Jackass 3D

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Dummheit Peinlichkeit Medien Nürnberg

Ich (m/24) war vor kurzem mit einem Kumpel (m/23) im Kino gewesen, wir wollten den Film Jackass 3D anschauen. Nach langer Suche fanden wir das ziemlich große Kino in Nürnberg endlich, wo wir das erste mal waren, der Film hatte bereits vor 10 Minuten begonnen. Schnell holten wir an der Kasse die Karten und die 3D Brillen und machten uns auf den Weg den Kinosaal zu suchen. Ich fragte meinen Kumpel, der die Karten hatte, in welchem Kino der Film laufen würde, er antwortete Kino 16.

Als wir im Kino 16 ankamen lief zum Glück noch Werbung, ein paar Mädels starrten uns ziemlich an, was uns aber nicht weiter kümmerte. Also entspannten wir uns erst mal und öffneten ein rein geschmuggeltes Bier und setzten ganz cool die 3D Brillen auf. Die Zeit verging, die Werbung dauerte schon ewig, eine halbe Stunde, dann ging endlich der Film los, aber komischerweise war eine Frau mittleren Alters zu sehen die gerade in ein Haus rum lief, keine Spur von Johnny Knoxville und Co., keine obszöne Szenen.
Wir schauten uns um und merkten das wir die einzigen Deppen waren die eine 3D Brille aufhatten! Jetzt machte alles einen Sinn! Wir waren im falschen FILM! Anstatt Jackass 3D sind wir in eine Liebes-Schnulze gelandet, kein Wunder das die Mädels uns anstarrten, die dachten bestimmt wir wären ein Schwules-Paar gewesen.


Wir zogen schnell die 3D Brillen aus, packten die Getränke wieder ein und liefen raus, als ich zum Schluss noch laut zu meinen Kumpel sagte: na toll, und ich dachte dies wäre Jackass, brüllte der halbe Kinosaal vor lachen. Ich schaute mir die Kinokarten an und stellte fest, das die Zahl 16 die Reihe ist, nicht das Kino, mein Kumpel verwechselte dies, er liest eigentlich nie etwas richtig durch. So fragten wir nochmal am Kinopersonal nach und gingen endlich in den richtigen Kinoraum, der einzige wo 3D ausgestrahlt wird, Jackass lief schon eine halbe Stunde, hier merkten wir sofort das wir richtig sind, nachdem wir ein paar Kotzgeräusche hörten und alle eine 3D Brille auf hatten.

Beichthaus.com Beichte #00028260 vom 02.11.2010 um 14:58:25 Uhr in Nürnberg (28 Kommentare).

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Nie wieder Eine aus dem Internet

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Lügen Engherzigkeit Dating

Vor ungefähr einem Jahr hatte ich (m/22) ein Date mit einer Internet-Bekanntschaft (w/20). Mit dieser Internet-Tusse hatte ich eine Zeit lang gute und unterhaltsame Chat-Dialoge. Vom Schreiben her war sie mir auf jeden Fall sympathisch. Was jedoch fehlte, war ein Foto von ihr. Nach einer langen Woche hartnäckigem Generve meinerseits lud sie dann endlich eins hoch. Das kam mir schon spanisch vor. Was hat sie denn zu verbergen? Was ich dann zu sehen bekam, war nichts anderes als bunter Fasching. Sie hat ihr eigenes Foto mit einem Bildbearbeitungsprogramm so dermaßen verunstaltet, dass man gerade noch erkennen konnte, dass es sich um einen Menschen handelte. Ich lass mir ja eingehen, dass man einen Pickel o.ä. mal schnell wegretuschiert. Das Foto war jedoch übertrieben gelbstichlastig, unscharf, hell und mit einem kindischen Blumen-Rahmen verziert. Da dachte ich mir schon: Oh Gott, was ist das denn für eine. Andererseits dachte ich mir, dass sie halt eventuell nur von Technik und Bildbearbeitung keine Ahnung hätte und ich sie zur Not halt nur einmal bumse und dann auf Nimmerwiedersehen sage.


