Mein Gefühl sagte mir etwas anderes.

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Ehebruch Begehrlichkeit Liebe Stuttgart

Ich (m, Mitte 40) bin seit über 20 Jahren verheiratet. Nach der langen Zeit ist der Sex, wie so oft, einfach nicht mehr so spannend. Dazu ist meine Frau recht konservativ und hat keine ausgeprägte Libido. Das führte, trotz vieler Gespräche in der langen Zeit dazu, dass ich irgendwann begann, fremdzugehen. Anfangs mal hier, mal da auf Tagungen oder anderen Gelegenheiten, meist nur einmalig. Schnell aber fand ich eine Affäre besser, weil man sich einfach kennenlernt und besser aufeinander eingehen kann, was dem Sex guttut. Vor 2,5 Jahren dann flirtete ich mit meiner Friseurin. Sie ist 14 Jahre jünger als ich, und so knisterte es zwar irgendwie, aber ich hätte nie gedacht, dass von ihrer Seite ein reales Interesse bestehen könnte. Sie ist schlank, hübsch und witzig, ich untersetzt und eben 14 Jahre älter. Trotzdem fragte ich sie, ob sie mir nicht nach Feierabend die Haare im Büro schneiden könnte, was sie zu meiner Freude und Überraschung bejahte. Auch die Einladung auf ein Feierabendbier bei mir im Büro lehnte sie nicht ab. So saß sie bei mir, wir redeten und flirteten, und ich versuchte mein Glück, indem ich im Vorbeigehen ihren Hals küsste und mangels Gegenwehr dann auch den Mund. Und so gab eines das andere und es begann eine wilde Affäre. Wir konnten uns sowohl bei mir im Büro als auch manchmal bei ihr treffen, wenn ihr Mann nicht da war. Der Sex war nicht nur unglaublich, er wurde sogar immer besser. Und es ist bis heute der beste Sex, den ich je in meinem Leben hatte. Wir passten einfach zusammen, unsere Vorlieben, die wir oft auch erst miteinander erforschten, deckten sich einfach komplett. Sie war mein Fleisch gewordener Traum im Bett.

Natürlich kamen auch Gefühle auf. Ich bin da sehr pragmatisch und unterscheide zwischen Verliebtheit und Liebe. Das sind in meinen Augen einfach zwei Paar Stiefel. Verliebtheit geht vorbei und wird vom Alltag überschattet. Einen Alltag den man in einer Affäre natürlich nicht wie im realen Leben hat. Wir redeten auch darüber, und wir gestanden uns beiden die Verliebtheit ein. Wie das so ist, wenn man verliebt ist, begannen wir beide mehr oder weniger bewusst, an unseren Ehen zu zweifeln. Ich zog deshalb immer wieder die Bremse und verwies auf den Unterschied zu Liebe und die Vergänglichkeit der Verliebtheit. Da müsse man erstmal ein halbes oder ein Jahr abwarten. Trotzdem muss ich wohl Signale gesendet haben die bei ihr große Hoffnung erzeugte, dass ich irgendwann meine Frau für sie verlassen würde. Und tatsächlich kam mir der Gedanke auch ein paar mal. Ich überlegte dann, wie es wohl mit ihr wäre. Dann kam ein Tag, an dem wir nach dem Sex wie üblich Zusammenlagen und redeten. Dabei kam irgendwie das Thema Kinder auf und ich sagte, dass ich froh sei, dass meine mittlerweile alt genug seien und ich nicht wieder von vorne anfangen würde. Das traf sie sehr hart, denn offensichtlich hatte sie sich eine Zukunft mit mir und Kindern mit mir ausgemalt. Sie begann zu weinen, ohne genau zu sagen warum. Es war aber klar was der Grund war.

