Affäre mit einer älteren Kollegin

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Wollust Sex Kollegen Arbeit 50+

Ich (m/20) beichte, dass ich seit ein paar Monaten mit einer 60-jährigen Mitarbeiterin schlafe. Zur Ausgangslage: Ich bin Praktikant bei einem großen Unternehmen und bin dort so ein wenig das "Mädchen für alles". So kam es, dass ich vor ein paar Monaten mit der besagten Kollegin im Archiv, das sich im zweiten Untergeschoss befindet, Akten ordnen musste. Ich kannte sie bis dahin nur sporadisch, da sie in einer anderen Unterabteilung und einem anderen Stockwerk arbeitet. Wie auch immer: Wir waren nach über zwei Stunden sortieren also fast fertig, da setzte ich mich kurz auf einen Stuhl und nahm mein Handy hervor. Kurze Zeit später kniete sie sich zu mir und fing an, mit mir über dies und jenes zu plaudern. Während dem kurzen Gespräch berührte sie mich mit ihren Händen am Knie und rutschte immer weiter hinauf. Zuerst ignorierte ich es, doch sie rutschte immer weiter hinauf, bis sie durch die Hose meinen kleinen Freund berührte. Sie schaute mir in die Augen und fragte mich, ob alles in Ordnung sei. Ich war total geschockt und brachte kein Wort heraus. Ich nickte in meiner Verzweiflung einfach mal freundlich. Sie interpretierte dies wohl als Aufforderung weiterzumachen, riss mir meine Hose auf und nahm mein bestes Stück in den Mund. Ich war noch immer total geschockt und ließ es halt einfach über mich ergehen. Nach circa zwei Minuten ging sie zur Tür, schloss sie von innen ab und zog sich aus und wir hatten Geschlechtsverkehr. Zu meiner Überraschung hatte sie es echt drauf, so dass ich nach etwa fünf Minuten aus meiner "Schockstarre erwachte" und voll mitging. Nach knapp 20 Minuten beglückte ich sie in ihren Mund und musste feststellen, dass ich selten so guten Sex gehabt hatte. Auch sie versicherte mir, dass sie schon lange nicht mehr so etwas Gutes erlebt hatte und wir zogen uns wieder an und gingen zurück in unser Büro, ohne uns etwas anmerken zu lassen, wir redeten auch nicht groß darüber, sodass ich davon ausging, dass es sich um etwas Einmaliges gehandelt hatte.

Ohne mir groß Gedanken gemacht zu haben, kam ich am nächsten Morgen ins Büro. Kurz vor dem Mittag klingelte mein Telefon und die Mitarbeiterin war dran, wir hätten die Akten gestern gar nicht fertig sortiert. Und ob wir das nicht rasch fertig machen könnten. Ich fiel wieder in eine kurzen Schock und begab mich ins Archiv. Dort wartete sie schon und war an der Arbeit, ich fing mich aus meiner Starre und half ihr, die Arbeit zu beenden. Kurz vor Zwölf waren wir dann auch fertig. Als sie mich nach getaner Arbeit auf die Aktion vom Vortag ansprach: Sie habe es sehr genossen und hätte in ihren knapp 40 Jahren bei der Firma noch nie mit einem Mitarbeiter geschlafen, geschweige denn überhaupt jemals mit so einem jungen Kerl wie mit mir. Sie hätte schon seit einiger Zeit keinen Sex mehr gehabt und hatte es echt gebraucht. Während diesem Gespräch näherte sie sich wieder langsam an mich heran und es kam wie es kommen musste (zum erneuten Verkehr).

