Der Sommer ist die Hölle!

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Hass Selbstsucht Zorn Masturbation Ekel Hamburg

Ich hasse den Sommer abgrundtief und hoffe, dass diese schreckliche Jahreszeit endlich ein Ende findet, ich halte es nicht mehr aus! Es ist zu heiß, ich werde von Mücken und anderen Insekten heimgesucht und überall sieht man Leute, die grillen und das angeblich schöne Wetter feiern. Sonne sorgt für Glückshormone, mich macht sie traurig oder wütend. Wenn es regnet oder, noch besser, gewittert, dann bin ich glücklich, ich fühle mich regelrecht lebendig und liebe es, durch den Regen zu rennen. Ich habe regelrechte Aggressionen, wenn ich im Sommer nach draußen gehen muss, diese Hitze ist so unerträglich, selbst bei kurzer Kleidung. Ich sehe mager und bleich wie eine Leiche aus, ständig höre ich: "Iss doch mal ein Eis, du Skelett, es ist das perfekte Wetter für Eis", "Du musst aber mal in die Sonne, du bist so blass", niemals würde ich mich von dieser Verbrennungsanlage bestrahlen lassen, ich hasse die Sonne, auch wenn sie lebenswichtig ist, ich finde sie scheiße! Ich will niemanden die Freude auf das Wetter verderben, aber der Sommer ist für mich die Hölle! Wenn der Sommer ein Mensch wäre, würde ich ihn ordentlich verprügeln, für diese schreckliche Zeit, die ich Jahr für Jahr erleben muss! Ich will, dass es endlich regnet und kalt wird. Meine Beichte? Ich habe in die Sonnencreme meines Opas gewichst!

Beichthaus.com Beichte #00040229 vom 26.08.2017 um 18:42:58 Uhr in Hamburg (13 Kommentare).

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Der hat eine Ess-Störung!

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Zorn Rache Schule Bonn

In der achten Klasse fand in der Schule ein Elternabend statt, ich (m/20) bat meine Eltern, mit dem Klassenlehrer über einen Mitschüler zu sprechen, da dieser ständig bei Klassenarbeiten einen Spickzettel verwendete und anschließend damit prahlte. Meine Eltern sprachen das Thema an, nannten jedoch keine Namen. Anscheinend fühlte sich die richtige Mutter angesprochen, weshalb sie nach dem Elternabend meine Eltern unhöflich und schäumend vor Wut anschrie, was ihnen denn einfallen würde. Damit nicht genug: Sie behauptete, einige Mitschüler und ich hätten ihren Sohn gemobbt, dadurch hätte er Depressionen und eine Essstörung. Alles war gelogen, ich hatte nie auch nur irgendjemanden gemobbt und der Sohn hatte abgenommen, weil er starkes Übergewicht hatte. Ich war so wütend, dass diese Mutter Lügen verbreitete, besonders, dass sie mir Mobbing unterstellte, so etwas hätte ich nie getan. Am darauffolgenden Tag hatte mich der Mitschüler hämisch angegrinst, weil seine Mutter mich zuvor auf dem Gang angeschrien hatte. Als ich zu Hause war, war ich immer noch sauer, in meiner Wut tat ich etwas Unüberlegtes, um mich an Mutter und Sohn zu rächen: ich rief das Jugendamt an und erzählte gespielt besorgt, dass ein Junge aus meiner Klasse immer weiter abnehmen würde, die Mutter würde nichts unternehmen.

Ich reichte der Dame die Adresse weiter und sie bedankte sich für den anonymen Hinweis. Ein guter Freund des Jungen erzählte dann herum, die Mutter hätte eine Vorladung vom Jugendamt im Briefkasten gefunden, irgendjemand hätte sie dort angeschwärzt. Alle waren ganz aufgeregt und fragten sich, wer es gewesen sein könnte. Ich machte mit und verdächtigte die Lehrerschaft, um nicht aufzufallen. Anscheinend hatte der Junge tatsächlich eine Ess-Störung und es gab riesige Probleme für die Mutter, die nichts unternommen hatte. Aber auch für meine unschuldigen Eltern, die von ihr beschuldigt wurden. Ich bin bis heute darüber schockiert, wie durchtrieben und hinterhältig ich mit dreizehn Jahren war. Vielleicht hätte ich damit fast eine Familie zerstört. Ich hätte das nicht tun dürfen und es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00040223 vom 24.08.2017 um 12:31:33 Uhr in Bonn (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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So rächt man sich an seinem Ausbildungsplatz!

