Nur mit der richtigen Unterwäsche

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Selbstsucht Hochmut Ignoranz Dating

Angefangen hat alles in der Primarschule, was schon eine ganze Weile her ist, ich bin inzwischen zwanzig. Einer meiner Klassenkameraden hat mir in der vierten Klasse beigebracht, wie man anhand der Bewegungen einer Frau erkennen kann, welche Art Unterwäsche sie trägt. Sein älterer Bruder hatte ihm das wohl beigebracht - und ich starrte von da an ständig auf weibliche Hintern und analysierte diese. Und mit ungefähr fünfzehn Jahren habe ich dann begonnen, die Zuverlässigkeit dieser Technik zu testen, in diesem Alter wird man ja langsam sexuell aktiv. Seit ich weiß, dass diese Methode sehr zuverlässig ist, wandert mein Blick bei Frauen nach dem Allgemeincheck grundsätzlich zum Hintern, damit ich meine "Fernforschung" weiterführen kann. Inzwischen ist es so, dass mich Frauen mit Slip nicht anziehen - die Art der Unterwäsche ist also schon ein extrem wichtiger Part bei der Auswahl einer Frau. Einerseits bin ich froh, dass ich diese Gabe habe, andererseits schäme ich mich für meine Ignoranz, da ich mein Ästhetikgefühl über das Wohl der Frauen stelle. Zudem komme ich mir oft auch pervers vor, wenn ich mich dabei erwische, wie ich ein weibliches Hinterteil erforsche. Ich hoffe, mir wird vergeben - ich kann ja auch kaum etwas dafür, das beruht auf Erfahrungen und Routinen, die ich schon in meiner Kindheit geprägt habe. Ich kann es nicht einfach aus meinem Kopf löschen und damit aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00032332 vom 02.12.2013 um 15:37:37 Uhr (13 Kommentare).

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Faulendes Gemüse

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Faulheit Trägheit Ekel Großrosseln

Ich (w) habe seit einigen Wochen die schlechte Eigenschaft, faulendes Obst und Gemüse in den Garten zu schmeißen. Das passiert einfach aus Bequemlichkeit, da öfters mal Obst in Vergessenheit gerät, das ich ansonsten in den Komposthaufen hinter dem Haus tragen müsste. Erst gestern Abend habe ich den Garten und das benachbarte Dach bombardiert, indem ich Cherrytomaten aus einer Schüssel herausgeschleudert habe. Es liegen dort bereits Orangen und Äpfel, Karotten und ein paar Kartoffeln. Es hat noch keiner bemerkt, ich habe allerdings auch kein schlechtes Gewissen. Ich tue den Wildtieren damit doch einen Gefallen, wer weiß, wie hart der Winter wird. Und nein, liebe Moralapostel, ich wohne nicht in der Stadt und locke damit Schädlinge an. Ich wohne in einer ländlicheren Wohnsiedlung!

Beichthaus.com Beichte #00032331 vom 02.12.2013 um 20:53:20 Uhr in Großrosseln (14 Kommentare).

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Spielchen mit der Schwester meiner Freundin

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Masturbation Schamlosigkeit Morallosigkeit Falschheit

Es hat damit begonnen, dass ich (25), wie schon oft, bei meiner Freundin (23) geschlafen hatte. Ich hatte relativ lange gearbeitet und schlief deshalb den größten Teil des Vormittags. Ich wachte auf und hatte Lust, meine Morgenlatte zu nutzen. Meine Freundin war bereits mit ihrer Mutter am Kochen, so zog ich mir die Boxershorts aus und wedelte mir einen. Während ich in meinem Kopfkino versunken war, platzte plötzlich die 19-jährige Schwester meiner Freundin ins Zimmer, um mir zu sagen, dass das Essen fertig sei. Ich lag da nackt mit meinem Ständer in der Hand und sagte, ich würde gleich kommen. Sie grinste, machte aber weder Anstalten zu gehen. Sie sah nur zu, wie ich mich dann zur Seite drehte und auf die Bettdecke spritzte. Dann ging sie zurück in die Küche. Ich tat es als einmaliges nettes Erlebnis ab. Aber nach dem Essen, während meine Freundin den Abwasch machte, ging ich ins Badezimmer, um mir die Zähne zu putzen. Da kam die Schwester meiner Freundin zu mir ins Bad und begann sich wortlos auszuziehen. Sie verschwand unter der Dusche - es war echt eine heiße Show. Leider musste ich verschwinden, bevor meine Freundin aus der Küche kam. Aber seit diesem Tag treiben wir öfter kleine Spielchen. Meist bin ich abends nur noch in Boxershorts im Haus unterwegs, die ich, wenn ich mit der Schwester alleine bin, soweit hochstricke, dass mein Schwanz an der Seite rausschaut. Dafür bedankt sie ich, indem sie oft nur mit einem Handtuch bekleidet aus dem Bad kommt und ihr das Handtuch dann zufällig runterutscht. Ich weiß, dass das eigentlich nicht in Ordnung ist, aber es klappt so wunderbar und ich kann nicht aufhören, sie anzusehen oder mich zu zeigen. Es tut mir leid, dass ich meine Freundin auf diese Art hintergehe.

