Meer aus Tränen

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Manie Ekel Neurosen

Ich liebe es, mich in den Schlaf zu weinen. Ich überlege vor dem Einschlafen, was in meinem Leben meiner Meinung nach falsch läuft, zähle das dann auf und weine, weil es so schrecklich ist. Anschließend versinke ich in einem Meer aus Selbstmitleid. Ich finde das toll. Manchmal sammle ich die Tränen in einem Gefäß, mische das Tränenwasser in Saft und trinke es, ich glaube es hat magische Wirkungen. Welche, weiß ich allerdings nicht. Wenn ich Nasenbluten habe, fange ich das Blut in einem Gefäß auf und warte, bis es sich zu einer glibberigen Masse verfestigt hat. Anschließend nehme ich die Masse in die Hand und zermatsche sie. Der Geruch ist ziemlich schlimm, es ekelt mich furchtbar an.

Beichthaus.com Beichte #00026446 vom 04.06.2009 um 15:44:34 Uhr (39 Kommentare).

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Das Ende meiner Ehe

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Neugier Misstrauen Fremdgehen Ehebruch

Ich (m/32) bin seit fünf Jahren verheiratet, unsere Beziehung läuft einigermaßen gut und der Sex ist auch in Ordnung. Aber seit letzter Woche ist das alles anderes geworden. Ich habe den E-Mail-Account meiner Frau (35) geknackt und ihre ganzen Mails gelesen, und was ich da las, sprach eindeutig für sich. Meine Frau hat einen Geliebten und dann habe ich auch noch gelesen, dass das nächste Treffen am nächsten Morgen bei uns zu Hause stattfinden sollte. Wie jeden Morgen bin ich zur Arbeit gefahren, aber nach zwei Stunden kehrte ich auch zurück, um sie zu erwischen. Tür aufgemacht, die Treppe hoch und da stand ich vorm Wohnzimmer und sah, wie meine Gattin am Blasen war. Die Beiden waren so beschäftigt, dass sie es noch nicht mal merkten, dass ich da war, bis ich störte. Der Typ hat sich schnell angezogen und weg war er! Meine Frau sagte zu mir, dass es nicht so ist, wie es aussieht, und ist ins Schlafzimmer gegangen. Seitdem wohnen wir noch zusammen, aber nicht mehr lange denke ich.

Beichthaus.com Beichte #00026422 vom 01.06.2009 um 19:19:23 Uhr (50 Kommentare).

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Skrupellos zur Schule gekommen

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Diebstahl Waghalsigkeit Verzweiflung Schule Auto & Co. USA

Mit 17 war ich in den USA als Austauschschüler. Da ich auf dem Land wohnte und natürlich auch keinen Führerschein besaß, war ich auf den Schulbus angewiesen, der mich täglich 12 Meilen in die Schule fuhr. Dummerweise war ich nicht gerade der Beste im Aufstehen und nach mehrmaligem Verschlafen, haben meine Gasteltern mir angedroht, restriktive Maßnahmen einzuführen, falls ich morgens nicht zeitig aus dem Bett kommen würde. Das Verschlafen an sich, hatte bereits unschöne Konsequenzen, jeweils Abends wurden meine Gasteltern von der Schule aus angerufen, um sie darauf hinzuweisen, dass ihr Sohn/Tochter nicht in der Schule gewesen sei. Das Donnerwetter ließ jeweils nicht lange auf sich warten. Ich wollte auf keinen Fall in einem schlechtem Licht erscheinen, war ja quasi der "Gast" und wollte meinen Eltern Zuhause zeigen, wie erwachsen und diszipliniert ich sein kann.

Die Situation hat sich dann nach etwa 5-6 mal Verschlafen gebessert und ich wähnte mich auf der sicheren Seite, endlich mein "Aufsteh-Problem" im Griff zu haben. Weit gefehlt! Das Schuljahr zog dahin und die Abschlussprüfungen standen vor der Tür: Sehr sehr wichtig, wenn man ein Diplom nachhause tragen will resp. seine Eltern stolz machen möchte!

