Ich suche meinen wohlhabenden Traummann

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Engherzigkeit Stolz Ungerechtigkeit

Ich habe reiche Eltern und dadurch das Glück, in meiner Kindheit und Jugend finanziell keine Probleme gehabt zu haben. Heute gehe ich selbst arbeiten, verdiene relativ gut (nicht übermäßig, das kann man in meinem Job kaum, aber es ist mein Traumjob). Als Rücklagen habe ich mehr als 40.000 Euro, das ist Angespartes von meinen Eltern und Geld von anderen Verwandten. Ich habe also finanzielle Sicherheiten. Noch habe ich nicht den richtigen Mann gefunden, denn ich suche jemanden, den ich wirklich, wirklich liebe und das auch bis an mein Lebensende. Bisher ist der mir nicht über den Weg gelaufen. Trotzdem kann ich mir heute nicht vorstellen, einen Mann so sehr lieben zu können, der meinetwegen Müllmann ist. Das ist für mich eine andere Schicht, das ist nicht mein Hintergrund, denn wir haben Geld und ich möchte mit dem, mit dem ich eine Familie gründe, diesen Standard halten. Ich arbeite so hart wie möglich und will meinen Teil dazu beitragen und könnte keinen heiraten, der sagt "es geht NUR um Gefühle, Geld ist ja SO nebensächlich".

Ich finde das einerseits wirklich völlig normal! Keine Top-Managerin würde einen Hartz-IV-Empfänger heiraten, mal als krasses Beispiel. Man sucht sich doch Leute, die einigermaßen in der gleichen Schicht leben. Umgekehrt (reicher Mann nimmt arme Frau) kommt das öfter vor, aber ich als Frau muss schon sagen: ein Mann muss mir auch was bieten, er kriegt auch zurück (auch kochen, waschen, putzen sind materielle Dinge, die man mit Liebe machen kann, so wie er aus Liebe arbeiten geht, um mir etwas zu bieten). Ich bin niemand, dem Gefühle egal sind, im Gegenteil! Ich mag Menschen und ich bin nur mit solchen zusammen (auch freundschaftlich), die wirklich Wert auf das Miteinander legen, Freundschaften halten, etc. Trotzdem werden in einer Ehe auch materielle Dinge (aus Liebe!) gegeben, jeder muss geben, darf aber auch nehmen. Es tut mir leid, dass ich das so sehe, denn es wäre schön, wenn es mir völlig egal wäre und ich bei jedem Obdachlosen, der zu mir passt, sagen könnte, ich kann ihn lieben. Kann ich aber nicht, weil ich mich auf den gar nicht als Partner einlassen könnte. Trotzdem würde ich den "Obdachlosen" (mal als Bsp.) als Menschen lieben können, aber niemals als Partner. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00025620 vom 23.01.2009 um 18:48:00 Uhr (55 Kommentare).

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Ist unsere Beziehung zu langweilig?

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Engherzigkeit Begehrlichkeit Masturbation Partnerschaft Hannover

Ich bin seit zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen - allerdings wird es mir seit einiger Zeit zu langweilig in der Beziehung. Wir entwickeln uns nicht weiter sondern
Routine kehrt immer mehr ein. Deshalb wünsche ich mir oft eine neue Freundin oder
zumindest das Gefühl, begehrt zu werden. Jedenfalls waren wir am Wochenende abends aus und ich konnte in der Lokalität nicht die Augen von einem anderen Mädchen lassen. Ich war froh, als wir gegangen waren und dass meine Freundin nichts bemerkt hat.

Nur leider passiert mir soetwas öfters und ich finde das ja selbst recht dreist, in der Gegenwart der eigenen Freundin andere Mädchen zu beobachten und sich beinahe Dinge vorzustellen - aber ich konnte nicht anders. Zudem Masturbiere ich in letzter Zeit vermehrt, weil unser Sexleben auch nicht mehr das ist, was es mal war. Aber wir bekommen unsere Probleme auch nicht zu 100 Prozent in den Griff.

Beichthaus.com Beichte #00025596 vom 18.01.2009 um 21:54:10 Uhr in Hannover (14 Kommentare).

Gebeichtet von forKing
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Zufallsbeichte
“Folge

Den Job erschlichen

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Neid Bremen

Vor ein paar Jahren wollte ich unbedingt den Job eines Freundes haben. Er trug Zeitungen aus und zu damaliger Zeit wollte ich mir unbedingt ein kleines Taschengeld dazu verdienen. Wir hatten uns zur gleichen Zeit beworben, aber leider bekam er den Job und ich zog den kürzeren. Durch interessiertes Fragen habe ich erfahren wann genau er immer beginnt die Zeitungen auszutragen, es war sehr früh morgens, sogar noch dunkel. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen wartete ich noch und nach einigen Wochen begann ich mein Vorhaben. Ich spähte früh morgens aus dem Fenster wann er losging (war war mein unmittelbarer Nachbar, circa 50 Meter entfernt, Eingang gut sichtbar) und verfolgte ihn mit sicheren Abstand, damit er mich bloß nicht entdeckte. Nach und nach trug er seine Zeitungen aus und kaum war er vom Grundstück oder in sicherer Entfernung von mir machte ich mich auf und fischte die Zeitungen aus den Briefkästen, natürlich nur in Mehrfamilienhäusern (Blöcken) und Einfamilienhäusern, wo ich sicher war, dass kein Bewegungsmelder oder keine Hunde vorhanden waren. Ich musste ja auf mein Wohl achten.
Die Zeitungen sammelte ich und entsorgte sie nach erledigter Sabotage im Papiercontainer. Dieses Spiel wiederholte ich in unregelmäßigen Abständen einige Wochen, mein Freund regte sich natürlich auf, dass immer mehr Beschwerden kamen und ich kicherte in mich hinein, tat natürlich auf unwissend. Eines Tages bekam ich einen Anruf, meine Adresse und Telefonnummer lag wohl noch vor und so bot man mir den Job an, den ich dankend angenommen habe. Meinen Freund haben sie herausgeworfen. Ich habe es ihm mittlerweile erzählt und nun lachen wir darüber. Bei einer Festanstellung hätte ich so etwas natürlich nie getan, es war ja nur ein Minijob.

