Fragt einfach nach dem freien Platz!

41

anhören

Selbstsucht Engherzigkeit Gesellschaft Bahn & Co.

Ich (w/19) beichten, dass ich im Bus immer meine Tasche auf den Sitz neben mir lege, selbst wenn der Bus extrem voll ist. Ich bin der Meinung, dass man fragen sollte, ob der Sitz frei ist, wenn man sich setzen möchte, und sich nicht einfach hinsetzt. Schlimm finde ich es erst recht, wenn sich Leute ungefragt auch noch auf meine Tasche setzen! Ich finde, es hat einfach etwas mit Höflichkeit zu tun, ob der Sitz neben einer Person frei ist, oder nicht. Wenn ich gefragt werde, mache ich natürlich bereitwillig Platz und stehe im Bus auch gerne auf, wenn es für alte oder kranke Menschen keinen Platz mehr gibt. Das Einzige, was mich aufregt, sind die Menschen, die sich ungefragt setzen. Natürlich passiert es auch, dass der Bus extrem voll ist und keiner gesagt hat, dass er sich neben mich setzen möchte. In solchen Fällen denke ich mir, dass sie selber schuld sind, wenn sie nicht fragen können. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00039289 vom 30.01.2017 um 12:26:47 Uhr (41 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich habe auch auf dem Klo die Eier in der Hand!

15

anhören

Ekel Unreinlichkeit Intim

Als Student bewohnte ich im Berliner Osten eine günstige Plattenbauwohnung inklusive Nasszelle im DDR-Schick. Das Flachspül-WC-Becken, bei welchem das große Geschäft zuerst auf dem Teller landet, bevor es in die unendlichen Weiten der Kanalisation gespült wird, entpuppte sich als absolute Fehlkonstruktion. Meine Beichte: Das große Geschäft fiel bei mir einmal so groß aus, dass das feste Stück den Teller erreichte, bevor ich ganz fertig war. Wie ein gefällter Baum stürzte die Konstruktion dann nach vorne und schlug gegen mein Skrotum, welches ich anschließend angewidert in der Dusche reinigte. Seitdem halte ich - egal wo - beim Kacken meine Eier mit einer Hand fest.

Beichthaus.com Beichte #00039288 vom 30.01.2017 um 11:41:59 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Fliegende Windeln und Rattenpisse am Kopf

11

anhören

Boshaftigkeit Ekel Unreinlichkeit

Ich (m/22) möchte beichten, dass ich mit 17 Jahren eine Gruppe Mitarbeiter einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen (in der ich ein Praktikum absolvierte) mit vollgeschissenen Windeln vom Balkon aus abgeworfen habe und diese beim Aufprall geplatzt sind. Die gesamte Scheiße flog durch die Luft und alle rochen nach Urin und Dünnpfiff. Das Schlimme daran war, dass die Windeln nicht mal von Säuglingen stammten. Keiner konnte rausfinden, wer hier sein Unwesen trieb, denn zu diesem Zeitpunkt hielten sich dort sehr viele Menschen auf. Es hätte jeder gewesen sein können. Viele gingen davon aus, dass der Putze (der man dies ohnehin zutrauen konnte) ein Malheur geschehen ist. Wenn ich ehrlich bin, hat es mich zu diesem Zeitpunkt nicht gejuckt, im Gegenteil. Ich habe zwei Wochen danach noch Rotz und Wasser geweint vor Gelächter. Nun ist es lange her und ich bereue es zutiefst. Aber ich denke, dass ich mal Rattenpisse am Kopf abbekam, könnte man schon als Rache des Schicksals bezeichnen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039287 vom 30.01.2017 um 00:04:06 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Freunderlwirtschaft

10

anhören

Betrug Falschheit Arbeit München

Ich beichte, dass ich betrogen habe. Der Betriebsrat gab mir die Aufgabe eine(n) neue(n) Projektleiterin/Leiter auszusuchen. Ich habe nicht den besten gewählt, sondern den Mitarbeiter, den ich am meisten mochte. Ich gab mein Wort, mit besten Gewissen diese Wahl zu treffen und habe es nicht getan. Der Mitarbeiter fragte anschließend, ob er diesen Posten zurecht erworben hätte oder ob es daran läge, dass wir miteinander befreundet sind. Ich log ihn an und sagte, er sei schlicht und einfach der Beste gewesen.

Ich kann meine Entscheidung nicht revidieren und ich kann dem Mitarbeiter auch nichts über meine Lüge und über meinen Betrug erzählen, denn er sagte, er wolle diesen Posten ehrlich erwerben. Die anderen Mitarbeiter munkeln, dass diese Wahl nicht auf ehrlicher Ebene getroffen wurde, sondern durch die "Freundewirtschaft". Ich fühle mich schlecht, weil ich unehrlich zu dem Mitarbeiter war und weil ich die anderen Mitarbeiter um ihren Posten betrogen habe. Mich plagt das schlechte Gewissen zutiefst - und eine innere Unruhe, die mich minütlich aufrisst. Ich wünsche mir wieder Frieden für mich und bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00039286 vom 29.01.2017 um 19:59:57 Uhr in 80333 München (Schillerstraße) (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein

Warum ich mich von meinem Vater misshandeln ließ

11

anhören

Missbrauch Hass Familie

Ich wurde als Kind von meinem Vater missbraucht. Da ich nicht zum Kindergarten ging, sollte er auf mich aufpassen, während meine Mutter am Fließband schuftete. Ich will gar nicht alles erläutern, was diese Person mit mir angestellt hat, aber Flaschen einführen oder mit Zigaretten verbrennen war noch das Harmloseste. Meine Mutter arbeitete in Schichten und da kam es auch mal vor, dass sie gar nicht nach Hause kam, sondern gleich in der Firma übernachtete, weil sie nach dem Spätdienst gleich wieder Frühdienst hatte. Darum hatte sie keine Ahnung, was ich durchmachen musste.

Mir wurde auch immer wieder angedroht, ich würde ins Heim kommen, wenn ich etwas erzähle. Meine Mama hätte mich nicht mehr lieb und auch mit dem Tod meines Haustieres wurde mir gedroht. Heute schäme ich mich, dass ich so lange nichts unternommen habe. Dieser Mensch konnte gewähren, weil ich ihn ließ. Er ist mittlerweile gestorben und ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen und ihn erstechen und alles, was er mir angetan hat doppelt zurückzahlen. Meine Gedanken tun mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039285 vom 29.01.2017 um 16:41:08 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000