Prügelei mit einem Türken

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Peinlichkeit Zwietracht Rache Berlin

Ich (m/23) war vor zwei Jahren mit ein paar Freunden im Kino. In diesem Kino wird ab 22:00 Uhr Alkohol verkauft, wir setzen uns also nach dem Film an einen Tisch und gönnten uns noch recht viel. Irgendwann tauchten plötzlich fünf Türken auf, die sich an den Tisch neben uns setzten und ebenfalls ordentlich Alkohol tranken. Ein Kumpel, der schon nicht mehr aufrecht stehen konnte, zeigte auf die Türken und feixte: "Ey, guckt euch diese Schwulen da vorne an, diese Homos!", wir lachten. Die Türken fanden das allerdings weniger lustig, sie kamen zu uns und sahen meinen Kumpel feindselig an, dann fragte einer: "Eh, willst du aufs Maul? Was ist? Willst du?" Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist, aber ich war plötzlich ziemlich wütend. Ich stand auf und bezeichnete einen als den Sohn einer Frau, welche im horizontalen Gewerbe erfolgreich ist. Zusätzlich meinte ich, dass ich die Dienste der Dame gerne in Anspruch nahm. Meine Freunde jubelten mir zu, was mich in meinem Vorhaben bestätigte, zu provozieren.

Der Türke, dessen Mutter ich als Prostituierte bezeichnet hatte, war sichtlich angefressen und behauptete, dass er schon mit meiner Mutter geschlafen hätte, als ich noch in die Windeln gemacht hätte. Obwohl er etwa in meinem Alter war! Wir beleidigten und provozierten uns gegenseitig, es wurde immer hitziger, im Eifer des Gefechts rief ich: "Lass uns prügeln, Arschloch!". Die anderen Türken und meine Freunde waren von meiner Idee begeistert und feuerten den jeweils anderen an. Mein Feind meinte, dass wir beide vor die Tür gehen würden, schließlich hätte eine Prügelei im Kino Konsequenzen, das Personal hatte nämlich schon mehrfach mit einem Rauswurf gedroht. Während wir beide das Kino verließen, blieben die anderen zurück. Ich hörte noch, wie die Türken und meine Freunde darüber diskutierten, wer den Gegenüber platt machen würde.

Draußen angekommen standen wir uns eine Weile gegenüber, niemand wusste, wie es denn jetzt weitergehen sollte. Kleinlaut sagte ich, dass ich eigentlich gar nicht prügeln möchte, der Türke stimmte mir zu und erzählte, dass seine Freunde nur so taten, als wären sie gewalttätig. Wir unterhielten uns plötzlich über Gewalt, dass sie keine Lösung wäre und man über Probleme reden sollte. Wir entschieden uns dafür, uns zu vertragen, doch wir wollten nicht als Feiglinge vor unseren Freunden dastehen, als wir zurück im Kino waren, logen wir über die Auseinandersetzung und behaupteten, die Polizei hätte uns aufgehalten, bevor wir uns prügeln konnten. Dann hätten wir den Polizisten verhauen und er wäre sofort geflüchtet. Unglaubwürdiger hätte es nicht sein können, aber durch den Alkohol glaubten sie uns und für den Rest des Abends wurde nur von unserer gewagten Aktion geredet, alle waren schockiert über unser Verhalten und fragten uns aus. Irgendwie verstanden wir uns auf einmal alle und es stellte sich heraus, dass die Türken ebenfalls an unserer Uni studieren. Seitdem sind wir alle gute Freunde geworden und treffen uns sogar regelmäßig. Wir schämen uns noch heute für dieses asoziale und kindische Verhalten, im Freundeskreis will man immer der harte Kerl sein, mittlerweile haben wir diese Einstellung geändert.

Beichthaus.com Beichte #00040503 vom 20.10.2017 um 16:40:24 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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Wie bekommt man den Abteilungsleiter-Posten?

