Schokopudding auf dem Lehrerstuhl

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Schule Salzburg

Als ich (m/22) vierzehn war, haben wir eine neue Lehrerin bekommen, die echt niemand leiden konnte. Ständig hat sie sich grundlos aufgeregt, als sie mir dann bei einem wichtigen Test die schlechtere Note gegeben hat und mir vorgeworfen hat, ich hätte einen Spickzettel benutzt, obwohl ich gelernt hatte, reichte es mir. Meine drei Kumpels konnten die Alte auch nicht ausstehen und wir überlegten uns, wie wir ihr ein wenig die Stimmung vermiesen könnten. Was dabei herauskam, war wohl etwas übertrieben.

Zuerst haben wir, nach langem Suchen, ihre Telefonnummer und ihre Adresse herausgefunden, so konnten wir ihr ein Paket zuschicken, in das wir alle zusammen reingeschissen hatten. Den stinkenden Karton haben wir in Geschenkpapier eingewickelt, damit sie sich vor dem Öffnen auf ein Geschenk freut und sich dann noch mehr ärgert. Als sie dann nach ungefähr einer Woche besonders mies gelaunt in das Klassenzimmer kam, wussten wir, dass sie das Päckchen bekommen hatte und haben extra provoziert, indem wir immer mal wieder etwas herunterfallen lassen haben, dabei haben wir “Scheiße!“ gerufen, vorher hatten wir weitere Mitschüler eingeweiht, damit sie nichts ahnt.

Ihre Telefonnummer hatten wir dazu benutzt, um sie an irgendwelche Kerle in Chats weiterzureichen, denen wir versprochen haben, geilen Telefonsex zu haben. Manchmal haben wir die Nummer auch an Toilettenwände geschrieben, mit dem Text: “Versaute Milf sucht willigen Bock.“ In der Kantine gab es an Dienstagen immer Pudding und als ich die Lehrerin in einer weißen Hose sah, konnte ich nicht widerstehen und kaufte mir einen Becher Schokopudding. Vor dem Unterricht kippte ich etwas davon auf ihren Stuhl. Als sie dann da war, lenkte ein Kumpel sie ein wenig ab, damit sie den Schokopudding beim Hinsetzen nicht bemerkt. Und tatsächlich - sie hatte sich direkt hineingesetzt! Natürlich hat sie es sofort gemerkt und die Klasse bekam zur Strafe eine extra Aufgabe, was aber den wenigsten etwas ausmachte.

Einmal hatte sie noch mit unserer Kunstlehrerin auf dem Gang geredet. Bevor wir in der Pause das Zimmer verlassen mussten, haben wir ihre Tasche genommen und ihre Wasserflasche geöffnet, damit die Unterlagen nass werden. Manchmal haben wir auch mitten in der Nacht bei ihr mit unterdrückter Nummer angerufen und aufgelegt, das haben wir zwanzig Mal wiederholt, bis sie ausgerastet ist. Nachdem wir von einem Jungen, der das alles mitbekommen hat, verraten wurden, mussten wir dann allerdings zum Direktor, der uns Verweise und Strafarbeiten erteilt hat. Mittlerweile tut es mir sehr leid, dass wir so asozial zu ihr waren. Die Verweise haben wir verdient und ich hoffe, dass sie uns verziehen hat. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039814 vom 30.05.2017 um 21:07:15 Uhr in Salzburg (9 Kommentare).

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Mein wilder Junggesellen-Abschied

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Fremdgehen Prostitution Selbstsucht Schamlosigkeit Partnerschaft Innenstadt

Es geht um meinen Junggesellen-Abschied. Vor vier Jahren, bevor ich meine Frau geheiratet habe, gingen wir - wie es üblich ist - getrennt den Junggesellen-Abschied feiern. Ich zog mit ein paar Kumpels los und es wurde ein sehr lustiger Abend. Je später die Nacht, […]
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Beichthaus.com Beichte #00039811 vom 30.05.2017 um 16:06:11 Uhr in Innenstadt (Berlin) (77 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Meine Kollegin erinnert mich an meine Mutter

