Neue Alienware-PCs für die Arbeit

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Betrug Habgier Arbeit

Ich arbeite in einer sehr großen Firma, die von Steuerzahlern finanziert wird. Dort bekommen wir je nach Abteilung eine gewisse Summe an Geld. Wird diese Summe nicht ausgegeben, wird das Geld für das nächste Jahr gekürzt. Ist ja auch logisch, da wir das Geld dann anscheinend nicht bräuchten. Da wir in ein paar Monaten weniger brauchen als im Vorjahr, haben wir etwas Geld übrig, je nachdem, was anfällt in dem Jahr. Da ich für die Bestellungen zuständig bin, habe ich mir zehn neue Rechner von Alienware (ALX X-58 Preis: jeweils 3.000 Euro) bestellt und auf meine Abrechnung andere Sachen, die notwendig für den Betrieb waren, verrechnet und keiner hat davon etwas mitbekommen. Hätte ich das nicht getan, hätten wir nächstes Jahr weniger Geld bekommen und könnten uns den Umbau des Gebäudes nicht leisten. Ich fühle mich schlecht dabei, weil ich 30.000 Euro in Rechner investiert habe und das noch für private Zwecke. Immerhin wird der Steuerzahler vom Staat so oder so ausgenommen und bevor die das in bescheuerte Projekte wegschmeißen, war es bei mir besser angelegt.

Einen habe ich behalten, die anderen habe ich verkauft und habe die Hälfte gespendet. Nicht weil ich ein schlechtes Gewissen habe, sondern weil ich der Meinung bin, dass der Staat das Geld für andere irgendwelche Scheiße ausgegeben hätte, und ich der Meinung bin, dass es einem örtlichen Kinderkrankenhaus besser geholfen hat. Teilweise gebe ich auch die Schuld dem Staat, dass es so weit kommt, denn beispielsweise vor einem Jahr hatten wir wieder weniger Ausgaben und haben uns neue Firmenautos gekauft, obwohl wir uns erst ein Jahr zuvor fabrikneue A6 Quattros zugelegt haben, von denen ich übrigens seit einem Jahr selber einen fahre, den aber aus eigener Tasche bezahlt habe, zwar ziemlich ermäßigt, aber alles selber bezahlt.

Beichthaus.com Beichte #00026631 vom 08.07.2009 um 19:56:45 Uhr (33 Kommentare).

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Schmierkäse mit Stinke-Belag

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Rache Ekel Unreinlichkeit Freunde München

Ich könnte sehr viel beichten, weil ich ein Jugendlicher mit Drang zu dummen Taten bin. Doch eine Geschichte hat bei mir auch einen Funken Reue geweckt: Ich habe mit meinen Kumpels Kekswichsen gespielt und leider verloren. Ich musste also den verdammten Keks mit "Zuckerglasur" essen, was mir gar nicht gefiel. Ich wusste die Schweine haben mich gelinkt und haben sich auch dementsprechend über mich lustig gemacht. Einer ganz besonders, was bei mir einen inneren Schrei nach Rache erklingen ließ. Ich habe also eines Tages den weißen "Schmodder Rotz" an meiner Eichel abgeschabt und es in einen Teller mit ein wenig Milch vermischt. Ich stellte diese Mischung auf meine Heizung und wartete ab. Tage später roch es fürchterlich und war eine käseartige Masse. Es war also Zeit für meine Rache. Ich lud meinen Kumpel ein zum Übernachten und achtete darauf, dass wir eine Weile nichts gegessen hatten. Als er schließlich vor Hunger klagte konnte ich meinen Racheschlag ausführen. Ich sagte ihm er kann ruhig im Zimmer warten und ich mache ihm ein Brot.

Ich schmierte also meinen hauseigenen Käse auf ein Brot und legte zur Geruchsüberdeckung einen starken Stinkekäse herauf. Ich gab ihm das Brot und er weigerte sich, es zu essen, da es seiner Meinung nach komisch roch. Ich drängte ihn dazu, es zu essen - mit der Ausrede es sei nur der Stinkekäse und es sei das Letzte, was wir im Haus hätten. Er aß das Brot und fragte mich was so bitter schmecke. Ich entgegnete ihm es sei ein komischer Schmierkäse, den meine Mutter kaufte und den nur sie aß. Als er aufgegessen hatte, meinte er nur es schmeckte nicht wirklich. Ich habe mich innerlich totgelacht und musste auch ein wenig grinsen. Am nächsten Tag, nach dem Aufwachen, hatte er schreckliche Bauchschmerzen und ging nach Hause. Er war auch beim Arzt und dieser diagnostizierte eine Lebensmittelvergiftung. Diese Aktion fand ich recht gelungen und erfolgreich. Aber dann stellte sich mir die Frage: Ist das nicht moralisch verwerflich seinem eigenen Freund so zu schaden?

Beichthaus.com Beichte #00026616 vom 05.07.2009 um 00:15:32 Uhr in 80331 München (Poststraße 23) (41 Kommentare).

