Du kommst hier nicht rein!

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Gewalt Rache Vandalismus Last Night Berlin

Ich (m/24) bin ein "Ausländer", der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Ich und meine Freunde haben uns sonst nie etwas zu schulden kommen lassen, wir studieren und gehören nicht zu dem Typ, der in jedem Satz 50 mal Alda, Opfer usw. sagt.


Es gibt einen extrem angesagten Club, dessen deutscher Besitzer, der auch gleichzeitig an der Tür steht, bekannt dafür ist eine rechtsradikale Vergangenheit gehabt zu haben. Hauptkriterium für den Einlass ist es entweder Deutsch zu sein oder wie ein Deutscher auszusehen. Trifft beides nicht zu, hat man die Arschkarte gezogen. Das Problem dabei ist nicht nur, dass er uns nicht rein lässt nachdem wir eine halbe Stunde anstehen, sondern auch sein extrem arrogantes Auftreten. Nachdem wir zum x-ten Mal an der Tür abgewiesen wurden und unser Abend wieder versaut war, wollten wir uns diesmal rächen. Wir haben ein paar Jungs, die zu einer Jugendgang aus unserem Viertel gehören, dazu angezettelt sich sein Auto vorzuknöpfen. Diese wurden auf frischer Tat ertappt und es kam zu einer riesigen Schlägerei, bei dem unter anderem der Besitzer brutal zusammengeschlagen wurde und dieser anschließend für fast zwei Wochen im Krankenhaus lag.
Das alles liegt schon Jahre zurück, sein Gesicht ist aber noch übersät von Narben. Obwohl ich Gewalt nie toleriert habe, war mir das mit dem Besitzer lange Zeit egal, da ich dachte, dass der Typ es nicht besser verdient hatte. Ich habe so einen Hass und Frust auf den Mann geschoben. Je älter ich werde, umso mehr bereue ich, dass die von uns angezettelte Situation so aus dem Ruder gelaufen ist!

Beichthaus.com Beichte #00029733 vom 17.01.2012 um 19:14:00 Uhr in Berlin (Kottbusser Tor) (51 Kommentare).

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Backofen vorheizen

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Falschheit Peinlichkeit Familie

Ich (w/24) bin mit meinem Freund seit fast 6 Jahren zusammen. Wir wohnen noch nicht zusammen, weil wir beide noch studieren und dafür leider kein Geld haben. Deswegen schlafe ich fast jedes Wochenende bei ihm (er wohnt noch bei seinen Eltern). Ich bleibe meistens bis zum Abend des nächsten Tages, somit esse ich zu Mittag bei ihnen. Vor ungefähr drei Jahren hab ich ebenfalls bei ihm übernachtet und wir standen am nächsten Tag auf und gingen in die Küche frühstücken. Seine Mutter, ich mag sie wirklich gern und ist auch zu mir furchtbar nett, war nicht zu hause. Ich saß am Tisch und sah, dass das Licht für das Vorheizen am Ofen brannte und dachte, dass jemand unabsichtlich am Rad drehte. Beim Vorbeigehen habe ich es wieder auf Null gedreht und dachte mir nichts weiter dabei.


30 Minuten später kam seine Mutter nach Hause und machte die Ofentür auf und bemerkte, dass dieser kalt ist. Plötzlich hat sie begonnen ihren Mann anzuschreien, was ihm einfalle den Ofen abzuschalten. Er stritt es natürlich ab, weil er es ja auch nicht war. Aber sie gab ihm trotzdem die Schuld daran. Wie sich nämlich herausstellte, hatte sie, bevor sie das Haus verließ, den Ofen fürs Mittagessen vorgeheizt. Mir war das natürlich voll peinlich und habe es niemanden gesagt, dass ich es war und habe überrascht getan, als sie uns die Geschichte beim verspäteten Mittagessen erzählte.
Also, lieber Schwiegervater in-spe, sorry, dass sie Dich meinetwegen angeschrien hat!

Beichthaus.com Beichte #00029729 vom 16.01.2012 um 22:14:09 Uhr (26 Kommentare).

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Die Kunstausstellung

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Drogen Trunksucht Waghalsigkeit Gesundheit Brandenburg

