Überraschung im Kinderzimmer

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Peinlichkeit Feigheit Falschheit Erfurt

Ich war vor einiger Zeit bei einem guten Freund zum Geburtstag eingeladen. Er wohnt etwa 300km weit weg und ich musste dort auch übernachten. Mein Kumpel hat einen etwa 11-jährigen Sohn und bei besagtem Geburtstag war auch die halbe Verwandtschaft von ihm da. Wir haben an dem Abend ziemlich viel getrunken und ich kannte mich in dem Haus auch nicht so gut aus. So kam es, dass ich am nächsten Morgen noch etwas angetrunken das Klo aufgesucht habe. Ich dachte zumindest, dass es die richtige Tür war. Stattdessen stehe ich plötzlich im Zimmer seines Sohnes und darf mir ansehen, wie er sich grade von einem anderen Jungen von hinten "beglücken" lässt.

Mann, ich habe einen knallroten Kopf bekommen und die beiden haben mich entgeistert angestarrt. Ich habe mich nach unten schauend umgedreht, die Tür zugemacht und habe mit der Begründung, dass es in der Familie einen Todesfall gab, fluchtartig das Haus verlassen. Mir war das so peinlich, dass ich bis heute nicht mal richtig auf die Nachrichten von meinem Freund antworte und er mich dauernd fragt, wieso ich ihn meide. Keine Ahnung, wie ich im das erklären soll und selbst wenn ich ihn irgendwann mal wieder besuche, seinem Sohn kann ich einfach nicht mehr ins Gesicht schauen - das weiß ich jetzt schon. Ich habe ja nichts gegen erste sexuelle Erfahrungen, aber bitte schließt das nächste Mal einfach ab!

Beichthaus.com Beichte #00039065 vom 15.12.2016 um 03:46:53 Uhr in Erfurt (21 Kommentare).

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Ich lebe nur noch online!

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Trägheit Faulheit Dummheit Maßlosigkeit Sucht Studentenleben

Ich verschwende mein Leben am Computer. Es hilft auch nicht, dass ich begabt bin - wenn ich mein Potenzial nicht nutze, ist es so, als hätte ich von niemals eines gehabt. Ich verbringe viel zu viel Zeit online. Lasse mein Leben schleifen. Ich weiß, dass es falsch ist, aber innerlich laufe ich immer vor dem Schmerz davon. Ich studiere mit positiven Erfolgen, aber viel zu langsam. Ich verhalte mich faul und verzogen. Ich schiebe Prüfungen auf und es zerreißt mich innerlich. Ich finde immer etwas Besseres zu tun - oder glaube das zumindest. Ich habe schon zu viel Pornografie konsumiert und dazu masturbiert.

Obwohl ich weiß, welche verheerende Wirkungen regelmäßiger Pornokonsum auf den Pärfrontalkortex, die graue Gehirnmasse, Erinnerungsvermögen, das Dopaminsystem und Reward-Center des Gehirns hat, habe ich schon so oft nachgegeben. Und mir dann geschworen es nie wieder zu tun und wieder versagt. Ich lebe mein Leben nicht, ich warte, ich vegetiere und sieche dahin, und ich weiß, was zu tun wäre und tue es nicht. Das ist eine Todsünde und es bricht mir das Herz, dass ich zu dumm und zu willensschwach bin, um mein Leben in die Hand zu nehmen, um etwas zu ändern. Etwas muss sich ändern, so jedenfalls kann ich nicht weiterleben. Nicht als selbstgefälliger, fauler Zeitverschwender.

Beichthaus.com Beichte #00039064 vom 14.12.2016 um 22:17:16 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Sex? Nur im Dunklen!