Am Morgen der Abschlussprüfungen ist es dann geschehen: Verschlafen! Nein! Noch 3 Minuten bis zum Schulbus! Ich versuchte so schnell als möglich mich anzukleiden und meine Schulsachen zu packen, schwierig, wenn man so im Stress ist! Dann raus aus dem Haus, zur Strasse gerannt und nur noch die Rücklichter vom Schulbus gesehen!

Alle möglichen Pläne sind mir in dem Moment durch den Kopf geschossen:

In die Schule laufen? - Zu lange, 12 Meilen rennt man nicht eben mal schnell
Taxi rufen? - geht nicht! wir hatten kein Taxiunternehmen in der Umgebung!
Zuhause bleiben? - Unmöglich! Nicht noch einmal will ich mich von meinen Gasteltern demütigen lassen. Eine Ausrede erfinden - zu offensichtlich!

Es war mir klar, irgendwie muss ich in die Schule kommen, doch auch Öffentliche Verkehrsmittel gibt es keine im Mittleren Westen, irgendwo im Nirgendwo, wo ich zuhause war!

Also gab' es nur noch einen Plan: Ein Auto, ich musste mir ein Auto besorgen!
Der Plan war einfach, und die Ausführung noch einfacher, denn mein Gastvater war seit einigen Tagen auf Geschäftsreise und meine Gastmutter verließ das Haus immer vor mir, d.h ich hatte Zugriff auf ein Auto, besser gesagt, ich hatte Zugriff auf das Heiligtum meines Gastvaters: sein Chrysler Mini Van!

Die Liebe, die mein Gastvater für dieses Auto hatte war unbeschreiblich, er behandelte das geformte Blech, wie seine Religion! Waschen, saugen, Ölwechsel, Bremsen austauschen usw. hat er alles selber gemacht und mir lange Vorträge gehalten, wie viel besser amerikanische Autos sind, weil man an denen noch so viel selber rumschrauben kann.

Den weißen Van in der Garage und mein Herz in der Hose rannte ich zurück ins Haus und schnappte mir die Autoschluessel. Wie bereits erwähnt, ich hatte keinen Führerschein und auch überhaupt keine praktische Erfahrung, wie man ein Auto fährt. Öfters habe ich zugeschaut, wenn ich mit meinem Gastvater unterwegs war und dieses Wissen, hat sich dann auch als sehr hilfreich erwiesen. Das Fahren an sich war einfacher als ich dachte, hatte auch damit zu tun, dass es sich um ein Auto mit automatischem Getriebe handelte, die in Amerika sehr verbreitet sind.

Doch als ich bereits auf der Hauptstrasse war, kamen mir die Zweifel:
Was mache ich wenn mich die Polizei erwischt?
Was mache ich wenn mein Gastvater davon erfährt?
Wie werden meine Mitschüler reagieren, wenn sie mich plötzlich mit einem Auto einfahren sehen? Tja, die Konsequenzen sind klar gewesen, man hätte mich schnurstracks in das nächste Flugzeug gesteckt und nachhause geflogen!

Doch, irgendwie wollte ich beweisen, dass ich da alleine durchkomme und durchaus bereit bin die Konsequenzen zu tragen, falls mein Plan nicht aufgehen würde. Zuhause hätte ich wohl nie ein Auto geklaut, um in die Schule zu kommen.

Heute bin ich 25 und habe nach wie vor sehr guten Kontakt zu meinen Gasteltern in den Staaten, mein Gastvater hat bis zum heutigen Tag nicht erfahren, dass ich damals sein heiß geliebtes Auto geklaut habe, dass er übrigens immer noch hat! Beim nächsten Besuch, werde ich es ihm sagen, ich hoffe er wird es mir nicht übel nehmen nach so langer Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00026421 vom 01.06.2009 um 17:53:19 Uhr in USA (Saint Paul, MN) (20 Kommentare).