Am 13.10.2011 wurde ich (w/25) mit einigen Freunden, vom besten Freund meiner Mitbewohnerin zu einer Kunstausstellung eingeladen. Wie jedes Jahr stellte auch er ein Kunstwerk zur Schau aus und feierte in seiner Wohnung eine Aftershowparty für Auserwählte Gäste. Als meine Mitbewohnerin und ich bei ihm ankamen, war noch nichts los, also sind wir erstmal zur Ausstellung. Er sagte meiner Mitbewohnerin, dass sie erstmal die Stellung halten soll, da er nochmal für zwei Stunden weg muss. Die Zeit verging schnell und seine Wohnung wurde immer voller, nur von ihm war keine Spur. Wir versuchten ihn anzurufen, aber er ging nicht ans Telefon und wir wussten auch nicht wo er ist oder was er macht. Nach einigen Stunden tauchte er dann auf seiner eigenen Party auf. Die meisten der Leute, unteranderem auch ich, waren völlig zugeballert. Nicht nur Alkohol, sondern auch Drogen waren mit im Spiel. Wir feierten, lachten und alles war wie immer. Plötzlichen stand er auf und fiel um. Ich habe nur gehört, wie jemand rief, ob ein Ersthelfer unter uns ist. Ich war einer, also bin ich hin und rettete ihm unter Schock das Leben. Er kam ins Krankenhaus und lag im Koma. Sein Zustand wurde immer schlechter. Ich machte mir Vorwürfe, als es hieß, dass seine Hirnblutung durch meine Rea ausgelöst wurde. Als die Ärzte dann sagten, dass keine Hoffnung mehr besteht und er schon fast Hirntod ist, wollte ich ins Krankenhaus, um mich von ihm zu verabschieden. Dazu kam es leider nicht mehr, denn er ist am nächsten Morgen verstorben. Später habe ich erfahren, dass er keinen natürlichen Todes gestorben ist, sondern er sich mit einem Drogencocktail das Leben genommen hat. Er erzählte mal, dass er auf einer "guten Party" sterben möchte. Es ist selbstverständlich, dass ich ihm das Leben gerettet habe und ich wollte von niemanden ein Danke hören, außer von ihm.
Ich bin stinksauer auf ihn, weil er uns das angetan und mir nicht mal danke gesagt hat. Ich bin stinksauer auf seine Familie, weil sie mich nicht mal zur Beerdigung eingeladen haben und ich in Vergessenheit geraten bin. Hiermit beichte ich, dass ich bis heute nur Wut empfinde und nicht richtig Trauern kann. Nicht einmal heute an seinem Geburtstag.

Beichthaus.com Beichte #00029727 vom 16.01.2012 um 15:02:14 Uhr in 14770 Brandenburg (Geschwister-Scholl-Strasse) (27 Kommentare).

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Das Britney Spears Poster

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Diebstahl Falschheit Neid Bessenbach

Meine Suende ist schon einige Jahre her. Ich habe dabei gesessen als meine beste Freundin ihr Zimmer aufgeräumt hat. Dabei hat sie mir ihr neues Poster von Britney Spears gezeigt. Es war wirklich schön und ich habe dieses Bild von ihr noch nie gesehen. Damals war das Internet noch nicht so präsent. Jedenfalls habe ich dieses Poster eingesteckt als meine Freundin kurz im Bad war. Ich habe mich dann schnell verabschiedet und bin nach Hause. Einige Tage später hat sie mich angerufen und gefragt, ob ich wüsste wo sie es hingelegt hatte. Ich verneinte dies und sie beließ es dabei.
Doch natürlich wollte ich es aufhängen, doch sie würde es sofort bemerken, weswegen ich beschloss zu ihr zu gehen und vorzugaugeln ich hätte genau dieses Poster von meiner Cousine geschenkt bekommen. Sie war misstrauisch, aber sie hat kein Wörtchen darüber verloren.
Bis vor einigen Monaten. In einer stillen Sekunde, die wir bei einander saßen fragte sie mich, ob es doch ihr Poster war. Ich war total perplex und reagierte aus Gewohnheit mit einem "Was?" und tat so als hätte ich sie nicht verstanden. Sie wollte es nicht wiederholen und ich habe mit einem neuen Thema angefangen. Wir wissen im Grunde beide, dass ich es mitgehen ließ, aber haben es geschafft etwa 10 Jahren nicht darüber zu reden. Ich habe das noch nie jemandem erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00029724 vom 15.01.2012 um 19:53:30 Uhr in Bessenbach (23 Kommentare).

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Die Verwirrte

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Gewalt Boshaftigkeit Morallosigkeit Sitzenroda

Ich und drei meiner Klassenkameraden haben damals, als wir circa 14 Jahre alt waren, etwas nicht sehr nettes getan. Im Bus, mit dem wir von der Schule nach Hause fuhren, war manchmal eine ältere Frau, die anscheinend geistig verwirrt war. Sie brabbelte immer irgendwas sinnloses vor sich hin und war auch ziemlich ungepflegt. Manchmal stieg sie an einer Haltestelle aus, ging über die Straße und stieg direkt wieder in den Bus in Gegenrichtung. Wahrscheinlich hatte sie vergessen, was sie eigentlich wollte. Meine Klassenkameraden und ich machten uns jedenfalls immer lautstark über die Frau lustig. Eines Tages im Winter, keine Ahnung wie wir auf diese dumme Idee gekommen sind, sind wir an der gleichen Haltestelle wie sie ausgestiegen, haben sie verfolgt und mit Schneebällen beworfen. Dann hat ein Autofahrer angehalten und uns ausgeschimpft. Wir sind dann schnellen Fußes weggerannt. Es tut mir Leid, das war echt nicht nett. Ich bitte um Absolution für diese jugendliche Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00029717 vom 13.01.2012 um 21:07:54 Uhr in Sitzenroda (20 Kommentare).

Gebeichtet von Roadkiller
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