Lange Rede kurzer Sinn, seit damals treiben wir es mehrmals pro Woche. Die Orte variieren, wenn es während der Arbeitszeit ist meist im Archiv, im Lager oder in der Tiefgarage im Auto, nach der Arbeit aber auch bei ihr Zuhause. Am Wochenende gehe ich vor dem Ausgang oft zu ihr lasse mich von ihr bekochen und tue es dann mit ihr und ziehe anschließend mit meinen Kumpels um die Häuser. Verrückt war es beim Firmenausflug vor ein paar Wochen, wir gingen zwei Tage Ski fahren in die Berge. Sie hatte als eine der wenigen ein Einzelzimmer - ihr könnt euch denken, dass wir beide am nächsten Tag nicht gerade ausgeschlafen waren. Grundsätzlich habe ich kein schlechtes Gewissen, denn sie ist a.) alleinstehend b.) sieht sie für ihre 60 Lenzen immer noch ziemlich gut aus und ist c.) gut im Bett. Außerdem ist und bleibt es eine Affäre und nichts anderes, es öffentlich zu machen ist für uns beide absolut kein Thema und wissen tut es auch niemand. Die einzige "Gefahr" ist, dass wir erwischt werden, wenn wir es während der Arbeit tun, aber die Chancen dafür sind doch relativ klein. Andererseits überlege ich mir oft, was ich eigentlich da tue. Die Dame ist dreimal so alt wie ich und könnte meine Großmutter sein. Mein Praktikum endet im Oktober, bis dahin will ich voll auf meine Kosten kommen, anschließend ist es wohl das Beste das Ganze zu beenden.

Beichthaus.com Beichte #00029834 vom 01.03.2012 um 21:46:58 Uhr (48 Kommentare).

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Bitte als Geschenk einpacken!

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Boshaftigkeit Verschwendung Manie Shopping

Ich möchte beichten, dass ich den Service von Thalia ausnutze. Jedes mal wenn ich mir dort ein Buch kaufe, frage ich ganz freundlich ob sie es mir auch einpacken. Dann erfreue ich mich an den genervten Blicken der jeweiligen Kassierer und den Kunden, die hinter mir warten. Zuhause packe ich es dann wieder aus und freue mich wie ein kleines Kind. Ein kleines bisschen tut es mir sogar Leid für die Kassierer, die sich da jedes mal die Mühe machen müssen. Es macht aber einfach zu viel Spaß.

Beichthaus.com Beichte #00029830 vom 29.02.2012 um 18:32:37 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von Sünder14
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“Beichte

Zerstörungswut

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Vandalismus Dummheit Schule Ludwigshafen

Das Ganze passierte während meiner Schulzeit, es ist also schon gut und gerne 16 Jahre her. Damals hingen mein Kumpel und ich nachmittags sehr oft auf dem Schulgelände rum. Das war nach Schulende immer verlassen, nur der Hausmeister war selten mal da. Wir stellten da immer ziemlichen Blödsinn an (zündeln, rauchen, Flaschen an die Wand werfen, Sex-Heftchen lesen etc.) aber wir richteten eigentlich nie ernsthaften Schaden an. Bis zu diesem einen Nachmittag. Wir hassten die Schule, da wir oft von den bekannten Schulschlägern fertig gemacht wurden. Wir hatten uns Steinschleudern und Sprühdosen besorgt, warum wussten wir eigentlich noch nicht.
Als wir auf dem Schulgelände ankamen haben wir angefangen, mit kleinen Steinen auf die Scheiben der Fenster zu den Chemieräumen zu schießen. Allerdings passierte dabei nicht viel, die Fenster waren ziemlich stabil. Also nahmen wir immer größere Steine, jedoch schafften wir es auch nicht mit dem größten Stein, welcher gerade noch in die Schleuder passte, die Scheibe zu zerdeppern. Irgendwann bekam ich einen Ausraster, fing an wie irre zu schreien, nahm einen Backstein, der auf einem Schutthaufen lag und warf ihn mit voller Wucht in die Scheibe. Das hat dann auch geklappt. Mein Kumpel lachte wie irre und wir freuten uns. Wir schauten uns erstmal um, ob auch wirklich keiner in der Nähe war, zu unserem Glück waren wir wirklich alleine. Also stiegen wir durch die zerdepperte Scheibe in den Chemieraum ein. Wir nahmen die Sprühdosen und sprühten das ganze Klassenzimmer mit Schweinereien voll (Penissymbole, Schimpfwörter, die Namen unserer Peiniger etc.) Wir waren wie im Rausch und begannen dann damit, die Einrichtung zu zerstören. Mein Kumpel schaffte es sogar, die Tafel aus der Wand zu brechen. Wir warfen noch alle Tische um, zerstörten Stühle und warfen diese in die Deckenlampen. Der Raum war schließlich völlig zerstört, wir lachten immer noch wie irre und pinkelten zum Ende noch alles voll.
Dann machten wir, dass wir rauskamen und rannten so schnell wir konnten. Am nächsten Tag kamen wir wie die Unschuldslämmer in die Schule. Es herrschte ein riesiger Aufruhr, die Lehrer diskutierten wild, die Polizei war da und hunderte Schüler wuselten um den Raum herum. Jeder wollte sehen, was da los ist.
Wir taten völlig schockiert und ließen uns nichts anmerken. Die Lehrer suchten wochenlang nach den Schuldigen und verdächtigten schließlich zwei der bekannten Schulschläger. Als wir befragt wurden gaben wir an, die beiden an dem Nachmittag auf dem Gelände gesehen zu haben. Schließlich wurden die beiden dafür bestraft, sie mussten Sozialstunden leisten und deren Eltern den Schaden bezahlen. Heute tut es mir sehr Leid, dass deren Eltern tausende von D-Mark für unsere Aktion zahlen mussten. Für die beiden Krawallbrüder empfinde ich aber nach wie vor kein Mitleid, eher immer noch Genugtuung.

