My little Pony

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Peinlichkeit Sucht Verzweiflung Medien Krumbach

My little Pony
Ich habe vor ungefähr einer Woche angefangen: "My little Pony: Friendship is Magic" anzuschauen. Und ich habe jetzt die zweite Staffel vollendet. Die Show ist einfach toll! Noch nie hat mich so etwas so heftig in den Bann gezogen. Oh - ich bin übrigens männlich. Und an alle, die jetzt meinen "Äh, das ist nur für Mädchen!" Ehrlich guckt es euch selbst mal an. Es ist mir trotzdem peinlich, aber ich kann einfach nicht aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00034671 vom 22.12.2014 um 22:17:56 Uhr in 86381 Krumbach (Asternweg) (13 Kommentare).

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Zitate übers Fremdgehen

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Fremdgehen Lügen Eifersucht Partnerschaft

Zitate übers Fremdgehen
Ich (m/23) hatte mit 18 meine erste feste Freundin, die allerdings gut 100 Kilometer entfernt gewohnt hat. Wir sahen uns daher auch nur zwei oder drei Mal die Woche, da man als armer Schüler nicht so viel Geld für Benzin hat, um sich täglich zu besuchen. An einem Wochenende war ich dann wieder bei ihr in Frankfurt, wo wir dann abends auch gekuschelt haben. Hinterher ging sie duschen, während ich etwas auf ihrem Laptop surfte. Damals war ICQ noch weit verbreitet und wir nutzten es auch, um zu kommunizieren, wenn keiner von uns Lust auf Skype hatte. Jedenfalls ging irgendwann ein neues ICQ-Fenster auf mit etwa dem Wortlaut: "Hey, letzte Nacht war geil. Hast du heute Abend Zeit. Mein Schwanz sehnt sich nach dir!" Den genauen Text habe ich ehrlich gesagt nicht mehr im Kopf, aber es war ziemlich eindeutig. Jedenfalls habe ich ihr dann erklärt, dass ich dringend wieder weg muss, und bin dann nach Hause zurückgekehrt. Zwei Stunden später schaltete ich dann auch meinen Laptop an und sah mehrere neue Nachrichten von ihr bei ICQ. Sie war verwundert, warum ich so plötzlich abgehauen bin. Da ich nicht wirklich Lust hatte, mich mit ihr zu beschäftigen, gab ich mich als mein Bruder aus und erzählte ihr, dass ich auf dem Heimweg einen Unfall hatte und jetzt in der Uniklinik Gießen liege.

Sie ist vollkommen ausgeflippt und hat anscheinend heulend ihren Vater überredet, sie sofort in das Krankenhaus zu fahren, da sie selbst keinen Führerschein besaß. Dort fand sie mich natürlich nicht vor. Sie hat dann tagelang versucht, mich zu erreichen, während ich sie ignoriert und mir die Augen ausgeheult habe. Nunja, erste Liebe halt. Die Aufklärung danach hat sie mir "etwas" übel genommen und geschworen, mir den Schwanz abzuschneiden, wenn sie mich jemals wieder sieht, da das anscheinend die schlimmsten Tage ihres Lebens waren. Auch meinte sie, dass der geschickte Text des Unbekannten nur irgendein Zitat war und sie dementsprechend nie fremdgegangen sei. Nun, ich kann mir das zwar nicht vorstellen, aber sollte dies tatsächlich der Fall sein - ich habe den Text jedenfalls nirgendwo gefunden - so muss ich gestehen, dass ich ein Vollidiot bin.

Beichthaus.com Beichte #00034668 vom 22.12.2014 um 14:13:39 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Neid auf dicke Autos & Hartz-IV-Betrüger

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Neid Engherzigkeit Falschheit Sögel

Ich bin eine ganz, ganz schlechte Freundin. Nein, es geht nicht um Liebhaber und gescheiterte Beziehungen, aber ich habe zwei Freundinnen. Einer geht es, dank ihres fleißigen Mannes, der selbstständig ist, unglaublich gut. Dicke Autos, jetzt ein bombastisches Haus gemietet, man fährt ungefähr zehn Wochen im Jahr in den Urlaub, weil der Mann ja so ausgepowert ist, von seinem Job und so weiter. Die anderen - Hartz-IV-Sozialbetrüger, kaufen sich auch jedes Jahr ein Auto, fahren in den Urlaub und so weiter. Sie arbeiten beide schwarz und verdienen sich damit eine goldene Nase. Und was ist mit mir?

Mein Mann und ich arbeiten uns den Buckel krumm und sind froh, wenn wir die anfallenden Rechnungen bezahlen können. Ich tue so, als würde ich mich unglaublich mit meinen Freundinnen freuen. Aber ich freue mich nicht. Ich bin unglaublich neidisch und mir tut das nicht gut. Ich weiß, ich soll mich über das freuen, was ich habe - meine Ehe läuft gut, die Kinder sind gesund, wir haben einen Riesenberg Schulden durch unserer Hände Arbeit abgebaut. Aber ich könnte kotzen, wenn ich sehe, wie den beiden die gebratenen Tauben in den Mund fliegen. Bitte vergebt mir meine hässlichen Gedanken.

