Das Berufsrisiko eines Verbrechers

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Gewalt Romanshorn

An einem Samstagabend als ich 18 war, lief ich Nachts um 2 Uhr von meiner Stammbar zum Bahnhof. Die Strecke ist circa 1 km lang. Nach der Hälfe der Strecke folgten mir 3 Typen, die mich dan blöd anmachten und mich ausrauben wollten. Blöd für sie war das ich seit ich 5 war Karate machte und ich im zweiten Lehrjahr zum Maurer war und dementsprechend ziemlich kräftig war. Um es kurzzumachen, 2 der Typen hatte ich schnell am Boden, beim Dritten dauerte es ein wenig länger, aber auch ich habe einiges einstecken müssen. Als er dann am Boden lag, würgte ich ihn fast zur Bewusstlosigkeit, dabei sagte ich zu ihm: "Ich wollte schon immer mal einem Menschen mit meinen bloßen Händen erwürgen. Mal schauen wie sich das anfühlt". Ich hatte noch nie solche Angst in den Augen gesehen. Heute 14 Jahre später, würde ich wieder genauso handeln. Es ist halt das Berufsrisiko eines Verbrechers erwischt, bestraft oder getötet zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00041610 vom 23.10.2018 um 17:49:00 Uhr in Romanshorn (12 Kommentare).

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Warum ich meine wilde Jugend bereue

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Drogen Trunksucht Unfall Duisburg

Ich möchte beichten dass ich eigentlich nach außen hin als eine verständige und positive Person wahrgenommen werde, das aber wohl gar nicht bin. Ich habe nur die Fassade im Griff. Meine beiden größten Träume sind, wieder vollständige körperliche Gesundheit zu erlangen und die Zeit, sagen wir, auf mein 13. Lebensjahr zurückzudrehen und alles mit dem Wissen von heute noch einmal machen zu dürfen. Ich habe durch zwei schwere Unfälle die durch meinen früheren Alkoholkonsum verschuldet sind und einige Schönheits-Ops meinen Körper geschunden. Meine operierten Körperstellen tun jetzt durch die (teuer bezahlten) Knochenbrüche bei jedem Wetterumschwung weh, ebenso verhält es sich bei den Unfallschäden. Ich muss orthopädische Schuhe tragen und fast täglich leichte Schmerzmittel nehmen.

Meine ganze Jugend bestand aus Suff, Promiskuität und Zeitverschwendung. Ich war damals extrem rebellisch und wollte einfach nur mein Ding machen und hab schnell in der Drogenszene, bei all den anderen verlorenen Seelen, Anschluss gefunden. Meine Eltern haben mir von Internat über betreutes Wohnen, eigener Wohnung, Privatschule, Kinderpsychologe etc. die ganze Palette angeboten, um mich wieder zurückzuholen, aber ich habe alles in den Wind geschlagen. Ich hätte ein Instrument lernen, mein Abitur mit Fleiß bestehen, ohne meine Unfälle modeln und mich von dem ganzen Gesocks fernhalten können. Ich war irgendwann in der kompletten Unterschicht angekommen, wo meine Freunde zusammen mit ihren Eltern tranken und Drogen nahmen. Ich habe nichts davon gemacht. Ich wollte die Welt einfach brennen sehen und mit 21 draufgehen.

Jetzt bin ich 24 und körperlich kaputt. Teilweise sieht man es mir an, vor allem die Narben sind auffällig. Ich führe ein halbwegs normales Leben, sogar mit Uni und Freunden, die keinen Alkohol trinken. Trotzdem bin ich so sehr unzufrieden. Desto normaler und reifer ich werde, desto mehr schockt und widert mich meine komplette Vita an. Man könnte jetzt argumentieren "aber du warst noch nicht erwachsen" aber das Argument funktioniert für mich nicht. Andere haben auch Jugendsünden im Keller und trotzdem führen sie ein normales Leben später. Ich beichte, dass ich auf allen Ebenen mit meinem Schicksal hadere und entgegen der üblichen Meinung, "du bist doch noch so jung!", davon überzeugt bin, dass der Karren bereits im Dreck ist. Therapie hab ich übrigens schon seit meinem 5. Lebensjahr - die Karte ist ausgespielt. Ich beichte, dass ich selbstmitleidig und unfähig bin, den Ist-Zustand anzunehmen. Ich weiß, dass meine beiden Träume absolut unmöglich sind und trotzdem wünsche ich sie mir jeden Tag mehr als alles andere.