Beichthaus.com Beichte #00025584 vom 15.01.2009 um 04:24:07 Uhr in Bremen (33 Kommentare).

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Das geheime Aktienunternehmen

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Habgier Falschheit Stolz Arbeit Geld Jena

Meine Elternhaus ist wohl das Abbild einer typischen Mittelschicht. Meist etwas spießig, aber doch recht liebevoll, indem sie mir alles gaben, das ich als Heranwachsender brauchte. Lediglich das Provinzielle innerhalb unserer Familie bzw. unserer ganzen Stadt ließ in mir den unbedingten Willen des Ausbruchs aus dieser spießbürgerlichen Gesellschaft aufkeimen, sei es nun mit oder ohne meine Eltern. Schon während meiner Schulzeit spielte ich bei diversen online Börsenspielen mit. Mein online Guthaben symbolisierte für mich eine Art "Tamagotchi", dem ich helfen musste, heranzuwachsen. Dabei stand für mich vielmehr der Zeitvertreib, als der Gedanke der realen Aktienorder im Vordergrund. Da meine Eltern in Aktionären-Respektive schon in dem Onlinespiel an sich den Verlust des Geldes und eine damit aufkeimende Armut meinerseits sahen, war ich gezwungen, dasselbige geheim zu spielen. Seitdem sind fünf Jahre vergangen und ich habe mit echten Aktien mehrere hunderttausend Euro verdient, indem ich immer nach festen Regeln und festgesetzten Schemata gekauft habe. Neben meines Studiums habe ich ein Aktienhandelsunternehmen gegründet, das durch die unbegründeten Verlustängste der Menschen in der Finanzkrise aufgeblüht ist. Meine Eltern wissen nichts davon und ich werde ihnen davon auch in naher Zukunft nichts erzählen, da sie nie an mich geglaubt haben. Stattdessen werde ich nun eine Weltreise mit meiner Freundin machen, während sie glauben, dass ich ein Auslandssemester absolviere.

Beichthaus.com Beichte #00025581 vom 14.01.2009 um 11:10:15 Uhr in Jena (40 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Mein Mitbewohner ist ein faules Schwein!

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Faulheit Trägheit Zorn WG Wien

Seit ca. einem halben Jahr wohne ich in einer WG mit zwei Mitbewohnern. Einer der beiden ist leider im Alter von 18 Jahren mal auf irgendwelchen Drogen hängengeblieben. Jetzt ist es so, dass ich mich doch für einen sehr umgänglichen Menschen halte, aber wenn ich meinen Mitbewohner sehe, geht es mit mir durch. Dass das Geschirr nicht immer sofort abgewaschen wird, ist ja ganz normal für eine WG, aber der Kerl bringt es fertig, gar kein Geschirr zu benutzen, sondern seine Zwiebeln direkt auf dem Tisch zu schneiden, von dem ich später essen will. Und dann den Tisch abwischen? Nix ist. Da könnte ich ihm schon eine reinballern. Und dann steht er immer wieder vor dem Ofen und überlegt sich wie er seine scheiß Pizza da jetzt rausbekommt. Fährt mit der Hand rein, schreit Aua wirft sie von einer Hand in die andere und dann auf den Tisch.

Okay, das finde ich sogar witzig, weil ich ihm ja sagen könnte, dass er einen Teller benutzen soll, aber der Spaß ist es mir wert. Die andere Sache ist das Putzen. Zu Beginn habe ich immer noch, wenn ich es zu dreckig fand (und meine Schmerzgrenze ist hoch) einen Staubsauger oder einen Wischmop ausgeliehen (selber haben wir keinen - wozu auch?) und sauber gemacht.

Jetzt war ich über die Weihnachtstage bei meiner Familie und er war zwei Wochen alleine hier. Die Bude sieht aus als hätte er eine Beachparty veranstaltet, so viel Dreck liegt hier am Boden. Mir geht das so auf den Sack. Aber rausschmeißen kann ich ihn auch nicht, weil ich denke, dass er nirgends eine neue Wohnung finden würde. Erstens bringt er es nicht auf die Reihe und zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass es einen Menschen geben würde, der mit ihm zusammenleben will. Ich hab ihn vorher nicht gekannt. Ich habe einfach keinen Bock ihm wegen allem nachzulaufen und ihm zu sagen, was er tun soll. Ich will ihn nicht erziehen. Also lasse ich jetzt einfach immer alle meine Teller, Töpfe und Pfannen stehen, drehe die Stereoanlage und den Fernseher auf und lasse mich einfach am Arsch lecken.

Ich bin einfach zu faul, ihm zu sagen was mich ankotzt, weil er so ein unglaublicher Depp ist, der eh nichts blickt. Wenn das alles nicht irgendeine Reaktion bewirken sollte muss ich wohl einfach wieder mal mit ihm reden oder mit seiner Zahnbürste den Boden und das Bad schrubben.

Beichthaus.com Beichte #00025577 vom 13.01.2009 um 10:37:53 Uhr in Wien (22 Kommentare).

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