Hoffentlich sterbe ich an Krebs!

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Verzweiflung Selbstverletzung Gesundheit

Ich bin von meinen Eltern stark hautkrebsgefährdet und wurde sogar einmal deshalb operiert. Ich finde es nicht schlimm. Um ehrlich zu sein, bin ich recht glücklich darüber und hoffe, dass ich so schnell wie möglich unheilbaren Krebs bekomme, damit ich mir nicht selbst die Pulsschlagadern aufschlitzen muss. Ich bin nicht gläubig, aber insgeheim freue ich mich, wenn ich danach wirklich in die Hölle komme. Denn eigentlich ist es dort nicht anders als hier, auf der Welt. Man muss leiden und alle Hoffnung wird durch die Zeit, die die einzige Hoffnung ist, zunichtegemacht. Ich denke schon seit der ersten Klasse daran, einfach einen Köpfer aus dem Fenster von irgendeinem Hochaus zu machen, aber bis jetzt konnte ich mich immer davon abhalten.

Ich bin ein Feigling und hoffe deshalb, dass mir irgendetwas das Sterben abnimmt, zum Beispiel der Krebs. Und ich weiß, dass es zum einen das Dümmste ist aufzugeben, aber zum anderen habe ich auch einfach keine Lust mehr. Und dabei habe ich meine Mittlere Reife mit einem Einser-Durchschnitt geschafft, war Schulbester und bin jetzt dabei Abi zu machen. Und doch kann mir das keinen Sinn geben, da ich nie in meinem Leben eine Ausbildung machen werde oder irgendwie anders dieses Zeugnis brauchen werde. Ich bin noch ein Jugendlicher. Bald habe ich meinen nächsten Termin zur Untersuchung. Wer weiß, was dabei rauskommt.

Beichthaus.com Beichte #00025007 vom 28.10.2008 um 00:49:52 Uhr (24 Kommentare).

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Zu schüchtern für das Glück

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Verzweiflung Begehrlichkeit Gesellschaft Magdeburg

Ich (m/16) verzweifele langsam an meinem Dasein. In der Schule bin ich durchschnittlich, das stört mich aber nicht weiter. Meine Familie ist auch ziemlich locker in dieser Beziehung. Ich bin ein freundlicher Mensch und habe viele gute Freunde, aber ich hatte noch keine Freundin. Ich bin mit recht vielen Mädchen befreundet, bin allerdings zu schüchtern. Fremde Mädchen kann ich aufgrund meiner Schüchternheit nicht ansprechen und bei denen, die ich ein wenig kenne, läuft es leider oft auf eine gute Freundschaft hinaus. Meist kommen am Ende solche Sprüche wie: "Du bist zwar nett, aber nicht mein Typ". Danach flacht das Ganze ab und wir bleiben Freunde. Mit jedem Korb werde ich trauriger und verliere mehr und mehr an Selbstbewusstsein. Meine besten Freunde verstehen mich, aber sie wissen auch nicht unbedingt den besten Rat. Ich bin eher der Frauenversteher und kann einfach nicht begreifen, warum Frauen eher auf solche Arschlochtypen stehen! Solche arroganten, selbstverliebten, eingebildeten Schnösel, die eh nach zwei Monaten wieder Schluss machen. Ich bin zwar eine Frohnatur und jeden Tag gut gelaunt, aber in letzter Zeit verspüre ich eine gewisse Depression und Schwerfälligkeit. Ich bin zwar noch immer fröhlich und relativ unbeschwert, aber diesen Zustand zu halten ist sehr schwer für mich.

An sich ist mein Leben ziemlich glücklich, aber dieser eine Faktor erschwert mir die ganze Sache. Schon früh verspürte ich an meiner konservativen Schule den Drang, zu rebellieren. Obwohl ich nicht der ultraharte Metaller bin, habe ich noch immer lange Haare. Neulich riet mir eine meiner besten Freundinnen, meine Haare zu schneiden, weil es besser für mich sei, denn so könnte ich glücklicher werden. Ich verstehe ihren Einwand und spiele auch mit dem Gedanken, aber ich möchte mich nicht diesem unterdrückenden System Untertan machen. Ich habe Angst, einer dieser Sunnyboys zu werden, die ich so verabscheue. Langsam treibt mich diese Unschlüssigkeit noch an den Rand der Verzweiflung.

Beichthaus.com Beichte #00025000 vom 27.10.2008 um 17:23:22 Uhr in Magdeburg (41 Kommentare).

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Der Sitzpinkler

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Selbstverletzung

Der Sitzpinkler
Ich wohne noch daheim, bei meiner Mutter und meinen zwei Schwestern. Ein Sitzpinklerhaushalt also. Ich möchte mich nicht unbedingt hinsetzen zum Pinkeln und habe deshalb eine super Lösung gefunden: Ich lasse mich vor der Schüssel auf ein Knie herab und pinkele im Knien. Das vereint die Vorteile von beiden Positionen: Man(n) muss nicht komplett auspacken und es geht trotzdem kein Tropfen daneben und es spritzt auch sonst nicht. Mache ich schon seit Jahren so, klappt wunderbar. Letztes Wochenende kam ich nachts heim, war mit ein paar Kumpels etwas trinken und hatte ziemlich Druck auf der Leitung. Ich habe mich also leicht schwankend vor die Schüssel gekniet, den Deckel hochgeklappt, meinen dickadrigen Bestrafer gezogen und schön gemütlich vor mich hingestrullert. Auf einmal knallt der Deckel mit voller Wucht wieder runter und klemmt mir mein bestes Stück ein. Vor Schmerz und Schreck bin ich aufgesprungen, obwohl er noch eingeklemmt war. Ich könnte schwören, dass er jetzt zwei Zentimeter länger ist und eine kleine Delle hat. Zum Glück funktioniert der Gute noch. Ich beichte, dass ich seit dieser Nacht rigoroser Sitzpinkler bin.

Beichthaus.com Beichte #00024999 vom 27.10.2008 um 16:53:47 Uhr (40 Kommentare).

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Das ganz normale Leben?

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Hass Zorn Familie Stuttgart

Ich bin eigentlich ein ganz normaler 23-Jähriger und führe ein ganz normales Leben - mit gutem Job, eigener Wohnung etc. Ich bin auch eigentlich die Ruhe selbst. Aber es gibt eine Sache, bei der ich Mordgelüste kriege, und zwar wegen meines Stiefvaters. Als meine […]
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Beichthaus.com Beichte #00024995 vom 26.10.2008 um 20:50:42 Uhr in Stuttgart (13 Kommentare).

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Der verzogene Bonzenbengel

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Vandalismus Rache Neid Hass Last Night München

Der verzogene Bonzenbengel
Ein guter Freund hat mir mal auf einer Party ein Getränk ins Gesicht geschüttet. Und allgemein musste ich auch oft an seiner jähzornigen Art leiden. Aber speziell wegen der Sache auf der Party habe ich sein 800 Euro teures Fahrrad zerlegt und in den Fluss geworfen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00024989 vom 25.10.2008 um 17:21:17 Uhr in München (29 Kommentare).

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