Ich verabredete mich dann zwei Tage darauf an einem Samstagabend in der Innenstadt mit ihr. Treffpunkt: ein bekanntes und beliebtes Café. Wir schilderten uns gegenseitig, was wir für Klamotten anhaben, damit eine eindeutige Erkennung möglich war. Ich war der Erste und wartete. Plötzlich ging die Tür auf und eine dicke, hässliche, kleine Frau grinste mich blöd an und winkte mir zu. Ich dachte nur: Herr, bitte nein, tu mir das nicht an. Sie sah aus wie weit über 30. So eine Frau würde ich in einer Disco niemals auch nur um Feuer bitten. Ich fragte sie nichts und antwortete auf ihre Fragen nur kurz und knapp mit einem "ja" oder "nein". Auf diesen Schock bestellte ich mir erst einmal ein Kristallweizen. Danach die nächste dämliche Frage: "Bist du etwa Alkoholiker? Mein Ex war nämlich einer und das tu ich mir nicht nochmal an! Bla, Bla, Bla." Alles klar, nur weil ich mir ein Bier bestelle, bin ich gleich ein Alkoholiker. Die Krönung war dann, als sie mich auf mein Muttermal auf der Oberlippe ansprach. Ja, ich habe sowas wie Marilyn Monroe. Aber die meisten Mädels finden das sexy. Nur diese Inbrunst nicht. Sie fände ihn nicht so toll und ob ich mir vorstellen könnte, diesen für sie irgendwann mal weg operieren zu lassen. Da sah ich rot. Ich schreckte auf einmal ganz hysterisch auf und meinte, dass ich zu Hause meinen Gasherd nicht abgedreht habe und somit Explosionsgefahr besteht. "Ich muss dringend weg, tschüss!" Ich packte meine Jacke und verließ fluchtartig das Café ohne mein Getränk zu zahlen. Ein paar Straßenblöcke weiter verabredete ich mich mit meinen Kumpels und wir gingen in unsere Stammdisco, in der ich eine sehr gutaussehende Dame klarmachte und mit ihr einen One-Night-Stand hatte. Fazit: Sucht euch eure Frauen immer nur im realen Leben aus, sonst erlebt ihr die bösesten Überraschungen. Mein Motto lautet jedenfalls seitdem: nie wieder eine aus dem Internet. Es tut mir im nach hinein Leid, dass ich 1.) die Internet-Tusse einfach so eiskalt habe sitzen lassen, 2.) dass sie mein Getränk zahlen musste, ich sie aus der Freundesliste und dem Handy gelöscht habe und mich 3.) nie wieder bei ihr gemeldet habe.

Beichthaus.com Beichte #00028258 vom 01.11.2010 um 21:12:40 Uhr (38 Kommentare).

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“Folge

Meine Nachtwanderung

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Drogen Waghalsigkeit Vandalismus Peinlichkeit Last Night

Meine Nachtwanderung
Mir ist mit 16 etwas ganz peinliches passiert. Da ich mein Zimmer oben am Dachboden hatte und bei uns öfters mal das Licht im Treppenhausflur nicht funktioniert, beschloss ich, mich für solche Fälle in Zukunft auszurüsten und mir eine Taschenlampe zu kaufen. Mutti […]
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Beichthaus.com Beichte #00028257 vom 01.11.2010 um 19:04:49 Uhr (33 Kommentare).

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Lady Bitch Ray

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Rache Diebstahl Boshaftigkeit Shopping Ex

Als ich (m/29) vorgestern im allseits bekannten Drogeriemarkt MÜLLER oben in der - und Spieleabteilung war (wollte mir eigentlich nur schnell ein neues PS3 kaufen) und an nichts Böses dachte, erblickte ich auf einmal meine Ex-Freundin. Ich bin nicht besonders gut auf diese Person anzusprechen, da sie mich, bevor sie Schluss gemacht hat, nochmal richtig ausgenutzt hat, indem ich ihr beim stressigen Umzug in ihre gewünschte Studentenstadt noch helfen durfte. Es dauerte dann allerdings keine zwei Wochen, als sie dann dort in der Mensa einen anderen Typen kennenlernte und mit diesem dann auch gleich durchbrannte. Egal, das könnte ich jetzt noch ausführlicher beschreiben aber im Grunde ist alles gesagt.


