Von einer durchzechten Nacht und meinem Wellensittich

20

anhören

Trunksucht Mord Tiere

Als ich (m/34) heute morgen um 11 Uhr mit schwerem Kopf auf dem Wohnzimmersofa aufgewacht bin, musste ich leider etwas Furchtbares feststellen. Ich hatte noch alle Klamotten vom Vortag an, selbst die Schuhe waren noch an meinen Füßen. Nun ja, das wäre nicht so schlimm, aber ich hatte wohl gestern einen Bierstengel aus der Kneipe mitgenommen und in meine Brusttasche gesteckt. Der ist beim Hinlegen wohl ziemlich zerbröselt. Das hat wiederum unseren Wellensittich auf den Plan gerufen. Dieser lag heute morgen nämlich erdrückt unter mir. Keine Ahnung, was ich meinen beiden Kindern sagen soll. Er war so zutraulich, ich bin fix und fertig.

Beichthaus.com Beichte #00040299 vom 10.09.2017 um 12:24:56 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich werde mir keine Hilfe mehr suchen!

23

anhören

Fremdgehen Lügen Partnerschaft Selbstverletzung Verzweiflung

Ich (w/24) habe im Juni diesen Jahres schon einmal gebeichtet. Damals hatte ich gebeichtet, weil ich in das Handy meines Freundes geschaut hatte - im Verdacht, dass er mich betrügt. Die Beichte wurde veröffentlicht mit dem Titel "Liebe ist nicht exklusiv". Jedenfalls hatte ich danach noch mehr aus dem Handy meines Freundes herausgefunden und schließlich und endlich sogar mit drei von den Frauen geschrieben und angerufen – es hatte sich rausgestellt, dass er mich tatsächlich monatelang belogen und bei den Frauen sogar verleugnet hatte. Er hatte zwar mit keiner anderen Frau geschlafen, aber neun Wochen lang "gesexted" und gelogen was das Zeug hielt. Ich habe meinen Freund dann vor die Wahl gestellt – entweder ist Schluss, oder er bricht den Kontakt mit denen ab (die haben ihn nach dem Kontakt mit mir sowieso von sich aus geblockt) und ich überprüfe zukünftig sein Handy. Er hatte sich entschieden, die Beziehung weiterzuführen. Leider hat er danach noch über ein paar Wochen weiter gelogen (auch wenn es nur um Kleinigkeiten ging) und z. B. geleugnet, dass er noch mit anderen Frauen schreibt (auch wenn es dort nur Smalltalk war) und sich auch schließlich noch mit der Freundin seines (inzwischen Ex-)besten Freundes getroffen. Da habe ich auch die beiden konfrontiert, was das soll. Natürlich wusste sie auch nichts von mir!

Ich habe dann auch die Beziehung beendet, weil er auch nicht so wirkte, als wenn er motiviert wäre, weiter zu machen. Schlussendlich hat alles darin geendet, dass ich in eine Klinik gefahren bin, die mich auch dort behalten haben, weil ich zugegeben hatte, dass ich meinen Suizid geplant hatte. Ich war nur zwei Wochen dort, weil mein Freund auch zurückkam und wir exakt an unserem zweiten Jahrestag einen Neuanfang gestartet haben und ich jetzt in ambulanter Therapie bin. Zum einen wollte ich mich bei allen Kommentatoren meiner ersten Beichte bedanken, weil diese Kommentare mir wirklich weiter geholfen hatten. Zum anderen möchte ich aber noch einmal beichten: Obwohl jetzt alles wieder gut ist und wir weitermachen, habe ich große Zweifel. Ich dachte, ich wäre endlich nicht mehr allein auf der Welt, ich dachte, ich hätte einen "Artgenossen" gefunden, unter all den anderen Menschen auf der Welt, die alle nicht so sind wie ich. Aber diese Sache hat mich wieder der Sicherheit und all der schönen Gefühle beraubt, die ich hatte, als ich 2016 so verliebt war. Meine Beichte ist, dass ich, obwohl ich objektiv alles habe und wieder glücklich sein sollte, trotzem noch Suizidgedanken habe und mir beim nächsten Mal keine Hilfe mehr suchen werde.

