Meine Wurstbombe

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Ekel Unreinlichkeit Gesellschaft Münster

Neulich verspürte ich in einem bekannten Fast-Food-Restaurant nach dem Genuss einer zwischen zwei frittierten Fleischhälften liegenden Perversion aus Speck, Käse und Soße, den dringenden Wunsch, das stille Örtchen aufzusuchen. Dort angekommen setzte ich den Haufen meines Lebens in die Schüssel, welcher so dick, lang und hart war, dass er sich einfach senkrecht ins Klo stellte und den Abfluss rigoros verstopfte. Die einzige Möglichkeit, dieses Monstrum von meinem Hintern zu trennen, war aufzustehen. Mich wundert ja, dass mich der Turm beim Rauspressen nicht noch hochgedrückt hat. Da Spülen natürlich zwecklos war, habe ich das Kunstwerk erstmal so belassen. Abwischen war aufgrund der Härte des Geräts auch nicht nötig, weshalb ich die Hose direkt wieder hochziehen konnte. Jetzt musste ich nur noch den Klodeckel schließen, was aber fast nicht möglich war. Ich beließ es dabei, ihn an die Wurstbombe anzulehnen. Noch heute male ich mir aus, wie wohl die Reaktion des nächsten Gastes auf der Toilette gewesen war und ich muss jedes Mal lachen, wenn ich daran denke. Allerdings tut es mir auch etwas leid für die Reinigungskräfte.

Beichthaus.com Beichte #00040884 vom 14.01.2018 um 22:10:24 Uhr in Münster (Berliner Platz) (23 Kommentare).

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Ohne Social Media wird man zum Alien

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Ignoranz Vorurteile Gesellschaft Medien

Die Leute, die soziale Netzwerke hegen und pflegen und mich immer wieder damit belästigen, mich dort auch anzumelden, gehen mir tierisch auf die Nerven. Als ob man das alles braucht! Ich selbst bin weder bei Facebook noch WhatsApp, Twitter, Instagram oder wie das alles noch so heißt. Ich habe nur eine E-Mail-Adresse, lasse mein Handy zu Hause, wenn ich auf der Arbeit bin und lebe viel ruhiger als die Menschen, bei denen am laufenden Band Nachrichten und Fotos eingehen. Der Anblick von Leuten, die mit gesenktem Kopf durch die Welt laufen und ins Handy tippen, um etwas zu erfahren bzw. sich mitzuteilen und dabei so vieles von dem nicht mitbekommen, was um sie herum passiert, ist genauso schlimm. Es stört, wenn ich mich mit einem Gegenüber unterhalte und sobald das Handy klingelt oder piept, ans Gerät gegangen wird.

Ganz krass ist jemand, der im Supermarkt steht und zu Hause anruft, um zu fragen, welche Reissorten es gibt. So unverständlich wie jemand, der auf eine Nachricht "ok" zurückschreibt oder derjenige, der im Bus sitzt und anruft, um zu sagen, dass er im Bus sitzt und "gleich da" sein wird. Da verkümmern doch pure Instinkte und das Vertrauen in sich selbst... Die meisten gehen ja gar nicht mehr ohne Gerät aus dem Haus, ich werde belächelt, als rückständig bezeichnet und langsam fühle ich mich wie ein Alien auf dem eigenen Planeten.

Beichthaus.com Beichte #00040883 vom 14.01.2018 um 14:37:37 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Warum hat mein Mitbewohner Sex?!

