Kann er mir nicht Fremdgehen?

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Ungerechtigkeit Partnerschaft münchen

Manchmal wünsche ich mir, dass mein Freund mir beichtet, er hätte mich betrogen, nur weil ich es lustig fände, ihn dann deswegen zu quälen und seine Schuldgefühle auszunutzen. Ich schmiede auch richtige Pläne, was ich dann alles machen würde.

Beichthaus.com Beichte #00024765 vom 18.09.2008 um 00:25:54 Uhr in münchen (rheinstraße 5) (25 Kommentare).

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Krieg mit der Putzfrau

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Hass Zorn Ekel Arbeit

Krieg mit der Putzfrau
Liebe Putzfrau, Du machst immer mein Büro sauber, dann stellst Du alles was sich auf meinem Tisch befindet zusammen, das Telefon auf den Drucker, die externe Festplatte, das Headset und die Handyladekabel wurschtelst Du oben drauf. In meine Aktenkörbe packst Du wahllos alle Akten die ich mir schon für den nächsten Tag vorsortiert habe. Ich verbringe den Morgen mit resortieren, habe ja sonst nichts zu tun. Die Stifte, den Tacker, Tesafilm, den Locher und alles was Du findest schmeißt Du einfach in die nächst beste Schublade. Zum Kotzen. Ich kriege schon Wutanfälle wenn ich weiß das Du wieder hier bist. Du machst es immer wieder, obwohl wir schon so oft darüber gesprochen haben. Gestern hat es mir gereicht. Ich habe Mittags Dosenspargel gekauft, ihn gegessen und in meinen Mülleimer uriniert kurz vor Feierabend. Und wenn Du dich fragst woher die Schamhaare rund um das Urinal kommen, winke ich freundlich aus dem, heute beginnenden, Urlaub. Ich war immer nett zu Dir aber ab jetzt ist KRIEG zwischen uns!

Beichthaus.com Beichte #00024759 vom 17.09.2008 um 09:38:58 Uhr (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Junger, heißer Damenwäscheträger sucht...

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Fetisch Lügen Zwang

Es fing alles damit an, dass meine ältere Schwester auszog und einige ihrer alten Klamotten zurück ließ. Ich war damals 18 Jahre alt und hatte schon mit fünf Mädchen geschlafen und war in einer Beziehung mit einer lieben Freundin. Wir liebten uns sehr. Alles war gut und so, wie es sein sollte. In dem alten Schrank meiner Schwester fand ich eines Tages ihre Strings, BHs, Nylons, Kleider, Schminksachen und so weiter. Heimlich fing ich an ihre Klamotten anzuziehen. Zuerst nur abends, alleine in meinem Zimmer, dann auch tagsüber mit Strings, Mieder und Nylons und darüber normale Klamotten. Als nächstes schaltete ich eine Kontaktanzeige nach dem Motto: junger, heißer Damenwäscheträger sucht. Ich traf mich dann mit einem sehr lieben, einfühlsamen Mann, der mich Stück für Stück in die Bi-Liebe einführte. Wir trafen uns in Hotels und ich war sein geiles Mädchen mit dem gewissen Etwas. Zuerst war es noch ein Art Spiel und ich fand daran noch nichts wirklich Bedenkliches, sondern hielt es für eine bizarre Phase, wo man alles Mal ausprobieren muss. Später dann gingen wir auch gemeinsam aus. Er war mein Herr und ich war komplett als Frau gestylt. Ich war geschminkt und trug eine Perücke. Ich sah und sehe als Frau wunderschön aus und lege dann auch alle typischen, weiblichen Attitüden an den Tag. Irgendwann ist es rausgekommen. Meine Freundin konnte damit nicht umgehen und hat mit mir Schluss gemacht.