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Rache Ungerechtigkeit Arbeit

Vor ein paar Monaten habe ich eine Ausbildung begonnen, meine zweite, denn eine abgeschlossene besitze ich bereits. Ich bin Mitte 20 und dachte mir "jetzt oder nie" und sollte nun also nochmals für drei Jahre Azubi sein - im Einzelhandel. Die Firma, in der ich gelandet bin, ist der allergrößte Kackhaufen, den ich bis dato erlebt habe und ich bin seit meinem 17. Lebensjahr vollkommen beruflich eingespannt. Überstunden ohne Ende (173 Stunden pro Monat sind erlaubt, ich komme nie unter 190 raus, die weder durch Freizeitausgleich noch durch Auszahlung beglichen werden), unfaire Personal-Einsatz-Pläne, dass es zum Himmel stinkt (Azubis haben niemals Samstags frei. Das ist oberstes Gebot) und grundsätzlich dieses "Depp vom Dienst"-Gehabe, obwohl jetzt schon ohne mich nichts mehr läuft. Einen zweiwöchigen Sommerurlaub gab es nur nach ewigem Betteln, obwohl er einem Azubi ebenfalls zusteht. Narrenfreiheit gibt es hier sowieso nicht, da Azubiss ihren Urlaub nach den Schulferien planen müssen - während der Schulzeit wird kein Urlaub erteilt. Wenigstens gab es hier ein Einsehen, ansonsten wäre ich wieder ohne Erholung da gestanden.

Wohlgemerkt lässt man mich jetzt schon allein im Laden stehen, ich mache abends die Kassenabrechnungen und auch sonst alles - Vollzeitkraft als Azubi getarnt mit mieser Bezahlung. Ich komme mit meinem Azubigehalt im Monat nicht aus, da ich mit meinem Mann seit anno dazumal in einer eigenen Wohnung lebe. Was dies kostet, brauche ich wohl nicht zu erwähnen, das kennt ja jeder von euch. Das Ende vom Lied: ich könnte mir mit dem Rest meines Gehaltes nicht mal Kinokarten leisten, soll aber irgendwann in eine entfernte Filiale wechseln - ohne Auto (welches ebenfalls nicht drin ist) und kann mir nicht mal ein beschissenes Zugticket für den Monat leisten. Eine Hilfe von der Firma gibt es natürlich nicht; ist ja mein Problem. Ohne meine Rücklagen, die ich bereits Jahre davor geschaffen habe, wäre das ein Todesurteil.

Nach dem völlig überzogenen Getrieze jeden Tag, dem "schleppe mal dies da hin" und den völlig berufsfremden Mobbing-Aufgaben und dem ständigen Bossing sagt mein eigentlich verheilter Bandscheibenvorfall jeden Tag "Guten Morgen und Gute Nacht", ich bin dem Burn-out nahe und nachdem ich dort drinnen einmal jedem meine Meinung gesagt habe, meinte die Ausbilderin zu mir auf gut deutsch "halt die Schnauze, dann ist alles in bester Ordnung." Ich muss mich aber ständig den Azubi-Mobbereien kommentarlos hingeben. Schuften ohne Ende, den Mund verboten bekommen, körperlich und nervlich am Ende sein, aufgrund des Azubi-Status wie der letzte Dreck behandelt werden und das für einen Lohn, dass es auf gut Deutsch die Sau graußt. Nicht mit uns - sagen mein Mann und ich. Da wir demnächst ohnehin heiraten möchten und eine Familie planen, haben wir uns dazu entschlossen, das Kinder kriegen von "spätestens in drei Jahren" auf JETZT zu verschieben.

Da in diesem Betrieb ohnehin katastrophale Zustände herrschen, weiß ich jetzt schon, dass ich ziemlich schnell im Berufsverbot lande und mich somit vollkommen auf Schwangerschaft, Mann und Familie konzentrieren kann. Durch die durch Hochzeit und Kind veränderten Steuerklassen verdient mein Mann zu seinem ohnehin schon guten Gehalt noch mehr, was uns ebenfalls in die Karten spielt. Nach der Geburt geht es dann direkt zwei Jahre in die Elternzeit - wobei mein Arbeitgeber natürlich fleißig im BV weiterhin voll und im Mutterschutz leider nur einen Teil zahlen muss. In der Elternzeit leider gar nichts mehr - das hätte ich denen jedoch auch noch gegönnt. Wer seine Mitarbeiter so verheizt und so ausbeutet, wie es mein jetziger Betrieb tut, hat es schlicht und ergreifend nicht anders verdient. Wenn ich dann wieder einsatzbereit bin, beende ich meine Ausbildung entweder in einem anderen Betrieb mit mehr Gehalt, der sich nach mir bereits die Hände leckt, oder ich lasse das Thema "Zweitausbildung" komplett in der Versenkung verschwinden und arbeite in meinem bisherigen Beruf weiter. Die Türen stehen offen. Wir freuen uns jedenfalls auf die hoffentlich bald eintretende Schwangerschaft und mein Mann freut sich vor allem über eines: wieder seine geliebte Frau bei sich zu haben und kein nervliches und körperliches Wrack, das er nicht mehr wiedererkennt.

Beichthaus.com Beichte #00040216 vom 23.08.2017 um 11:21:37 Uhr (18 Kommentare).