Zurück zur CD-Abteilung im Müller. Jedenfalls hab ich sie beobachtet, wie sie so rumstöberte. Da ich schon lange Rachegedanken mit mir herumtrug, aber seit ihrem Umzug kein herankommen mehr an sie war, empfand ich dies als die perfekte, von Gott gesandte Gelegenheit. Kurzerhand beschloss ich, explizit eine CD von "Lady Bitch Ray" (das Wort Bitch fand ich passend) aufzusuchen, diese zu nehmen und mich in einem unbeobachteten Augenblick an meine Ex von hinten heranzuschleichen. Sie trug an diesem Tag eine Winterjacke mit Fell-Kapuze. Als ich dann direkt hinter ihr stand (sie war gerade damit beschäftigt, die Rückseite einer CD zu lesen), ließ ich die CD ganz sachte in ihre Kapuze gleiten. Dies hat sehr gut geklappt, denn sie hat davon rein gar nichts mitbekommen. Danach wandte ich mich wieder zügig von ihr ab, zog meine Baseballmütze tief ins Gesicht und ging in die gegenüberliegende Ecke, damit sie mich nicht entdeckt. Mit einem Auge tat ich so, als würde ich mich für DVDs interessieren, mit dem anderen Auge beobachtete ich sie stets. Als sie dann - ohne etwas zu kaufen - wieder die Abteilung verlassen wollte, kam das, was kommen musste: es piepste ganz laut und alle Kunden waren am Gaffen, was da ist und wer schon wieder was mitgehen lässt. Prompt waren zwei Mitarbeiter in Alarmbereitschaft und kamen zur "Diebin" geeilt, um sie am Weitergehen aufzuhalten. Sie beteuerte natürlich, nichts geklaut zu haben und dass die Diebstahlschranken wohl auf ein anderes Metallteil anspringen würden. Daher musste sie noch zwei mal durch die Schranke durch, um einen Fehlalarm auszuschließen. Jedes Mal piepste es aber und der halbe Müller war schon am Gaffen. Ihr war es sichtlich unangenehm, da sie ziemlich rot im Gesicht wurde. Als sie dann etwas hysterisch und ausfallend wurde, musste sie den zwei Mitarbeitern in ein Zimmer mit der Aufschrift "Privat" folgen, um das Problem zu klären. Ich hatte wirklich Pippi vor Schadenfreude in der Hose. Hinter einem Verkaufsregal stehend beobachtete ich durch die Lücken von Shampoo & Haargel die Tür, wie es denn nun weiterging. Als sich nach einer dreiviertel Stunde immer noch nichts tat, bin ich aber dann einfach gegangen. Ob die Polizei kam und sie durch einen ggf. befindlichen Hintereingang in das Privat-Zimmer gelangte und meine Ex dann unauffällig fernab der Kundschaft zur Polizeiwache abtransportierte, oder ob sie noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen ist, kann ich hiermit leider nicht sagen. Gefunden wurde die CD mit Sicherheit - egal ob vom Personal oder von der Polizei. In Erklärungsnot war sie daher auf alle Fälle. Ob man ihr die Geschichte "ich weiß nicht, wie die CD da hinten reingekommen ist" abgekauft hat, wage ich jedoch sehr zu bezweifeln. Summa summarum hatte ich bis dato noch nie so ein Gefühl von Genugtuung. Krasse Aktion aber ich bin ein Mensch, der nie vergisst. Wie sagt Hannibal Smith vom A-Team immer so schön: "ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!"

Beichthaus.com Beichte #00028255 vom 31.10.2010 um 22:17:18 Uhr (77 Kommentare).

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Meine persönliche Anti-ÖBB-Kampagne

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Geiz Rache Zorn Bahn & Co. Innsbruck

Ich (m/18/ohne eigenes Auto und daher von öffentlichen Verkehrsmitteln abhängig) boykottiere seit circa einem Jahr besten Gewissens die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen). Ich benütze die Bahn so wenig wie möglich, da ich mit deren Dienstleistungen extrem unzufrieden bin und nur schlechte Erfahrungen gemacht habe. Zudem finde ich Bahnfahren ineffizient und zu teuer, um zum umweltfreundlichen Reisen gegenüber dem Autofahren anzuregen. Da ich lieber das Fahrrad nehme, zu Fuß gehe oder per Autostopp fahre, als den Zug zu nehmen, habe ich schon einige Termine verpasst, war verspätet oder bin irgendwo im Nirgendwo hängen geblieben, aber ich bin meinen Prinzipien treu geblieben und zu spät gekommen wäre ich ohnehin auch, wenn ich den Zug genommen hätte. Daher war es mir das auch meistens wert. Sollte ein harter Winter bevorstehen, denke ich ernsthaft an die Anschaffung eines Huskyschlittens um neben den Schienen mit meinem Hundegespann herzulaufen und den Zug zu überholen (so zumindest meine Illusion). Hiermit möchte ich aufzeigen, wie schlecht das Dienstleistungsangebot der Bahn ist und vielleicht auch Gleichgesinnte motivieren. Gleichzeitig möchte ich mich auch bei all jenen wenigen Schaffnern entschuldigen, die im Gegensatz zu den meisten ihrer Kollegen freundlich und hilfsbereit waren, und nun wegen Leuten wie mir womöglich noch Gehaltskürzungen bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00028252 vom 30.10.2010 um 20:48:35 Uhr in Innsbruck (28 Kommentare).

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