Beichthaus.com Beichte #00029823 vom 27.02.2012 um 15:56:24 Uhr in 67069 Ludwigshafen (Mühlaustraße) (20 Kommentare).

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Kind, Geld und die Troublemakerin

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Dummheit Begehrlichkeit Feigheit Fremdgehen Partnerschaft Grebenau

Ich (m/29) muss beichten, dass ich nur noch mit meiner Freundin zusammen bin, wegen ihrem Kind und weil ich nicht die finanziellen Mittel habe, um mir eine eigene Wohnung zu suchen. Aber von vorne: Ich habe sie 2008 in der Diskothek, in der ich als DJ arbeitete, kennengelernt. Ich war Single und sie gefiel mir auf Anhieb durch ihre offene Art. Auch optisch war sie wirklich süß. Am zweiten Wochenende haben wir nach Feierabend, ich hatte einen Schlüssel zu dieser Disko, die Lounge total durcheinandergebracht. Ihr könnt euch sicher denken wie. Von diesem Tag an waren wir zusammen. Es lief auch alles erst sehr gut, bis wir viel zu früh nach zwei Wochen zusammengezogen sind. Es bot sich einfach an, da sie nur eine kleine Bude hatte und ich aus meiner WG raus wollte.


Von da an fingen die Probleme an. Wir waren viel mit Freunden unterwegs und immer wieder gab es heftigen Streit wegen eigentlich nur Kleinigkeiten. Solange bis meine Freunde irgendwann schon keine Lust mehr hatten uns zu besuchen. Silvester 2008/2009 wurde es dann aber richtig heftig. Nachdem Sie sich fürchterlich über eine Neujahrs-SMS einer früheren Freundin meinerseits aufgeregt hatte, bis mein Kumpel ihr etwas zu heftig die Meinung gegeigt hat, was ihr denn einfiele uns das Silvester zu versauen, rastete Sie völlig aus. Sie zertrümmerte die halbe Bude, so dass ziemlich genau gegen Mitternacht vier Polizisten in unserer Wohnung standen und sie zur Vernunft bringen mussten, was gar nicht so leicht war. Dass die Feier dann gelaufen war, brauche ich sicher nicht extra erwähnen.


