Ich bin keine Rabenmutter!

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Verzweiflung Engherzigkeit Mutter Familie

Ich (w/33) habe mit meinem Mann zusammen drei Kinder (unser Sohn ist zehn Jahre alt und unsere Töchter vier Jahre und sechs Monate). Ich war bei unseren Großen zwei Jahre zu Hause, dann bin ich wieder arbeiten gegangen und mein Mann blieb zu Hause. So war es seither immer, die Mädels kennen es gar nicht anders und auch für unseren Sohn ist es ganz normal. Sie haben ein total offenes und gutes Verhältnis zu uns beiden und sind alle nicht auf einen speziell fixiert. Fröhliche Kinder. Aber von anderen Müttern - und mittlerweile auch immer häufiger Vätern - muss ich mir ganz oft dumme Kommentare anhören. Manchmal kann ich die einfach schlucken, manchmal tun sie weh. Beim Babyschwimmen habe ich auf der Toilette gehört, wie zwei Mütter übel über mich geurteilt haben, was für eine Mutter ich sei, die ihr Baby beim Vater lässt und es nicht mal stillt, wie egal mir sei, was meinen Kindern nicht zuteil wird... Es tat sehr weh.

Mit Genuss betrachte ich es aber schon seit langem, wie bei manchen Glucken (ich erlebe es ja schon seit Jahren, schon damals bei meinem Sohn) die Kinder, die anfangs total mutterfixiert waren, weil sie sie kaum aus den Augen gelassen hat, plötzlich ganz extrem papafixiert waren, oder auch sehr fixiert auf die Großeltern oder andere Bezugspersonen. Bei denen, die nie so fixiert auf ihre Kinder waren, ist es hingegen oft richtig entspannt. Am meisten tun mir die Kinder leid (von denen werden es immer mehr in meinem Bekanntenkreis), bei denen beide Elternteile totale Helikopter sind und die von beiden richtig eingequetscht werden. Ein Junge ist zwölf, Einzelkind von späten Eltern und fängt an, gegen seine Eltern zu rebellieren und ist immer heilfroh, wenn er seine Übereltern nicht sehen muss und nimmt Reißaus zu Freunden, Taufpaten usw., wo es nur geht. Recht hat er.

Ich liebe meine Kinder und es schmerzt, wenn ich als Rabenmutter angesehen werde - und mein Mann als weniger wert, denn das höre ich heraus, wenn die anderen es so verurteilen, dass ich zulasse, dass er sie vier Tage die Woche tagsüber betreut (an dem Freitag und dem Wochenende sind wir gemeinsam zu Hause). Daher seht es mir nach, dass ich manchmal echt schadenfroh bin, wenn solche Gluckenmütter bzw. Gluckeneltern feststellen, dass ihre Kinder sie ein wenig meiden. In Internet-Elternforen bin ich zwar nie unterwegs, aber wenn euch mal "Mein Kind ist plötzlich total fixiert auf den Papa, auf Oma und Opa, und ich als Mama werde ignoriert"-Hilferufe ins Auge stechen - nicht zu viel Mitleid, das sind meist genau die, die ihr Kind völlig für sich vereinnahmt haben.

Beichthaus.com Beichte #00040491 vom 18.10.2017 um 16:53:24 Uhr (9 Kommentare).

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Ich will nicht mehr vernünftig sein!

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Fremdgehen

Ich (w/23) war immer ein braves Mädchen. Ich habe meinen ersten Freund mit 17 kennengelernt und war mit ihm über fünf Jahre zusammen. Irgendwann waren die Gefühle nicht mehr dieselben und ich trennte mich von ihm. Das war diesen Sommer. Mit einem Freund und mittlerweile Arbeitskollegen habe ich allerdings schon Anfang des Jahres eine Affäre begonnen. Wir haben in der Zeit allerdings nur einmal miteinander geschlafen. Seit ich in meiner eigenen Wohnung bin, war er aber schon zwei Mal da. Er ist 16 Jahre älter und verheirateter Familienvater. Vor einer Woche kam dann ein zweiter Arbeitskollege dazu. Er ist "nur" vier Jahre älter, hat aber mit seiner langjährigen Freundin bereits ein Kind. Mit ihm habe ich noch nicht geschlafen, aber wir suchen immer wieder nach Möglichkeiten, um von den anderen ungesehen zu schmusen.

Auf der einen Seite finde ich es schön, so begehrt zu werden. Der Jüngere kann sich teilweise kaum noch zurückhalten und ist fasziniert von meinem Körper, den ich persönlich nie als besonders schön empfunden habe. Ich mag ihn, traue ihm aber noch nicht so richtig. Der Ältere ist für mich so eine Art Mentor, ich vertraue ihm beinahe blind. Er hat mir immer in jeder Situation geholfen, schon bevor wir die Affäre begonnen haben. Bei ihm fühle ich mich sicher und gut aufgehoben und ich weiß, dass er nie etwas tun würde, was ich nicht will. Er hat mir gestern sogar den Sex ausgeredet, obwohl ich echt scharf war, weil er wusste, dass ich dann wieder Schmerzen haben würde. Ich habe aber für keinen von beiden tiefere Gefühle und könnte mir auch keine Beziehung mit ihnen vorstellen. Alleine schon deswegen, weil ich meine gerade beendet habe.

