Mein gehasster Callcenter-Job

23

anhören

Morallosigkeit Habgier Telefon Arbeit Dinkelsbühl

Mein gehasster Callcenter-Job
Ich war Ende letzten Jahres mal wieder auf Ausbildungssuche und bin dabei auf ein Callcenter in meiner Stadt gestoßen, die dieses Jahr ausbilden. Ich bewarb mich auf die Stelle und wurde auch recht zeitnah zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Dabei schnitt ich gut ab und mir wurde direkt für die Ausbildung zugesagt und eine sofortige Einstellung angeboten. Da ich dort besser verdiente als in meinem damaligen Job, nahm ich das Angebot auch gerne an. Ich begann nun also mit einer Beschäftigung in diesem Callcenter, was ja alles schön und gut wäre, wäre da nicht das Produkt, welches ich dort verkaufen muss. Der Tag besteht darin, Menschen anzurufen, sie darauf hinzuweisen, sie hätten an dem und dem Datum bei einem Fernsehsender an einem Gewinnspiel teilgenommen und haben jetzt was bei uns gewonnen. Viele sagen natürlich, sie hätten dort nicht angerufen, was ich ihnen auch meistens glaube. Dennoch muss ich darauf bestehen, da ja deren Telefonnummer bei uns eingegangen ist. Nachdem der Gewinn schnellstmöglich abgearbeitet ist, kommt es zum eigentlichen Thema, dem verhassten Produkt. Ich muss den armen Menschen ein bekanntes Gewinnspiel aufschwatzen, bei der sie mit mehr Chancen mitspielen. Dadurch preisen wir auch groß unsere Treffergarantie an: "Sie können also gar nicht leer ausgehen!" Eine Bekannte meiner Kollegin hatte mal bei solch einer Aktion mitgemacht und am ende ganze drei Cent gewonnen. Ich weiß, dass ich keinem einen Gefallen damit tue, ein solches Produkt zu verkaufen, ich glaube mir ja das, was ich sage, nicht einmal selbst. Dennoch bin ich glücklich, wenn jemand das Produkt kauft.

Selbst wenn ein Kunde ablehnt, müssen wir immer weiter darauf herumreiten, immer wieder Überredungsversuche starten und die Vorteile aufzählen. Es ist einfach schrecklich. Oft lasse ich es auch nach dem ersten "wieso wollen Sie nicht mitspielen?" bleiben und lasse die armen Menschen in Ruhe. Wenn ich eine nette Person am Telefon habe, unterhalte ich mich über private Themen mit dieser, um so viel Zeit wie möglich zu schinden, damit ich weniger Leute belästigen muss. Würden diese Gespräche nicht aufgezeichnet werden, würde ich die Leute auch nach dem ersten Nein auch sofort in Ruhe lassen, ich darf es aber nicht. Da ich mich in diesem Job nur quäle und mich einfach nur als Abzockerin fühle, ist für mich auch klar, dass ich dort keine Ausbildung machen möchte. Ich habe begonnen, mich auf andere Stellen zu bewerben, aber bevor ich keine andere anfangen kann, werde ich in diesem Beruf bleiben, denn ich sage es mal so: lieber so einen Job als gar keinen. Ich brauche das Geld einfach. Meine Teamleiterin lasse ich auch in dem Glauben, ich würde dort gerne arbeiten und auch die Ausbildung dort machen, aber ich bin einfach nur froh, wenn ich was anderes gefunden habe. Ich hasse mich ja selbst dafür, was ich tue. Ich habe hier auch schon viel gelesen, was mit den "netten Damen vom Callcenter" für Unfug getrieben wurde und mich wundert es echt nicht. Würde jemand bei mir anrufen und mir das sagen, was ich täglich den Menschen auftische, würde ich auch auflegen. Wenn ich mal einen von euch am Telefon hatte: es tut mir einfach nur leid, eure Zeit gestohlen zu haben! Und noch was zum Schluss: Ruft nicht im Fernsehen bei Gewinnspielen an! Es kostet euch nur ein Haufen Geld und am Ende ruft euch nur so jemand wie ich an.