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Verzweiflung Zorn Arbeit

Ich habe einen neuen, unqualifizierten Job angefangen und mache, wie das für Anfänger eben so ist, noch verhältnismäßig viel falsch. Ganz schlimm war das in den ersten zwei Tagen. Meine Kollegin macht dann immer Geräusche, als würde sie gleich zu viel bekommen. So richtig extrem abgenervt. Ich weiß, dass ich mir nichts draus machen sollte und dass man als erwachsener Mensch mit Hirn ohne solche Ausbrüche auf Berufsanfänger reagieren kann. Aber es wurmt mich verdammt, weil meine Mutter früher immer solche Geräusche gemacht hat, wenn sie in ihrer Kleinkariertheit mal wieder nicht damit klar kam, dass ihre Sechsjährige das Zimmer nicht aufräumen oder die Hausaufgaben nicht machen wollte. Sie machte auch dieses Geräusch und beschimpfte oder beleidigte mich auf übelste Weise oder drohte mir in diesen Momenten.

Auf der Arbeit habe ich mich in den ersten Tagen also doppelt beschissen gefühlt, weil mir das genau wieder dieses Feeling des Verhasstseins und Unnützseins wie in der Kindheit beschert hat. Ein paar Mal musste ich mich echt beherrschen, um nicht loszuheulen, was mir irgendwie peinlich ist, zumal das echt dumm rüberkäme, weil keiner meine Gedanken lesen kann und alle denken würden, dass ich wegen so einer ollen Kollegin rumflenne. Manchmal hasse ich diese Welt. Ich habe aber auch nicht den Mut, einfach mal zurückzuranzen, wenn man mir so beschissen kommt.

Beichthaus.com Beichte #00039805 vom 29.05.2017 um 18:31:49 Uhr (5 Kommentare).

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Hilfe, meine Eltern haben Sex!

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Familie Last Night Hamburg

Ich (m) habe gestern Nacht meine Eltern gehört, als sie Sex hatten. Dadurch bekam ich erst mal keinen Schlaf und war etwas panisch, weil wir am nächsten Tag (also heute) eine Klausur in Mathe geschrieben haben. Ich habe mich aber nicht getraut, rüber in das Schlafzimmer meiner Eltern zu gehen, das wäre ja auch ziemlich merkwürdig. Ich habe dann mit meinem selbstgebauten Blasrohr ein paar Nägel in die Wand gezimmert, was für sie ziemlich laut gewesen sein muss, da sie direkt neben meinem Zimmer schlafen. Irgendwann kam mein Vater zu mir rein und fragte, was ich da um Gottes Willen tun würde. Zum Glück war es dunkel im Zimmer, es wäre extrem peinlich gewesen, wenn ich meinen Vater nackt mit einer Erektion gesehen hätte! Danach war Ruhe. Ich bereue sehr, dass ich die Lust meiner Eltern gestört habe und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039804 vom 29.05.2017 um 17:48:30 Uhr in Hamburg (13 Kommentare).

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“Beichte

Hilfe, mein Flüchtlings-Freund ist ein Stalker!

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Begehrlichkeit Dummheit Maßlosigkeit Deutschland

Ich (w/19) beichte, dass ich mich über einen längeren Zeitraum mit einem Flüchtling (m/19) getroffen habe, um dann den Kontakt plötzlich abzubrechen, wovon er und auch ich eventuell Schaden genommen haben. Es begann so, dass ich aus Langeweile, und vielleicht auch, weil ich mir beweisen wollte, was für ein weltoffener Mensch ich bin, begann, mich mit einem Flüchtling aus meinem Dorf zu treffen (kennengelernt habe ich ihn im Bus auf dem Weg in die Stadt). Auch weil ich es interessant fand, etwas über diese Leute zu erfahren, die so viel durchgemacht haben, um ein neues Leben anzufangen. Da sich in so einem Dorf natürlich schnell vieles herumspricht, habe ich mich nur in der nahe gelegenen Stadt mit ihm getroffen, sodass nur meine beste Freundin von ihm wusste.