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Hass Zorn Aggression Kollegen

Ich (m/47) hasse zwei Menschen abgrundtief. Niemals würde ich diesen Menschen etwas tun, ich hoffe, ihnen nie wieder begegnen zu müssen. Aber für mich sind sie so etwas von... wertlos. Der Eine ist mein früherer Kollege. Ein Faulpelz allerersten Ranges, der nur dann etwas gearbeitet hat, wenn eine Beförderung zu erwarten war, oder der Chef in der Tür stand. Sonst hat er schön alles auf uns andere abgewälzt. Es war dann so, dass der Posten des Abteilungsleiters zu vergeben war. Ich bin ehrgeizig - aber nur im fairen Rahmen und auch nicht krankhaft - und hoffte schon, Abteilungsleiter zu werden. Er wollte den Posten auch gerne haben, des Geldes wegen. Mehr Interessenten als uns beide gab es damals nicht.

Als ich dann eines späten Nachmittags kurz vor Feierabend in den Kopierraum ging, klopfte es zaghaft. Ein junges Mädchen, definitiv noch minderjährig, stand mit verschüchtertem Blick in der Tür und ich ging davon aus, dass sie sich verlaufen hat (ich arbeitete in einem großen Bürogebäude mit mehreren Einrichtungen). Sie machte dann aber, es ging sehr schnell, die Tür zu,, riss sich ihre Bluse auf, zog sich die Hose herunter und brüllte wie am Spieß. Die Polizei kam - und ich musste mit ihnen gehen. Verdacht der sexuellen Belästigung/Vergewaltigung. Es wurde alles eingestellt, da man nachweisen konnte, dass ich nichts getan hatte. Aber mein Ruf war ruiniert - meine Frau hat zu mir gehalten und ist auch mit mir in eine andere Stadt gezogen, wo wir beide Arbeitsstellen haben. Aber viele Freunde hielten nicht zu uns und das allerschlimmste - meine Mutter (80) auch nicht - wegen den Nachbarn und dem Gerede, musst du verstehen, sagte sie. Mittlerweile sprechen wir wieder miteinander, aber das große Vertrauen, das wir davor hatten, ist weg. Es stellte sich heraus, dass das Mädchen eine billige Marionette meines widerwärtigen Kollegen war. Er ist öfters in Rumänien und hat dort dieses Mädchen gesehen - bettelarme Familie, sie ging auf der Straße betteln. Er hat sie angesprochen und viel Geld dafür geboten, wenn sie das macht, was sie getan hat.

Ich muss mir oft anhören, dass mein Hass auf den Kollegen berechtigt ist, auf das Mädchen (sie war damals 15) jedoch nicht. Aber ich hasse beide. Den Kollegen schon deutlich mehr noch, aber das Mädchen ist für mich auch eine billige Prostituierte. Ja, sie sind acht Kinder zu Hause - hätten ihre Eltern nicht mal merken können, wann Schluss ist? Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass es in Rumänien keine Verhütungsmittel gibt und dass man nicht mal die paar Münzen für Kondome übrig hat. Und wenn nicht - wie wäre es mit Sexverzicht? Sollte doch jeder mal schaffen. Sorry, aber ich kann dieses Gerede über das arme, arme Bettelmädchen nicht mehr hören. Und selbst der dümmste Mensch hat mit 15 zu wissen, wie sich so eine Anschuldigung auf das Opfer auswirkt - und auf wirkliche Opfer, denen dann niemand mehr glaubt. Als ich gehört habe, dass der Familie sogar noch geholfen wird, bin ich zu Hause schier ausgerastet. Die sind doch wirklich selber schuld - man muss keine Kinder in Massen bekommen. Und das sage ich, der alles andere als ein Ausländerfeind ist und auch eine Frau hat, die ursprünglich aus Kasachstan kommt. Aber sie ist ein Mensch, der mit Ehrlichkeit und Fairness durchs Leben geht - was andere Menschen nicht können (egal, aus welchem Land sie kommen).

Beichthaus.com Beichte #00040498 vom 19.10.2017 um 18:05:05 Uhr (12 Kommentare).

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Ich finde meine Frau nicht attraktiv

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Eitelkeit Partnerschaft Essen

Ich (m/29) bin seit fünf Monaten verheiratet und habe den Eindruck, die falsche Frau geheiratet zu haben. Wie komme ich darauf? Nun, das Hauptproblem meinerseits besteht darin, dass ich von Ihren körperlichen Merkmalen nicht angezogen bin. Ich finde meine Frau nicht sexy und fand es auch nie. Es ist, als wenn ich meinen weiblichen besten Freund geheiratet hätte. Auch vorher kam es immer nur in Beziehungen zu Frauen, die ich nicht sexuell bzw. äußerlich anziehend fand. Was nicht heißt, das sie hässlich waren. Nur nicht mein Typ und das trifft auch auf meine Frau zu.

