Brokkoli rauchen

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Betrug Drogen Habgier Rache Last Night

Brokkoli rauchen
Ich habe vor circa einem Jahr bei mir zu Hause eine Party geschmissen. Weil ich am nächsten Morgen leider unerwartet für einen Kollegen einspringen musste, hab ich wenig getrunken, wohingegen manche meinten, die Zimmerpflanze müsste mit Mageninhalt gegossen werden. Besagten Anwesenden konnte ich eh nie richtig leiden. Er war so besoffen, dass er zu mir torkelte und mich förmlich anschrie, ob ich irgendwo Gras hätte, weil er das jetzt braucht, er würde es mir auch bezahlen. Da ich nie Drogen nahm, habe ich Entsprechendes nicht zu Hause. Allerdings kam mir schnell eine Idee. Ich ging in die Küche und holte die Reste vom Abendessen des Vortages (Brokkoli) und schnitt ein Stück in ganz kleine Teilchen. Von dem dann ein noch kleinerer Teil in einem wiederverschließbaren Beutel landete. Nun ich bin 25 Euro reicher und muss seither immer lachen, wenn ich ihn sehe. Was aus dem Beutel geworden ist, weiß ich leider nicht. Allerdings habe ich es ihm niemals erzählt. Nur ein paar Freunde wissen Bescheid und lachen seither auch immer, wenn sie ihn sehen oder wir mal wieder über die Geschichte reden.

Beichthaus.com Beichte #00031012 vom 11.04.2013 um 01:49:07 Uhr (17 Kommentare).

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Die verhasste Mitbewohnerin

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Zorn Geld WG

Ich hatte dieses Jahr eine größere Nebenkostenrückzahlung in Höhe von fast 500 Euro. Meiner ehemaligen Mitbewohnerin würden anteilig noch etwa 150 Euro zustehen, aber ich habe ihr die Höhe verschwiegen und ihr nur rund 20 Euro überwiesen. Grund: Sie hat ohne mein Wissen eine Untermieterin in ihr Zimmer geholt und den Schlüssel per Post verschickt, obwohl ich die Hauptmieterin bin und sie selbst nur Untermieterin war. Mitgeteilt hat sie mir die Aktion, als wir beim Semesterabschluss feiern waren und ich schon ein paar Bier intus hatte. Als ich sie später zu Rede gestellt habe, ist sie ausgerastet, hat mich beschimpft und gemeint, sie käme mit meinem unmöglichen Charakter nicht klar und hat das Zimmer gekündigt. Natürlich erst, nachdem die Untermieterin wieder ausgezogen ist, damit sie noch schön die Kohle abkassieren kann, die ihr ja von unserem Arbeitgeber - wir machen beide ein duales Studium - bezahlt wird. Da die Untermieterin schon die Zusage hatte, wollte ich nicht so gemein sein, und es ihr wieder verbieten, von daher ließ ich sie für drei Monate einziehen. In der Zeit hat die andere, weil ich ja so böse bin, nur mit der Untermieterin kommuniziert, dass sie mir sagt, wann ihre Eltern kommen und ihre Sachen holen und so weiter. Mich hat diese Tussi so genervt, dass ich ihr einfach das Geld vorenthalten habe - die hat genug gespart und ich gönne ihr einfach keinen Cent! Die Miete hatte sie mir auch nie pünktlich überwiesen.

Beichthaus.com Beichte #00031008 vom 10.04.2013 um 16:54:00 Uhr (12 Kommentare).

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Der ungerechte Lehrer

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Boshaftigkeit Aggression Rache Ungerechtigkeit Schule München

Vor einigen Jahren besuchte ich die 13. Klasse eines Gymnasiums in Bayern. Wir waren der letzte Jahrgang mit dem G9 und so war der Jahresstoff und auch die Anforderung selber für den Erwerb des Abiturs doch ganz schön hoch. Neben der Seminararbeit gab es neben den Pflichtfächern auch Wahl- und Profilfächer. Doch das Schwierigste war die Seminararbeit, sprich die erste wirklich selbstständig geschriebene "wissenschaftliche" Arbeit als Vorbereitung auf den Studiengang. Sie umfasste etwa 20 Seiten und trotz sehr hohem Input musste ich bei diesem gewissen Lehrer eine schlechte Note einstecken, was mir tierisch auf den Keks ging, denn es zog meinen Gesamtschnitt doch erheblich runter. Das Ganze hätte mich vermutlich nicht einmal annähernd gestört, wenn ich die Seminararbeit als etwas angesehen hätte, was man zwar erledigen muss, aber sonst kein Interesse von meiner Seite dafür vorhanden wäre. Doch es war mein Lieblingsfach Sozialkunde und nachdem ich mir die Korrektur des Lehrers ansah, um sie zu verstehen, stellte ich fest, dass die Arbeit über größere Etappen hinweg nicht sorgfältig korrigiert wurde, dass Rechtschreibfehler, Satzbau- und Grammatikfehler angestrichen wurden, wo keine waren und ebenso der Lehrer wohl auf dem letzten Drücker den Korrekturstift angesetzt und frei nach Bauchgefühl entschieden hatte. Trotz Protesten von meiner Seite war es aussichtslos, denn der Lehrer war auch Fachbetreuer und gleichzeitig auch mein Klassenlehrer in der 13. Klasse und da ich nicht noch mehr Stress und Benachteiligungen durch Racheaktionen riskieren wollte, beschloss ich, mich damit abzufinden. Der Lehrer hatte einen sehr ungeordneten Unterrichtsstil und doch machte er durch seine offene und witzige Art einiges wett. Er war recht sympathisch und im Prinzip mochte ihn jeder, auch ich. Das Schuljahr war in etwa schon halb gelaufen, als der Lehrer immer höhere Ansprüche in dem Fach stellte und so kam es dazu, dass auch richtige Asse in unserer Klasse bei seinen Fächern keine Eins oder Zwei mehr erreichen konnten. Das ist bei Lernfächern wie Geschichte vollkommen unverständlich und auch Mitschüler, welche sonst immer eine Eins in Deutsch hatten, schafften bei seinen Arbeiten keine Zwei mehr.


