Meine tratschenden Mitfahrer

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Hass Boshaftigkeit Verschwendung Bahn & Co. Wien

Ich (m/23) hasse alle Menschen, die in der U-Bahn/Straßenbahn/Schnellbahn alle Mitfahrer an ihrem üblen Gerede teilhaben lassen. Nun wären das wenigstens Themen wie Oligoklonale Banden, Kryptofaschismus, Wirtschaftskrise oder Literatur. Nein, ständig nur grammatikalisch falsche Dreiwortsätze. Ich habe vor drei Monaten eine super Methode gefunden, diese Penner zum schweigen zu bringen oder zumindest zu verwirren. Ich bin Diabetiker Typ 1 und habe deswegen für den Fall, dass meine Insulinpumpe mal einen Aussetzer bekommt einen Insulinpen dabei. Das Ding schießt gute zwei Meter weit mit Insulin. Insulin hat einen sehr strengen Geruch, der zwar bald wieder verdunstet, aber wenn man das nicht kennt, kann man schon erschrecken. Ich ziele also immer unauffällig auf diese Tratschmäuler und lache mir dann über ihre Panik ins Fäustchen. Manche steigen sogar aus, weil sie den Geruch nicht aushalten. Sorry, aber euer Gerede will keiner hören.

Beichthaus.com Beichte #00029572 vom 29.11.2011 um 15:01:07 Uhr in Wien (Karlsplatz) (25 Kommentare).

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Kopf-Blockade

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Verzweiflung Gesundheit Sex

Ich (m/28) habe ein sehr peinliches Problem in Sachen Sex. Wenn ich mit einer Frau im Bett bin und wir beim Vorspiel sind, ist noch alles in Ordnung. Ich bin ein offener Mensch ohne Scheu vor Nacktheit gegenüber Frauen, zudem bin ich weder schüchtern noch verklemmt. Im Gegenteil, die Frauen mit denen ich bisher Sex hatte waren allesamt sehr zufrieden mit meiner "Leistung" und auch für mich ist es immer wieder die schönste Nebensache der Welt. Normalerweise. Vor einigen Jahren begab es sich, dass ich mit einer Frau im Bett landete, die nicht unbedingt meinem Ideal entspricht. Sie war sehr dünn und hatte keinen sonderlich weiblichen Körper, was mich im Grunde abtörnte. Aber trotzdem waren wir heiß aufeinander und auf dem Besten Wege, "es" zu tun. In dem Moment, in dem ich in sie eindringen wollte, ging jedoch da unten nichts mehr. Tote Hose! Wir haben es dann noch eine Weile versucht, es hat aber alles nichts genützt. So musste ich dann nach einer Weile beschämt und unverrichteter Dinge das Weite suchen. Das Mädel war natürlich, wie Ihr Euch denken könnt, sehr enttäuscht. Ich selber war völlig ratlos und hätte vor Scham im Boden versinken können. An sich ist das ja keine so schlimme Sache - ich stand halt einfach nicht auf sie, dachte ich.
Mittlerweile hat sich diese Szene aber derart in meinen Kopf gefressen, dass mir das immer wieder passiert, auch bei Frauen die ich unglaublich geil finde. Ich weiß, das körperlich alles in Ordnung ist bei mir, ich habe keinerlei Erektionsstörungen oder so. Aber jedes mal wenn ich "ihn" reinstecken will geht nichts mehr, und wenn ich noch so scharf auf sie war Sekunden vorher. Mir spukt mein damaliges Versagen dann plötzlich im Kopf rum, ich fange an mir Gedanken zu machen und die ganze Geilheit ist dahin. Es ist wie eine unsichtbare Blockade im Kopf, die ich nicht umgehen kann.
Jetzt bändele ich gerade mit einer wirklich tollen Frau an, die sich auch für mich interessiert. Außer küssen lief noch nichts, aber ich habe jetzt schon Angst vor dem Moment, in dem wir im Bett landen und starten wollen. Meine Beichte ist somit, dass ich aufgrund meiner Versagensängste keinen Sex haben kann. Was soll ich bloß tun?

Beichthaus.com Beichte #00029564 vom 28.11.2011 um 14:15:53 Uhr (39 Kommentare).

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Meine Wochenend-Jogginghose

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Gesundheit

Ich habe mich an einem Montagmorgen in der Ambulanz vorgestellt, weil ich den Verdacht auf eine Bänderdehnung hatte. Praktischerweise ließ ich dafür meine Jogginghose an, wohl wissend, dass ich diese schon aus reiner Bequemlichkeit das ganze Wochenende über getragen hatte. Unter anderem hatte ich darin Sex mit meiner Freundin (Quickie eben), sodass gewisse Spuren im Genitalbereich, bzw. oben am Bund nicht ausbleiben konnten. Mein langes T-Shirt nützte mir nichts, als ich dann nach Anlegen einer Schiene auf dem Behandlungstisch lag, der Arzt mir unverhofft das T-Shirt hochzog, um mir das Verabreichen einer Thrombose-Spritze zu demonstrieren. So konnte das versammelte Team im Behandlungsraum auf das getrocknete Sperma/Vaginaflüssigkeits-Gemisch blicken. - Ich wäre am liebsten im Boden versunken.

