Mein Freund hat im Leben nichts erreicht

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Selbstsucht Engherzigkeit Verzweiflung Partnerschaft

Ich (w) behandele meinen Freund nicht so, wie er es verdient hat. Er ist wirklich ein lieber und verständnisvoller Mensch, der immer für mich da ist, wenn ich ihn brauche. Versteht mich nicht falsch - aber das reicht nun einmal nicht, er ist kein Mann, der was erreicht hat, wohnt noch bei Mutti und auch optisch ist er nicht ganz mein Typ. Es ist nicht so, dass er sich nicht bemüht, denn er hat jetzt auch mit dem Führerschein und einer Ausbildung angefangen, aber für mich ist es schwierig, so jemanden ernst zu nehmen. Ich bin deutlich jünger und habe schon alles in der Tasche. Letzten Monat habe ich in einem neuen Betrieb angefangen und dort jemanden in meinem Alter kennengelernt, der nicht nur unfassbar gut aussieht, sondern auch schon viel erreicht hat. Dieser Mann fasziniert mich so sehr. Nach diesem Treffen bin ich einfach so unzufrieden mit meinem Freund, dass ich meine schlechte Laune an ihm auslasse. Ich habe schon mit ihm darüber gesprochen und er hat mir eine offene Beziehung vorgeschlagen, doch seit ich mit dem Fremden geschlafen habe, ist mein Gefühlschaos nur noch schlimmer geworden. Mein Verhalten tut mir wirklich leid und ich glaube, es kommt nur noch eine Trennung infrage.

Beichthaus.com Beichte #00037873 vom 19.03.2016 um 20:37:11 Uhr (32 Kommentare).

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Der letzte Wunsch meines Vaters

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Selbstsucht Verzweiflung Tod Arbeit

Ich (m/34) möchte hiermit beichten, dass ich den letzten Wunsch meines vor knapp sechs Wochen verstorbenen Vaters nicht erfüllen werde. Und zwar war mein Vater Landwirt in der mindestens siebten Generation auf unserem Hof. Da meine Mutter schon starb, als ich fünf Jahre alt war, er nie mehr geheiratet hat und auch mit meiner Mutter keine weiteren Kinder hatte, bin ich Alleinerbe. Es geht um einen Haupt- und drei Nebenhöfe und sehr viel gutes Ackerland. Der Wert ist immens. Ich selbst habe aber gesehen, wie sich mein Vater für den Hof zu Tode geschuftet hat und nicht einmal das Rentenalter erreichte. Ich selbst bin zwar auch als Landwirt ausgebildet, aber habe einfach kein Interesse daran. Dennoch habe ich ein sehr schlechtes Gewissen, denn mein Vater war trotz seiner zur Schau gestellten Bärbeißigkeit ein extrem gutmütiger Mensch.


Als ich beispielsweise 15 wurde, war mein Wunsch ein Mofa, wie für jeden, der auf dem Land lebt. Er tat die ganze Zeit so, als wollte er davon nichts wissen. Als ich an dem Tag nach Hause kam, meinte er nur, wir würden später Kuchen essen, aber ich soll vorher die Stallgasse ausfegen. Dort stand eine alte, aber blitzsaubere und extrem gepflegte Puch, ein Mofa, das damals schon ein Oldtimer war und außerdem dafür berühmt ist, sehr schnell zu sein. Auf dem Sattel lag ein Umschlag mit 300 Mark darin, für den Führerschein. Und er stand wie ein Honigkuchenpferd grinsend hinter mir. Oder aber man sah ihn eine seiner geliebten Milchkühe minutenlang streicheln und leise und liebevoll mit ihr reden. Er fehlt mir auch immer noch sehr...


Trotzdem habe ich mich entschlossen, bis auf den Kernhof alles abzustoßen. Die Kühe schicke ich in Rente, sprich, ich melke sie ab, sorge also dafür, dass sie keine Milch mehr geben müssen, aber behalte sie. Bis sie sterben, was noch dauern kann, da einige noch recht jung sind. Die Weide liegt ja zum Glück nahe und der Stall ist eh ein großer Freilaufstall, sie haben es also echt gut. Sogar eine Streichelrolle haben sie da drin. Aber das Land verkaufe ich. Für zwei große Stücke Ackerland, die direkt an der Straße und am Ortseingang liegen, gibt es bereits erste Angebote und die sind in zweistelliger Millionenhöhe. Dort soll wohl eine Art Lagerhallenpark entstehen. Und da wir in unmittelbarer Nähe des Münchner Flughafens liegen, werde ich auch den Rest teuer los. Ich weiß, mein Vater würde im Grab rotieren, aber ich will mich nicht kaputtschuften.

Beichthaus.com Beichte #00037853 vom 16.03.2016 um 19:44:16 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Bekomme ich etwas von deinem Essen?

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Es gab ja vor Kurzem hier die Beichte, in der ein Typ sagte, die Schwester seiner Freundin machte indirekt die Andeutung, etwas von seinen Garnelen bekommen zu wollen, wobei er so tat, als hätte er es nicht verstanden. Mein Freund (19) und ich (18) haben uns vorhin Piccolinis gemacht und mein Freund hat seiner Nichte (4) eines davon abgegeben. Als ich noch am Essen war, kam seine Mutter rein und fragte, ob er noch ein Piccolini für seine Nichte hätte, aber seine waren schon alle weg. Ich dagegen hatte noch drei der Dinger übrig und der Teller stand deutlich sichtbar auf dem Bett. Sie starrte auch darauf, in der Hoffnung, dass ich ihr davon eins geben würde. Ich beichte hiermit, dass ich seine Nichte nicht leiden kann und darum so tat, als ob ich es nicht verstanden hätte. Außerdem hasse ich es, wenn jemand nicht deutlich sagt, was er will.

Beichthaus.com Beichte #00037847 vom 15.03.2016 um 21:46:47 Uhr (18 Kommentare).

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Betrug beim Online-Spiel

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Ich (m) spiele ein eher unbekanntes Online-Spiel. Dort gibt es, wie bei so vielen Free-to-play Spielen, eine Ingame-Währung. Diese kann man auch mit allen Spielern handeln. Ich habe es zu meiner Aufgabe gemacht, andere Mitspieler um ihr gutes Geld zu bescheißen. Ich verklickere ihnen stets, dass das gewünschte Teil viel teurer ist, als sie denken, und verlange somit einen höheren Preis. Ich habe nun schon insgesamt um die 100 Euro Gewinn gemacht, auch wenn ich dieses "Geld" nicht in Echtgeld wechseln kann. Schade eigentlich.

Beichthaus.com Beichte #00037835 vom 15.03.2016 um 11:00:51 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Geld des Pizzalieferanten

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Ich hatte mir vor einiger Zeit eine Pizza bestellt, an der Haustür entgegengenommen, und als der Fahrer wieder in sein Auto gestiegen ist, habe ich gesehen, dass ihm beim Einsteigen sein großer Geldbeutel aus der Jackentasche gefallen ist. Er hat es scheinbar nicht mitbekommen und ist davongefahren. Ich habe ihn dann aufgehoben und mit dem Geld, fast 680 Euro, ein paar Schulden bezahlt. Es tut mir ja leid für den Lieferanten, aber Ehrlichkeit ist in der heutigen Zeit fehl am Platz. Jeder muss zusehen, wie er zurechtkommt. Traurig, aber wahr.

Beichthaus.com Beichte #00037820 vom 13.03.2016 um 13:25:45 Uhr (26 Kommentare).

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