Der Kaminkehrer kommt

1

Peinlichkeit Faulheit Augsburg

Mir (w/38) ist etwas Peinliches passiert, das ich auf meine Faulheit zurückführe. Da ich mit meinem Mann in einem Einfamilienhaus wohne, kommt der Kaminkehrer regelmäßig zur Überprüfung der Gasheizung vorbei. Diese ist im Waschraum, wo ich auch meine Wäsche trockne. Beim letzten Besuch hing einer meiner Strings noch zum Trocknen dort. Obwohl er schon seit Tagen trocken war, hab ich ihn einfach nicht aufgeräumt. Als der Kaminkehrer den String entdeckte, grinste er mich nur an. Das war mir doppelt peinlich, einmal, da er nun weiß, was ich Drunter trage und zum anderen, weil ich faul bin.

Beichthaus.com Beichte #00042180 vom 14.11.2020 um 06:15:33 Uhr in Augsburg (1 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich habe viel öfter das Bedürfnis.

7

Fremdgehen Begehrlichkeit Ehebruch Familie Koblenz

Ich (m/42) kenne meine Frau jetzt seit 20 Jahren aber verheiratet sind wir erst seit kurzem. Wir hatten irgendwie nie das Bedürfnis dazu. Da wir aber zwei Kinder haben, war es dann irgendwann eine Vernunftentscheidung. Als Paar kommen wir gut miteinander aus, aber sexuell ist schon seit langem nicht mehr viel los. Wir schlafen vielleicht einmal im Monat miteinander. Aber ich habe viel öfter das Bedürfnis. Ich bin regelrecht unentspannt. Das Gespräch habe ich schon mehrfach gesucht. Ihrer Meinung nach ist unser Sexualverhalten normal. Bei Freundin xy ist das ja genauso. Außerdem sei sie ständig gestresst. Ich mache ihr keine Vorwürfe, aber die Situation belastet mich. Mittlerweile bin ich meiner Frau schon mehrmals fremdgegangen. Und ich fühle mich deswegen nicht einmal besonders schlecht, denn ich würde ja auch mit ihr Sex haben, wenn sie nur wollte. Aber ich weiß natürlich, dass ich etwas Falsches und Verletzendes tue. Hätten wir keine Kinder würde ich eine Trennung in Betracht ziehen. Aber ich liebe unsere Kinder und würde ihnen das, solange sie nicht erwachsen sind, niemals antun. Ich bitte um Absolution, dass ich meiner Frau gegenüber untreu und unaufrichtig bin.

Beichthaus.com Beichte #00042177 vom 28.10.2020 um 16:57:10 Uhr in Koblenz (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Die gute alte Schulzeit

1

Dummheit Boshaftigkeit Schule Düsseldorf

Eigentlich war ich ein braves, langweiliges Kind, das nie groß auffiel, weder positiv noch negativ. In der 5. Klasse hatte ich allerdings mal eine ganz bescheuerte Idee. Ich hatte irgendwo gelesen, dass man niesen muss, wenn man Pfeffer einatmet, ich glaube sogar es war in einem Comic von Fix & Foxi. Also hatte ich die supertolle Idee, in der Schule etwas Pfeffer zu zerstäuben und habe mir vorgestellt, dass meine Mitschüler dann alle niesen müssen. Keine Ahnung warum ich das damals so lustig fand. Ich kam auf die tolle Idee gemahlenen Pfeffer in meinen Bleistiftanspitzer mit Dose dran zu füllen, quasi als Tarnung. Irgendwie dachte ich, dass dann keiner darauf kommt, dass ich den Pfeffer verstreut habe. Welch Geistesblitz. Ich dachte, dass dann auch nur ein wenig Pfeffer aus dem Anspitzer rauskommt, wenn ich den kräftig schüttel, so ein paar Körnchen nur. Also habe ich zu Hause einen alten Anspitzer mit gemahlenem Pfeffer befüllt. Vor mir saßen 2 Mädchen, die ich nicht besonders mochte, die habe ich dann als Opfer auserkoren. Als ich die Mädchen dann mit etwas Pfeffer bestäuben wollte, ist dummerweise der schon etwas ramponierte Anspitzer aufgegangen und sie haben die volle Ladung Pfeffer von hinten abbekommen. Anstatt zu niesen haben alle geheult und mussten sich die Augen und Haare auswaschen, es gab ein Riesendrama. Heute würde man wahrscheinlich sogar einen Krankenwagen rufen, vor 35 Jahren war das anders. Ich habe einen Riesen Ärger bekommen, meine Eltern mussten in der Schule antraben etc. Ich wäre fast von der Schule geflogen. Ich erinnere mich dann noch daran, dass am Ende des Schuljahres der Lehrer meinte, eigentlich war das ein gutes Schuljahr, bis auf Pfeffer. Wenn ich heute daran denke, tun mir meine Mitschüler einfach nur leid. Ich frage mich wie ich auf eine dermaßen dämliche Idee kommen konnte aber irgendwie kann ich auch darüber lachen.