Beichthaus.com Beichte #00029549 vom 23.11.2011 um 23:00:36 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von roccoz
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Telefonkarten-Abzocke

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Falschheit Habgier Lügen Internet

Ich war um die 15 Jahre alt (m) als ich einen neuen Weg fand mein Handyguthabenkonto aufzufrischen: Ich erschuf eine junge Frau, knapp unter 18, und ging in Erotik-Chats. Ich bot meinen Körper in Form von Webcam Stripshows an. Dazu hatte ich ein Programm, was ein Video als meine Webcam darstellte. Es dauerte nicht lange, dass ich in der MSN Liste über 200 Kontakte hatte, die alle dasselbe wollten: Sich, manche auf der Arbeit, manche arbeitslos, einen von der Palme zu wedeln. Wie gesagt habe ich sie direkt drauf angesprochen was es gibt und was ich will. Meistens gab es nur eine 15-Euro-Karte, manchmal aber auch 30 und sogar 50 Euro. Ich habe die schrägsten Erfahrungen über die Männer hierzulande gemacht und fand es damals ehrlich witzig, was manche tun nur um einen Live Strip zu bekommen. Manch einer gab 75 Euro, manch einer fuhr um 2 Uhr nachts noch zur Tanke. Und manch einer hatte die Webcam auf der Arbeit unter dem Schreibtisch, die Hose fokussierend, angebracht. Einer war sogar so schräg, dass er sich einen Smiley mit einem Edding auf sein bestes Stück gemalt hat und das alles habe ich auch noch aufgenommen. Am schlimmsten waren die geizigen Türken! Leider habe ich die Videos nicht mehr. Ich habe mehrere Hundert Euro Guthaben so ergaunert. Ich bin weder schwul noch bi, ich brauchte einfach das Geld.

Beichthaus.com Beichte #00029545 vom 23.11.2011 um 15:50:23 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Billige Praktikanten

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Geiz Habgier Arbeit Chef Hannover

Ich betreibe ein kleines Unternehmen und nutze junge Menschen aus und habe deswegen schon ein schlechtes Gewissen, weil ich sie ja jeden Tag bei der Arbeit sehe. Ich habe halt mal vor Jahren angefangen jemanden der gerade von der Hochschule kam als Praktikant einzustellen. Das hat ziemlich gut geklappt weil die Person sehr ehrgeizig war und ich ihr nur 400 Euro zahlen musste.
Ich muss gestehen das es dann auch erst mit meinem Unternehmen wirklich bergauf ging. Nach einem halben Jahr wollte die Person natürlich allmählich ein richtiges Gehalt haben. Ich musste darüber stark nachdenken, also habe ich mich entschlossen die Person zu kündigen weil es mir zu riskant war. Nach einiger Zeit habe ich gemerkt das ich mit der Arbeit nicht mehr hinterher komme. Also habe ich wieder einen Absolventen als Praktikant eingestellt. Die Geschichte lief dann in einem ähnlichen Rhythmus weiter, geht jetzt schon seit neun Jahren so. Mittlerweile habe ich auch hin und wieder Schülerpraktikanten, eine Auszubildende als Sekretärin und zwei Hochschulabsolventen als Praktikanten.
Ich rede mir manchmal ein das ich den Leuten ja einen guten Start ins Berufsleben gebe. Meine Frau meint das auch und sagt das es toll von mir ist das ich allen eine Chance gebe. Aber die Wahrheit ist leider wirklich das ich auch was viele Dinge in meinem Beruf angeht nicht mehr auf dem aktuellen Stand bin, mehr oder weniger bin ich auf die Absolventen von der Hochschule angewiesen. Nunja und die Auszubildende kostet kaum etwas und reicht für die paar kleinen Aufgaben. Ich verteile im Büro eigentlich nur noch die Arbeiten und pflege Kontakte. Die Aufträge kommen von selber rein weil ich eben kaum Lohnkosten habe. Bin mit mir selber am kämpfen ob das was ich tue schlimm ist.
Meine Frau meinte jetzt vor kurzem das ich doch mal mit dem Arbeitsamt sprechen könnte, es gebe viele Arbeitslosengeld II Empfänger die einfach nur gerne etwas zu tun hätten. Ich möchte so jemanden nicht für qualifizierte Arbeiten einstellen, aber eventuell zum sauber machen? Manche Tage gehe ich total glücklich ins Büro und bin voll zufrieden, manchmal fühle ich mich aber auch sehr schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00029543 vom 22.11.2011 um 20:25:25 Uhr in Hannover (72 Kommentare).

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