Ich esse Duftgel

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Ekel Waghalsigkeit Ernährung

Ihr kennt sicherlich alle diese Raumerfrischer, die in Plastikgefäßen eine feste geleeartige Masse drin haben. Ich habe mir eines Tages den Duft "Ocean" geholt. Aus Interesse habe ich mal dran geleckt. Und es hat mir geschmeckt. Also habe ich ein kleines Stück aus der Masse herausgepult und gegessen. Das war echt lecker. Am nächsten Tag habe ich das wieder gemacht. Bis der Duftstein alle war. Ich weiß, das ist krank. Aber danach habe ich mir wieder einen gekauft und auch den gegessen. Dann erzählte ich es meinen Freunden und die haben mir dann eingetrichtert, das das hochgiftig ist und ich das nie wieder machen soll. Seit dem halte ich mich davon auch fern, aber kaufen dürfte ich mir so etwas nicht noch einmal. Ich würde sicherlich rückfällig werden.

Beichthaus.com Beichte #00023646 vom 17.04.2008 um 22:31:32 Uhr (12 Kommentare).

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High-End-PC statt Urlaubsreise

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Engherzigkeit Ex Geld

Ich hatte für einen Urlaub mit meiner Freundin zum 5. Jahrestag knapp 1500 Euro gespart. Sie brach kurz vor dem Tag einen absolut blöden und unnötigen Streit vom Zaum. Sie verlangt seit Anbeginn unserer Beziehung, dass ich mit dem Rauchen aufhöre. Hallo?!? Ich habe für sie schon das Kiffen und das arbeitslos rumhängen aufgegeben! Somit habe ich, statt den Urlaub zu buchen, mir einen High-End-PC gekauft. Als sie deswegen ausgerastet ist, habe ich sie rausgeschmissen. Kurz darauf habe ich über das Internet eine neue Frau kennengelernt, die mich rauchen, gelegentlich einen durchziehen und Gamen lässt, ohne zu nerven. Also, Leute, entscheidet spontan, oft kommt das richtige dabei raus!

Beichthaus.com Beichte #00023641 vom 17.04.2008 um 03:27:05 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Menschen ohne Tischmanieren

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Ekel Unreinlichkeit Familie Ernährung

Ich muss beichten, dass ich gerade am Mittagstisch sitze und denke, dass ich meine Mutter hasse. Sie sitzt vor mir, schmatzt und quietscht mit der Gabel und ihre Essgeräusche widern mich an. Außerdem leckt sie wie ein Hund den Teller ab. Ich finde es so ekelig und ich hasse Leute, die keine Tischmanieren besitzen! Außerdem nervt mich eigentlich ihre ganze Art. Nie sagt sie etwas Nettes! Und egal was ich sage, es wird immer negativ gegen mich verwendet. Ich kann diese Person nicht mehr am Kopf haben und auch jetzt gerade will ich ihr einfach nur in den Bauch boxen und laut schreien. Aber ich halte immer meine Klappe und versuche meistens noch nett zu ihr zu sein. Ich schäme mich so dafür und gleichzeitig fühle ich mich schuldig, dass ich so denke. Aber ich muss mir irgendwo meine Wut von der Seele schreiben sonst gehe ich an meinen unterdrückten Wutausbrüchen kaputt.

Beichthaus.com Beichte #00023628 vom 09.04.2008 um 01:06:22 Uhr (13 Kommentare).

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Mit der gemeinen Mobberin im Schulandheim

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Rache Zorn Ekel Unreinlichkeit Lügen Schule

Auf Klassenfahrt in der siebten Klasse gab es ein Mädchen, das es mich immer wissen ließ, wie sehr sie mich missbilligte. Sie zog über meine Art, wie ich mich kleidete, her, stellte meine Meinung über bestimmte Themen als unsinnig dar. Hetzte andere Klassenkameraden gegen mich auf, erzählte, ich würde mich selten waschen und als Folge dessen auf unangenehmste Weise riechen. Lachte über meine Fehler und Tollpatschigkeiten, die sich mit der Zeit langsam aber stetig häuften, weil ich zunehmend verunsicherter wurde. Eines Morgens war ich wie verwundert, warum mich die meisten "Fingerling" nannten oder mir hinterher riefen. Nach Fragen mit einem verdutzten Gesichtsausdrucks und im ins Geheimen schon ahnend, wer dafür verantwortlich war, bekam ich die Antwort von einer weniger hoch angesehenen Mitläuferin. Ich hätte mich in der Nacht unsäglich berührt. Dieses Gerücht bzw. die Tatsache (womöglich habe ich mich im Schlaf selber unbewusst erkundet) lief wie ein Lauffeuer durch die Reihen der Pubertierenden. Schallendes Gelächter am Frühstückstisch. Man hätte mich auch mit einer Tomate auf einer Brötchenschnitte verwechseln können, so rot war ich angelaufen vor Scham.

