Eingesperrt im Keller des betrunkenen Spinners

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Hass Vandalismus Falschheit Arbeit

Ich (m/23) arbeite bei den örtlichen Wasserwerken. Vor etwa sieben Wochen sollte ich für eine Woche den Bereitschaftsdienst übernehmen und erhielt Freitagabend etwa gegen 23.30 Uhr einen Anruf aus der Leitwarte, dass ein älterer Herr sich über sehr niedrigen Wasserdruck beschwert hat. Mein Kollege am Telefon erzählte mir auch noch, dass der Herr wohl schon am Telefon sehr laut und ausfallend geworden war. Also stieg ich in das Bereitschaftsauto und machte mich auf den Weg zu der Adresse, die er mir gegeben hatte. Dort angekommen öffnete mir der Herr die Tür, sagte harsch "gutn amd" und ich konnte schon seine ziemlich starke Alkoholfahne riechen. Schwankend und wortlos führte er mich zu seinem Keller, wo ich mir das mal genauer anschauen sollte. Das Problem war schnell gefunden - der Trinkwasserfilter war derart verdreckt, dass ich mich wunderte, dass er überhaupt die letzten Wochen noch Wasser bekommen hat. Leider konnte ich ihm nicht helfen, da wir nur für das öffentliche Wassernetz zuständig sind, das am Wasserzähler endet, und uns somit gar nicht an der Hausinstallation vergreifen dürfen. Als ich ihm das sagte, wurde er äußerst unfreundlich und wieder sehr ausfallend, nannte mich Hurensohn, Neger, obwohl ich weiß bin, Scheißewühler, Eselficker und Schlimmeres.


Ich sagte ihm, dass ich nicht einmal helfen könnte, wenn ich wollte, da wir nicht die benötigten Teile im Lager haben. Daraufhin fing er an, ohrenbetäubend herumzuschreien, was ich für ein nutzloser Schwanzlutscher sei. Er warf die Kellertür zu und schrie, dass er mich erst wieder rauslassen würde, wenn ich das repariert hätte, und schloss die Tür ab. Ich war also nur mit meiner Taschenlampe, einer Rohrzange, einer Plombenzange, einem Zollstock, den Autoschlüsseln und einem Eimer im Keller eingeschlossen. Natürlich hatte ich ausgerechnet in dieser Situation das Handy im Auto gelassen, sodass ich auch niemanden anrufen konnte. Ich hämmerte daraufhin noch ungefähr zehn Minuten lang gegen die verschlossene Tür und rief laut, dass ich die Polizei rufen würde - das war natürlich nur ein Bluff, denn ich hatte ja kein Handy dabei - doch es rührte sich nichts. Schließlich entschloss ich mich dazu, um aus dieser Situation zu entkommen aber auch aus Rache, das ziemlich große und sogar doppelt verglaste Kellerfenster einfach mit der Rohrzange einzuschlagen, kletterte raus und ging zum Auto. Ich rief den Kollegen in der Leitwarte an und sagte ihm, die Sache sei erledigt, der Fehler liegt nicht in unserem Netz und fuhr nach Hause. Das eingeschlagene Fenster erwähnte ich nicht.


Am nächsten Morgen machte ich mir doch etwas Sorgen, da ich ja eigentlich Sachbeschädigung begangen hatte, unternahm aber nichts. Am darauf folgenden Montag las ich dann in der Lokalzeitung, dass bei der Adresse, bei der ich war, offenbar ein Einbruch stattfand und die Täter das Kellerfenster eingeschlagen hätten, aber nichts stehlen konnten, da der Keller fast leer und die Kellertür verschlossen war. Ich freute mich darüber, dass sich der Mann offensichtlich nicht mehr an mich erinnern konnte und war wieder beruhigt. Wenige Tage später stand erneut ein Artikel dazu in der Zeitung, über den ich mich sehr freute. Der Mann wollte sich das Fenster wohl von der Versicherung ersetzen lassen, deren Gutachter stellten allerdings fest, dass das Fenster von innen zerschlagen wurde. Sie gingen folglich von einem Missgeschick des alten Mannes aus, ersetzten das Fenster nicht und verpassten ihm auch noch eine Anzeige wegen versuchtem Versicherungsbetruges. Ich freute mich insgeheim wie ein Schneekönig, als ich das las. Der Mann muss jetzt neben den Kosten für sein Fenster auch noch die für ein Gerichtsverfahren anfallenden Kosten sowie eine nicht allzu geringe Geldstrafe bezahlen.