Ich verstehe das und bin ihr dankbar dafür, dass sie mich an niemanden verraten hat. Aber ich bin auch total unglücklich über meine derzeitige Situation. Mein Abi habe ich noch mit allerletzter Kraft geschafft, bin aber von einem sehr guten Schüler zu einem echten schulischen Sorgenkind mutiert. Ich habe meine Kumpels verloren, mich isoliert und bin Einzelgänger geworden. Seit zwei Jahren habe ich keine Freundin mehr, sondern bewege mich ausschließlich in der Szene. Dort fühle ich mich aber immer weniger wohl, kann aber mit meinem Fetisch nicht aufhören. Ich beichte, dass ich meine Schwester verteufle weil sie ihre Sachen zurückgelassen hat. Ohne ihre Klamotten wäre ich nie auf diesen Fetisch gekommen. Hätte ich diese Sachen bloß nicht entdeckt. Ich will mein altes, normales Leben zurück und wieder ein richtiger und männlicher Heteromann sein. So, wie ich es früher war. Ich bin das nämlich alles gar nicht. Ich fühle mich nicht als Frau. Ich kann diese ganze Heimlichtuerei und Verkleidungen nicht mehr ertragen. Mich als Frau zu stylen fällt mir zusehends schwerer. Während zu Beginn sich die Geilheit schon beim Gedanken an Frauenkleidern einstellte, bin ich jetzt erst heiß und geil wenn ich komplett verwandelt bin. Ich bin seit einem Jahr bei einer Therapeutin. Ich versuche, ihr etwas vorzuspielen und sie glaubt, dass wir Fortschritte machen und ich mich so langsam aus der Szene löse. Ich lüge sie aber an und stelle mich in einem anderen Licht dar.

Am Wochenende bin ich wieder auf eine private Convention eingeladen. Ich habe momentan überhaupt keine Lust dazu, weiß aber, wenn ich dort als Frau auftauche, dass es wieder richtig geil wird. Es wird gefeiert, gespielt und ich werde bewundert und bekomme Zuspruch von allen Seiten. Alle wollen sich mit mir einlassen, mich berühren, mit mir tanzen, mich anfassen, mich küssen. Ich stehe im Mittelpunkt. Ich fühle mich dann wie ein Star. Es ist herrlich! Und ich weiß aber auch, dass ich am nächsten Morgen im Hotel aufwache, mit oder ohne fremden Mann / Frau / Pärchen neben mir, und mich unendlich schäme und an allem zweifle, mich leer und verlassen fühle, traurig über mein Leben sein werde, Schmerzen vor Peinlichkeit und Scham haben werde und mich selber verabscheue. Ich hasse diese Unsicherheit wenn der Zauber verflogen ist.

Ich möchte mich als Mäuschen verkriechen und im Erdboden verschwinden. Schlimm ist die Erkenntnis, dass die Leute nicht mich persönlich meinen, sondern die Persönlichkeit, die ich vorspiele. Sie sehen und verehren mich als jemand anderes, der ich nicht bin. Ich habe das ewige Lügen satt und kann das Switchen zwischen den beiden Welten nicht mehr länger ertragen. Ich will wieder normal sein. Ich möchte verdammt noch Mal mein altes Leben zurück! Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00024753 vom 16.09.2008 um 12:06:40 Uhr (26 Kommentare).

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Der Wunsch zum 18. Geburtstag

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Eitelkeit Neid Habgier Verzweiflung Familie

Der Wunsch zum 18. Geburtstag
Ich (w/17) werde in etwa einem Monat 18 Jahre alt. Was normalerweise ein Grund zur Freude ist, doch ich kann mich momentan schwer drüber freuen. Ich wünsche mir nicht mehr als ein schönes Essen mit meiner ganzen Familie - da diese nicht oft komplett zusammenkommt. Als ich diesen Wunsch meiner Mutter gegenüber äußerte, versuchte sie mir das auszureden, indem sie meinte, das wäre alles so teuer. Ich bin aber der Meinung, dass man seinem Kind solch einen kleinen Wunsch erfüllen sollte. Viele wünschen sich einen Führerschein oder eine Reise zum 18. Ich will nur ein Mittagessen. Dazu muss man sagen, meine Mutter lebt zurzeit noch von Hartz IV und ihr Lebenspartner ist schon seit über einem halben Jahr krankgeschrieben, wegen eines Betriebsunfalls. Das heißt, ihm fehlen da durch gewisse Einnahmen. Alles in allem ist da nicht viel Geld zu holen. Wofür ich auch Verständnis hätte, wäre da nicht eine Kleinigkeit: ihr neues Boot. Sie haben sich vor einem Jahr von der Nachzahlung meiner Halbwaisenrente - etwa 14.000 Euro - ein Boot gekauft und jede Menge anderen Unsinn. Außerdem haben sie vor Kurzem wegen des Betriebsunfalls einige Tausend Euro bekommen!

