Neidisch und fassungslos

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Neid Engherzigkeit Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich den Kontakt zu meiner besten Freundin abgebrochen habe, weil ich neidisch auf ihr Leben und fassungslos zugleich bin. Ihr Partner kontrolliert sie, engt sie ein und ist krankhaft eifersüchtig, was fast täglich zu lautstarken Streitereien führt. Ein soziales Leben ist kaum noch vorhanden, da sie immer zu Hause sein muss, wenn er von der Arbeit kommt. Regelmäßig erzählt sie mir, dass sie nicht mehr will und die Beziehung beenden sollte, was sie im Nachhinein doch nicht macht. Dass ihr Kind unter dieser Beziehung leidet, scheint ihr egal zu sein. Den Vogel hat sie vor einigen Wochen abgeschossen, als ich von ihrer Verlobung über ein soziales Netzwerk erfuhr. Warum ich neidisch bin? Sie hat keine abgeschlossene Ausbildung, noch nie im Leben richtig gearbeitet und gibt ihr Geld mit vollen Händen aus. Der Zukünftige hat es ja, wenn sie es nicht mehr hat. Ich bin trotz allem neidisch auf ihr sorgenfreies Leben bezüglich des Geldes und dafür schäme ich mich. Der Kontaktabbruch hat damit allerdings eher weniger zu tun, vielmehr kann ich mir dieses Elend einfach nicht mehr mit anschauen, was ihre Beziehung betrifft. Da sie es nach gerade mal zwei erfolglosen Anrufen bei mir aufgegeben hat und auch nicht weiter nachfragt, scheint ihr auch nicht viel an unserer Freundschaft gelegen zu haben. Ich könnte ihr das alles nie so sagen und es tut gut, es sich hier von der Seele schreiben zu können.

Beichthaus.com Beichte #00030383 vom 25.10.2012 um 17:31:06 Uhr (18 Kommentare).

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Sex als Schutz vor Fehlern

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Dummheit Stolz Verzweiflung Dating Neuss