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Vergewaltiger auf freiem Fuß

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Missbrauch Gewalt Feigheit Verzweiflung

Als ich acht Jahre alt war, wurde ich vom besten Freund meines Vaters vergewaltigt. Er hat zu mir gesagt, wenn ich es niemandem erzählen würde, bekäme ich Süßigkeiten. Am nächsten Tag habe ich es einer unreifen Freundin erzählt. Sie hat mich ausgelacht. Weil wir kurze Zeit später sehr weit weg gezogen sind, habe ich es niemandem mehr erzählt - auch nicht meinen Eltern. Ich habe mich geschämt. Mich haben Albträume geplagt. Ich habe geträumt, dass mein Vater mich vergewaltigt, ich konnte eine Woche nicht mit ihm reden und bei jedem Körperkontakt bin ich zusammengezuckt. Nach sieben Jahren, als meine Eltern sich haben scheiden lassen, habe ich mich entschlossen, es meinem Vater zu erzählen. Er ist ausgerastet und hat mich gefragt, wieso ich es nicht schon viel früher gesagt habe. Er ist wieder zurückgefahren, um ihn umzubringen. Aber es hat sich dann herumgesprochen, dass mein Vater kommt und der Täter hat sich bei seiner Schwester in einer anderen Stadt versteckt. Ein Jahr darauf habe ich es meiner Mutter erzählt, sie weinte mehr als ich. Sie sagte, dass er auch sie versucht hat zu vergewaltigen, aber sie hat ihm so in die Eier getreten, dass er weggelaufen ist. Bei meiner Mutter ist es so, wenn sie Stress hat, schlägt es ihr sofort auf den Magen. Vor zwei Jahren hat ihr ein Arzt an ihrem Geburtstag gesagt, dass sie Magenkrebs hat. Ich mache mir immer noch Vorwürfe, wieso ich es ihr erzählt habe. Sie sagte einmal zu mir, sie würde jede Nacht um mich weinen.
Es tut mir so leid!

Ich habe den Täter, seitdem es passiert ist, nie wieder gesehen. Ich habe vergessen, wie er aussieht, vielleicht ist es auch besser so. Ich wollte mich immer an ihm rächen. Ich wollte ihn selbst finden und erschießen. Er hat mein Leben zerstört! Ich habe lange gebraucht, um zu merken dass Sex auch Spaß machen kann. Trotzdem habe ich Hemmungen. Meine Ex-Freunde meinten, ich wäre prüde und verschlossen. Es fällt mir schwer, jemandem zu vertrauen. Ich will nicht eingebildet klingen, aber ich sehe wirklich gut aus, aber einen Partner habe ich dennoch nicht. Mittlerweile mit 25 Jahren, denke ich, dass das Leben ihn selber bestraft. Das Einzige, was ich von ihm noch gehört habe, ist, dass er ein geistig behindertes Mädchen geschwängert hat und übler Alki ist. Nur zu schade, dass ich es nicht schon früher gesagt habe und er für das, was er getan hat, nicht bestraft werden konnte. Der Gedanke, dass ein Kindervergewaltiger irgendwo frei rum läuft, macht mich krank und wütend!

Beichthaus.com Beichte #00026390 vom 28.05.2009 um 20:38:52 Uhr (22 Kommentare).

Gebeichtet von Rumkugel
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Ich stalke meinen Freund!

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Eifersucht Misstrauen Neugier Partnerschaft Internet

Ich kenne die Passwörter meines Freundes und logge mich regelmäßig in sämtliche seiner Internet-Accounts ein, um zu sehen, ob er anderen Frauen schreibt, auf welchen Profilen er sich rumtreibt und ob er hinter meinem Rücken etwas treibt, wovon ich nichts weiß. Außerdem checke ich regelmäßig den Verlauf unserer Internet-Browser, um zu sehen, auf welchen Seiten er gesurft ist, da er sich auch gerne Pornos anschaut. Ich habe einfach eine wahnsinnige Angst davor, dass er mich nicht genug liebt und ich ihn verlieren könnte. Ich habe auch schon das eine oder andere Mal entdeckt, dass er sich beispielsweise gerne Profile von Frauen ansieht und es macht mich rasend. Aber da ich es ja heimlich getan habe, kann ich ihn nicht darauf ansprechen. Es ist wie eine Sucht. Ich kann vor lauter Eifersucht nicht damit aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00026386 vom 28.05.2009 um 14:43:39 Uhr (29 Kommentare).

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