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Eitelkeit Verzweiflung Lügen Partnerschaft

Es gibt da eine Sache, die mich ziemlich belastet. Ich war als Kind sehr dünn. Mit 14 habe ich wegen starker Regelschmerzen die Pille verschrieben bekommen. Die Regelschmerzen waren weg, leider habe ich durch die Pille sehr viel Appetit bekommen, weswegen ich zugenommen habe. Dadurch habe ich Dehnungsstreifen bekommen. Ich wurde zwar nicht übergewichtig, aber meine Haut hat den Wachstumsschub sowohl in die Vertikale als auch in die Horizontale nicht so gut mitgemacht. Ich habe dadurch, dass ich auf zuckerhaltige Getränke verzichtet habe, wieder etwas abgenommen. Aktuell bin ich (22) ziemlich schlank. Die Dehnungsstreifen sind aber noch da und aus welchen Gründen auch immer habe ich seit ein paar Jahren Cellulitis, obwohl ich mich nicht ungesund ernähre.

Ich habe einen Freund, vor dem ich mich sehr dafür schäme. Wir haben nicht wenig oder langweiligen Sex, aber es findet fast nur im Halbdunkeln statt. Wir sind schon fast zwei Jahre zusammen und mich macht es fertig, diese Problemzonen immer verstecken zu müssen. Was Schwimmbad angeht, täusche ich eine Chlorallergie vor. Wir haben manchmal auch draußen Sex, aber nur weil ich dabei ein Kleid anlassen kann. Ich denke, dass er der Mann sein könnte, den ich heirate. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch geheim halten kann. Das Ganze macht mich ziemlich fertig, wo man doch überall diese retuschierten Körper ohne Dehnungsstreifen und Orangenhaut sieht. Er sagt mir oft, dass ich gut aussehe und ich tue auch viel dafür, aber ich fühle mich wie eine Lügnerin, wenn er das zu mir sagt.

Beichthaus.com Beichte #00039063 vom 14.12.2016 um 17:56:33 Uhr (16 Kommentare).

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Spaß an der Idiotie

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Dummheit Maßlosigkeit Gesellschaft Internet Politik Hamburg

Mir gefällt die zunehmend emotionalisierte, politische Gesprächskultur in Deutschland. Vor allem im Internet. Es ist einfach Comedy pur, dabei zuzusehen, wie sich diese konservativen Hinterwäldler und linksgrünen Naivlinge gegenseitig die Köpfe einschlagen und sich dabei auch noch anmaßen, im Namen des Volkes zu sprechen. Einerseits finde ich es ja bedenklich, wenn sich dieses Schwarz-Weiß denken in der Mitte der Gesellschaft etabliert. Andererseits habe ich meinen Spaß an dieser Idiotie.

Beichthaus.com Beichte #00039062 vom 14.12.2016 um 14:57:40 Uhr in 21031 Hamburg (Alte Holstenstraße) (9 Kommentare).

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Ich werde meine Schwiegermutter überleben

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Aggression Feigheit Zorn Maßlosigkeit Familie

Ich wünsche meiner Schwiegermutter den Tod oder eine schwere Krankheit. Sie ist extrem dominant und kontrolliert unser Leben. Sie verbringt ihre Tage in unserer Wohnung und könnte gehen, wenn sie wollte. Ich aber kann nicht weg. Alles unter den Deckmantel des Gutmeinens. Dabei sagt sie zu mir, ohne sie würde ich alles nicht schaffen. In Wirklichkeit verbringe ich sehr viel Zeit mit ihr als Gesellschafterin. Sie greift mich auch vor anderen verbal an - aber wenn mein Mann da ist, tut sie das nicht. Sie ist misstrauisch allen Menschen gegenüber und schimpft über jeden. Sie ist ein Machtmensch und braucht das Gefühl, gebraucht zu werden. Sie verbringt jeden Abend, jeden Urlaub, jedes Wochenende, jeden Theaterbesuch, jeden Restaurantbesuch mit uns. Jeden Tag sage ich mir: ich bin jung, ich bin gesund. Ich werde es überstehen. Länger als sie.

Beichthaus.com Beichte #00039061 vom 14.12.2016 um 10:37:16 Uhr (14 Kommentare).

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