Fressorgie mit Fast-Food

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Völlerei Falschheit Ernährung Marktzeuln

Ich (m/45) führe ein ziemlich gutes Leben. Ich habe einen gut bezahlten Job in einer angesehenen Firma, wohne in einem schönen Haus und habe eine tolle Frau (43), mit der ich schon seit knapp 21 Jahren verheiratet bin. Vor einigen Jahren bekam ich eine Beförderung mit einem dicken Plus auf dem Gehaltsscheck, weshalb man uns sozusagen zur oberen Mittelschicht zählen kann. Mit der Zeit habe ich mir, aufgrund der Bequemlichkeit im fortgeschrittenen Alter, eine Art "Wohlstandsbäuchlein" angefressen und wirke, seit ich nicht mehr schwimmen gehe und kein Fitnessstudio mehr besuche, allgemein etwas "gemütlich". Deshalb haben meine Frau und ich vor knapp einem Jahr beschlossen, mich auf Diät zu setzen. Ich ging regelmäßig nach der Arbeit joggen, ernährte mich einigermaßen gesund und tat etwas für meinen Körper. Und siehe da: Die Pfunde begannen zu purzeln und ich nahm in den letzten 12 Monaten knapp 13 Kilo ab. Nun zu meine Beichte: Ich bin mittlerweile der Meinung, dass ich nicht mehr abnehmen müsste, da ich mich besser den je fühle und sehr zufrieden mit meiner Figur bin.


Meine Frau ist da allerdings anderer Meinung und hat seit Neuestem den Gedanken im Kopf, nur noch Bio-Produkte oder vegetarische bzw. vegane Sachen zu kaufen. Auch gehen wir nach einem Kinobesuch nicht mehr zum "Goldenen M", sondern fahren direkt nach Hause und ich muss mir ansehen, wie sie vegane und fettfreie Chips aus der Küche mitbringt. Es ist ja nicht schlimm, wenn man sich gesund ernährt, ich allerdings stehe sehr auf den ungesunden Scheiß vom Schachtelwirt. Ich habe auch keine große Lust, nach einem stressigen Tag in der Arbeit veganes Schnitzel oder Tofu in mich hineinzuwürgen. Ich will meine Frau ja nicht schlechtmachen, da ich weiß, dass sie es gut mit mir meint, aber irgendwann ist es auch zu viel des Guten. Deshalb hat es sich bei mir eingespielt, mindestens einmal die Woche nach der Arbeit zur "Goldenen Möwe" zu fahren und mich dort mit den fettesten Burgern und den pappigsten Softdrinks einzudecken, die ich dann genüsslich auf einem Rastplatz in der Nähe verdrücke. Dabei achte ich überhaupt nicht auf die Kalorienanzahl oder Sonstiges auf den Verpackungen - ich liebe es einfach, das blanke Fett auf meiner Zunge zu schmecken oder den geschmolzenen Käse zu riechen.


Auch achte ich in dieser Fressorgie überhaupt nicht auf meine Manieren und ich fresse und schmatze wie ein Schwein, das es nicht mehr feierlich ist und meine Frau vermutlich die Scheidung einreichen würde, wenn sie mich sehen könnte. Manche Leute, die an mir vorbeifahren oder beim Rauchen auf dem Parkplatz auf und ab gehen, sehen mich schon etwas skurril und angeekelt an, da mein Mund teilweise ziemlich verschmiert ist. Aber es ist einfach so gut. Ich beichte hiermit, dass ich die gut gemeinten Ratschläge meiner Frau in den Wind schlage und mich mit den ungesündesten Fast-Food-Produkten eindecke, die ich dann wie ein halb Verhungerter in mich reinschlinge.

Beichthaus.com Beichte #00034839 vom 11.01.2015 um 23:05:28 Uhr in Marktzeuln (18 Kommentare).

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Das Elixier des Lebens

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Drogen Verschwendung Verschwendung Ernährung

Ich (m/20) muss etwas beichten! Vorhin habe ich einen Joint geraucht und mein Mund war schrecklich trocken. Auf meinem Schreibtisch war ein Glas mit Kirsch- und Bananennektar, welches ich auch getrunken habe. Dabei ist mir aufgefallen, wie ekelig das eigentlich schmeckt - so dickflüssig, übersüßt und künstlich. Ein Blick auf die Verpackung hat das ganze Gefühl noch verschlimmert: "Zutaten: Kirschnektar, Zucker, Wasser, [...]". So sprang ich zügig von meinem Drehstuhl auf und spurtete in Richtung Küche, nahm mir ein Glas und befüllte es dort am Waschbecken mit Leitungswasser. Durstig, wie ich war, drehte ich den Hahn während des Trinkens nicht zu. Gierig trank ich das Wasser und es war die Erfrischung meines Lebens, so hatte ich noch nie getrunken. Mir kam es vor, als tränke ich zum ersten Mal nach Jahren Wasser. Ich war einfach überwältigt.