Beichthaus.com Beichte #00040283 vom 06.09.2017 um 12:51:57 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Meine Nummernschild-Erkennungs-Software

13

anhören

Neugier Nachbarn München

Die Beichte dürfte für alle Datenschützer der Albtraum sein. Während meines Informatikstudiums vor vielen Jahren habe ich ein Programm geschrieben, das der damaligen Zeit schon sehr voraus war. Das Programm konnte mithilfe einer der ersten Digitalkameras Nummernschilder lesen und sie einspeichern. Die Kamera befand sich in einem PVC-Kaktus getarnt am Fenster meiner Studentenbude. Im Laufe der Zeit habe ich das Programm dann noch ausgebaut, es wurden Bewegungsprofile der Autos angelegt und auch Abweichungen vermerkt. Neben dem Kennzeichen fand auch eine Speicherung der Autofarbe statt und sogar eine Erkennung des Markensymbols. Tatsächlich konnte ich der Polizei irgendwann einen anonymen Hinweis für eine Einbrecherbande geben. Die Fotos der Autos wurden übrigens direkt nach Erkennung gelöscht, der Festplattenspeicher war damals sehr bescheiden. Nach dem Studium bin ich dann in einer Firma mit viel Arbeit gelandet und schließlich Ehemann und Vater geworden. Manchmal träume ich davon den Kaktus vom Dachboden zu holen und wieder aufzustellen.

Beichthaus.com Beichte #00040279 vom 05.09.2017 um 13:38:05 Uhr in München (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Fleischsalat für Assistenten

11

anhören

Boshaftigkeit Ekel Arbeit München

Ich war Aushilfe in der Cafeteria. Dort konnte man Kaffee trinken und belegte Brötchen essen. Auch ein Assistent kam regelmäßig vorbei, den niemand wegen seiner arroganten Art leiden konnte. Irgendwann kam einer von uns auf die Idee, ihm eins auszuwischen. Man packte eine Fleischsalatsemmel besonders voll und stellte diese einen Vormittag in die Sonne. Als der Kerl dann mittags auftauchte, wurde die Semmel schnell in die Auslage gestellt. Es kam so, wie geplant. Er nahm in seiner Habgier die doppelt belegte Semmel. Was war das Ende vom Lied? Tja, drei Tage hat er geschissen.

Beichthaus.com Beichte #00040277 vom 05.09.2017 um 00:53:27 Uhr in München (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Stinkende Raucher und eklige Frauen

22

anhören

Ekel Ignoranz Unreinlichkeit Bahn & Co. 23758

Jeden Morgen fahre ich mit dem Bus zur Arbeit. Dabei ärgert es mich immer tierisch, wenn die Leute, die an der Haltestelle um mich herum auf den Bus warten, rauchen. Sie stecken sich eine Kippe nach der nächsten an und ist einer fertig, macht der andere weiter. Ich selbst komme mir oft vor, als wäre ich der Erstickung nahe. Ich hasse es, diesen Gestank einatmen zu müssen, kann mich jedoch auch nicht weiter abseits stellen, weil der Bus immer sehr voll ist und ich nicht als Letzter einsteigen will. Ich sehe es nicht ein, wegen denen auf einen freien Sitzplatz zu verzichten.

Diese Menschen wissen nicht, wie sehr sie andere mit diesem Gestank quälen, oder es ist ihnen auch egal. Als ich dann meine Menstruation hatte, beschloss ich, meine Binde der letzten Nacht erst auf der Arbeit zu wechseln und nicht wie üblich, direkt nach dem Aufstehen. Der Grund dafür war, dass diese Binden nach längerer Zeit richtig doll stinken! An der Haltestelle war dies kaum zu merken, aber sobald der Bus kam, habe ich mir gezielt einen Platz in Nähe der Raucher gesucht. Nachdem der Bus losfuhr, habe ich meine Jacke ein wenig hochgezogen und die Beine gespreizt, sodass sich der Geruch bestmöglich ausbreiten konnte. Und der war wirklich bestialisch! Ob die Leute denken, ich würde stinken, war mir egal. Ich kenne sie nicht und fand mein Tun in dem Moment nur gerecht. Ich beschwere mich nicht, dass sie mit ihrem Qualm die Welt vollstinken, aber die sollten ruhig mal wissen, wie man sich als "Opfer" fühlt. Jedoch tut es mir leid für alle Nichtraucher, die unbeabsichtigt in Mitleidenschaft gezogen wurden. Sie bekamen schon an der Haltestelle keine frische Luft und mussten dann auch noch die ganze Busfahrt im Gestank ausharren.

Beichthaus.com Beichte #00040272 vom 04.09.2017 um 09:53:39 Uhr in 23758 (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000