Die offene Beziehung

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Fremdgehen Verzweiflung Partnerschaft Emlichheim

Seit ungefähr vier Monaten bin ich mit meiner Freundin in einer offenen Beziehung, damit, wie sie sagt, sie nicht mehr eifersüchtig sein muss, falls sie erfährt, dass ich fremdgegangen bin. Was bei uns beiden schon vorgekommen ist. Seitdem sei ich total stressig. Es lief am Anfang auch sehr gut, bis ihr der erste Kerl den Hof gemacht hat. Ab da ging es nur noch bergab und ich realisierte das erste Mal, dass es kein Spaß war, sondern dass sie diese Art von Beziehung wirklich will. Seither bin ich mega eifersüchtig und komme überhaupt nicht mehr klar mit der Welt. Das Schlimme ist, dass ich nicht gesehen habe, dass ich sie als ich fremdgegangen bin und sie es herausgefunden hat, eigentlich schon verloren hatte, denn seitdem ist sie jeden Tag, abgesehen vom Wochenende, den ganzen Tag weg.
Mein Problem ist, dass ich diese offene Beziehung eingegangen bin, aus Angst, sie zu verlieren. Und jetzt verliere ich sie jeden Tag ein Stück mehr und mit meiner Eifersucht treibe ich sie noch mehr weg. Ich beichte, dass ich in der letzten Zeit mehr als nur einmal versucht habe, mich aus dem Leben zu verabschieden, doch bis jetzt nie den Mut dazu hatte, es bis zum Ende durchzuziehen. Fünf Jahre Beziehung im Arsch, weil ich meine Triebe nicht unter Kontrolle hatte.

Beichthaus.com Beichte #00031052 vom 19.04.2013 um 14:28:43 Uhr in Emlichheim (24 Kommentare).

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Deutsche Geschichte

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Zorn Dummheit Gesellschaft Politik Berlin

Deutsche Geschichte
Ich (w/20) interessiere mich sehr für deutsche Geschichte, besonders für den zweiten Weltkrieg, den ich schon jahrelang von verschiedenen Seiten beleuchte. Das heißt, ich lese sehr viel, besuche Museen und Gedenkstätten und war auch schon bei Vorträgen von KZ-Überlebenden oder deren Kindern, die ihre Geschichte weiter erzählen. Leider werden diese logischerweise immer seltener. Ich weiß also sehr viel darüber und es verwundert wohl kaum, dass ich im Abitur Geschichte als Leistungskurs hatte und nun auch Geschichte studiere.
Aber was mich persönlich extrem nervt, sind die Leute, die so tun als müssten wir uns immer noch die Schuld unserer Großväter und Urgroßväter aufbürden. Die sich dann am Holocaust-Gedenktag lächerlichen Gruppen bei Facebook anschließen, die für 6 Millionen ermordete Juden, 6 Millionen Likes wollen. Außerdem ist jegliche Kritik ein Unding und nur weil man den Schreibstil einer Überlebenden anstrengend findet, leugnet man angeblich gleich den ganzen Holocaust. Dieses heuchlerische Pflichtgefühl gegenüber den Überlebenden ist einfach nur dämlich und dann muss man sich auch noch beleidigen lassen als dumm und unwissend und man hätte keine Empathie für die Opfer des Naziregimes. Meiner Meinung nach, sollte man natürlich nicht vergessen was geschehen ist, aber sich als Moralapostel aufzuschwingen und auf Grund von sporadischem Halbwissen, völlig unfundierte Behauptungen mir gegenüber aufzustellen, ist mal wieder typisch Mensch. Es ist genauso wie mit sämtlichen Katastrophen, beispielsweise der Tsunami in Sri Lanka. Das hört man dann in den Nachrichten, ist bestürzt, liked und teilt jeden Post mit dem Aufruf zu spenden oder den Opfern zu gedenken und dann widmet man sich wieder ganz schnell seinen Erste-Welt-Problemen. Aber wer von diesen politisch korrekten Gutsmenschen tut dann wirklich was für die Menschen in Katastrophengebieten oder gegen das Vergessen des wohl größten Genozids der Weltgeschichte ? Niemand.
Also lasse man mir meine eigene Meinung, meine Fähigkeit konstruktive Kritik anzubringen und mein Bestreben Geschichte zu studieren um wirklich was dagegen zu tun, dass die Jugendlichen teilweise nicht mal wissen, was Auschwitz überhaupt war.

Beichthaus.com Beichte #00031049 vom 18.04.2013 um 23:44:27 Uhr in 10099 Berlin (Unter den Linden 6) (50 Kommentare).

