Der Koffer

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Dummheit Diebstahl Vandalismus Urlaub Oberweißbach

Vor einigen Jahren bin ich mit Freunden (damals alle circa 15/16) auf einen Campingplatz in den Urlaub gefahren. Die Reise traten wir mit dem Zug an. Als wir an einem Bahnhof stehend plötzlich merkten das wir ja hier umsteigen mussten, ging es plötzlich schnell. Wir haben alle Gepäckstücke die da in unserem Abteil waren schnellst möglichst ausgeladen und einen Gepäckwagen geholt. Als wir die Gepäckstücke auf den Wagen legen wollten stellten wir fest, dass ein Koffer gar nicht uns gehörte, leider war der Zug schon abgefahren und wir haben die Koffer am Bahngleis stehen lassen da wir schnell auf den nächsten Zug mussten. Als als wir dann doch endlich ankamen und unser Zelt aufgestellt hatten, merkten wir, dass wir sogar bis zum Campingplatz noch einen zweiten Koffer mitnahmen welcher niemandem gehörte! Wir haben den Inhalt rausgenommen, rumgespielt und danach alles verschwinden lassen. Wegen uns hatte wohl ein Pärchen einen Urlaub ohne Kleider und Gepäck! Dazu muss man sagen, dass in einem Koffer, eine Sturmmaske und ein Klappmesser war. Vielleicht war es ja ganz gut, dass diese Tasche seinen Bestimmungsort nicht erreichte.

Beichthaus.com Beichte #00029961 vom 25.04.2012 um 13:30:50 Uhr in Oberweißbach (20 Kommentare).

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Polen Socken

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Peinlichkeit Masturbation Polen

Polen Socken
Ich (m/20) war vor vier Jahren im Rahmen eines Schüleraustausches in Breslau, Polen. Dort angekommen, wurden uns die Austauschpartner zugeteilt. Alle hofften, einen coolen Partner zu bekommen, um möglichst auf einer Wellenlänge mit ihm zu sein. Doch leider wurde ich einem total spießigen, langweiligen Typen zugeteilt, der aber super nett und hilfsbereit war. Ich durfte sogar bei seiner Schwester im Zimmer über die Zeit des Austausches übernachten. Am ersten Abend ging es für alle "Austauschpärchen" auf eine angesagte Party, aber leider nur nicht für meinen Stubenhocker-Kollegen und mich. Dies ärgerte mich natürlich und ich verzog mich relativ schnell in das Zimmer seiner Schwester. Dann durchstöberte ich vorsichtig die Klamotten und Schränke, bis mich ein undefinierbarer, aber gewaltiger Drang nach Erleichterung heimsuchte. Ich weiß nicht mehr warum, aber ich musste meine "Palme wedeln" und es gab mir einen wahnsinnigen Kick, in ein Pärchen Socken der besagten Austauschschwester zu onanieren. Nach erfolgreich beendeter Arbeit überkam mich dann ein Gefühl der Scham und des Ekels, ich verstaute aber trotzdem die Socken zurück in die tiefsten Tiefen der Schublade und hoffte, dass sie dort niemand mehr finden würde.

Als dann nach einem halben Jahr der Gegenaustausch anstand, verlief alles super. Ich bekam sogar eine riesige Tüte mit Gastgeschenken, die ich aber erst nach Abreise des Austauschpartners öffnete - zum Glück. Mein unangenehmer Vorfall der ersten Nacht in Polen hatte ich schon längst vergessen, aber nur so lange, bis ich die riesige Geschenktüte öffnete. Ich konnte mich zunächst noch über Poland-Shirts und Vodka freuen, doch dann entdeckte ich eine durchsichtige Tüte, die es buchstäblich in sich hatte: Das nun gelb-verklebte Pärchen Socken sah ich dann zum zweiten mal. Am liebsten wäre ich in Grund und Boden versunken. Ich bereue.

