Ozzy Osbourne Konzert

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Selbstsucht Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Ignoranz München

Ich beichte, dass ich gestern auf dem Ozzy Osbourne Konzert in München absichtlich vielen anderen Fans das Konzert versaut habe. Weil ich so ein riesengroßer und egoistischer Fan bin, hab ich eine alte Schallplattenhülle mitgenommen, die ich während des ganzen Konzerts hochgehalten habe. Auch trotz mehrerer, aggressiver Versuche von hinter mir stehenden Leuten, habe ich die Hülle nie runter genommen und somit vielen Leuten die Sicht versperrt. Ich beichte also, dass ich mich wie eine egoistische Tussi benommen habe - was auch sonst meinem Naturell sehr entspricht. Für mich zählt nun mal nur ich allein.

Beichthaus.com Beichte #00029042 vom 16.06.2011 um 08:41:21 Uhr in 80809 München (Spiridon-Louis-Ring 21) (19 Kommentare).

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Fahndung nach Rentner

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Hass Vorurteile Boshaftigkeit Flug & Co. Flughafen München

Ich hatte vor Kurzem ein unschönes Erlebnis mit einem älteren Herren. Eine Freundin und ich (beide türkische Studentinnen) wollten uns ein paar erholsame Tage in München gönnen und sind deshalb mit dem Flugzeug aus Berlin angereist. Eine große deutsche Airline bietet einen Shuttle-Service in die Münchner Innenstadt an, den allerdings auch Fluggäste anderer Fluggesellschaften nutzen können, so wie wir welche waren. Der Bus hält in München an beiden Terminals. Als wir zustiegen, war der Bus schon sehr voll. Es saßen überwiegend Fluggäste der Airline im Bus, die den Shuttle-Service auch anbietet. Beim Einsteigen wurde ich dann von einem Rentner beschimpft, dass er wegen uns nun warten müsse und dass wir in diesem Bus doch sowieso nichts zu suchen hätten. Völlig unangebracht, da alle Fahrgäste den gleichen Ticketpreis zahlen müssen. Zuerst versuchte ich diesen Herren zu ignorieren, doch er wurde immer aufmüpfiger und war der Meinung, dass er mit türkischen Passagieren einer Billigfluggesellschaft nicht in einem Bus einer renommierten Airline sitzen muss. Dies gab er auch dem Rest des Busses zu verstehen. Irgendwann platzte mir dann der Kragen und ich zückte mein Handy und tat so, als ob ich die Polizei anrufen würde. Ich erwähnte die Begriffe Nötigung, Beleidigung und Rassismus und gab an, dass ich mich nochmal melden würde, wenn der Mann den Bus verlässt. Auch versicherte ich der Polizei, dass ich eine gute Personenbeschreibung und Zeugen haben würde.
Fortan war dann Ruhe im Bus und mein Urlaub konnte beginnen. Als der Mann dann an der ersten Haltestelle in der Münchner Innenstadt ausstieg, zückte ich wieder mein Handy. Sagen musste ich schon gar nichts mehr, da er den Bus schon verlassen hatte und augenscheinlich auch sehr in Eile war. Ich beichte, dass ich einem Rentnerehepaar wohl einen ordentlichen Schrecken eingejagt habe. Immerhin waren sie in der Annahme, dass die Polizei nach ihnen fahndet.

Beichthaus.com Beichte #00029030 vom 12.06.2011 um 11:24:53 Uhr in Flughafen München (34 Kommentare).

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Gurkenwettrennen

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Vandalismus Stolz Restaurant München

Ich habe in einem McD*nalds Restaurant in München das Gurkenwettrennen aus "Vollidiot" mit einem Kumpel von mir nachgestellt, es ging um einen Kasten Bier. Leider haben die Mitarbeiter die Spuren bemerkt und wir haben Hausverbot bekommen. Für mich ist das aber egal, da ich weit im Norden unseres Landes lebe. Gewonnen habe übrigens ich!

Beichthaus.com Beichte #00028688 vom 28.02.2011 um 19:28:28 Uhr in 80333 München (Karlsplatz 10) (12 Kommentare).