Meistens haben wir uns getroffen, wenn er Schulschluss hatte und ich von der Arbeit kam. Dabei haben wir entweder nur geredet, sind spazieren gegangen, oder ich habe etwas Deutsch mit ihm gelernt und ihn auch zu mir ins Wohnheim eingeladen, welches auch in der Stadt war. Er ist mit seinem Bruder aus Damaskus geflohen, war dort sogar für ein halbes Jahr grundlos eingesperrt vor seiner Flucht und hat gesehen, wie seine Geliebte bei einer Demonstration von Assads Soldaten getötet wurde. Seine restliche Familie ist immer noch dort und muss sich vor den Bomben fürchten. Das zumindest hat er mir erzählt und ich glaube es auch immer noch. Ich hatte natürlich großes Mitleid mit ihm. Ich habe relativ bald gemerkt, dass ich zu einer Art Fixpunkt für ihn geworden bin. (Ich war seine einzige Freundin und besonders deutsche Freundin in diesem fremden Land, außer seinem Bruder und seinen Mitbewohnern.) Ich war auch diejenige, der er alles sagen konnte.

Nun kommt jedoch die eigentliche Beichte: Eines Abends lud ich ihn und meine beste Freundin in mein Wohnheim ein. Es gab auch etwas Alkohol, wovon jedoch nur er trank. Ganz zufällig war es so spät geworden, dass der letzte Bus für ihn nach Hause schon gefahren war und wir ausmachten, dass er bei mir übernachten würde, da ich zwei separate Betten im Zimmer hatte. Man muss dazu sagen, dass ich ihm das (natürlich auf freundschaftlicher Basis) schon vorher angeboten hatte, da ich ihm die Möglichkeit geben wollte, auch einmal in der Stadt feiern zu gehen. Nun kam es so, dass meine Freundin später ging, und wir alleine waren. Der Atmosphäre entsprechen wusste ich, er würde gleich versuchen mich zu küssen, da es an dem Abend schon Andeutungen gab, die ich jedoch immer ignoriert hatte. Und ich ließ es zu und bereue es bis heute zu meinem Erschrecken kein bisschen, weil mich bis dato kein Mann auf so "männliche" Art verwöhnt hatte. Ich merkte: Die arabischen Männer haben irgendetwas, was den meisten deutschen Männern abgeht. Wir hatten keinen Sex, weil ich so weit nicht gehen wollte. Trotzdem war es natürlich ein Fehler, wie ich am nächsten Morgen sogleich merkte. Er spielte den Song "Habibi" und schrieb mir am Tag danach viele Nachrichten, in denen er mir sagte, wie sehr er mich liebt und wie sehr er mir für alles dankt, obwohl ich ihm deutlich gemacht habe, dass ich keine Beziehung mit ihm anfangen würde. Es ist eben immer noch eine andere Kultur, in der bestimmte Dinge wahrscheinlich oft eine andere Bedeutung haben.

In den Tagen danach war ich distanziert zu ihm, wobei er jedoch immer drängender wurde. Als ich ein paar Tage danach mit meiner Freundin in den Urlaub gefahren bin, wollte er mir hinterherfahren, nur um mit mir zu sprechen. Er wartete an meinem Arbeitsplatz auf mich. Kurz darauf schrieb ich ihm eine Nachricht, dass ich keinen Kontakt mehr mit ihm haben will und auch, dass ich einen neuen Freund habe, weil ich Angst bekam. Die Wochen darauf versuchte er, mich auf verschiedensten Wegen zu kontaktieren. Da er wusste, dass meine beste Freundin in der Bank arbeitet, ging er dort mehrmals pro Woche hin. Da ich ihm nie antwortete, schrieb er auch sie an, um zu fragen wie es mir geht usw. Kurzum er entwickelte sich zum Stalker. Seit er mir in die Stadt gefolgt ist, und versucht hat, mit mir zu reden (Ich habe ihm gedroht, seinen Betreuern Bescheid zu sagen, wenn er das noch einmal tut.), ist es zwar vorbei aber trotzdem denke ich noch oft daran und habe das Gefühl beobachtet zu werden. Ich frage mich auch immer noch, wie das alles so schnell "ausarten" konnte und ob ich nicht überreagiert habe. Trotzdem tut es mir leid für ihn, ich hätte im Nachhinein natürlich vieles nicht gemacht, sodass es nicht so hätte enden müssen.

Beichthaus.com Beichte #00039780 vom 23.05.2017 um 22:31:28 Uhr in Deutschland (57 Kommentare).

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