Der Popel im Mathebuch

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Peinlichkeit Ekel Vandalismus Schule Wetzlar

Heute ist ein Tag, wo es Zeit wird euch mal meine peinlichste Situation in meinem bisherigen Leben zu erzählen. Ich war damals kein besonders guter Schüler in Mathe, also versuchte mein Vater meine Noten durch Nachhilfestunden bei einer russischen Mathelehrerin zu verbessern. An dem besagten Tag war es sehr kalt draußen als ich wiedermal meinem Matheverständnis auf die Sprünge helfen musste. Ich war an diesem Tag nicht der Einzige in dem Raum, sondern andere Hilfsbedürftige wurden ebenfalls unterrichtet. Kaum im Raum angekommen, begann meine Nase fürchterlich an zu laufen. Ich hatte leider keine Taschentücher und die anderen anwesenden Personen auch nicht. Also nahm ich einfach Platz und packte meine Unterlagen auf den Tisch. Wir saßen alle nebeneinander und die Lehrerin ging dann immer von Person zu Person. Bei mir angekommen, packte sie ihr Mathebuch aus und versuchte mir etwas zu erklären. Meine Nase lief währenddessen immer noch, also wischte ich mir ständig mit der Hand über die Nase, weil eben keine Taschentücher vorhanden waren. Als dann das Fragezeichen immer größer in meinem Kopf wurde, musste ich dann doch mal eine Frage stellen. Ich nahm meinen Finger, zeigte auf die betroffene Stelle im Buch und stellte meine Frage. Als ich dann den Satz beendet hatte, nahm ich meinen Finger wieder weg. PLÖTZLICH entdeckte ich einen riesigen Popel in IHREM Mathebuch. Wir starrten beide wie ein Auto auf dieses fette Ungetüm und ich wusste nichts anderes zu machen, als einfach "oh Entschuldigung" zu sagen und krampfhaft versuchen dieses klebrige Etwas von ihrer Seite zu entfernen. Nachdem ich zweimal vergebens versuchte dieses Ding zu entfernen, gelang es mir dann endlich beim dritten Anlauf im Pinzettenstil mit meinen Fingern. Meine Lehrerin antwortete aus Verlegenheit, "Macht nichts" und blätterte schnell weiter. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, ich schämte mich so sehr und wollte nie wieder dorthin. Doch der Wille meines Vaters war stärker, also nahm ich auch wieder an der nächsten Unterrichtsstunde teil. Nach der normalen Prozedur, kam dann irgendwann auch wieder meine Nachhilfe bei mir an. Sie schlug ihr Mathebuch wie gehabt auf und wollte das verpatzte Kapitel vom letzten Mal nochmals aufgreifen. Doch als sie dann versuchte auf die Seite zurückzublättern wollte es ihr nicht so ganz gelingen. Die zwei Seiten waren nämlich aufgrund meines Made-by-myself-Sekundenklebers leicht in der Mitte zusammengeklebt. In diesem Moment fühlte es sich so an, als hätte mir eine 1000 Bar Pumpe das Blut in den Kopf gepumpt, ich wurde so rot, dass mir fast schon wieder schwindlig wurde. Sie ließ sich nichts anmerken und fuhr fort. Von diesem Tag an war ich immer so gut in diesem Thema vorbereitet, damit sie bloß nie wieder auf dieses Kapitel zurückgreifen musste.

Beichthaus.com Beichte #00027595 vom 08.03.2010 um 03:03:22 Uhr in Wetzlar (20 Kommentare).