Es folgte noch ein halbes Jahr voller Streit bis sie schließlich eines Tages ankam und mir sagte, dass sie sich in einen Kumpel verliebt hatte. Ich habe ihr dann sofort den Weg zur Tür gezeigt und hatte echt die Schnauze voll. Sie war dann anscheinend glücklich mit diesem Assi und ich hatte zwischenzeitlich auch eine neue Freundin etwas weiter weg von meinem Wohnort, so dass ich tatsächlich wieder dorthin ziehen wollte, um eben näher bei ihr zu sein. Gesagt - getan. Einen Tag nach Unterzeichnung des Mietvertrags fing diese unglaublich zu spinnen an und hat mich mehr oder weniger verlassen. Die Kaution für die einen Tag bewohnte Wohnung habe ich nur zur Hälfte wieder bekommen. Es sind mittlerweile drei Monate vergangen seit der Trennung. Wir kamen aus irgendeinem Grund wieder ins Gespräch und sie erzählte mir, dass es ihr nicht so gut ging. Sie war zwischenzeitlich ungewollt von dem Penner schwanger geworden und ich stand quasi auch vor dem Nichts. Also taten wir uns wieder zusammen und wollten uns wieder gemeinsam eine Wohnung suchen. Ich hoffte, dass ihre Wutausbrüche sich bessern würden, wenn das Kind da wäre. Ich muss dazu sagen, dass ich nie Kinder wollte. Das Kind ist nun fast 2 Jahre alt, ich war bei der Geburt dabei, von Anfang an war ich für das Kind der Papa. Der leibliche Vater hat die Vaterschaft angezweifelt. Er zahlt keinen Cent. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so eine intensive Beziehung zu einem Kind aufbauen könnte. Aber die Probleme sind eher noch schlimmer geworden. Ich gehe jeden Tag arbeiten, habe nichts von meinem Geld, wenn ich mit Kumpels weggehen will, gibt es nur Ärger, die Streitereien arten so dermaßen aus. Sie hat mir schon mehrmals ins Gesicht gespuckt und all solche Sachen. Ich will hier gar nicht alles schreiben. Wenn ich könnte wäre ich schon lange weg, aber das Kind und meine finanzielle Situation halten mich davon ab. Ich bin zwar gerade dabei eine Wohnung zu suchen, aber ich befürchte, dass ich wieder klein bei geben werde und mich noch ewig dieser Schikane aussetzen werde. Wie soll das nur weitergehen?

Beichthaus.com Beichte #00029822 vom 26.02.2012 um 02:59:52 Uhr in Grebenau (34 Kommentare).

Gebeichtet von Krebs
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Zufallsbeichte
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Vorverurteilt

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Engherzigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich beichte, dass ich nach fünf Jahren immer noch meinem Ex hinterhertrauere. Als wir uns kennenlernten war ich siebzehn, und irgendwie der Meinung alle Beziehungen liefen wie bei GZSZ. Ich war jung, dumm und naiv, hielt mich aber selbst für unfehlbar und allwissend, eine fatale Mischung. Mein Ex ist ein Profisportler, etwa acht Jahre älter als ich, und er imponierte mir zu Anfang sehr. Er ist sehr gut aussehend, groß und muskulös, außerdem sanft und ein wirklich herzensguter Mensch. Es lief ungefähr ein halbes Jahr super, dann begann ich an ihm herumzuerziehen. Ich warf ihm Arroganz vor, wenn er Selbstbewusstsein zeigte, schmollte wenn er wegen des Trainings keine Zeit für mich hatte, war rasend eifersüchtig, so bald er von Frauen Fanpost oder Autogrammwünsche bekam und nörgelte an seiner Ordnung und seinen Manieren herum. Er sagte mir des Öfteren, dass er sich bemühte sich zu ändern, aber kaum hatte er eine Sache abgestellt, die mir nicht passte, fand ich die Nächste. Ich begann fremdzuflirten, um ihn eifersüchtig zu machen, und konstruierte aus jeder kleinen Meinungsverschiedenheit ein Beziehungsdrama. Irgendwann verweigerte ich ihm den Sex, nicht etwa weil es mir nicht gefallen hätte, sondern nur aus dem simplen Grund, um meine Macht über ihn zu testen. Er begann sich Stück für Stück von mir emotional zurückzuziehen und abzuschotten, was mich natürlich darin bestätigte, dass er sich mir zuliebe irgendwie ändern musste. Ich bemerkte nicht, dass ich der eigentliche Auslöser für sein teilweise sonderbares Verhalten war. Vor meinen Freundinnen redete ich oft schlecht von ihm, und als Konsequenz daraus rieten sie mir bald zur Trennung. Natürlich wollte ich auf keinen Fall eine Trennung, ich wollte einfach nur Drama und meine Launen ausleben, und ihn so erziehen, wie ich ihn haben wollte. Nur wusste ich eigentlich gar nicht wie genau das aussehen sollte. Eines schönen Tages war geplant, dass er mich nach seinem Training von meinen Eltern abholte. Er kam aber nicht. Am Anfang kochte ich vor Wut, aber freute mich auch insgeheim, dass ich einen Grund hatte ihn so richtig anzuzicken. Nachdem ich eine halbe Stunde gewartet hatte, schrieb ich ihm eine bitterböse SMS, dann versuchte ich ihn anzurufen, aber er ging nicht ran. Nach über einer Stunde schrie ich seine Mailbox an, ich wolle ihn nie wieder sehen und dass ich ihn hasste. Er meldete sich tatsächlich eine Woche lang nicht bei mir, und mein Zorn schlug relativ schnell in Sorge um, ich war aber zu stolz, um mich noch einmal bei ihm zu melden.