Beichthaus.com Beichte #00030835 vom 27.02.2013 um 23:16:47 Uhr in Dinkelsbühl (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Überraschung im Schließfach

29

anhören

Ekel Studentenleben Waghalsigkeit Meschede-Freienohl

Ich beichte, dass ich trotz meiner 25 Jahre einen sehr ausgeprägten Sinn für ziemlich kranke Streiche habe. Bei uns in der Unibibliothek funktionieren die Schließfächer entweder mit einem Eineurostück oder man kann sich, wenn man eine alte Plastikkarte übrig hat, diese an der Rezeption lochen lassen und damit das Schließfach benutzen. Letztens habe ich in einem freien Schließfach eine solche Karte gefunden, ein alter Schülerausweis eines gewissen Martin B. Da hat mich gleich meine tückische Streichlust gepackt. Ich habe heute zur Bibliothek drei vollgekackte Windeln meines Sohnes mitgenommen und, als ich gerade in einer verwinkelten Ecke bei den Schließfächern ungestört war, diese drei Windeln in ein Schließfach getan und es mit der gefundenen Karte abgeschlossen. Den Schlüssel behalte ich. Auf Schildern steht dort, dass die Schließfächer abends geräumt sein müssen, sonst schließt das Bibliothekspersonal sie auf und leert sie. Ich würde zu gern das Gesicht der Person sehen, die das Schließfach nachher bei Feierabend aufschließt. Ich weiß, dass mein Streich total krank ist und an meinem Verstand zweifeln lässt, aber andererseits muss ich bei der Vorstellung lachen. Ansonsten ist alles mit mir in Ordnung. Ich bin unauffällig, wirke brav und strebsam. Ich schäme mich aber für mein unnormales Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00030833 vom 27.02.2013 um 19:22:48 Uhr in Meschede-Freienohl (29 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Lukrativer Nebenjob dank der Pubertät

20

Morallosigkeit Fetisch Gesellschaft Wien

Seit ich in die Pubertät gekommen bin, habe ich starken vaginalen Ausfluss. Ich war oft beim Arzt deswegen und er hat mir immer bestätigt, dass ich kerngesund bin und dass dieser Ausfluss normal ist, um untenrum alles gesund und sauber zu halten. Beim Suchen im Internet, […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030831 vom 27.02.2013 um 09:01:43 Uhr in Wien (Mannswörther Straße) (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Zugfahren als Entspannungsmethode

19

anhören

Boshaftigkeit Manie Bahn & Co.

Wenn ich mich entspannen möchte, kaufe ich mir ein Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel und steige zu einem ruhigen Zeitpunkt ein, um dann mehrere Stunden auf einer Strecke hin- und herzufahren. Am meisten Spaß macht es zur Rush Hour, wenn ich die ganzen gestressten Arbeiter, die nach Hause wollen, beim Stehen beobachten kann. Ich sitze dann ja schon mehrere Stunden auf meinem gesicherten Platz. Das ist meine Insel inmitten vom Trubel, und ich finde es wahnsinnig angenehm und entspannend. Denn ich mag Zugfahren.

Beichthaus.com Beichte #00030829 vom 26.02.2013 um 14:19:53 Uhr (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Sightseeing in München LMU

13

Schamlosigkeit Neugier Sex Urlaub München

Sightseeing in München LMU
Es war der erste gemeinsame Sommer mit meiner Freundin. Ich Mitte 20, Sie Anfang 20. Wir machten einen 4-tägigen Kurztrip nach München, um uns die Stadt und die Leute anzuschauen. Natürlich haben wir bei dem Sightseeing auch die Ludwig-Maximilians-Universität angeschaut. […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030828 vom 26.02.2013 um 17:46:18 Uhr in 80539 München (Geschwister-Scholl-Platz 1) (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!