Und nun frage ich meine Mutter wegen etwa 300 Euro zum Essen gehen, und sie sagt mir, sie habe das Geld dafür nicht. Dazu kann ich echt nicht mehr viel sagen, denn das ist einfach nur traurig und immerhin weiß sie ja schon seit einer Ewigkeit, wann mein 18. ist. Meine Großeltern haben das mitbekommen und organisieren nun eine schöne Feier zu meinem Geburtstag. Happy End - mehr oder weniger. Denn die ablehnende Haltung meiner Mutter schmerzt sehr.

Beichthaus.com Beichte #00024742 vom 14.09.2008 um 19:46:52 Uhr (48 Kommentare).

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“Beichte

Mein Vater, das sadistische Schwein

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Aggression Gewalt Ungerechtigkeit Rache Familie

Der Vater war ein sadistisches Schwein und ein brutaler Schläger. Er hat regelmäßig uns Geschwister und meine Mutter brutal verprügelt. Es gab für ihn immer einen Grund. Als mein jüngerer Bruder sich mit knapp 16 Jahren als schwul outete, wurde er erst einmal von ihm zusammengeschlagen und für ein ganzes Wochenende in den Keller gesperrt, um zur Besinnung zu kommen. Der Vater hat dann meine Mutter, meine Geschwister und mich vor die Wahl gestellt. Wer zu meinem Bruder halte, würde gegen den Vater sein und damit die Familie zerstören und bekäme seinen ganzen Zorn zu spüren. Wir hielten alle zu meinem Bruder, befreiten ihn und flohen zu Verwandten. Wir zogen in eine andere Stadt und fingen so langsam an, ein richtiges und normales Leben zu führen. Jedoch habe ich mir in dieser Nacht Rache und Gerechtigkeit geschworen. Ich schwor, ihn irgendwann für alle seine Taten bitter bezahlen zu lassen. Ich beichte, dass ich dies vor vielen Jahren in die Tat umgesetzt habe. Einzelheiten erspare ich mir. Er kann nur seine Hände und seine Arme nie wieder richtig einsetzen. Damit konnte er nie wieder jemandem wehtun. Er konnte auch nie wieder vernünftig und ohne Schmerzen gehen. Er musste seitdem seine Aggressionen gegen sich selbst richten. Der Vater war besiegt. Er war keine Gefahr mehr für uns. Ich weiß, dass es jegliche Barmherzigkeit vermissen ließ. Ich weiß, dass es unverzeihlich war. Aber ein Leben ohne Angst und glückliche Geschwister und eine Mutter, die wieder lachen konnte, war es wert.

Heute, viele Jahre später, habe ich selber eine Familie und Kinder. Es fällt mir in bestimmten Stresssituationen immer mal wieder schwer, nicht die Verhaltensmuster und das "erlernte" Handeln des Vaters zu übernehmen, aber es gelingt mir. Denn inzwischen habe ich durch jahrelange Therapie gelernt, wie man Konflikte ohne Gewalt löst. Besser löst. Überhaupt löst. Ich bereue rückblickend nur den Aspekt der Gewalt bzw. der Selbstjustiz innerhalb der Tat und die Missachtung christlicher und gesellschaftlicher Regeln. Ich bereue aber nicht die Tat und die Wirkung an sich. Sie hat uns befreit und für unser Empfinden für Gerechtigkeit gesorgt. Und das war es wert.

Beichthaus.com Beichte #00024722 vom 11.09.2008 um 19:47:43 Uhr (26 Kommentare).

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