Beichthaus.com Beichte #00042176 vom 25.10.2020 um 23:00:25 Uhr in Düsseldorf (1 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der gemeine Arbeitskollege

3

Engherzigkeit Hass Arbeit Boshaftigkeit Kollegen Basel

Ich bin in der Regel nicht nachtragend aber ich beichte, dass ich insgeheim Genugtuung empfunden habe, als mir eine Kollegin erzählte, dass ein ehemaliger Mitarbeiter schwer an MS erkrankt ist. L. (besagter Mitarbeiter) war 3 Jahre vor seiner Rente zu uns gekommen, […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00042173 vom 23.10.2020 um 15:14:32 Uhr in Basel (3 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Ich bereue es Mutter zu sein.

9

Verzweiflung Aggression Familie München

Ich möchte beichten, das ich es hasse Mutter geworden zu sein! Ich bin mit 26 ungeplant von meinem Freund schwanger geworden. Liebe meinen Sohn seit der Geburt an, er war und ist ein hübsches und grundsätzlich liebes Kind. Aber ich hasse es einfach Mutter zu sein. Ich war immer unsicher, ob ich überhaupt Kinder möchte und jetzt wo ich ein Kind habe weiß ich, das es nicht zu meiner Persönlichkeit passt Mutter zu sein. Ich bin schon immer eine Einzelgängerin gewesen und brauche viel Zeit für mich allein, soziale Interaktionen vertrage ich nur in geringer Dosis. Seit der Geburt habe ich das Gefühl kein Leben mehr zu haben. Ich lebe in ständiger Rufbereitschaft, immer muss man ans Kind denken. Ich kann nicht einfach mal wo hingehen, wenn ich möchte. Und wenn man mit Kind herausgeht muss man an 1000 Dinge denken und es dauert ewig bis man loskommt. Und unterwegs muss man ständig dem Kind hinterherlaufen und aufpassen. Generell macht es mir überhaupt keinen Spaß mich mit ihm zu beschäftigen, ich muss ihn ständig bespaßen und unterhalten. Immer dieselben blöden Bücher, dieselben Bauklötze auf- und abbauen und nach neuen Sachen suchen, um das Kind zu fördern und zu unterhalten. Und irgendwie ist jeder Tag gleich. Ja ich mache das alles und ich will das er ein glücklicher Mensch wird und ich möchte auch nicht das er je das Gefühl hat ungewollt zu sein, aber seit der Geburt keinen einzigen ganzen Tag mal nur für mich zu haben, das macht echt müde. Er ist mittlerweile 1,5 Jahre und geht auch schon ein paar Stunden in die Kita, aber die Zeit reicht nur für das allernötigste wie arbeiten, putzen u.ä. Mein Tageshighlight ist 1 Stunde Netflix am Abend, für mehr kann ich mich nicht motivieren. Ich müsste eigentlich Sport machen da ich seit der Geburt unter chronischen Rückenschmerzen leide, früher war ich (sogar bis kurz vor der Geburt) mehrmals die Woche im Fitnessstudio. Der Vater des Kindes hilft mir nur bedingt, wir streiten ständig deswegen und leben nur des Kindes wegen noch zusammen. Für mich ist das alles so kein Leben mehr. Ich fühle mich als würde ich eine Gefängnisstrafe absitzen und meine besten Lebensjahre verschenken. Ich versuche die schönen Momente zu genießen, wenn wir kuscheln und er niedliche Sachen macht, aber es fühlt sich trotzdem so an, als würde ich mehr geben als das es mir zurückgibt Mutter zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00042169 vom 18.10.2020 um 15:19:48 Uhr in München (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000