Beichthaus.com Beichte #00034588 vom 12.12.2014 um 23:41:40 Uhr in Sögel (9 Kommentare).

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Der Rosenkrieg meiner Eltern

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Familie

Als ich 12 Jahre alt war, ließen meine Eltern sich unter großem Tamtam scheiden. Mein Vater war meiner Mutter mehrmals fremdgegangen und machte auch keinen Hehl daraus, dass sein Grund dafür war, dass meine Mutter in der Ehe 30 Kilo zugelegt hatte. Der folgende Rosenkrieg war gleichermaßen ziemlich gnadenlos von beiden Seiten, und auch irgendwie erbärmlich. Beide Parteien bewarfen sich öffentlich so lange mit Dreck, bis sie sich überall absolut lächerlich gemacht hatten. Natürlich war das eine bescheidene Zeit für mich, ich war haltlos hin- und hergeworfen, und konnte nicht verstehen, wieso die beiden Menschen, die ich neben meiner 5-jährigen Schwester am meisten liebte, sich plötzlich hassten. Sie versuchten, mich gegen den jeweilig anderen auszuspielen, aber nur so lange, bis ich schließlich mit 13 vollkommen aus der Bahn geriet. Ich begann mit Alkohol, Drogen, und Sex. Meine Eltern merkten das natürlich und schoben sich die Schuld gegenseitig zu.

Mittlerweile lebten sie in getrennten Wohnungen, mein Vater hatte zwei Affären und meine Mutter einen neuen Freund. Ich lebte größtenteils bei meiner Mutter, die zunehmend streng, unnachgiebig und unfair mir gegenüber wurde, gleichzeitig meine Schwester aber gnadenlos verhätschelte und bevorzugte. An den Wochenenden war ich bei meinem Vater, der es nicht auf die Reihe bekam, seine Affären, die nichts voneinander wissen durften, vor mir abzuschirmen. Ich merkte natürlich recht schnell, was gespielt wurde, und mein Vater erlaubte mir daraufhin gewisse Freiheiten, wie Rauchen, und ab und an etwas trinken, im Gegenzug dazu, dass ich den beiden Frauen nichts verriet. Meine Mutter versuchte indessen meine Schwester vor meinem Vater fernzuhalten und ihm war das wegen der Umstände ganz lieb.

Ich rutschte allerdings in dieser Zeit immer mehr ab. Meine Drogenkarriere erreichte ihren tragischen Höhepunkt, als ich mir mit 14 auf einer Party versehentlich im Mix mit etwas Alkohol und Marihuana eine Überdosis Koks zog und geistig vollkommen weggetreten war, währenddessen noch von meinem damaligen besten Freund mehr oder weniger vergewaltigt wurde, und schließlich einen Herzstillstand erlitt. Glücklicherweise war eine der Anwesenden Krankenschwester und mein bester Freund bemerkte meinen Herzstillstand rechtzeitig, sonst wäre die ganze Sache wohl anders ausgegangen. Danach wurde ich in eine Klinik für Suchtkranke eingewiesen, wo ich mehrere Monate blieb. Die Situation zwischen meinen Eltern eskalierte allerdings in der Zeit. Meine Mutter verklagte meinen Vater wegen irgendwelcher Unterhaltszahlungen und versuchte, ihm das Umgangsrecht zu entziehen. Sie verhätschelte meine Schwester nun noch mehr und versuchte, mich mithilfe ihres mittlerweile zweiten neuen Freundes, der recht viel Geld hatte, in ein kirchliches Internat abzuschieben.

Solange ich mich weigerte, dahin zu gehen, durfte ich so gut wie nicht mehr raus, nicht mehr Fernsehen - geschweige denn an den Computer, meine Hobbys wurden mir verboten und ich durfte keine Freunde oder Freundinnen mit nach Hause bringen. Schließlich kapitulierte ich vor den Zwängen und ging in das Internat. Dort sollte eigentlich alles besser werden, aber stattdessen wurde es nur noch schlimmer. Der Alltag war geprägt von Mobbing und Hass. Es gab eine Art Gang, die alle anderen einzuschüchtern versuchte und sie bestahl. Wenn die Erzieher nicht hinsahen, gab es schon einmal Handgreiflichkeiten, oder man wurde unter der Gemeinschaftsdusche mit nassen Handtüchern verdroschen, oder von der Gang sexuell belästigt. Die Gang vergewaltigte wohl sogar mal ein Mädchen mit ihrem eigenen Mobiltelefon, aber da war ich glücklicherweise nicht dabei. Ich bettelte in der Zeit regelrecht meinen Vater an, dass er mich wieder aufnahm, obwohl sein Umgangsrecht nach wie vor in der Schwebe war.