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“Beichte

Die religiöse Putzfrau ärgern

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Boshaftigkeit Unglaube Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich sadistisch zu unserer Putzfrau bin. Als gute, lesbische Atheistin wohne ich im evangelischen Studentenwohnheim und erfreue mich an dem Stadl hier. Natürlich provoziere ich auch ganz gerne und muss dafür nicht mehr tun, als ich eh schon mache (Binge Drinking, lauter Metal, Religionszynismus, lesbische Bettbekanntschaften). Herrlich also! Die Putzfrau hier ist natürlich, wie alle Mitarbeiter, gute Christin und in diesem Falle besonders religiös (russisch-orthodox). Sie kommt zweimal wöchentlich und die Zeit nutze ich eifrig, um der Guten etwas einzuheizen. Alles begann damit, dass ich mit einer Mitbewohnerin gerade in der Küche saß, als sie die Fenster putzte. Wir erzählten frohgemut von unseren Homogeschichten, als die Putzfrau mit ihren Hasstiraden auf Homos loswetterte: "Eklig!", "Gott will das nicht!" und so weiter. Seitdem gebe ich mir besondere Mühe, dass sie meine lesbischen Beziehungen auch direkt zu sehen bekommt. Weiterhin grüße ich sie nie und mache mir den Spaß, über frisch geputzte Böden einfach immer hinwegzugehen oder genau dann zu duschen, wenn sie gerade das Bad putzen möchte. Sie fängt dann öfters an, lauthals auf russisch zu fluchen oder hämmert mit dem Staubsauger mal nebenbei gegen meine Tür. Meine neueste Gemeinheit ist es, russischen Metal, den ich tatsächlich selbst höre, laufen zu lassen, wenn sie da ist. Die Texte dürften ihr den letzten Nerv rauben. Ich sehe ein, dass meine Anti-Nummer durchaus kindisch ist und ich dennoch so viel Spaß daran habe, dass ich bis zu meinem Auszug weitermachen werde!

Beichthaus.com Beichte #00031048 vom 18.04.2013 um 10:48:40 Uhr (53 Kommentare).

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Dem Falschen meine Nummer gegeben

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Feigheit Falschheit Vorurteile Dating Telefon Bamberg

Ich habe vor ein paar Tagen meine Nummer an einen Typ gegeben, der offensichtlich großes Interesse an mir hatte, der mich aber vom Äußeren überhaupt nicht angesprochen hat. Sowohl optisch als auch seine Art... Er war klein, dick und haarig, außerdem zehn Jahre älter als ich und ich weiß echt nicht, wieso ich ihm meine Nummer gegeben habe. Vermutlich, weil ich einfach überfordert war und mit meinen fast 21 Jahren noch keinerlei Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht habe, sodass ich vielleicht für ein paar Momente ernsthaft überlegt habe, was mit ihm zu unternehmen. Nachdem er aber eben angerufen hat und mir irgendeinen irrelevanten Scheiß erzählt hat, habe ich gesagt, dass er mir das halt erzählen soll, wenn wir uns treffen und ich ihm eine SMS schreibe. Ich war und bin jetzt schon genervt von diesem Waschlappen, dass ich mir die Woche eine neue Simkarte zulegen werde. Ich beichte hiermit also, dass ich einem Typen die Hoffnung nehme, indem ich feige meine Nummer ändere, weil ich mich nicht traue zu sagen, was Sache ist und ihm damit bestimmt ein voll beschissenes Bild gebe. Es tut mir auch leid, aber ich war einfach heillos überfordert und bin zu schüchtern, um das zu klären.

Beichthaus.com Beichte #00031046 vom 17.04.2013 um 21:23:08 Uhr in Bamberg (20 Kommentare).

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Spaß mit guten Freunden

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Trunksucht Sex Fremdgehen Last Night Köln

Spaß mit guten Freunden
Ich (w) habe echt Mist gebaut. Ich bin seit gut anderthalb Jahren mit meinem Freund zusammen. Kennengelernt habe ich ihn über meinen besten Freund, der auch meine Sandkastenliebe war. Die beiden sind beste Freunde und beinahe so etwas wie Brüder. In meiner Beziehung läuft es gerade nicht ganz so toll, weshalb ich auch wieder viel mehr Zeit mit meinen Freunden verbringe. So auch in jener Nacht. Ich hatte meine beste Freundin zum Übernachten eingeladen und wir haben uns ein paar Filme angeguckt, als plötzlich mein bester Freund vor der Tür stand. Bis dahin war ja auch alles ganz nett, er hatte etwas zu trinken mitgebracht und mit zunehmender Stunde wurde der Abend lockerer. Irgendwann kamen wir auf die grandiose Idee, auch Unterhaltungsfilme Ü18 zu gucken. In der Regel finde ich die auf eine befremdliche Art witzig.

Mein bester Freund fand die weniger witzig aber auch sehr interessant und, vom Alkohol angeheitert, machte er seine Geilheit publik. Meine beste Freundin, die dabei leicht erregt wirkte, bot ihm sofort an, sich um ihn zu kümmern und bestand darauf, dass ich mitmachte. So nahm der Abend dann seinen Lauf und am nächsten Tag stand uns allen die Schamesröte im Gesicht. Seitdem ist unser Verhältnis etwas merkwürdig. Peinlich berührt, aber dennoch erregt. Mein Freund weiß davon zum Glück nichts und ich hoffe, das bleibt so, auch wenn ich nicht versprechen kann, dass es einmalig bleibt. Eben da ich mir das vorher nie zugetraut hätte und es mal auf den Alkohol schiebe.

Beichthaus.com Beichte #00031045 vom 17.04.2013 um 19:32:49 Uhr in Köln (Olpener Straße) (45 Kommentare).

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