Beichthaus.com Beichte #00032329 vom 01.12.2013 um 16:37:17 Uhr (18 Kommentare).

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Für eine tolerante Gesellschaft

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Vorurteile Zorn Internet Gesellschaft

Mir gehen diese ewig-gestrigen Braunköpfe, die neuerdings überall im Netz ihre überholten und gleichen Tiraden verbreiten, so was von auf den Senkel. Diese Leute sollten nicht noch mehr Aufmerksamkeit bekommen. Das ist es nämlich, was sie zum Überleben brauchen. Sobald sich auch im Internet - wie im realen Leben - keiner mehr um sie kümmert und sie nicht mehr ernst genommen werden, wird ihnen hoffentlich auch hier langweilig und sie verziehen sich wieder. Ich beichte, dass ich diese Sorte Mensch zutiefst verachte und mir wünsche, sie würden endlich aussterben oder alle nach Neuschwabenland auswandern. Ich beichte, dass ich voller Überzeugung ein sogenannter "Gutmensch" bin! Und ich bin stolz darauf!


Ich beichte außerdem, dass mich Feste wie Weihnachten, Ostern und andere einen feuchten Kehricht interessieren, dass ich den Weihnachtsbaum nicht als deutsches Kulturgut anerkenne und es mir herzlich egal ist, ob er öffentlich aufgestellt werden soll. Ebenso ist es mir völlig egal, ob ich über einen Weihnachtsmarkt oder einen Jahresendmarkt flaniere, und ob es dort statt Glühwein und Bratwurst eben Döner mit Buttermilch gibt. Ich beichte, dass mir Schaumküsse mit Schokoladenüberzug und Schnitzel mit Balkangemüse immer noch genauso gut schmecken wie Negerküsse und Zigeunerschnitzel, und dass ich diesen Begriffen nicht hinterhertrauere. Ich beichte also, dass mir eine weltoffene und liberale, tolerante Gesellschaft wichtiger ist, als nationale Identität und ähnliche veraltete Denkweisen.

Beichthaus.com Beichte #00032326 vom 01.12.2013 um 17:43:33 Uhr (47 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Flucht vor der Ex

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Feigheit Peinlichkeit Trunksucht Last Night Ex

Ich (m/24) habe vor knapp einem halben Jahr mit meiner damaligen Freundin schlussgemacht. Eigentlich war das ein logischer Schritt, denn die Beziehung lief nach zwei Jahren doch ziemlich bescheiden. Wir haben uns meistens nur noch getroffen, um gemeinsam Fernsehen zu gucken und mehr lief auch nicht, es gab praktisch keinerlei Anziehung oder Körperkontakt mehr. Ich habe das mehrfach angesprochen, aber es hat sich nichts geändert. Als ich dann irgendwann auf das Thema Schlussmachen hinsteuerte, brach sie in Tränen aus und drohte sogar, sich etwas anzutun, sodass ich das Ganze noch ein paar Wochen ertrug. Es hat sich trotzdem nichts geändert und deshalb habe ich das Ganze irgendwann per SMS beendet. Dieser feige Schritt tut mir leid, aber Angesicht zu Angesicht habe ich das einfach nicht hinbekommen, weil sie jedes Mal ein enormes Drama veranstaltete, wenn ich damit anfing. Mir war aber klar, dass ich ihr danach nicht mehr persönlich begegnen wollte, sondern künftigen Kontakt lieber vermeiden wollte. Sie hat sich auch nichts angetan, sondern nur fast 20 Kilogramm zugenommen, wie ich irgendwann über gemeinsame Freunde erfahren habe.


Ein gutes halbes Jahr ging auch alles gut und ich begegnete ihr nicht - bis ich sie dann irgendwann in der Disco sah. Ich bin ihr den ganzen Abend aus dem Weg gegangen, weil ich eine Konfrontation unbedingt vermeiden wollte, und weil ich nicht wusste, wie ich mit ihr umgehen sollte. Ich hatte nämlich ein ziemlich schlechtes Gewissen wegen der Art und Weise, wie ich das Ganze damals beendet habe. Das Ganze ging auch ein paar Stunden gut, bis ich aus der Toilette kam und sah, dass sie mit ihren Freundinnen ebenfalls auf dem Weg dorthin war. Leider befindet sich die Toilette im ersten Stock und ist deshalb nur über eine schmale Treppe erreichbar. Weil ich ziemlich betrunken und feige war, habe ich dann den einzigen Ausweg genommen, der mir noch blieb. Da ich ihr auf keinen Fall begegnen wollte, hüpfte ich einfach kurzerhand über das Treppengeländer - knapp drei Meter in die Tiefe. Dabei habe ich mir den Fußknöchel gebrochen. Als ich von den Sanitätern aus der Disco getragen wurde, habe ich noch kurz in die Menge der Schaulustigen geguckt und dabei meine Ex entdeckt, die für mich nur ein abwertendes Lächeln übrig hatte. Ich möchte beichten, dass ich ein enormer Feigling bin und lieber in den Abgrund springe, als kurz meiner Ex zu begegnen.

Beichthaus.com Beichte #00032325 vom 01.12.2013 um 03:56:54 Uhr (13 Kommentare).

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