Es entwickelte sich fast schon regelrechter Hass in der Klasse gegen diesen Lehrer, da er auch von Zeit zu Zeit kurze Ticks hatte, in dem er Schüler vollkommen grundlos vor der Klasse bloßstellte oder bei Korrekturen von Arbeiten besonders schlechte Exemplare verwendete, um sie vor der Klasse zu korrigieren und immer wieder zu betonen, wie falsch die Antwort von Schüler XY war. Mir platzte der Kragen und so schlug ich eine Art mediale Hexenjagd vor und im Zeitalter der Social Networks fokussierte sich das Gesprächsverhalten auch nach der Schule in unserer geschlossenen Gruppe eines großen Social Networks hauptsächlich gegen den Lehrer. Da selbst in vorherigen Gesprächen der Rektor keinen Handlungsbedarf sah und der Lehrer sich selbstverständlich keiner Schuld bewusst war, schmiedeten wir Pläne, um uns irgendwie zu rächen und es beteiligten sich immer mehr Schüler daran. So verfassten wir jede Woche eine Art Rezension und sendeten ihm diese anonym per E-Mail. Es flossen keine Beleidigungen oder hasserfüllte Mails; wir sprachen lediglich Situationen an, in welchen wir Probleme mit seinem Unterrichtsstil und seiner Korrektur sahen. Wir schafften es aber leider nicht, irgendetwas zu bewirken und nun schlugen manche Mitschüler immer radikalere Methoden vor, dem Verhalten des Lehrers Einhalt zu gebieten.


Es blieb aber bei den Briefen und statt Hausaufgaben oder Übungsaufsätzen gab jeder die aktuellste Rezension fein säuberlich ausgedruckt und unterschrieben, termingerecht beim Lehrer ab. Irgendwann platzte ihm der Kragen und er versuchte, uns einzuschüchtern. Nachdem er die halbe Klasse beleidigt hatte, stand ich auf und entgegnete ihm lautstark diverse Äußerungen, unter anderem Fragen, ob er denn sicher sei, den Beruf des Lehrers verstanden zu haben und richtig ausführen zu können, ob er Sadist sei, dass er gefälligst seinen Ton herunterschrauben solle und ähnliche Phrasen. So ging das weiter und es schalteten sich immer mehr Schüler ein und irgendwann verließ er die Klasse, wir hatten ihn rausgemobbt. Er kam an diesem Tag nicht wieder, auch die Woche darauf nicht. Kurzum, er kam gar nicht wieder und auch die Schulleitung hielt sich bedeckt und wir bekamen einen anderen Lehrer, bestanden das Abi und ich entschloss mich, an der LMU in München zu studieren. Heute sah ich diesen besagten Lehrer in der Mittagspause in einem Fast Food Restaurant wieder und wechselte mit ihm einige Wörter. Er fragte mich nur eine Sache "hier essen oder mitnehmen?"

Beichthaus.com Beichte #00031007 vom 10.04.2013 um 15:32:57 Uhr in München (27 Kommentare).

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Unfreiwillige Enthaltsamkeit

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Verzweiflung Wollust Partnerschaft Mallersdorf-Pfaffenberg

