halb so breit um die Schultern bin. Als ich mit meiner Freundin frisch zusammengekommen war, straften mich ihr Vater und ihr Bruder zunächst mit totaler Missachtung und sprachen wenn ich anwesend war, höchstens in der dritten Form von mir. Nach einem halben Jahr stieg ich zum Haussklaven auf und musste niedere Tätigkeiten ausführen, wie den Müll rausbringen, Bierkästen schleppen oder das Bad putzen. Natürlich verstand ich, dass sie mich damit nur rausekeln wollten, aber ich hielt meiner Freundin zuliebe und weil ich den beiden beweisen wollte, dass es mir ernst mit ihr war, durch. Nach einem Jahr begannen ihr Vater und ihr Bruder ab und an auch mal ein netteres Wort mit mir zu wechseln, und ich dachte, jetzt hätte ich es geschafft. Eines Abends luden sie mich jedoch zu einem Umtrunk mit ein paar ihrer Kumpels ein und dort verklickerten sie mir sehr effektvoll, dass ich fällig wäre, sollte ich ihrer Tochter, beziehungsweise Schwester auch nur jemals irgend so etwas wie Kummer bereiten. Ich schwankte dazwischen, ihnen wutentbrannt endlich mal die Meinung zu geigen oder brav ja und Amen zu sagen. Weich wie ich bin tat ich Letzteres, denn ich hatte noch keine Lust auf ein plötzliches und unerwartetes Ableben. Seitdem akzeptieren mich die beiden immerhin einigermaßen. So weit, so gut, wenn es das Problem mit meiner Freundin nicht gäbe. Immer wenn wir Meinungsverschiedenheiten haben, droht sie mir mit ihrem Vater, Bruder oder beiden, worauf ich oft nachgebe. Sie erpresst mich damit regelrecht. Schreibt mir mal eine Arbeitskollegin eine Nachricht oder wagt es gar anzurufen, ist das in ihrer Wahrnehmung bereits der Beweis einer Affäre, sie andererseits darf sich mit irgendwelchen anderen Männern Kuss-Smilies schreiben und zum Kaffee treffen, weil das ja alles ganz harmlos ist. Sie darf mich ungestraft anzicken, mir auf der Nase herumtanzen und auf der Tasche liegen, weil sie sonst zu Papi rennt, süß guckt, und der mich dann mit finsterer Miene beiseite nimmt und fragt, ob ich ernsthaft Ärger wolle. Ich solle gefälligst seine Tochter glücklich machen, wenn ich sie schon bumsen würde. Damit schlage ich auch schon den Bogen zum nächsten Problem. Meine Freundin hat sehr oft Lust mit mir zu schlafen, und ihr Körper ist der helle Wahnsinn. Klingt ja zunächst ganz angenehm.