Ab diesem Zeitpunkt war so einiges nicht mehr gut bei uns. Es gab verschiedene Dinge die passierten, die mir fast schon Angst machten. So sagte sie zwar, sie käme damit klar, aber mein Gefühl sagte mir etwas anderes. Das Thema durfte nicht einmal angeschnitten werden und sie war sofort völlig down. Sie fixierte sich trotzdem immer mehr auf mich. Trafen wir uns, war für sie die Welt in Ordnung. Klappte es zeitlich nicht, brach die Welt zusammen. Das führte dann wieder zu Streitereien, Gezicke und Treffen, bei denen wir zwar Sex hatten (der trotzdem einfach unfassbar geil war), aber immer eine ungute Stimmung in der Luft lag. Ich versuchte dann die Affäre zu beenden, weil ihre Fixierung auf mich ungesund wurde. Ich merkte wie es sie fertig machte, und das wollte ich nicht, denn insgeheim waren meine Gefühle einfach mehr als ich ihr zeigen wollte und konnte ohne sie noch mehr in falsche Hoffnungen zu treiben. Diese erste Trennung hielt aber nicht lange, denn der Sex mit ihr und auch sie als Mensch fehlten mir schnell.
So kam es nach wenigen Wochen zum nächsten Anlauf. Die Fronten schienen geklärt, es schien klar zu sein, dass es nur um den Sex geht. Aber ich meinte schnell zu merken, dass bei ihr trotzdem immer noch so viel mehr an Hoffnung da war, was immer mitschwang. Dieser Druck und die Angst sie damit in eine dauerhafte Verzweiflung zu stürzen arbeitete die ganze Zeit in meinem Kopf. Ich wollte ihr nie weh tun und konnte es nicht sehen, wie ihr Gemütszustand doch total davon abhängig war, wie wir schrieben oder redeten, oder ob wir uns sehen konnten oder nicht.
So kam ich irgendwann dazu für mich zu entscheiden, dass es besser ist, einen Schlussstrich zu ziehen. Das scheint egoistisch, aber ich hatte einfach das Gefühl, dass es für sie besser ist.
Für sie war es hart, denn ich brach den Kontakt völlig ab. Sie quittierte das mit Wut, mit Beschimpfungen, mit Drohungen. Aber ich blieb hart, ich wollte es ihr zuliebe durchziehen. Spätere vorsichtige Versuche von ihr sich wieder anzunähern ließ ich ebenfalls unbeantwortet.
Was sie nicht weiß ist, dass es mir nicht nur damals unfassbar schwerfiel, das zu tun. Sie fehlte mir und fehlt mir bis heute sehr. Nicht nur dieser unfassbare, unglaubliche und unbeschreibliche Sex. Auch das Schreiben oder die Zeit nach dem Sex, Arm in Arm redend und kuschelnd. Sie fehlt mir als Mensch und hat eine Lücke in meinem Leben hinterlassen, die so niemand füllen kann. Ich kann ihr nicht geben, was sie braucht und will, und obwohl ich oft bezweifle, ob meine Entscheidung richtig war, hoffe ich doch immer, dass es gut war und sie gelernt hat, dass ihr Leben nicht von einem einzigen Menschen abhängen sollte. Aber trotzdem: sie fehlt mir sehr!

Beichthaus.com Beichte #00042093 vom 27.05.2020 um 09:24:16 Uhr in Stuttgart (0 Kommentare).

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Affäre mit Babybauch

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Begehrlichkeit Betrug Schwangerschaft München

Ich(w) habe schwanger eine Affäre angefangen. Wir haben so gut gevögelt, aber mittlerweile hat er das Interesse verloren und das macht mich echt traurig. In der Anfangszeit war ich so unglaublich spitz auf ihn und bin schon feucht geworden, wenn ich nur ein Telegramm - Ping gehört habe. Ich merke, dass es mir in meiner Ehe echt fehlt, mich lebendig und begehrt zu fühlen. Meine Affäre würde mich sicher auch nicht glücklicher machen als mein Mann, und in dieser Hinsicht ist es eigentlich auch nicht schlimm, dass sich der Kontakt ausschleicht. Aber ich vermisse das Gefühl, das er mir gegeben hat. Letzte Nacht habe ich geträumt, dass wir uns sehen und er keinen Sex haben will, sondern lieber ein „Nickerchen“ machen will. Ich glaube, es ist jetzt wirklich vorbei.

Beichthaus.com Beichte #00042087 vom 11.05.2020 um 14:59:42 Uhr in 80333 München (Weinstraße) (0 Kommentare).

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Die erotische Klassenfahrt und ihre Folgen.

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Wollust Schamlosigkeit Freunde Begehrlichkeit Neugier Münster

Ich(18) fühle mich schrecklich. Es hat alles mit der Klassenfahrt nach Münster vor zwei Jahren angefangen. Wir hatten damals in der 5. Klasse aus gesundheitlichen Gründen keine und durften diese jetzt nachholen. Ich und die ganze Klasse waren mega aufgeregt. Jeder […]
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Beichthaus.com Beichte #00042084 vom 01.05.2020 um 13:44:23 Uhr in Münster (2 Kommentare).

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Nach einem Partyabend wurde alles anders.

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Prostitution Begehrlichkeit Intim Basel

Ich(m, 30) hatte in meiner Schulzeit etwas Probleme, bei Mädchen zu landen. Ich sah zwar einigermaßen gut aus und war mit vielen Mädel befreundet (Friendzone), aber irgendwie wollte es mit ihnen nie so richtig klappen. Abgesehen von einigen homoerotischen Abenteuern […]
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Beichthaus.com Beichte #00042075 vom 21.04.2020 um 14:12:21 Uhr in Basel (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein gut trainierter Männerkörper.

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Mainz

Ich (w, Ärztin) habe vor kurzem einen Patienten sexuell belästigt. Er war ein ziemlich gut gebauter Mann, den ich operieren sollte - an einer Stelle, für die eine Entfernung der Kleidung nicht unbedingt notwendig ist. Ganz eigensüchtig bat ich ihn, sein Oberteil auszuziehen - es könnte ja Blut darauf kommen, erklärte ich. Als er mit einem halb unterdrückten Grinsen tatsächlich sein T-Shirt auszog, blieb mir fast die Luft weg. So einen derbe gut trainierten Männerkörper habe ich noch nie in meinem ganzen Leben gesehen! Seitdem zweifle ich etwas an meiner Moral - und hoffe echt, dass er es nicht ganz so negativ gesehen hat. Aber dann, war er heiß, der Blick hat sich total gelohnt. Sorry an alle Männer, die ich je deswegen verurteilt habe!

Beichthaus.com Beichte #00042068 vom 08.04.2020 um 21:56:39 Uhr in Mainz (Schillerstraße) (2 Kommentare).

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