Andererseits weiß ich, dass es moralisch höchst verwerflich ist, da 1) beide Familienväter sind und 2) ich immer davon geträumt habe, in meinem ganzen Leben nur mit einem Mann zu schlafen. Naja, mittlerweile sind es zwei und der Dritte wartet bereits. Ich bin mir selbst noch nicht ganz sicher, ob ich das wirklich will. Naja. Mal sehen, wo das noch hinführt. Einerseits trauere ich meiner Unschuld hinterher, andererseits machen alle anderen doch auch ihre Erfahrungen. Ich habe es satt, immer nur vernünftige Entscheidungen zu treffen.

Beichthaus.com Beichte #00040465 vom 14.10.2017 um 12:02:39 Uhr (16 Kommentare).

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Lieber Arschloch als Transe!

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Ekel Zorn Vorurteile Gesellschaft

Ich beichte, dass ich starke Abneigungen gegenüber Homosexuellen und, ganz besonders, transsexuellen Menschen hege. Seit sich dieser LGBTQ-Wahnsinn wie ein Virus ausbreitet, könnte ich pausenlos kotzen, diese Gemeinschaft besteht zum Großteil aus primitiven Mannsweibern, Jugendlichen, die individuell sein wollen und überschminkten Tunten, die gerne mal als "Paradiesvögel" bezeichnet werden. Fürchterlich. Besonders schlimm sind für mich die sogenannten Transgender, allein dieser Begriff ist schon scheiße genug. Es ist mir egal, was diese Menschen in ihrer Freizeit machen, aber warum müssen sie einem immer ihre ach so qualvolle Lebensgeschichte erzählen, die immer den gleichen Blödsinn beinhaltet. Die Person merkt irgendwann in der Pubertät, dass sich der Körper falsch anfühlt, es wird geheult und versucht, sich anzupassen, nur um sich dann zu outen und sein Dasein als ein besonderes Individuum zu fristen. Für viele Menschen bin ich ein intolerantes Arschloch, aber wenn jemand viel lieber pinke Kleidchen anzieht und sich wie ein Clown schminken will, wird das akzeptiert.

Beichthaus.com Beichte #00040460 vom 13.10.2017 um 13:16:21 Uhr (31 Kommentare).

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Schuppenflechte von meiner Kopfhaut kratzen

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Zwang Gesundheit

Seit 15 Jahren habe ich (w/30) phasenweise mit mal mehr oder weniger starker Schuppenflechte zu tun. In der Regel ist die Kopfhaut betroffen. Seit circa 7 Jahren habe ich schon den Zwang, mir dann abends vorm TV auf dem Kopf rumzuknaupeln. Dabei knaupel ich mir kleine alte Grinde von vorhergehenden Knaupeleien und vor allem riesige Schuppen und Borken vom Kopf. Diese sammele ich dann monatelang in einer kleinen Dose. Ist sie voll, schmeiße ich ungefähr die Hälfte des Inhalts weg, um Platz für neue Schuppen zu schaffen. Den kompletten Inhalt kann ich irgendwie nicht wegwerfen, ich brauche quasi immer was auf Lager.

Ich habe schon mal überlegt, ob man das irgendwie als Dünger an Pflanzen machen könnte. Allerdings habe ich noch nichts in der Richtung konkretisiert. Ich knaupel aber nur, wenn ich alleine bin und natürlich wird meine Dose immer wieder gut versteckt. In einer Therapie brachte ich u.a. das mal zur Sprache, jedoch wurde nicht weiter drauf eingegangen. Man sieht mir im Normalfall nichts an, da ich sehr dichtes langes Haar habe und auch sonst bin ich sehr gepflegt. Irgendwie empfinde ich fast schon Glück oder Freude, wenn ich ein besonderes großes Schüppchen gesammelt habe. Mir ist klar, dass das jetzt wohl jeder eklig finden wird, aber ich kann es nicht dauerhaft sein lassen.

Beichthaus.com Beichte #00040455 vom 12.10.2017 um 22:48:20 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Mein Freund ist strohdumm

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Dummheit Habgier Partnerschaft Stuttgart

Ich (w/25) habe einen Blödkopf als Freund. In der Öffentlichkeit muss ich mich grundsätzlich fremdschämen, weil er halt vieles nicht weiß und Verhaltensweisen eines Neandertalers an den Tag legt. Neulich hat er Panik geschoben, weil die Tür am Parkhaus nicht aufging. Er hat daran gezogen und angefangen wie ein Irrer laut "Hallo! Hallo!" zu rufen. Die Tür ging letztendlich nach außen auf. Ein paar Leute hatten das beobachtet und schmunzelnden. Ich war hochrot. Wie kann man nur so hohl sein?

Als wäre sein limitierter Geist nicht schlimm genug, isst er auch noch wie eine alte Sau. Vor Kurzem waren wir im Restaurant mit den gelben Bögen, wo er versucht hat, sich den ganzen Burger am Stück reinzudrücken. Letztendlich konnte er die Masse nicht herunterschlucken und hat alles in einem widerlichen Kotz-Rülps-Geräusch wieder rausgewürgt. Alle drehten sich schockiert zu uns um.

Und jetzt meine eigentliche Beichte: Ich bin zu feige, ihm meine Meinung zu sagen. Er ist zwar strohdumm, hat aber einen haufen Geld, das ihm seine reichen Eltern regelmäßig in den Allerwertesten schieben. Ein beachtlicher Teil davon geht monatlich für Kleider, Schmuck, Schuhe und meine Miete drauf. Und er hat einen sehr großen Penis. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00040450 vom 11.10.2017 um 23:16:16 Uhr in Stuttgart (49 Kommentare).

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