Alle kindischen Konterversuche "Ich kann nichts dafür" oder "Das ist doch gar nicht wahr" misslangen, also hielt ich den Mund und saß die Sache aus. Am Nachmittag war ich so sauer, dass ich hätte explodieren können, denn während des Ausflugs in die Innenstadt und an den Strand wurde keine Gelegenheit ausgelassen, um Witze über mein angebliches Sexualleben zu reißen. Ich grübelte: Wie könnte ich ihr, die mir mein Leben beträchtlich erschwerte, eins Auswischen, ohne es in der Öffentlichkeit auszutragen. Ich gebe zu, feige war es, anstatt Paroli zu bieten, griff ich kurzerhand nach ihrer Zahnbürste, als ich allein im unserem Sechs-Bett-Zimmer der Jugendherberge war und eilte mitsamt Putzbecher in das kleine Bad, in das man direkten Zugang vom Schlafraum hatte. Tunkte den Bürstenkopf tief in die WC-Schüssel und rührte ein paar Mal genüsslich die Zahnbürste wie einen Kochlöffel in einer Suppe herum, schruppte hier und da womögliche "Bremsspuren" weg. Ich hörte mein Herz bis zum Hals schlagen. Schließlich konnte ja jeden Moment jemand reinplatzen und wie sähe das aus, wenn dieser jemand zufällig entdeckt, dass es nicht meine Hygienemittel waren, mit denen ich aus dem Bad spazieren würde. Nicht auszudenken!

Schließlich schöpfte ich mit dem Zahnputzbecher ein wenig Toilettenwasser und huschte rüber ins Zimmer, versprühte tropfenweise die appetitliche Flüssigkeit über Kissen, Bettdecke und teilweise übers Laken. Der kleine Racheplan, der für mich damals sehr auf erregend und wohltuend war und heute noch ein schelmisches Schmunzeln auf meine Lippen zaubert, war nach dem Zurückstellen der Zahnbürste und Putzbecher am ursprünglichen Ort vollendet. Abends achtete ich genau darauf, mit ihr wie zufällig gleichzeitig mit ein paar anderen Mädchen in den großen Waschraum zu gehen und das Spektakel live mitzuerleben. Klar, dass ich hier und da wieder Speerspitzen eingesteckt habe, aber zu sehen, wie sie sich mit ihrer neuen, von mir umfunktionierenden two-in-one-Bürste putzte, war für mich ein großer Triumph. Igitt!

Aber das hast du verdient. Wenn nicht sogar noch mehr lustige Gemeinheiten. Wär ich noch mal 13, ich hätte alles Haar genau wiederholt. Ich bereue nichts, außer dass ich mehr Mut hätte zeigen können und sie mal öffentlich bloß zu stellen. Ich hatte mir ausgemalt, dass sie beim Schlafen einen widerlichen Geruch wahrnehmen und sich plötzlich wundern würde, woher er kam. Leider habe ich in dieser Nacht keine Anzeichen davon bemerkt. Sie schlief friedlich ein.

Beichthaus.com Beichte #00023625 vom 06.04.2008 um 12:48:18 Uhr (11 Kommentare).

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Unglücklich in der Ausbildung

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Zorn Boshaftigkeit Arbeit

Ich bin Azubi bei einer großen deutschen Versicherung. Mein Chef hat mich zwei Jahre lang nur fertiggemacht, ich habe nichts gelernt, sondern immer für die Kollegen das machen müssen, auf was die keinen Bock hatten. Mit Ausbildung hatte es jedenfalls nicht viel zu tun. Nachdem ich das Mobbing bei der Arbeit nicht mehr ausgehalten habe, habe ich mich in eine andere Dienststelle versetzen lassen. Dort sind die Kollegen echt nett, aber ich hatte schon bei meiner Versetzung dorthin das Angebot in einer anderen Versicherung anzufangen. Jedenfalls haben sich alle das Hirn drüber zerbrochen, wie es doch möglich wäre, mich zu übernehmen und ich habe gekündigt.

Die haben 50.000 Euro für meine Ausbildung hingelegt, dafür dass ich jetzt in ein Unternehmen wechsle, das nicht mal selbst ausbildet. Beim Gespräch mit der Vorstandsebene meines momentanen Arbeitgebers habe ich dann noch mal richtig Dampf abgelassen, über das, was man mit mir in meiner Ausbildung gemacht hat. Jetzt hatte ich ja nicht mehr das Risiko, dass die mich rausschmeißen, wenn ich mal sage, was Sache ist. Mein Chef hat jetzt die Gelb-Rote Karte gesehen und ich freue mich, weil er es einfach verdient hat, mal für das gerade zu stehen, was er gemacht hat. Klar habe ich das auch zu meiner persönlichen Genugtuung getan, weil ich finde, dass man sich auch als Azubi nicht alles gefallen lassen muss und ruhig mal seine Meinung kundtun kann.

Beichthaus.com Beichte #00023611 vom 30.03.2008 um 07:04:48 Uhr (11 Kommentare).

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