Leider ist sie im Bett egoistisch wie Dagobert Duck, wenn es um seinen geliebten Geldspeicher geht. Sie mag beispielsweise nicht blasen, weil sie das ekelig findet, aber ich darf sie jedes mal eine halbe Ewigkeit lecken. Das Problem daran ist, dass sie es mit der Körperhygiene nicht ganz so genau nimmt, und deswegen untenrum oft riecht wie ein Fisch, der vor längerer Zeit an Land gespült worden und qualvoll in der prallen Sonne verendet ist. Außerdem bevorzugt sie Stellungen, in denen sie sich so wenig wie möglich bewegen muss. Aber wehe, ich gebe mir dann keine Mühe. Glücklicherweise traut sie sich nicht auch deswegen zu Papi zu rennen. Was mich auch noch an ihr nervt, sind ihre endlosen Shoppingtouren. Sie verbringt am Wochenende im Schnitt acht Stunden in irgendwelchen Einkaufszentren und macht mir jedes mal eine Riesenszene, wenn ich ihr das zigtausendste pinke Oberteil nicht kaufen will. Dazu kommen ihre oben beschriebene Zickereien wegen nichts und diverse Respektlosigkeiten mir gegenüber, die sich ihres Vaters und Bruders wegen eingeschlichen haben. Ihr Geburtstagswunsch für dieses Jahr ist übrigens ganz bescheiden, sie wünscht sich ein Auto. In einem Anfall schieren Wahns habe ich es gewagt ihrem Vater gegenüber Zweifel zu äußern, ob sie das überhaupt braucht. Er hat mir daraufhin wieder mal recht unverhohlen gedroht. Worauf mir der Kragen geplatzt ist und ich ihn gefragt habe, ob er allen Ernstes verlange, dass ich seiner Tochter ein Auto kaufe und er mich auch noch dazu hin prügeln wolle. Des Weiteren habe ich ihm klar gemacht, dass ich bei meinem Anwalt seinen Namen hinterlegt hätte, falls er oder sein Sohn wirklich so dreist wären, mir etwas anzutun. Seitdem habe ich seinen Sohn und dessen Kumpels an der Backe, die mir den ganzen Tag hinterherstalken. Ich glaube wirklich, die einzige Option ist es, mich in einer Nacht- und Nebelaktion irgendwohin ins Ausland abzusetzen, auch wenn ich meiner Freundin damit vermutlich das Herz brechen würde, und ihre Familie sich dann wohl in dem Glauben bestärkt fühlte, dass ich sowieso ein Nichtsnutz bin.

Beichthaus.com Beichte #00029753 vom 27.01.2012 um 11:39:39 Uhr (54 Kommentare).

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Das Mädel mit der Wodka-Flasche

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Trunksucht Völlerei Dummheit Trägheit Mühlheim an der Ruhr

Vor etwa 2 Jahren habe ich (m) mit ein paar Kumpels auf dem lokalen Stadtfest gefeiert. Wie es halt so ist, haben wir ordentlich einen gezwitschert, uns durch sämtliche Currywurst-Buden gefressen und noch mehr gesoffen. Da ich auf harten Alkohol nicht so gut zu sprechen bin, habe ich mich zwischenzeitlich wie ein sterbender Vogel ins Gebüsch zurückgezogen und erst einmal 20 Minuten vor mich hin gekotzt.
Irgendwann hörte ich eine Frauenstimme die fragte ob mit mir alles in Ordnung sei. Ich würgte ein knappes "Ja" heraus und kam hinter dem Gebüsch hervor. Vor mir stand eine zuckersüße Frau, mit einer Wodka-Flasche in der Hand. Sie sah mich etwas verwundert an, streckte mir die Flasche grinsend entgegen und meinte, ich solle erstmal was trinken. Das tat ich dann auch und sie fragte ob ich nicht Lust hätte, mit ihr ein wenig weiter zu feiern. Wir tingelten dann übers Festgelände, redeten viel, lachten, tranken und hatten eine tolle Zeit. Ich besorgte ihr ein paar Zigaretten und wir setzten uns etwas abseits um reden zu können. Sie war mir wirklich sympathisch und ich ihr anscheinend auch. Nach kurzer Zeit merkte ich jedoch, dass das Currywurst-Fressen mit den Kumpels meinen Magen ziemlich strapaziert hatte. Kurzum: Ich musste kacken wie ein Schwein!

Ich hielt das Ganze noch eine Weile zurück, denn das Mädel erwies sich als rundum unkompliziert und liebenswert. Irgendwann war der Druck auf meinem Enddarm allerdings so groß, dass ich kaum noch klar denken konnte. Ich teilte ihr mit, dass ich kurz meine Kumpels suchen gehe, gleich aber wieder da sei.
In Wirklichkeit lief ich, da ich überzeugter Heimscheißer bin, schnurstracks nach Hause und blieb auch dort, da der Heimweg mich müde gemacht hatte. Am nächsten Morgen fiel mir ein, dass ich weder die Nummer noch den Wohnort der schönen Unbekannten wusste. Ich habe sie seither nie wieder gesehen. Jedes Jahr am Stadtfest suche ich sie, finde sie aber nicht. Hiermit möchte ich also beichten, dass ich eine tolle Frau wegen einem Haufen Scheiße habe sitzen lassen und sie wohl nie wieder sehen werde. Es tut mir wirklich Leid und ich habe mir vorgenommen auf Festen jeglicher Art, meinen Essenskonsum einzuschränken.