Beichthaus.com Beichte #00041597 vom 12.10.2018 um 07:16:35 Uhr in Duisburg (16 Kommentare).

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“Beichte

Fetales Alkoholsyndrom

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Trunksucht Schwangerschaft

Unser Großer hat die Diagnose FAS (fetales Alkoholsyndrom). Ich kann es nicht glauben. Da redet man 5 Jahre auf die Ärzte ein, und immer bekommt man zu hören, das ist bei Jungs so, die brauchen etwas länger. Ich habe in den ersten 11 Wochen nicht gewusst, dass ich schwanger bin und wir hatten ein großes Fest. Da habe ich sehr, sehr viel Alkohol getrunken und das 4 Wochenenden hintereinander. Zu diesem Zeitpunkt war ich circa in der 4-5 Schwangerschaftswoche. Durch einen TV-Bericht habe ich von dieser Krankheit erfahren und es hat sich herausgestellt, dass unser Sohn das hat. Nun können wir uns seine Entwicklungsstörung und Defizite auch erklären. Noch nicht einmal eine Universitätsklinik hat es feststellen können. Wir müssen uns nun mit den Anträgen für einen Behindertenausweis, Pflegestufe 1 und eine Betreuung rumschlagen. Ich bekomme das irgendwie nicht in den Kopf, könnte nur noch weinen.

Beichthaus.com Beichte #00041578 vom 27.09.2018 um 21:38:20 Uhr (25 Kommentare).

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Papas Mercedes ausleihen

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Ekel Vandalismus Auto & Co.

Ich (19) durfte mal mit Papas neuem Mercedes einen längeren Ausflug machen. Ich war schon den ganzen Tag unterwegs und kehrte deswegen in einem Gasthof ein, bestellte ordentlich Essen & Getränke und machte mich nach dieser Stärkung wieder an die Rückfahrt. Nach einer Weile kam eine Baustelle mit verengter Spurführung. So langsam meldete sich meine Blase, also ging es in die linke Spur, d.h. neben sich den Autostrom der rechten Spur, links die Metallbarriere zur Gegenfahrbahn. Nach fast 2 Stunden stop und go fahren - und kein Ende in Sicht konnte ich nichts mehr halten und lies es laufen. Verzweifelt hielt ich irgendwo am Wald an und kippte Mineralwasser über den nassen Sitz, schruppte mit Taschentücher alles raus. Mir tut es leid aber meinem Vater habe ich es nie erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00041515 vom 26.08.2018 um 13:34:44 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wiedereinführung der Wehrpflicht

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Vorurteile Gesellschaft München

Ich bin der Meinung, dass unbedingt die Wehrpflicht wieder eingeführt gehört. Diese ganzen jugendlichen Idioten heutzutage kiffen und saufen sich blöde, daddeln nur noch am Handy rum und machen einen auf Hipster. Denen gehört mal richtig Disziplin und Ordnung beigebracht. Bevor jetzt jeder schimpft. Ich bin 40, habe damals meinen Wehrdienst geleistet und es war eine durchweg positive Erfahrung. Es schadet keinem, wenn er mal ein paar Tage ohne Strom, Wasser und fliessend Wasser in der Natur ein Manöver mitmacht. Raus aus der Komfortzone ihr Luschen!

Beichthaus.com Beichte #00041509 vom 22.08.2018 um 13:37:15 Uhr in München (33 Kommentare).

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