Beichthaus.com Beichte #00029957 vom 24.04.2012 um 12:37:50 Uhr in Polen (Breslau) (37 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schwanger mit 15

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Morallosigkeit Schwangerschaft

Ich beichte, dass ich im Alter von 15 Jahren schwanger war und abgetrieben habe. Zu besagtem Zeitpunkt hatte ich bereits ein Jahr lang eine feste Beziehung, habe ihn nie betrogen, es war ganz sicher sein Kind. Ich hatte das Gefühl, dass alle von mir erwarteten, dass ich das Kind abtreiben lasse. Es kam mir vor, als gäbe es keine andere Möglichkeit. Selbstverständlich war es unter den gegebenen Umständen das Vernünftigste, was ich hätte tun können und wenn man berücksichtigt, dass ich gerade die 9. Klasse eines Gymnasiums besuchte, keine finanziellen Rücklagen hatte, von meiner Familie keine Unterstützung erwarten konnte und meine Beziehung voraussichtlich in dem Alter nicht ewig halten würde, ist meine Entscheidung wohl sogar für viele Abtreibungsgegner nachvollziehbar. Diesbezüglich bereue ich es nicht, jedoch bekomme ich mein schlechtes Gewissen nicht los.
Noch immer, nun schon drei Jahre später, kann ich nicht umhin und heule los, sobald im Fernsehen eine Dokumentation über Geburt, wie Leben entsteht und wie sich das Kind im Laufe der Schwangerschaft entwickelt, sehe. Auch wenn im Biologieunterricht ein Video über das besagte Themengebiet läuft, fange ich vor versammelter Mannschaft an zu flennen und wenn sie es merken, fragen sich alle, warum. Normalerweise weine ich nie und bin eine Spezialistin im Gefühle-unterdrücken, sogar während einer festen Beziehung, jedoch hat sich dieser Vorfall so unglaublich tief hineingebrannt, sodass, obwohl ich mittlerweile die Oberstufe besuche und bald Abitur mache, ich niemals wieder abtreiben würde, nicht einmal, wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt schwanger werden würde, obwohl die Umstände sich nicht großartig geändert haben.


Ich habe die Beziehung zu meinem mittlerweile Ex-Freund nach insgesamt 3 Jahren beendet, mit einem Kind wäre das zwischen uns, keine Frage, anders gelaufen. Ich habe mit einigen Frauen (Mädchen) geredet, die eine Abtreibung hinter sich haben und keine von ihnen hat so ein extremes schlechtes Gewissen, wie ich es habe. Lediglich Frauen, die bereits ein Kind haben, leiden vergleichbar ähnlich stark unter der Abtreibung. Ich hasse Frauen, denen so etwas quasi "egal" ist und die das fast ständig machen, weil sie zu dumm zum Verhüten sind. Und wenn ich sehe, welche Mädchen heutzutage Kinder bekommen, die nicht annähernd so reflektiert sind wie ich es mit 15 war, die würde ich am liebsten an den Schultern packen und kräftig durchschütteln. Die eigenen Eltern Hartz IV Empfänger, der Freund, insofern vorhanden, in der Schule oder mitten in der Ausbildung, selbst ohne Abschluss und ohne Plan. Wenn ich so etwas sehe weiß ich genau, ich hätte es geschafft. Es raubt mir bis heute den Schlaf und ich wünsche keiner Frau diese Erfahrung.

Beichthaus.com Beichte #00029953 vom 22.04.2012 um 15:51:23 Uhr (48 Kommentare).

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Meine demente Oma

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Verzweiflung 50+

Ich habe vor einer Woche meine Oma im Pflegeheim besucht. Sie ist auf der Demenzstation und ich bin froh, dass sie mich erkannt hat. Mir war von Anfang an unwohl und das setzte sich nur fort, da sie nach Hause wollte und von mir Hilfe erwartete. Sie würde hier nicht wohnen sondern in einem Wohnhaus. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, weil sie irgendwann mit dem Weinen angefangen hat. Seit sie von der Krankheit befallen ist, erkennt man sie nicht wieder. Sie fragte manchmal, wie sie etwas machen solle, was sie schon hunderte Male gemacht hatte (Fernseher anschalten zum Beispiel). Oder sie klingelte, als sie noch bei uns gewohnt hat, 10 Mal am Tag, um zu erfahren, wer zu Hause ist, welcher Tag sei oder ähnliches. Ich beichte nun, dass mich der Besuch bei ihr so aufgewühlt hat, dass ich danach erst einmal eine halbe Stunde geweint habe und mir vorgenommen habe nicht mehr alleine hinzugehen, weil ich nicht damit zurecht komme, wenn sie weint etc. Ich bin weiblich, neunzehn Jahre alt und traue mich nicht, meine demente Oma alleine zu besuchen. Ich hoffe, sie merkt von ihrem Verhalten nicht allzu viel.