Ich beschrieb ihm die Zustände in dem Internat und eines Tages kam er mich endlich holen. Meine Mutter hatte es nach langem Zögern doch erlaubt, wohl weil sie Angst hatte, dass ich wieder zu ihr zurückkommen und ihr neues Familienglück stören könnte. Sie war mit Anfang vierzig noch mal schwanger von ihrem neuen Mann. Ein halbes Jahr nach meinem Weggang wurde das Internat übrigens komplett umstrukturiert und die Mädchen der Gang erhielten Anzeigen und umfangreiche Disziplinarmaßnahmen. Aber da war ich schon längst in der nächsten Misere: Meine neue Stiefmutter war ein Hausdrachen sondergleichen, hatte eine verzogene, stinkend faule Tochter, und konnte mich überhaupt nicht leiden. Außer zum Putzen war ich für nichts gut genug. Meine Stiefschwester durfte sich alle möglichen Freiheiten herausnehmen - ich durfte gar nichts. Ich wurde mit Holz hacken und Hausputz getriezt, während meine Schwester vorm Fernseher hockte und sich einen Ranzen anfraß.

Bei jeder noch so kleinen Verfehlung gab es mächtigen Ärger, meine Stiefschwester konnte indessen regelrecht machen, was sie wollte. Sie kam am Wochenende abends zwei Stunden zu spät und mit einer Alkoholfahne heim, es gab einen Gutenachtkuss für sie und eine kleine Ermahnung. Ich hatte in der Woche ungelogene fünfzehn Minuten Verspätung wegen Blitzeis und bekam wochenlang Hausarrest und eine saftige Predigt. Mein Vater tat nie etwas gegen diese Ungerechtigkeiten. Ich hatte es satt. Als mich meine Stiefmutter zu schlagen begann, war das Maß endgültig voll. Ich verschwand von zu Hause, mit dem Ziel zu meinen Großeltern in einen anderen Teil Deutschlands zu ziehen. Ich trampte und lernte dabei einen äußerst attraktiven jungen Mann kennen, dem ich erzählte, ich sei 19, und machte Urlaub. In Wirklichkeit war ich noch nicht einmal 16. Meine Großeltern nahmen mich vorerst auf, waren bestürzt über meine Geschichte und zeigten deswegen auch sehr viel Verständnis.

Mein Leben verlief bald in geordneteren Bahnen. Ich blieb in Kontakt mit dem jungen Mann, er war übrigens 31, wir dateten uns ein paar Mal, waren auf einer Wellenlänge und schließlich schliefen wir miteinander. Er sah blendend aus, hatte einen tollen muskulösen Körper und gab mir selbst beim Sex das Gefühl von Geborgenheit. Wir begannen eine Beziehung, in der ich ihn allerdings wegen meines Alters anlog. Es stellte sich heraus, dass er Psychologe war und als ich ihm nach einem kleinen Zusammenbruch alles gestand, verließ er mich wider Erwarten nicht, sondern stellte mich einem Kollegen vor. Heute sind wir auf den Tag acht Jahre lang ein Paar, ich studiere selbst Psychologie und habe meine Vergangenheit hinter mir gelassen.

Die Einzige, mit der ich aus der Familie noch Kontakt habe, ist meine kleinere leibliche Schwester, die wegen des Ganzen an Borderline leidet. Durch sie habe ich letztens erfahren, dass meine Mutter an Brustkrebs erkrankt ist und die Prognosen nicht gut sind. Ich beichte, dass ich trotz dieser Tatsache keinesfalls wieder Kontakt mit meinen Eltern aufnehmen werde, dafür sind die Narben, die sie mir seelisch zugefügt haben, einfach zu schlimm.

Beichthaus.com Beichte #00034585 vom 12.12.2014 um 13:29:16 Uhr (18 Kommentare).

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Wie ich beinahe meinen Freund entmannte...

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Engherzigkeit Peinlichkeit Gesundheit Partnerschaft

Ich (w/26) muss beichten, dass ich meinen Freund beinahe entmannt hätte. Eigentlich hatten wir beide einfach nur vor, einen gemütlichen Samstagabend bei Regenwetter auf dem Sofa zu verbringen. Gemütlich einen Joint rauchen, etwas Leckeres essen und uns danach nackt unter die Decke kuscheln. Zu was das führen sollte, ist wohl klar. So nahm der Abend seinen Lauf, wir rauchten, aßen sehr gut und ich wollte noch eben duschen gehen. Frisch geduscht ist es immer schöner. Gesagt, getan. Ich kam aus der Dusche, trocknete mich grob ab und flitzte ins Wohnzimmer. Ich hatte mich nur leider nicht ordentlich genug abgetrocknet und so rutschte ich knapp vor dem Sofa auf den Fliesen aus und fiel mit dem Ellenbogen voran auf den Schritt meines Liebsten.

Er krümmte sich sofort vor Schmerzen und ich habe mich auch sofort entschuldigt - unter schallendem Lachen. Nur wurden seine Schmerzen einfach nicht besser, sodass wir ins Krankenhaus fuhren. Das Ergebnis war eine dicke Hodenprellung und farblich hatte das Ganze auch was von moderner Kunst. Es tut mir irre leid, dass ich mich erst einmal nicht mehr eingekriegt habe vor Lachen und das, obwohl das Unglück meine Schuld war.

Beichthaus.com Beichte #00034581 vom 11.12.2014 um 19:13:41 Uhr (9 Kommentare).

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