Meine kaputte Ehe und ein Vaterkomplex

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Fremdgehen Selbstsucht Schamlosigkeit Engherzigkeit

Ich (m/43) bin verheiratet, doch seit einiger Zeit läuft es wirklich nicht mehr gut zwischen meiner Frau und mir. Nun habe ich eine Beziehung nebenher, was an sich schon eine Beichte wert ist. Doch noch viel beichtenswerter daran ist, dass meine Affäre gerade einmal 18 Jahre alt ist. Dabei wirkt sie sogar noch jünger. Ihr süßes, kindliches Aussehen und die naive, hilflose, gutmütige Art finde ich einfach anziehend. Aber das ist immer noch nicht alles: Ich weiß, dass sie keine leichte Kindheit hatte. Sie war geprägt von einem alkoholabhängigen Vater, der irgendwann abgehauen ist, Misshandlungen und sexuellem Missbrauch. Inzwischen lebt sie zwar wieder in einer stabilen Umgebung, hat ihr Leben im Griff und macht momentan ein sehr gutes Abitur. Doch mir ist durchaus bewusst, dass das alles nicht ohne Spuren an jemandem vorbeigeht. Ich weiß, dass ihre Beziehung zu mir ein Vaterkomplex oder so etwas in der Art sein könnte. Dass sie nur eine erwachsene Bezugsperson braucht, die ihr früher immer gefehlt hatte. Deswegen habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich manchmal das Gefühl habe, ich nutze sie und ihre psychischen Probleme aus.


Genauso beichtenswert ist die Geschichte, wie wir uns kennengelernt haben. Sie machte in den Schulferien ein Praktikum in dem Krankenhaus, in dem ich Arzt bin und wenige Wochen davor fing meine Ehe an, zu kriseln. Dass ich mich an sie rangemacht habe, war ursprünglich nur ein Akt der Rache an meiner Frau. Ich ging nicht davon aus, dass sie darauf eingehen würde, aber nach einiger Zeit tat sie es tatsächlich. Trotz allem sind - zumindest von meiner Seite aus - wirklich Gefühle im Spiel. Auch, wenn mir bewusst ist, dass ich meine Frau betrüge, ein Beinahe-Kind in gewisser Hinsicht ausnutze und sie am Anfang nur benutzt habe. Ich weiß, ich sollte die Affäre beenden, doch das kann ich nicht. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037746 vom 03.03.2016 um 23:20:30 Uhr (24 Kommentare).

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Ich will zurück in meine eigene Wohnung!

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Verzweiflung Engherzigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich (m/28) stecke in einer Zwickmühle. Seit rund neun Monaten lebe ich mit meiner Freundin zusammen. Am Anfang war alles eigentlich relativ gut, aber je länger wir zusammenwohnen, umso mehr geht sie mir auf die Nerven. Ich vermisse mein altes Leben in einer eigenen Wohnung, wo ich tun und lassen konnte, was ich wollte. Ich will mich nicht trennen, ich will einfach meine Wohnung zurück. Ich beichte hiermit also, dass ich zu feige bin, um mit meiner Freundin über dieses Problem zu sprechen, da sie momentan viel größere Probleme hat und stattdessen so tue, als ob nichts wäre. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00037731 vom 01.03.2016 um 18:10:59 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mit Watte gegen Plaudertaschen

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Selbstsucht Engherzigkeit Arbeit

Ich bin ein Morgenmuffel. Am Morgen rede ich nicht gerne. Ich habe allerdings in meiner Jugend Zahnarzthelferin gelernt: Patienten, die morgens um acht Uhr einen Termin hatten, und die "zu viel" redeten, wurde Watte in die Backentaschen gestopft und ihnen gesagt, sie sollen den Mund auflassen, bis der Chef kommt. Der Chef sagte übrigens nie etwas. Seltsamerweise.

Beichthaus.com Beichte #00037717 vom 29.02.2016 um 08:49:36 Uhr (11 Kommentare).

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Kreditkarten-Betrug bei Monopoly

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Selbstsucht Lügen Schamlosigkeit Ungerechtigkeit

Mein kleiner Bruder bekam zu Weihnachten "Monopoly Banking" geschenkt. Das ist Monopoly mit Kreditkarten. Immer, wenn wir spielten, habe ich den Aufladeautomaten auf lautlos gestellt und meine Karte frisch aufgeladen. Er hat einfach immer verloren und nicht nur das Spiel, sondern irgendwann auch den Spaß daran. Letztes Weihnachten habe ich es ihm gebeichtet und plötzlich wurde ihm alles klar. Ich beichte, dass ich eine schlechte Verliererin bin und es tut mir leid, dass ich meinem kleinen Bruder das Gefühl gab, ein Loser zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00037707 vom 26.02.2016 um 14:47:08 Uhr (7 Kommentare).

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Ist meinem Vater etwas passiert?

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Selbstsucht Verzweiflung Familie

Ich bin eine Schande für meine Eltern. Zwischen uns herrscht nichts als hochmütige Ignoranz und ab und an Small Talk. Mein Vater ist beruflich seit einem halben Jahr im Ausland und gestern Nacht hat meine Mutter bitter geweint. Ich habe sie noch nie weinen gesehen, nicht einmal als ihre geliebte Mutter gestorben ist. Unter Tränen hat sie mir versichert, dass alles in Ordnung ist, was sollte sie sonst auch sagen, bei unserem verrottetem Verhältnis. Jetzt habe ich unglaublich Angst, dass meinem Vater etwas passiert ist und ich bereue es, meinen Eltern so oft die kalte Schulter gezeigt zu haben und sie aus meinem Leben ausgesperrt zu haben. Wie oft sie mir auch zusetzen, es sind trotzdem noch meine Eltern und sollte ich in den nächsten Tagen herausfinden, dass irgendetwas passiert ist, werde ich mir meine egoistischen Handlungen nie verzeihen. Nennt mich Dramaqueen, aber im Moment will ich nur, dass es beiden gut geht und alles gut machen, was ich je falsch gemacht habe. Bitte gebt mir noch eine Chance, bitte lass es mich wiedergutmachen. Ich werde nie wieder so egoistisch sein. Verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00037705 vom 26.02.2016 um 12:06:04 Uhr (2 Kommentare).

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