Beichthaus.com Beichte #00029952 vom 22.04.2012 um 12:52:14 Uhr (30 Kommentare).

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Die Discobekanntschaft

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Fremdgehen Dummheit Last Night Partnerschaft Hochdorf-Assenheim

Ich bin meinem Freund mit einer Discobekanntschaft fremdgegangen, die ich jetzt nicht mehr los werde. Mein Freund und ich sind seit zwei Jahren zusammen, er tut wirklich alles für mich, ist sehr hübsch, sportlich, muskulös und gebildet. Trotzdem hat sich ziemlich viel Gewohnheit in unsere Beziehung eingeschlichen, und mir fehlt ehrlich gesagt so ein bisschen das Kribbeln aus den Anfangswochen, obwohl unsere Beziehung ansonsten wirklich sehr schön ist.
Leider hasst mein Freund Discobesuche, da er die Musik absolut nicht mag, die dort gespielt wird, er steht eher auf Rock und Metal. Ich gehe deswegen abends öfter alleine mit meinen Mädels weg, die zwar auch alle mehr oder weniger vergeben sind, aber trotzdem gerne mal etwas fremdflirten, was ja prinzipiell auch nicht verboten ist. Letztens waren wir wieder einmal in einer sehr beliebten Großraumdisco unserer Stadt. Natürlich wurden wir von einem Haufen Typen angegraben und ließen uns eine Menge Drinks ausgeben. Nachdem ich mit mehreren von ihnen getanzt hatte, geriet ich an einen großen, gut aussehenden Jungen. Wir tanzten sehr aufreizend und ich wurde ziemlich scharf. Schließlich verlor ich alle Hemmungen und wir knutschten noch auf der Tanzfläche. Meine beste Freundin kam irgendwann zu mir, zerrte mich unsanft von ihm weg und fragte mich, ob ich einen Knall hätte. Mir wurde zwar sofort klar, dass ich gerade dabei war, meine Beziehung aufs Spiel zu setzen, aber das war mir in diesem Moment seltsamerweise irgendwie egal. Ich ließ ihn trotzdem stehen, und setzte mich zu meinen Freundinnen, die alle etwas betreten schwiegen. Nach einer Weile kam der Typ jedoch wieder und wollte mit mir reden. Ich sagte ihm, dass ich vergeben war und deswegen nichts aus uns werden würde. Er setzte sich aber mit zu uns, und wir unterhielten uns noch eine Zeit lang, obwohl meine Mädels ziemlich komisch guckten. Dann verschwand er in der Menge, aber nicht, ohne mir vorher seine Telefonnummer zugesteckt zu haben. Die Woche darauf schämte ich mich meinem Freund gegenüber, und war daher ziemlich launisch. Wir stritten uns, und aus Trotz schrieb ich anschließend dem Typen aus der Disco. Ich verabredete mich mit ihm und wir gingen zusammen auf eine Party. Meinem Freund erzählte ich, ich hätte einen Mädelsabend geplant. Mein schlechtes Gewissen brachte mich zwar fast um, aber der Disco-Typ machte mir Komplimente und umgarnte mich. Nach der Party fragte er mich, ob ich noch mit zu ihm kommen wollte. Ich lehnte erst ab, aber er kochte mich so richtig schön weich und wir landeten im Bett. Es war ziemlich schlecht, denn er benutzte mich nur als bessere Masturbationshilfe, außerdem war sein Körper nicht am Ansatz so attraktiv wie der meines Freundes. Er hatte einen Schmerbauch, dünne Ärmchen und schmale Schultern. Ich begann mich vor mir selbst zu ekeln und wollte den Typen sofort vergessen, aber er gestand mir eine Woche später seine Liebe und stalkt seitdem hinter mir her. Er schickt mir anonym Rosen, und schreibt mir lächerliche und schlechte Gedichte. Langsam bekommt mein Freund Wind von der Sache, und ich weiß beim besten Willen nicht, was ich ihm sagen soll. Ich wollte eigentlich nur mal meinen Spaß haben, es konnte ja keiner wissen, dass alles so aus dem Ruder laufen würde.

Beichthaus.com Beichte #00029948 vom 17.04.2012 um 10:40:54 Uhr in Hochdorf-Assenheim (73 Kommentare).

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