Ich (w/26) habe einen Mann kennengelernt. Gut aussehend, witzig, intelligent, kurz: perfekt! Ich war direkt in ihn verknallt wie eine 14-Jährige, er schien mich auch zu mögen. Es gab da nur zwei Probleme: sein Ruf als Aufreißer und die Tatsache, dass er eben das mir gegenüber auch zugegeben hat und klar sagte, dass er keine Beziehung möchte und nur seinen Spaß haben will. Er sagte, dass er mich echt mag und deswegen nur mit mir befreundet sein will. Einige Wochen hat das auch funktioniert, bis wir uns dann doch geküsst haben. Mehr nicht, ich habe das direkt abgeblockt. Ich wäre am liebsten direkt mit ihm ins Bett gesprungen, aber mein Stolz, oder die Vernunft, hielt mich davon ab. Wieder einige Wochen netter, freundschaftlicher Kontakt und dann der Klassiker: DVD-Abend. Ich weiß, da kann man direkt "Bock auf Sex?" fragen, aber es ging tatsächlich um einen Film, den wir gemeinsam gucken wollten. Da ich mir ja geschworen hatte, nicht mit ihm zu schlafen, um halt nicht eine von vielen zu sein, hatte ich jetzt ein echtes Problem. Mit ihm auf dem Bett liegen und einen Film mit Rumheulpotential gucken, kuscheln, knutschen, und letztendlich Sex haben - genau so würde es doch ablaufen. Ich war nie ein Kind von Traurigkeit, hatte auch öfters belanglosen Sex nur zum Spaß, aber mit dem Mann jetzt war das anders. Ich wollte nicht, dass eine reine Sexbeziehung daraus wird, ich wollte mehr, und vor allem wollte ich ihm nicht geben, was er ja wahrscheinlich nur wollte. Den DVD-Abend mochte ich aber auch nicht absagen, da ich mich sehr darauf freute, Zeit mit ihm zu verbringen. Dann hatte ich einen Plan. Ich dachte, das einzige, was mich davon abhalten kann, mich auf den geilen Kerl zu stürzen, ist vorherige Befriedigung und das letzte bisschen Anstand und Moral, das ich habe. Zwei Typen hintereinander? Finde ich ekelig, geht gar nicht. Eiskalt habe ich also einen "Bekannten" angerufen und ihn zu mir eingeladen. Einmal schnell Sex, so wie früher, danke schön, Eine rauchen, tschüss. Dann duschen gehen, Bett neu beziehen, den Traummann anrufen, "Ich bin jetzt Zuhause, du kannst zu mir kommen. Ja, ich freue mich auch, der Film ist echt super, bis gleich." Es war ein wunderschöner Abend, aus einem Film wurden vier, ich lag bei ihm ihm Arm, wir haben gekuschelt und geknutscht und als er mir die Haare aus dem Gesicht gestrichen und mich angelächelt hat, wusste ich, dass es doch mehr ist, auch für ihn. Ich habe an diesem Abend nicht mit ihm geschlafen, auch wenn es verdammt schwer war, da ich eigentlich nichts lieber wollte. Nach einigem Hin und Her waren wir dann doch zusammen. Das sind wir heute immer noch, seit mittlerweile fast zwei Jahren! Es läuft wirklich gut und ich bin glücklich und kann manchmal immer noch nicht glauben, dass ich es doch geschafft habe, dass dieser Beziehungsphobiker mein Freund wurde. Wir lachen heute darüber, wie es damals abgelaufen ist und wieviel Hickhack es gab. Ich habe meinem Freund allerdings nie erzählt, dass ich an diesem einen wunderschönen Abend vorher noch Sex mit einem anderen Typen hatte. Ich glaube, er würde mir das nicht verzeihen und damit nicht klarkommen, auch wenn wir da noch nicht zusammen waren und ich ihm seitdem absolut treu bin. Aber welcher Mann akzeptiert so etwas schon? Ich schäme mich und bereue es sehr. In dem Moment kam es mir absolut richtig und wahnsinnig schlau vor und heute frage ich mich, wie ich das tun konnte und habe Angst, dass mein "Bekannter" es meinem Freund irgendwann erzählt. Ich hoffe, dass es nie dazu kommt und habe auch weiterhin vor, zu schweigen. Mit dem schlechten Gewissen muss ich klarkommen, denke ich.

Beichthaus.com Beichte #00030381 vom 25.10.2012 um 04:29:57 Uhr in Neuss (Gielenstraße) (39 Kommentare).

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Verwechslung unter dem Tisch

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Fetisch Verzweiflung Familie Augsburg

Auch dieses Jahr traf sich meine gesamte Familie vor dem benachbarten Chinesen, um den Geburtstag meines Großvaters zu feiern. Jeder suchte sich eine Speise aus, mein Opa zahlte und wir kehrten mit dem erworbenen Essen in das festlich eingerichtete Haus meiner Großeltern zurück. Als besonderes Highlight war meine brandneue, hübsche italienische Freundin zu Gast, auf die ich mich den ganzen Abend lang mehr konzentrierte als auf meinen eigenen Opa. Dummerweise saß sie gegenüber von mir und um Körperkontakt aufzubauen, blieb mir nichts anderes übrig, als sie intensiv mit meinen Füßen zu streicheln. Sie erwiderte dies und streifte mit ihren eigenen Füßen an meinem Bein entlang. Meine Jeans war dick und sie trug Socken, aber dennoch wurde mir ganz heiß im Unterleib, denn aufgrund meines Fußfetischs werde ich schon von der kleinsten Berührung eines Fußes stärker erregt, als es bei einem Hintern oder Brüsten je möglich wäre.
Nun war ich nicht nur mittelst im Zentrum meiner Familie sexuell erregt, sondern wurde zudem noch auf einen großen Irrtum aufmerksam gemacht. Denn als meine Freundin, unter dem Vorwand die Toilette aufzusuchen, den Raum verließ, bemerkte ich, dass die aktiven, erotischen Ausführungen unterhalb des Tisches ihren Ursprung bei meiner Großmutter fanden. Wie ich das nicht früher bemerken konnte, ist mir ein Rätsel. Der freche, anzügliche Blick meiner Freundin, die abwesende Erscheinung meiner Oma, während sie ihr Essen aß, alles ließ mich sicher sein, zu wissen, wer da mit mir "spielte".
Das ist nun zwei Wochen her aber ich schwöre euch, ich kann nicht mehr schlafen! Die Sache ist mir zu abgefahren, als dass ich meine Mutter oder einen Spezialisten um Rat fragen könnte. Deshalb beichte ich hier, dass ich mich von meiner Oma sexuell erregen ließ und frage euch, wie ich mich nach einer solchen Situation verhalten soll.

