Der stinkende Pullover

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit

Ich schäme mich. Ich habe heute Morgen einen Pullover von der Leine genommen. Habe mir den schnell angezogen und bin aus dem Haus gegangen zur Arbeit. Irgendwas stimmt mit der Waschmaschine nicht. Der Pullover stinkt. Alle heute Morgen im Büro bei mir meinten, warum es denn hier so nach Scheiße stinkt. Ich sagte auch nur, dass ich es nicht wüsste und es schon so gerochen hätte, als ich angekommen sei. Die haben hier erst mal die Fenster aufgerissen und ich habe mich mit Deo vollgesprüht. Jetzt war ich gerade auf Toilette, und habe mich mit Seifenwasser eingerieben. So langsam geht der Gestank weg. Aber die sagen immer noch es riecht nach verfaulter Banane oder so etwas, haben gerade schon wieder das Fenster aufgerissen. Gleich geh ich erst mal eine rauchen, vielleicht überdeckt das den Gestank etwas. Werde extra die Zigarette nah an meinem Pullover halten. Bah - ich rieche es ja auch selber und ich schäme mich so. Was soll ich tun?

Beichthaus.com Beichte #00025008 vom 28.10.2008 um 12:40:08 Uhr (31 Kommentare).

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Der Sitzpinkler

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Selbstverletzung

Der Sitzpinkler
Ich wohne noch daheim, bei meiner Mutter und meinen zwei Schwestern. Ein Sitzpinklerhaushalt also. Ich möchte mich nicht unbedingt hinsetzen zum Pinkeln und habe deshalb eine super Lösung gefunden: Ich lasse mich vor der Schüssel auf ein Knie herab und pinkele im Knien. Das vereint die Vorteile von beiden Positionen: Man(n) muss nicht komplett auspacken und es geht trotzdem kein Tropfen daneben und es spritzt auch sonst nicht. Mache ich schon seit Jahren so, klappt wunderbar. Letztes Wochenende kam ich nachts heim, war mit ein paar Kumpels etwas trinken und hatte ziemlich Druck auf der Leitung. Ich habe mich also leicht schwankend vor die Schüssel gekniet, den Deckel hochgeklappt, meinen dickadrigen Bestrafer gezogen und schön gemütlich vor mich hingestrullert. Auf einmal knallt der Deckel mit voller Wucht wieder runter und klemmt mir mein bestes Stück ein. Vor Schmerz und Schreck bin ich aufgesprungen, obwohl er noch eingeklemmt war. Ich könnte schwören, dass er jetzt zwei Zentimeter länger ist und eine kleine Delle hat. Zum Glück funktioniert der Gute noch. Ich beichte, dass ich seit dieser Nacht rigoroser Sitzpinkler bin.

Beichthaus.com Beichte #00024999 vom 27.10.2008 um 16:53:47 Uhr (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Das ganz normale Leben?

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Hass Zorn Familie Stuttgart

Ich bin eigentlich ein ganz normaler 23-Jähriger und führe ein ganz normales Leben - mit gutem Job, eigener Wohnung etc. Ich bin auch eigentlich die Ruhe selbst. Aber es gibt eine Sache, bei der ich Mordgelüste kriege, und zwar wegen meines Stiefvaters. Als meine Mutter ihn kennenlernte, war ich etwa sechs Jahre alt. Am Anfang war es ja auch noch okay, er war für mich der Onkel, der halt öfters da war. Alles war gut, bis die beiden heirateten. Erst waren es nur Kleinigkeiten wie "Du Depp" oder "Du dummes Kind", die er mir an den Kopf warf. Dann begannen die Ausdrücke schlimmer zu werden und es setzten auch die ersten Hiebe ein. Meiner Mutter gegenüber spielte er immer das Unschuldslamm und ich wäre ja noch ein kleiner Lausbub und so weiter. 1993 kamen meine Schwestern auf die Welt, es wurde immer schlimmer. Er ging früh zur Arbeit kam abends besoffen heim, schlug meine Mutter, die dann abends noch arbeiten ging und sich den ganzen Tag noch um die Kleinen kümmern musste. Sein Hass konzentrierte sich quasi auf mich.