Wenn ich denn mal jemanden traf, der meinen Vorstellungen (kurvenreich) entsprach, so musste ich jedes Mal feststellen, dass diese Person in keinster Weise mit meinem Charakter zusammenpasste. Ich muss mich zu Sex inzwischen fast zwingen und deswegen kommt es auch selten dazu. Die Vorstellung, Kinder in diese Ehe zu bringen, bringt mich um. Die Angst, jemanden in Zukunft zu treffen, in den ich mich verliebe, ebenfalls. Es war eine riesige Dummheit, jemanden geheiratet zu haben, den ich körperlich nicht anziehend finde.

Beichthaus.com Beichte #00040497 vom 19.10.2017 um 21:21:27 Uhr in Essen (13 Kommentare).

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Mein Schwiegersohn ist dauerhaft krank!

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Ekel Rache Familie Gesundheit

Ich (m/51) habe einen Schwiegersohn, der der größte Hypochonder im gesamten Universum ist. Der Mann ist 27 Jahre jung und schlimmer als 20 Rentner auf einmal. Jede Krankheit, über die man sich unterhält, hatte er, hat er oder hat er garantiert bald. Alles muss desinfiziert sein, das kann er nicht essen, weil es etwas verursachen könnte, bei jedem Schnupfen denkt er über die schrecklichsten Krankheiten nach und wenn nur ein wenig Zugluft beim Autofahren vorhanden ist, macht er sich die größten Sorgen und man muss das Fenster schließen, weil man das Jammern nicht aushält (wunderbar bei kaputter Klimaanlage, wie im Sommer in meinem Auto der Fall gewesen).

Vielleicht ist es nicht die feine englische Art, aber ich habe ihm vor ein paar Monaten eine Speise der etwas anderen Art bereitet, indem ich die Bockwurst, die ich ihm angeboten habe, davor ganz, ganz gründlich mit meinem einwandfreien Sperma besudelt habe. Er macht sich doch immer so schreckliche Sorgen über Eiweißmangel? Hier hat er genügend davon. Es war ganz angenehm, etwas zu wissen, das er nicht weiß. Irgendwie kann ich seither immer häufiger einfach nur über den Deppen grinsen, anstatt mich zu ärgern. Er ist ja grundsätzlich nett und liebt meine Tochter und sie ihn, aber sein ewiges Krankheitsgetue nervt - zumal er quasi nie krank ist, mal abgesehen von einem etwas kratzigen Hals oder Ähnlichem. Ich hoffe auf Vergebung. Ich mache es auch nicht wieder, aber es musste einfach einmal sein.

Beichthaus.com Beichte #00040494 vom 18.10.2017 um 20:41:39 Uhr (15 Kommentare).

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Mein Schwiegervater war ein boshaftes Monster!

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Boshaftigkeit Rache Ekel Familie Rennerod

Ich (w/51) habe regelmäßig meinem bei uns wohnenden Schwiegervater ins Essen gerotzt. Er war ein boshafter Mensch und hat mir das Leben schwergemacht, obwohl ich alles für ihn getan habe und selbst schon schwerkrank zu der Zeit war. Als er es mal wieder eines Tages auf die Spitze getrieben hat und ich ihm dann auch noch zum Dank das Essen runterbringen musste, bin ich vorher in die Zimmer meiner vier Kinder und jeder durfte noch eine kleine Beilage ihrer Wahl dazu tun, was sie natürlich sehr gerne taten, da er auch diese nicht mit seiner Gehässigkeit verschonte. Meine Kinder waren zu dieser Zeit im Alter von 14, 16, 18 und 20 und reden heute noch davon, wie gemein und bösartig der Opa zu ihnen war und lachen sich über das leckere Essen, das er zum Dank von uns bekam, kaputt.

Beichthaus.com Beichte #00040482 vom 17.10.2017 um 17:29:27 Uhr in 56477 Rennerod (8 Kommentare).

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