Schließlich rief mich eine Freundin an, und fragte mich, wie es ihm denn gänge. Ich sagte, dass mir das vollkommen egal sei, und dass er sich schon ewig nicht bei mir gemeldet hätte, und warum sie das überhaupt fragte. Ich erfuhr, dass er einen Trainingsunfall gehabt hatte und im Krankenhaus lag, das stand sogar in der Zeitung, aber die hatten meine Eltern nicht abonniert. Mir wurde schlecht, als ich das hörte. Ich rief ihn an, aber er drückte mich weg. Ins Krankenhaus zu fahren getraute ich mir nicht. Eine ganze Weile lang badete ich im Selbstmitleid, machte ihm aber auch den Vorwurf, dass er mich ja hätte ruhig zurückrufen können und mir erklären was los war. Eine weitere Woche lang schrieb ich ihm SMS und versuchte ihn anzurufen, aber er reagierte nicht im Geringsten. Als ich mich dazu endlich mit einiger Verzweiflung dazu durchrang, ihn im Krankenhaus zu besuchen, war er schon lange wieder zu Hause. Ich klingelte bei ihm, aber er öffnete nicht. Schließlich bekam ich von ihm eine Mail mit der Audiodatei meiner Mailboxnachricht, in der ich ihn so beschimpft hatte. Mir fiel zum ersten Mal auf, dass das, was ich zu ihm gesagt hatte, wirklich hart und äußerst gemein gewesen war. Danach brach er den Kontakt ab, obwohl ich noch oft versuchte an ihn heranzukommen. Mittlerweile habe ich mehrere Kurzzeitbeziehungen hinter mir, die alle nicht das Richtige für mich und auch nicht annähernd so schön wie die mit meinem Ex waren, und mir gezeigt haben, dass meine damaligen Erwartungen an einen Partner und eine Beziehung vollkommen unrealistisch gewesen sind. Einer meiner anderen Ex-Freunde hat mir bei der Trennung sinngemäß gesagt, dass mir etwas recht zu machen genauso unmöglich sei, wie nachts die Sterne zu zählen und dass ich so ziemlich der Frau gewordene schlimmste Albtraum eines jeden Mannes sei. Das hat mich sehr verletzt, aber auch zum Nachdenken gebracht. Ab und an gehe ich in die Sporthalle und sehe meinem Ex beim Spiel zu, aber er tut so, als würde er mich nicht erkennen. Ich bin immer noch nicht wirklich über ihn hinweg, das merke ich, wenn ich mich daran erinnere, wie es war von ihm gehalten und geküsst zu werden. Er wird diese Saison aufhören, um als Trainer woanders zu arbeiten, vielleicht komme ich dann endlich los von ihm, obwohl ich immer noch von einer gemeinsamen Zukunft mit ihm träume.

Beichthaus.com Beichte #00029817 vom 22.02.2012 um 11:04:53 Uhr (34 Kommentare).

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