Ich bin es gewohnt auch mal Umgang mit aufgebrachten Kunden zu haben und wurde auch schon öfters beleidigt - jedoch noch nie so massiv wie von diesem Rentner und ich wurde auch noch nie irgendwo eingeschlossen! Der Typ war echt ein Arsch, irgendwas musste ich ja tun. Ich wusste ja auch nicht, wie er reagiert, wenn er den Keller wieder öffnet. Wenn der mich schon eingesperrt hatte, hielt ich es auch nicht für ausgeschlossen, dass er noch zu ganz anderen Mitteln greift, wenn er feststellt, dass ich noch da unten bin. Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen und erbitte daher Absolution und Vergebung für meine Taten, insbesondere dafür, dass ich der Polizei nichts gesagt habe und somit den Fall hätte aufklären können.

Beichthaus.com Beichte #00034488 vom 03.12.2014 um 18:36:02 Uhr (18 Kommentare).

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Spielende Kinder vor der Tür

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Lügen Hass Boshaftigkeit Zorn Nachbarn

Ich (m) bin Rentner. Vor meinem Haus, das in einer Sackgasse ganz hinten liegt, spielen ständig Kinder. Die spielen Fußball und schreien dabei herum. Die Mädchen versauen mit Kreidemalereien den ganzen Gehweg. Ich habe versucht zu reden, zu schreien, zu drohen, aber es nutzt alles nichts. Seit meine Frau mich verlassen hat, stören mich gewisse Dinge noch viel mehr. Auch Hundebesitzer laufen an meinem Grundstück vorbei und lassen ihre Köter hemmungslos an meinen Rosen schnüffeln. Für die Hundeabwehr habe ich jetzt eine Flüssigkeit aus dem Internet besorgt, die die Flohsäcke und die verdammten Katzen abhalten soll. Wenn das nicht hilft, lege ich vergiftete Köder aus. Was die Kinder betrifft, bin ich am Überlegen, ob ich mit einer Schleuder Metallkrampen aus dem Fenster schießen soll. Mir reicht es jetzt endgültig. Meine Beichte: Ich habe den Eltern, die vorhin vor meiner Türe standen gesagt, dass alles in Ordnung sei und ich mich beruhigen werde. Das war eine Lüge - ich fange jetzt erst richtig an.

Beichthaus.com Beichte #00034477 vom 02.12.2014 um 18:45:56 Uhr (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Fehlverhalten in der Öffentlichkeit

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Boshaftigkeit Hass Engherzigkeit Gesellschaft Telefon

Ich muss beichten, dass ich eine Aversion gegen aufdringliche Jugendliche habe. Am heutigen Tag habe ich in der U-Bahn eine kleine Gruppe mit türkischer Abstammung erblickt, die sich durch auffallende Ausdrücke und soziopathisches Verhalten besonders von der normalen Gesellschaft abspalteten. Als ich mitbekommen habe, dass sie über einen Messenger ihre neuesten "lustigen" Videos bzw. Bilder teilten, wurde ich hellhörig. Einer dieser Abkömmlinge fand höchstwahrscheinlich erst vor Kurzem Anschluss zu diesem höchst intellektuellen Kreis, weshalb die anderen Gruppenmitglieder nicht im Besitz seiner Mobilfunknummer waren. Als er seine Nummer den anderen dann lautstark kundtat, notierte ich mir diese, um meinem Geistesblitz nachzugehen. Jetzt zu meiner Tat, wegen der ich um Absolution bitte. Ich habe dem Jungen alle Videos mit obszönem Inhalt, die ich finden konnte, zukommen lassen. Darunter sind die neuesten Werbematerialien der ISIS, aktuellste Darstellungen der Front in Syrien, Handlungen von kranken Islamisten sowie weitere Ü18-Materialien. Ich hoffe, er findet die nächsten Wochen keine ruhige Nacht mehr und überdenkt seine Verhaltensweise in der Öffentlichkeit. Es tut mir inzwischen leid, aber es hat mich in diesem Moment wirklich befreit.