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Von Ehemann zum Geldablieferer

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Verzweiflung Hass Engherzigkeit Partnerschaft München

Ich (m/44) bin seit 15 Jahren verheiratet. Anfangs war unsere Liebe sehr groß, alle beneideten uns dafür. Mit der Zeit wuchs meine Bereitschaft zu mehr Arbeit, mehr Verantwortung und damit verbunden auch mehr Gehalt. Dann kam das erste Kind, es wahr sehr aktiv. Kaum eine Nacht die wir wenigstens zwei Stunden durchschlafen konnten. Bei mir in der Arbeit war es zu der Zeit die Hölle. Der Chef und sein Schäferhund haben uns gemobbt wo es nur ging, zum Teufel mir den beiden. Dann kauften wir das erste Haus. Damals dachte ich alles gut geplant zu haben aber die unkalkulierbaren Größen wurden deutlicher als ich gedacht hatte. Mit dem zweiten Kind kam auch die Gewissheit das dieses Haus jetzt nicht mehr groß genug für uns alle war, wir suchten ein größeres. Als es soweit war kauften wir auch dieses und zogen bald darauf um. Anfangs überdeckte das gute Gefühl hier in diesem wundervollen Haus zu sein alles, es ist super vor allem sehr ruhig, aber auch mit viel Arbeit verbunden. Da unsere finanziellen Mittel nicht so weit reichen um alle Arbeiten von Handwerkern erledigen zu lassen packe ich inzwischen viel mehr an als Anfangs gedacht. Heute blicke ich auf fünf Jahre zurück, fünf Jahre in denen ich jedes Wochenende und jede freie Minute in Arbeit umsetze. Sowohl im Baumarkt als auch auf der Deponie oder im Kieswerk begrüßt man mich freundlich. Zu Hause gibt es diesen freundlichen Ton schon längst nicht mehr.

Meine Frau fordert nur noch, alles geht zu langsam, nichts ist ihr mehr gut genug. Sie hingegen benötigt für ihre Umfänge eine Unmenge an Zeit. Alles in allem habe ich die Schnauze gestrichen voll und dachte mehrfach daran den Laden hin zu werfen, ich schaffe es nicht wegen der Kinder. Ich kann sie nicht dieser Frau überlassen die ich ein Mal geheiratet habe. Unglaublich wie sich diese Frau geändert hat. Ich möchte beichten, dass ich zu lange so gnadenlos ausgenutzt wurde und immer noch werde. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen das Frauen das Thema Liebe ernst meinen, vielmehr ist es so das sie sich aufgrund bessere Verhältnisse grundlegend geändert hat und das ohne lange zu zögern. Es bleibt dabei: Frauen werden dafür geliebt was sie sind und Männer für das was sie haben. Ich habe fertig, würde das nächstbeste Abenteuer auf mich nehmen um wieder Mensch, vielmehr Mann sein zu dürfen, denn aktuell bin ich nur der Geldablieferer und Sich-um-alles-Kümmerer. Ungeliebt und unentgeltlich, versteht sich. Scheiß Weiber! Ihr seid nicht einmal die Rippe Wert! Inzwischen bin ich Krank und kann es nicht zeigen. Wenn ich meinem Arbeitgeber sage das ich Burn out, Tinnitus und Herzbeschwerden habe ist es in der jetzigen Zeit schneller vorbei als man glaubt. Dann bleibt mir nicht mal mein Lebenstraum. Danke fürs lesen. Macht es besser als ich Jungs!

Beichthaus.com Beichte #00028163 vom 23.09.2010 um 22:17:22 Uhr in 80807 München (62 Kommentare).

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Hintern versohlen

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Fetisch Schamlosigkeit Telefon Großfahner

An sich wuchs ich in einem harmonischen Elternhaus auf, meine Geschwister und ich wurden mit Liebe erzogen. Klar in unserer Kinderzeit war es noch üblich dass man, sofern man etwas zu sehr über die Strenge schlug, den Hintern versohlt bekam. So zitierte uns unsere Mutter meist in die Küche, wo wir uns dann über ihren Schoss legen mussten, und in der Regel mit dem Kochlöffel gründlich den Hintern versohlt bekamen. Als ich dann Ende der 80er Jahre damals von Garmisch-Partenkirchen nach München zog, nahm ich mir die sicherlich bodenlose Frechheit heraus, dass ich zahlreiche Frauen anonym anrief, um sie am Telefon zu fragen, ob sie mir für meine Frechheiten konsequent den Hintern versohlen würden. Sicher hab ich damals einige Frauen sehr geschockt, was mir heute aufrichtig Leid tut. Heute würde ich es gewiss nicht mehr machen, und kann nur sagen, dass mir mein Verhalten im Nachhinein sehr Leid tut.

Beichthaus.com Beichte #00028032 vom 03.08.2010 um 11:07:24 Uhr in Großfahner (18 Kommentare).

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