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Die nackte, gefesselte Frau im Hotel

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Begehrlichkeit Masturbation Schamlosigkeit

Ich (m/23) habe vor ein paar Monaten während der Semesterferien aushilfsweise in einem Hotel gearbeitet, in dem ich gesaugt und die Betten gemacht habe. Eines Tages klopfte ich an eine Tür, an der kein Bitte-Nicht-Stören-Schild stand. Niemand antwortete, also schloss ich auf. Ich traute meinen Augen nicht, als ich eine hübsche junge Frau nackt, geknebelt und mit Handschellen an das Bettgestell gefesselt vorfand. Ich entschuldigte mich schnell und wollte schon verschwinden, als sie mir zu verstehen gab, dass ich ihr helfen sollte. Es stellte sich heraus, dass sie den Fetisch hatte, gefesselt zu sein und sie bei dem Versuch, sich zu befreien, versagt hatte. Unter ihren Instruktionen konnte ich die Handschellen öffnen.

Sie zog sich schnell an, bat mich, keiner Menschenseele etwas zu erzählen, gab mir ein großzügiges Trinkgeld und einen Kuss auf den Mund, dann verließ sie das Hotel. Nun zu meiner Beichte: Als ich daraufhin meinen Job weitermachen wollte, fand ich in ihrem Bad einen BH, den ich mit nach Hause nahm. Als ich an diesem Abend masturbierte, dachte ich an sie und spritzte in den BH ab. Ich hoffe seit diesem Tag, dass mir wieder so etwas passiert.

Beichthaus.com Beichte #00040210 vom 22.08.2017 um 01:41:37 Uhr (11 Kommentare).

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Das Mädchen am Bahnhof

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Ignoranz Bahn & Co. Schule Bochum

Damals war ich 18 und habe mein Fachabitur in Wirtschaft und Verwaltung gemacht. Da ich (m/26) zuvor auf einer Realschule war, musste ich den Abschluss auf einem Berufskolleg machen. Dieses war in einem Randbezirk meiner Heimatstadt und man konnte die Schüler die dort waren grob in zwei Gruppen einteilen. Einmal die, die wirklich einen höheren Bildungsabschluss anstrebten, so wie ich und einmal die, ich sage mal Asozialen. Perspektivlose Menschen die einfach nur da waren, weil sie keine Ausbildung bekommen haben und nichts anderes machen konnten. Diese Schüler hatten im Prinzip keine wirkliche Lust auf Schule, haben ständig den Unterricht gestört und andere, motivierte Schüler, gemobbt. Jedenfalls habe ich auf Grund dieser Leute immer einen totalen Hass auf die Schule geschoben. Ich hatte zwar immer recht gute Noten aber trotzdem nie Bock auf diesen Laden, eben wegen der Leute. Dazu kam, dass ich zu dieser Zeit kein Auto hatte und mit den Öffentlichen fahren musste. Da diese, ich nenne es mal Bildungseinrichtung, sonst wo lag, reichte es nicht, dass ich mit Bus und Straßenbahn fahren musste, nein, ich durfte sogar noch eine Station mit dem Regionalexpress zu einem kleinen Bahnhof, der direkt an der Schule lag fahren.

Wir hatten nach der sechsten Stunde Schulschluss und da dies für die meisten Klassen galt, wollten sehr viele Schüler gleichzeitig nach Hause und alle sind in einem riesigen Menschenstrom von der Schule zu dem kleinen Bahnhof gelaufen, weil eben die meisten auch mit dem Zug fahren mussten. Ich war immer extrem gereizt und schob auf alle Schüler die da waren Hass. Es kam also dazu, dass an diesem Tag ca. 150 Schüler auf diesem kleinen Bahnhof standen und auf den Zug warteten. Die Gleise an diesem Bahnhof führten direkt weiter zu dem Hauptbahnhof unserer Stadt, weswegen auch Schnellzüge, wie z.B. der ICE dort entlangfuhren, aber nicht anhielten. Kurz bevor so ein Zug mit 100 km/h durch den Bahnhof fuhr kam immer eine Ansage: "Achtung Zug fährt durch". So auch an diesem Tag. Und ich sah dort dieses Mädel. Sie war vielleicht 16 oder 17. Und ich konnte genau sehen, was sie vor hatte, weil sie sich nach erwähnter Ansage extra durch die Menschen an den Rand des Bahnsteigs drängelte. Es dauerte bestimmt noch 1 - 2 Minuten bis nach der Ansage der ICE durchfuhr. Ich hätte als genug Zeit gehabt zu ihr hinzugehen und sie aufzuhalten, aber der Hass und die Unzufriedenheit in meinem kopf sagten mir: "Hey, guck doch einfach mal ob das jetzt wirklich passiert." Also habe ich nur da gestanden und dieses Mädel angeguckt. Der ICE kam und sie warf sich davor. Alle haben geschrien, außer mir. Ich stand nur da, dachte kurz nach, drehte mich um und ging zum Bus, da der Bahnhof ja jetzt gesperrt werden würde. Ich beichte also, dass ich wegen meiner Wut und meinem hass auf Andere ein junges Mädel nicht an ihrem Selbstmord gehindert habe, Heute denke ich oft darüber nach und würde heute auch definitiv dazwischen gehen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040204 vom 20.08.2017 um 12:53:43 Uhr in Bochum (Wattenscheid) (24 Kommentare).

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