Beichthaus.com Beichte #00034474 vom 02.12.2014 um 14:54:55 Uhr (10 Kommentare).

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Streiche am Arbeitsplatz

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Rache Zorn Engherzigkeit Arbeit Kollegen

Ich (m/21) möchte beichten, dass ich meine Kollegen gegeneinander ausspiele und die ohnehin schon schlechte Stimmung weiter in den Keller bringe. Meine Kollegen sind mir gegenüber leider nicht ganz fair gewesen, ich verlasse in einem Monat das sinkende Schiff, wollte es mir aber nicht nehmen lassen, meine Rachegelüste zu befriedigen. Wir haben knapp über ein Jahr zusammengearbeitet, wobei man auch einiges über seine Kollegen erfährt. Eine Kollegin hat tiefe Abneigungen gegen Kunst aller Art, während meine andere Kollegin einen Hundertwasser zu Hause hat. Also habe ich kurzerhand einen Hundertwasser-Kalender besorgt und ihn meiner Kollegin zukommen lassen. Sie hat diesen auch ganz stolz aufgehängt, während die andere schon in Stellung ging, um sich wieder darüber aufzuregen. Der Streit endete in einem Schweigen das mittlerweile eine Woche andauert. Ich schließe außerdem mit einer Münze die Toiletten zu, sodass niemand rein kann und habe Salz und Zucker in der Küche ausgetauscht. Ich habe auch den Kopierer standardmäßig auf 100 Blatt bei einer Verkleinerung von 10 Prozent eingestellt.


Mein Chef ist Dortmund-Fan, ihm habe ich die Tabelle 18-mal auf seinen eigenen, im Büro stehenden Drucker in A3 ausgedruckt, den Druckbefehl allerdings habe ich von dem PC meines Kollegen getätigt, der bekennender Schalke-Fan ist. Langsam ahnen allerdings alle, dass ich etwas damit zu tun habe und das ist auch gut so. An meinem letzten Tag werde ich Forellen in die Spülkästen der Toiletten und in dem aufgestockten Boden deponieren. Leidtut mir nur ein Kollege, der mir nichts getan hat, aber dennoch der Leidtragende ist und weiterhin in dem genervten, egoistischen Haufen arbeiten muss. Und die Forellen, die ich lieber essen würde. Falls jemand Alternativen hat, die genauso stinken und nicht aus Lebensmitteln bestehen: Bitter her damit.

Beichthaus.com Beichte #00034473 vom 02.12.2014 um 14:06:07 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Verhängnisvolle Weihnachtsfeier

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Fremdgehen Ehebruch Rache Weihnachten Arbeit

Ich (m/40) komme mir schrecklich vor, weil ich eine Sex-Beichte abgeben muss. Niemals hätte ich gedacht, dass mir so etwas passiert. Zu viel darf ich nicht berichten, aber mein Arbeitgeber hat mehrere Filialen in Deutschland, der Schweiz und Österreich. In diesem Jahr wollte man sich frühzeitig vor Weihnachten in der Mitte treffen. Von Anfang an wusste ich, dass die Idee einer gemeinsamen Weihnachtsfeier im Chaos endet. Es waren auch die Partner eingeladen - meine Frau wollte ich aber verschonen. Es ist nämlich so, dass sich viele Mitarbeiter nicht mögen, selbst in der eigenen Filiale herrscht zum Teil große Feindschaft, zumindest in unserer. Die Stimmung war von Anfang an verseucht und die meisten Mitarbeiter flüchteten sich in Alkohol und versuchten, möglichst schnell viel zu trinken. Nach vielen leeren Reden und dem Weihnachtsessen trafen sich verschiedene Mitarbeiter an der Theke, um sich den Rest zu geben, viele hatten sich auch schon verzogen. Die vielen Streitereien waren abgeflacht und glücklicherweise gab es keine Handgreiflichkeiten. Aufgrund der gereizten Stimmung habe ich mich mit Alkohol ziemlich zurückgehalten, da ich mich mit Promille im Blut auch nicht immer im Griff habe. Für die fortgeschrittene Zeit war ich daher noch ausgesprochen fit.