Beichthaus.com Beichte #00029751 vom 27.01.2012 um 02:33:35 Uhr in Mühlheim an der Ruhr (30 Kommentare).

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Beziehung ohne Körperlichkeiten

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Verzweiflung Engherzigkeit Partnerschaft

Ich habe ein Problem was mich ziemlich belastet. Ich bin zwar nicht direkt asexuell, aber meine Libido ist nur minimal ausgeprägt. Das führt dazu, dass ich so gut wie nie Lust auf Sex habe. Ich wäre schon mit nur einem Mal im Monat vollkommen zufrieden. Mein Freund möchte aber wesentlich öfter mit mir schlafen, am liebsten jeden Tag, oder zumindest jeden Zweiten. Die meisten meiner Freundinnen schlafen so zwei- bis dreimal die Woche mit ihrem Freund, das scheint so die Norm zu sein. Irgendwie fühle ich mich dadurch unter Druck gesetzt und habe gleichzeitig ein wahnsinnig schlechtes Gewissen meinem Freund gegenüber. Es ist ja nicht mal so, dass er sich nicht anstrengen würde mich zu erregen. Aber immer wenn er mich massiert, oder mich küsst, selbst, wenn er mich im vorbei gehen streichelt, denke ich immer er will anschließend mit mir schlafen. Ich verkrampfe mich dann meistens und zicke ihn an, oder werde total kindisch, nur damit er nicht auf die Idee kommt, ich wäre bereit dafür. Letztens hat er überraschend ein Candlelight Dinner vorbereitet. Alles an was ich denken konnte, als ich es bemerkte war, dass er hinterher wohl Sex wollte. Ich war den ganzen Abend lang wie gelähmt und gegen Ende sogar ziemlich unfair und schroff zu ihm. Natürlich wurde er dann sauer und mein Verhalten tat mir unendlich Leid. Wir haben auch schon oft darüber gesprochen, wie wir beide unter der Situation leiden. Eine Lösung die wir gefunden zu haben glaubten war, dass ich es ihm öfter mal mit der Hand machte. Ich kann mich aber nicht einmal dazu aufraffen. Wir haben es vielleicht fünfmal ausprobiert, dann habe ich es verweigert, weil ich mir dabei so benutzt vorkam. Mittlerweile macht mein Freund rein gar keine Annäherungsversuche mehr. Selbst wenn ich Lust habe mit ihm zu kuscheln, natürlich ohne hinterher mit ihm zu schlafen, weist er mich ab. Ich merke langsam wie ich ihn verliere. Er flirtet neuerdings recht offen mit anderen Frauen, was mich insgeheim wahnsinnig eifersüchtig macht. Ich nehme mir oft vor, dass ich ihn heute mal verführe, aber dann schlafe ich doch wieder vor dem Fernseher ein. Mein Freund ist wirklich ein sehr attraktiver und herzensguter Mensch, ich liebe ihn sehr und habe auch große Angst ihn zu verlieren, aber mittlerweile denke ich, dass er es nicht wirklich verdient hat, wie ich ihn in sexueller Hinsicht behandele. Ich weiß mir keinen Rat mehr und denke auch schon über eine Trennung nach, denn eine richtige Beziehung führen wir seiner und auch meiner Meinung nach wegen der fehlenden körperlichen Nähe schon lange nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00029746 vom 25.01.2012 um 11:01:32 Uhr (44 Kommentare).

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