Beichthaus.com Beichte #00030368 vom 22.10.2012 um 18:07:08 Uhr in Augsburg (Goethestraße) (26 Kommentare).

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Auf dem falschen Fuß erwischt

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Aggression Trunksucht Freizeit

Heute morgen bin ich so um 6 Uhr von einer Sauftour heimgekehrt und habe mich ins Bett gelegt. Um 9 Uhr wurde ich jedoch wieder wach, da scheinbar jemand an meiner Tür klingelte. So zog ich mir mein Kissen über den Kopf, um das klingeln zu ignorieren, in der Hoffnung, dass, wer auch immer es wagte, mich zu stören, schnell verschwinden würde. Jedoch hörte das Klingeln nicht auf. Zehn Minuten ging das Ganze, bis ich mich aus meinem Bett erhob und zur Tür wankte, natürlich mit ordentlich Restalkohol.
Als ich die Tür dann öffnete, lächelten mich eine ältere Dame und ein Junge von etwa 18 Jahren an und wollten mit ihrem Text beginnen. "Die Zeugen", dachte ich. "Na super." Als ich beiden einen Blick schenkte, der wohl den Tod persönlich hätte tot umfallen lassen, erstarrte die Dame, der Junge hingegen quasselte freundlich drauf los, ob ich denn nicht einen Moment Zeit für ihn hätte. Wortlos zog ich die Tür langsam zu, doch der Junge schien so bei der Sache zu sein, dass ihn die Euphorie mitriss und er mit seinem Fuß die Tür blockierte. Als ich ihn höflich bat, seinen Fuß aus meiner Tür zu nehmen, stutzte er kurz, quasselte dann aber unbeirrt weiter. Also habe ich die Tür mit Wucht zugeschlagen, worauf hin er seinen Fuß herauszog und nach hinten fiel. Es folgten Schreie und eine Drohung, dass das Konsequenzen nach sich ziehen würde.

Einerseits tut es mir irgendwie leid für den Jungen, mich auf dem schlechtesten Fuß aller Zeiten erwischt zu haben. Andererseits habe ich ihn gewarnt. Wer nicht hören kann, der muss fühlen.

Beichthaus.com Beichte #00030367 vom 22.10.2012 um 17:37:36 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Geheiligtes Hundefutter

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Unglaube Ignoranz Tiere Bochum

In einer Phase innerer Rebellion, als Zehn- oder Elfjähriger, habe ich die Hostien, die in der Messe, zu der mich meine Eltern zwangen hinzugehen, ausgeteilt wurden, nie selber gegessen. Ich tat jedes Mal nur so und steckte sie in meine Tasche, um sie dann Zuhause an unseren Hund zu verfüttern. Ebenjener Hund hat mittlerweile seine Lebenserwartung bei Weitem übertroffen.

Beichthaus.com Beichte #00030356 vom 18.10.2012 um 19:17:05 Uhr in Bochum (Westring) (19 Kommentare).

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