Am Ende der Theke schlief unser Chefbuchhalter zwischen Unmengen an getrunkenen Schnapsgläsern. Diesen Typ kann ich so gut leiden wie Fußpilz. Er wird von allen Kollegen als personifiziertes Übel in unserem Haupthaus bezeichnet. Wenn er zu wenig Alkohol im Blut hat, wird er bösartig und sehr ungerecht, meist gegen 10 Uhr morgens. Er ist bereits mehr als 30 Jahre bei uns beschäftigt und wird trotz Alkoholproblems seine Rente hier erleben. Ich habe mich dann lange mit seiner Frau unterhalten, weil sie keinen Gesprächspartner hatte. Sie war nicht die Intelligenteste, dazu auch noch ziemlich hässlich, aber das war mir völlig egal, die Gespräche waren sowieso auf unterstem Niveau. Außerdem war sie ebenfalls total besoffen und lallte nur noch. Als dann alle auf ihren Zimmern waren, wurde ich von Frau Buchhalter gebeten, ihren völlig betrunkenen, schlafenden Mann nach oben zu bringen. Ich musste ihn tatsächlich schultern und per Aufzug in das Zimmer bringen, denn er war nicht mehr wach zu bekommen. Dort habe ich ihn dann aufs Bett geworfen und es hat mir gefallen, wie er da so hilflos schnarchend lag, dieser sonst so bösartige Mensch. Was dann passierte, ist für mich immer noch sehr surreal. Sie fragte mich, ob ich Kondome besorgen würde, als ob es nichts Selbstverständlicheres gäbe. Keine Ahnung, wo ich Kondome hernehmen soll, war meine Antwort, da zog sie sich bereits splitternackt aus. Mir stand das Grauen ins Gesicht geschrieben, denn ihr Mann schnarchte und lag angezogen mit Schuhen im Bett. Ich soll ihn rechtzeitig herausziehen, wurde mir verwaschen gesagt, und sie verlangte von mir lallend, dass es jetzt und sofort geschehen soll. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten kam es dann zum Sex und ich muss sagen, es hat mir sehr gefallen.

Nicht der Akt an sich, sondern wie ihr Gatte im Schlaf dabei auf- und abhüpfte und seine Schnarcher fast im Takt mitmachten. Ich musste sogar zwischendurch laut lachen. Mit ihr gab es keine Knutscherei oder Zärtlichkeiten, nicht einmal ein kleines Vorspiel, nur rein und raus. Eine bessere Demütigung für meinen ungeliebten Kollegen gab es nicht. Anschließend bin ich auf mein Zimmer. Beim Frühstück saßen die beiden wieder zufällig neben mir, es gab aber keine weiteren Gespräche über das Geschehene. Er trank nur Kaffee mit Magentabletten und bei ihr hatte ich das Gefühl, dass sie sich gar nicht mehr richtig erinnern konnte. Ich musste nur immer wieder in mich hinein lachen, wie er geschaukelt hat bei unserem Liebesspiel. Sehr dumm ist nur, dass ich meine Frau betrogen habe, aber eigentlich war es ja nur ein körperlicher Akt, der im tieferen Sinne mit meiner eigenen Beziehung, die wirklich prima ist, nichts zu tun hat. Trotzdem benötige ich unbedingt Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034353 vom 18.11.2014 um 18:14:53 Uhr (23 Kommentare).

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