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Unfreundliche Spieler

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Hass Unreinlichkeit Ekel Arbeit

Unfreundliche Spieler
Ich arbeite als Spielhallenaufsicht in einer Spielothek und bin auch für die abendliche Reinigung der Spielhalle und der WCs zuständig. Eigentlich mag ich diesen Job auch gern, auch weil die meisten Gäste wirklich sehr nett und freundlich sind, doch es gibt auch die Sorte Arsch, die weder Bitte noch Danke sagen können, sei es beim Geld wechseln oder beim Servieren von Getränken. Diese Leute gehen mir so etwas von dermaßen gegen den Strich, dass ich oftmals das Bedürfnis habe, einfach mal in den Spielbereich zu laufen und jedem dieser unverschämten asozialen Deppen eine aufzulegen! Diese Wichser regen mich auf! Sie aschen auf den Boden, obwohl überall Aschenbecher stehen, verschmutzen die Toiletten, ohne mal mit dem Gedanken zu spielen, die Klobürste zu benutzen, sie kleben ihre Kaugummis hin, wo sie wollen, und so weiter. Diese Penner meinen, sie könnten mich wegen jeder Kleinigkeit durch die Gegend hetzen, um sich dann weder zu bedanken noch sonst irgendwas. Langsam aber sicher habe ich so meine Kandidaten, denen ich dann auch mal in den Kaffee rotze, Getränke in ungespülten Gläsern bringe oder ihr gewonnenes Geld ausschließlich in 5-Euro-Scheinen umwechsele, da ich angeblich keine größeren Scheine mehr habe! Auch habe ich mir schon erlaubt, das Geld, das die Idioten hin und wieder in der Automatenablage vergessen, zu behalten. Ich sehe nicht ein, dass ich Menschen, die mich behandeln wie Karl Arsch, auch noch ihre Kohle zurückgebe, die sie beim Heimgehen liegen gelassen haben. Ich möchte hiermit beichten, dass ich dieses Pack verabscheue und mich jedes Mal insgeheim freue, wenn sie ohne Gewinn den Laden verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00026612 vom 04.07.2009 um 12:04:48 Uhr (21 Kommentare).

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Ich verpasse mein Leben!

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Trägheit Trunksucht Maßlosigkeit Games

Ich (m/37) lebe seit drei Monaten mit meiner Freundin zusammen, ein Paar sind wir schon seit neun Jahren. Ich bin noch nie wirklich mit mir und meinem Leben zurechtgekommen. In letzter Zeit bin ich gar nicht mehr entspannt. Der Job nervt mich, die neue Wohnung ist lauter als gedacht, und ich muss mich noch daran gewöhnen, dass jemand zu Hause ist, wenn ich Feierabend habe. Alles läuft nur noch wie ein Programm ab: Das Einzige, wo ich mich wirklich entspannen kann, ist, wenn ich Counter-Strike spiele. In der letzten Zeit spiele ich es aber erst, wenn meine Freundin eingeschlafen ist, vorher habe ich keine Ruhe dazu. Ich spiele oft bis zwei Uhr morgens, ab Mitte der Woche bekomme ich zunehmend Probleme, morgens Früh aufzustehen. 3 Stunden Schlaf sind auf Dauer zu wenig. Dazu kommt, dass ich mir dabei immer 4-5 Bier reinpfeife, was das Aufstehen noch schwerer macht. Nach den drei Stunden Schlaf habe ich bestimmt auch noch einen ordentlichen Restalkohol-Pegel.

Tagsüber trinke ich gar nichts und mein Feierabendbier auch erst um 21:00 oder so, wenn alles erledigt ist. Aber in letzter Zeit bleibt es zu oft nicht bei einem Bierchen. Ich habe Angst, ein Alki zu werden. Wie gesagt, tagsüber trinke ich gar nichts, aber trotzdem ist das bedenklich viel. Und dass ich in meinem Alter noch CSS spiele, ist auch nicht ganz normal. Aber man kann dort schnell einsteigen, und schnell wieder raus, ohne dass man irgendetwas verpasst wie bei WoW oder so. Solche Spiele jucken mich gar nicht. Nur CSS bin ich verfallen. Ich stehe irgendwie auf der Stelle. Ich bin unreif und sehe irgendwie auch gar keine Möglichkeit mehr, mein Leben so umzuschmeißen, damit es so läuft, wie bei anderen in meinem Alter (H-Wort, Kinder etc.). Das Leben geht an mir vorbei. Seit ich 20 war, habe ich mich nicht mehr nennenswert weiterentwickelt. Das war es wohl für mich.

Beichthaus.com Beichte #00026610 vom 04.07.2009 um 10:40:47 Uhr (35 Kommentare).

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Prioritäten gegen das Auto

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Drogen Waghalsigkeit Auto & Co.

Ich habe einmal bei Freunden Gras aus einem Erlenmeyerkolben geraucht und dazu eine halbe Flasche Sekt getrunken. Anschließend habe ich auf dem Sofa gesessen und tierisch auf ein Kissen gekotzt und bin eingeschlafen. Am nächsten Morgen dann bin ich total benebelt mit dem Auto heim gefahren.
Auf einer Kreuzung habe ich zu langsam reagiert. Ich räumte die Kreuzung nicht fix genug und es kam zu einem Unfall. Derjenige der mir reingerauscht ist, war total entsetzt und bot an, die Polizei zu holen, aber das wollte ich nicht, weil mir meine Pappe lieb und teuer war. Mein Auto war nur noch wirtschaftlicher Totalschaden, ich fuhr es aber trotzdem noch 2 Jahre weiter, und ich wurde vier Wochen krank geschrieben. Ich hatte ein Schleudertrauma vom feinsten. Von dem Schmerzensgeld und dem Geld für mein Auto zahlte ich die Reparatur unter der Hand, kaufte mir einen neuen PC und ließ mir Internet in die Wohnung legen. Heute schäme ich mich.

Beichthaus.com Beichte #00026605 vom 03.07.2009 um 07:58:28 Uhr (13 Kommentare).

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