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Neid Begehrlichkeit Vandalismus WG Berlin

Ich (m/24) hasse meinen Mitbewohner, weil er viel Sex hat. Und ich nicht. Mittlerweile beschränkt er seine Aktivitäten nichtmal mehr auf die Nacht, sondern ist gefühlt den ganzen Tag damit beschäftigt, seinen Lachs irgendwo reinzuhängen. Es ist mir ein Rätsel, wie er das neben seinen Studium schafft. Jedenfalls war ich neulich wieder am Lernen und wurde durch ein Poltern aus seinem Zimmer abgelenkt. Als ich näher heranging, hörte ich wieder diese stöhnenden, feucht schmatzenden Geräusche durch die Tür. Da platzte mir der Kragen. Im Affekt nahm ich den Feuerlöscher, riss die Tür auf und zog ihn im Zimmer ab. Zuerst hörte ich ein Fluchen, dann ein Rumgehuste und da rannten die nackten Schneemänner schon aus dem Zimmer. Er voraus und hinterher zwei (!) Frauen. Das Ganze ging für mich jedoch nicht so gut aus, da ich von den Damen geschnappt und brutal verprügelt wurde. Nun überlege ich, ob ich vielleicht ausziehen sollte, denn mein Mitbewohner schmiedet schon Rachepläne. Ganz davon abgesehen habe ich nun auch von Seiten des Vermieters großen Ärger am Hals. Aber wer kann denn wissen, dass sich Löschpulver überall in der Wohnung verteilt, in alle Ritzen kriecht und sämtliche Elektrogeräte unbrauchbar macht?

Beichthaus.com Beichte #00040882 vom 14.01.2018 um 13:50:47 Uhr in Berlin (19 Kommentare).

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Gelbe Stumpen im Mund

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Ekel Unreinlichkeit Gesundheit Frankfurt

Es geht um meine Körperhygiene, die ich in den letzten Jahren wirklich stark vernachlässigt habe. Es fing damit an, dass ich irgendwann mehr und mehr auf Zahnhygiene verzichtet habe. Heute hängen mir deshalb gelbe Stumpen im Mund herum und wahrscheinlich stoße ich auch einen unangenehmen Mundgeruch aus. Ähnlich sieht es mit der täglichen Dusche aus, die früher Pflicht war. Heute dusche ich, wenn es hochkommt etwa alle drei Wochen. Entsprechend unregelmäßig wechsle ich meine Unterwäsche. Meine Unterhose ist oft so speckig und fleckig, dass ich sie einfach fortwerfe und dann eine frische anziehe, die meist einige Wochen halten muss. Einmal hatte ich da unten einen fadenförmigen, juckenden und stinkenden Pilz, doch das war zum Glück einmalig. Anders sieht es da mit meinen Füßen aus. Ich habe sehr schlimme Füße, was vielleicht daran liegt, dass ich meine Socken fast nie wechsle. Das muss ich aber ändern, denn erst gestern habe ich die Dinger mal ausgezogen, was fast nicht ging. Sie waren wie festgeklebt. Zum Vorschein kamen dann fast weiße Füße, die nicht gerade lebendig aussahen und ich musste erstmal den schmalzigen Talg zwischen den Zehen rauspulen, während sich in der Wohnung ein Geruch wie aus einer Käserei ausbreitete. Dieses Erlebnis hat mich selbst fast umgehauen. Auch zu denken gab mir, dass neulich der Postbote bei mir klingelte und brechen musste, als ich die Tür aufmachte. Deshalb werde ich jetzt versuchen, jeden Tag ein bisschen sauberer zu werden. Ich glaube aber auch, dass es noch ekelhaftere Menschen gibt, als ich es bin.

Beichthaus.com Beichte #00040879 vom 13.01.2018 um 22:35:42 Uhr in Frankfurt (25 Kommentare).

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“35.000

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Ich habe fast jemanden überfahren!

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Waghalsigkeit Neugier Auto & Co.

Ich habe heute beim Autofahren einem Ford Mustang nachgegafft und deshalb zwei Leute übersehen, die gerade einen Fußgängerüberweg überquert haben. Zum Bremsen war es zu spät und ich bin an ihnen vorbeigerauscht. Die Dame hat sich lauthals aufgeregt und ich hoffe in der Aufregung hat sich niemand mein Nummernschild gemerkt. Es tut mir wirklich unendlich leid und ich schäme mich zutiefst.

Beichthaus.com Beichte #00040875 vom 12.01.2018 um 11:06:04 Uhr (4 Kommentare).

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