Mich (m/20) regt es total auf, dass meine Freundin einfach nie Lust auf Sex hat. Das, was mich dabei besonders stört, ist, dass ich es nicht mal oft verlange. Wir sehen uns im Durchschnitt jedes Wochenende. Es kommt auch mal vor, dass wir uns in der Woche schon sehen, aber dennoch finde ich, ist es nicht zu viel verlangt, ein- bis zweimal in drei Tagen mit einander zu schlafen. Sie meint immer es liegt am Stress, den sie zur Zeit hat. Diese Ausrede höre ich jetzt seit einem Jahr. Es gab mal Zeiten da hatte sie mehr Lust als ich. Es tut einfach langsam weh immer abgewiesen zu werden. Sie stellt mich dann immer als den totalen Notgeilen hin, wenn ich nach ein oder zwei Wochen frage, ob es denn nicht mal wieder gehen würde. Ich habe mich mittlerweile auch bei sehr vielen Leuten erkundigt, wie das bei ihnen in der Beziehung so ist. 100 Prozent der Befragten fanden meine Menge an Verlangen noch ziemlich niedrig. Es tut einfach nur weh. Und wenn es dann mal zum Sex kommt, dann wird das Ganze so schnell wie möglich gemacht und anschließend regt sie sich noch auf, wenn es kein harter Sex werden kann, weil ich leider keine Kontrolle mehr über meinen Samenerguss habe! Wie auch, wenn ich so wenig Übung bekomme. Sie kann es einfach nicht verstehen, dass ich mit 20 noch was erleben möchte. Und damit meine ich nichts mit anderen Frauen. Es gibt einfach noch vieles, was ich ausprobieren möchte! Ist das so unnormal?


Die eigentliche Beichte: Wenn dieser "Stress" meiner Freundin weg ist, was ganz bald sein wird, und sich dann nichts daran ändert, verlasse ich sie. Es tut mir leid, Schatz. Ich liebe Dich wirklich sehr, aber Sex gehört für mich nun mal dazu und das möchte ich mir nicht nehmen lassen. An Fremdgehen würde ich aber nie denken.

Beichthaus.com Beichte #00031006 vom 10.04.2013 um 14:20:20 Uhr in Mallersdorf-Pfaffenberg (46 Kommentare).

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Mein Wunsch nach einer Affäre

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Fremdgehen Begehrlichkeit Dating Nürnberg

Ich bin selbst für mich unerträglich. Aber von vorn. Ich bin 25 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn mit meinem Mann. Allerdings will ich unbedingt eine Affäre zu einem Mann aufbauen, der mir nicht aus dem Kopf geht! Wir haben uns an Silvester 2011/2012 kennengelernt und haben uns danach zweimal getroffen, aber nur zum reden. Beim zweiten Treffen hat er mich so geil gemacht - dieser Mann strahlt schon pure Sünde aus-, dass ich mich kaum halten konnte und mich ein drittes Mal mit ihm verabredete. Diesmal trafen wir uns in seiner Wohnung. Kaum war ich drin, schon war ich ausgezogen. Das war der beste Sex meines Lebens. Es hat fast anderthalb Stunden gedauert und er ist der Wahnsinn vom Aussehen her und vom Körperbau. Nach dieser Nacht haben wir uns beide bei dem anderen nicht mehr gemeldet. Wir leben beide in einer ziemlich großen Stadt, dennoch nicht weit weg voneinander. Wie das Schicksal es so will, haben wir uns immer wieder in Cafés in der Innenstadt getroffen. Da waren auch mein Mann und mein Kind dabei, aber er hat so getan, als ob wir uns nicht kennen würden. Wir sehen uns auch regelmäßig bei Freunden und da bekomme ich immer verstohlene Blicke von ihm, so dass mich Freunde (von uns weiß niemand etwas) schon ansprechen, ob ich was mit ihm habe, weil er mir die Kleider auszieht mit seinen Blicken. Und anders ist es leider auch nicht.


Wenn ich ihn schon sehe, werde ich geil, ich kann nicht aufhören, an ihn zu denken. Ich weiß jede Einzelheit dieser einzigen Nacht mit ihm. Obwohl es schon so lange her ist. Nun zu meiner Beichte: ich habe ihm mal bei Whats App einen Spruch geschickt: "Es ist das Unbekannte, was so reizt. Reizt es immer noch, wenn es bekannt ist, dann ist es das Besondere." Prompt kam eine Antwort zurück: "Was soll das heißen?" Und so fing es an. Wir hatten fast vier Wochen regelmäßig Kontakt, waren miteinander fort und haben miteinander getanzt, aber nicht geküsst oder mehr. Seit diesem Abend bekomme ich ihn aber gar nicht mehr aus dem Sinn. Ich liebe meinen Mann wirklich sehr und würde ihn aus freien Stücken niemals verlassen. Ich habe ihm meinen Seitensprung gebeichtet und er hat mir verziehen, weil ich ihm auch einen Fehltritt verziehen habe. Aber nun wünsche ich mir, mit dem geilen Typ eine Affäre zu haben, oder zumindest eine Freundschaft, wo wir normal miteinander umgehen können, wenn wir unter Freunden sind. Aber dazu wird es wohl nicht kommen. Denn seit ich ihm gesagt habe, dass ich meinen Mann mehr als jeden anderen liebe und ihn für niemanden verlassen werde, meldet er sich nicht mehr. Ich fühle mich schrecklich, aber ich weiß, dass ich es selbst verschuldet habe und hoffe, es klärt sich bald, denn ich habe meinem Mann auch ein schlechtes Gewissen gegenüber, denn das verdient er nicht, dass seine Frau einen anderen im Kopf hat.

Beichthaus.com Beichte #00030999 vom 09.04.2013 um 19:27:10 Uhr in Nürnberg (Adlerstraße) (25 Kommentare).

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