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Gelatinepulver im Klo

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Rache Boshaftigkeit Familie

Gelatinepulver im Klo
Ich (m/33) hasse meine Schwiegereltern abgrundtief, weil sie mich bei jeder Gelegenheit ihre Verachtung spüren lassen und sich über meinen Beruf lustig machen. Ich bin Verkäufer und kein Akademiker, wie sie es sich für ihre Tochter gewünscht haben. Letzten Sonntag war ich mit meiner Frau zum Geburtstag meines lieben Schwiegervaters eingeladen und habe mich endlich rächen können. Nach meinem Toilettenbesuch habe ich zwei Beutel Gelatinepulver ins Klo gekippt. Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass das überhaupt funktioniert, aber zu meiner eigenen Überraschung konnte ich feststellen, dass der Viertelpfünder, den das Geburtstagskind wenig später in die Schüssel knallte, wohl seine liebe Mühe hatte, im Schacht zu verschwinden. Darauf ließ jedenfalls das verschämte "das Klo ist verstopft" schließen. Ich musste mich jedenfalls wirklich sehr zusammenreißen.

Beichthaus.com Beichte #00027579 vom 03.03.2010 um 00:30:32 Uhr (32 Kommentare).

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Linux statt XP

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Falschheit Lügen Arbeit Lübeck

Linux statt XP
Ich arbeite in einer größeren IT Consulting Firma. Wir stellen unter anderem Linuxbasierte Betriebssysteme für Unternehmen her, die auf deren Wünsche und Bedürfnisse angepasst sind. Ein Kunde hat nach einer ausführlichen Einführung in seine Arbeitsumgebung einen erbosten Anruf bei mir getätigt (ich war zu dem Zeitpunkt der Ansprechpartner bei Fragen und Anregungen). Er beschwerte sich, dass nichts funktioniere und alles anders ist, als auf seinem Computer Zuhause. Er könne ja so nicht richtig arbeiten. Auf die Frage, was er denn Zuhause benutze, antwortete er mit Windows XP.
Für solche Fälle haben wir eine 1:1 Kopie des Windows XP Designs. Das Design wurde beim Kunden installiert. Nach einigen Tagen rief ich ihn an um in Erfahrung zu bringen, ob alles in Ordnung sei. Er sagte, dass alles in Ordnung sei und fragte mich, warum wir ihn nicht gleich Windows XP installiert haben und er erst einen bösen Anruf tätigen musste. Er weiß bis heute nicht, dass er noch immer Linux benutzt. Manchmal schäme ich mich, die Ignoranz unserer Kunden zu fördern.

Beichthaus.com Beichte #00027575 vom 01.03.2010 um 23:25:05 Uhr in Lübeck (42 Kommentare).

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Geschenk unter der Badewanne

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Rache Unreinlichkeit Schamlosigkeit Arbeit Prien am Chiemsee

Ich bin Fliesenleger. Mich hat auf einer Baustelle mal ein Bauherr so genervt, weil er alle paar Tage eine Änderung an seinem Plan fürs Bad gemacht hat, so knausrig war und nie ein Bier oder eine Brotzeit gezahlt hat. Da habe ich bevor ich die Ytong vor die Badewanne gesetzt habe, einen Riesenhaufen unter die Wanne geschissen. Das hat dann über ein halbes Jahr in seinem Bad gestunken, bis es entdeckt wurde.

Beichthaus.com Beichte #00027574 vom 01.03.2010 um 23:21:39 Uhr in Prien am Chiemsee (Spatzenweg) (31 Kommentare).

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Handy im Flugzeug niemals aus

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Ignoranz Waghalsigkeit Flug & Co.

Ich bin Vielflieger und reise aus beruflichen Gründen mehrmals im Monat. Ich möchte deshalb beichten, dass ich mein Handy im Flugzeug niemals ganz ausschalte, obwohl die Flugbegleiter das ja ständig erwähnen. Alles was ich tue, ist das Profil auf Flugmodus umzustellen (d.h. es kann definitiv nichts empfangen und nichts gesendet werden), aber auf meine Musik und ab und zu ein paar Spielchen auf dem Handy, wenn mir langweilig ist, kann ich nun wirklich nicht verzichten. Die Fluggesellschaften bestehen ja darauf, dass das Handy komplett ausgeschaltet wird, allerdings ist das Schwachsinn, bin ja immerhin auch noch nicht abgestürzt.

Beichthaus.com Beichte #00027570 vom 01.03.2010 um 11:49:05 Uhr (45 Kommentare).

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