Was ich eigentlich beichten will, ist, dass ich meinen Stiefvater so hasse, dass ich gelegentlich noch Albträume darüber habe, wie ich ihn auf eine besonders schmerzhafte und qualvolle Weise töten könnte, und das macht mir Angst, denn sollte ich ihn eines Tages durch einen Zufall treffen, wüsste ich nicht, ob ich meinen Hass so unterdrücken könnte, um es nicht zu tun. Ich merke es auch, wenn ich unterwegs bin und sehe, wie Eltern ihre Kinder schlagen oder beleidigen. Diese Menschen sind in meinen Augen keine Eltern, sie sind für mich etwas wie perverse Kinderschänder, die es meiner Meinung nach nicht verdient haben, ein ruhiges Leben zu führen. Ich könnte sie mit irgendetwas Scharfem an die Wand tackern und ihnen beim Sterben zuschauen. Ich will niemandem etwas antun, aber das sind die Gedanken, die ich dabei kriege. Und deshalb sollte man sich über gewaltbereite Jugendliche, egal welcher Herkunft die so etwas durchgemacht haben auch nicht wundern.

Beichthaus.com Beichte #00024995 vom 26.10.2008 um 20:50:42 Uhr in Stuttgart (13 Kommentare).

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Salz im Kaffee

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Boshaftigkeit Ernährung Kollegen

Salz im Kaffee
Ich habe gestern meinem Arbeitskollegen eine ganze Handvoll Salz in seinen Kaffee gekippt. Kurz drauf fand ich es eigentlich gar nicht mehr lustig, dann war es aber schon zu spät. Als er dann den Kaffee getrunken hat, hat er nur kurz sein Gesicht verzogen, war aber zu stolz, um zuzugeben, dass der Kaffee beschissen schmeckt.

Beichthaus.com Beichte #00024992 vom 26.10.2008 um 03:25:18 Uhr (8 Kommentare).

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Abgeschlagene Autospiegel

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Aggression Vandalismus Selbstverletzung Last Night Löhne

Ich habe einige Ticks und zwar ist es so, dass ich, wenn ich richtig betrunken bin, das Bedürfnis habe Autospiegel mit meiner Faust abzuschlagen. Hört sich bestimmt lustig an, ist es leider nicht - habe es geschafft, so meine rechte Hand kaputt zumachen. Und weil ich so betrunken war, war mir das egal dass meine Hand wie blöd am Bluten war. Als ich dann zu Hause ankam, habe ich mit Freunden mir einen Druckverband gemacht, jedenfalls versucht, mit dem Erste-Hilfe-Kasten aus dem Auto meines Vaters. Dann habe ich mich ins Bett gelegt und habe bis 14 Uhr geschlafen. Als ich dann vor Schmerzen wach wurde, habe ich einen Freund gefragt, ob er mich nicht in Krankenhaus fahren könnte.

Wollte er erst nicht machen, als ich ihm sagte, was los war, hatte es nicht mal mehr drei Minuten gedauert, da stand er vor meiner Haustür. Dann sind wie zu Arzt gefahren, die Krankenschwester hat mich angeschrien, wie blöd muss man denn sein dass man nicht mit so großen und dazu noch so vielen Schnittverletztung zu Arzt geht, oder einen Krankenwagen ruft. Da ich immer noch recht betrunken war, antwortete ich nur, dass ich zu müde war und bock hatte zu schlafen. Naja dann erklärte die nette Dame, was nicht alles hätte passieren können mit meiner Hand. Als sie sagte, dass sie mir die Hand schlimmstenfalls amputieren müsste, musste ich fast kotzen, aber auch gleichzeitig fast angefangen zu heulen.

Das fand sie recht lustig und fing mit meiner Wunde ein wenig zu spielen an, was erstens verdammt wehgetan hat und zweitens mir davon richtig schlecht wurde und ich ihr am liebsten alles ins Gesicht gekotzt hätte. Dann habe ich einen Verband bekommen und die Sache ist verheilt. Das Schlimme daran ist, dass es jetzt 4 Monate her ist und ich so ein unglaublich großes Verlangen habe ein Autospiegel abzuschlagen und jedes Mal, wenn ich was trinke, meine Hände in meine Taschen stecke und an etwas richtig Geiles denken muss, damit ich diese verdammten Autospiegel nicht abschlage.

Beichthaus.com Beichte #00024980 vom 24.10.2008 um 00:46:33 Uhr in Löhne (35 Kommentare).

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