Beim Trinken sah ich dann das Wasser vom Kran in den Abfluss fließen. Dann kam mir der Gedanke, wie dekadent es doch ist, dieses Elixier des Lebens dermaßen zu verschwenden. Ich dachte mir, in manchen Regionen der Welt sterben Menschen, weil sie kein Wasser haben und wir haben es so dermaßen im Überfluss, dass wir es verschwenden, wo wir nur können. Hier würde ich für eine Flasche Leitungswasser nicht einmal einen feuchten Händedruck kriegen - in anderen Gegenden, wo es wenig zu Trinken gibt, würde man mich vermutlich dafür meucheln. Daher habe ich mir in diesem Moment versprochen, dass ich in Zukunft kein Wasser mehr verschwenden werde. Und die Moral der Geschichte? Nach meiner Erleuchtung kam ich mit einem Glas Wasser zurück an meinen Schreibtisch, stellte das Glas ab, zündete noch einen Joint an und versank in den Gedanken, die ich in der Küche hatte, und aschte in das Glas voller Wasser, wovon ich keinen Tropfen mehr verschwenden wollte.

Beichthaus.com Beichte #00034838 vom 11.01.2015 um 22:50:38 Uhr (13 Kommentare).

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Beschwerdekönig

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Zorn Verrat Selbstsucht Shopping Restaurant

Ich beichte, dass ich die teilweise gegebene Anonymität im Internet nutze, um mich über Gott und die Welt zu beschweren. Persönlich würde ich mich nie trauen ein schlechtes Erlebnis beim Einkaufen dem Marktleiter vorzutragen oder jemanden vom Personal zur Rede zu stellen. Das auch, weil ich mein cholerisches Ich kenne und ich Angst vor dem Ausgang der Diskussion habe.

Zu meinen Opfern gehören bereits eine Fast-Food-Kette (von der Toilettenfrau angepöbelt, da ich ihr kein Geld gegeben habe), eine Supermarkt-Kette (hatte samstags um 17 Uhr bereits nur noch 1/4 der eigentlichen Frischware verfügbar und ein einziger teilweise funktionsfähiger Pfandautomat an einem riesigen Knotenpunkt in der Großstadt plus 15 Minuten Wartezeit), eine andere Fast-Food-Kette (Hälfte der Bestellung vergessen) und ein Schuhhändler (undichte Schuhe). Die Liste ließe sich noch viel weiter führen. Das Problem ist, dass ich eigentlich weiß, dass ich mit meinen Beschwerden recht habe, aber es nicht auf die Reihe bekomme, sie den Menschen ins Gesicht zu sagen. Ich bekomme es nicht einmal hin mir einfach mal keinen zu scheißen und solche Sachen gut sein zu lassen. Für die Unternehmen tut es mir nicht leid, die können höchstens noch positive Vorschläge aus meinen Beschwerden ziehen. Da ich auch nettes Personal immer hervorhebe, bin ich mir nicht bewusst, jemandem unnütz zu schaden, außer mir selbst.

Beichthaus.com Beichte #00034833 vom 11.01.2015 um 15:01:04 Uhr (5 Kommentare).

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Als Transsexuell geoutet

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Ignoranz Boshaftigkeit Verrat Familie

Ich (22) habe vor nicht allzu langer Zeit festgestellt, dass ich transsexuell bin. Nicht weiter schlimm, ich kann nicht sagen, dass ich unglücklich bei dem Gedanken bin, mein Leben als Frau zu leben. Bisher habe ich mich davor gedrückt, nach dem Motto: "Och, so etwas ist so selten, dass ausgerechnet ich das habe, ist doch fast unmöglich." Ganz normale Reaktion eben. Dann hat mich ein emotionaler Güterzug überfahren und ich habe die Wahrheit doch erkannt. In der kurzen Zeit habe ich noch keine wirklichen Maßnahmen eingeleitet - ich bin im Moment erst einmal dabei, eine professionelle Anlaufstelle zu finden. Aber ich bereue es, meiner Mutter davon erzählt zu haben. Nein, es ist nicht so, wie alle denken: Sie hat mich nicht verstoßen und mich auch so akzeptiert, wie ich bin, da sie für solche Dinge sehr offen ist. Sie findet es wirklich nicht schlimm.


Vor ein paar Tagen habe ich sie auf der Arbeit besucht, da ich zufällig in der Nähe war. Ihre Kollegen kennen mich auf die eine oder andere Weise auch schon als den Sohn der Chefin. Bis meine herzensgute Frau Mutter mich mit voller Absicht in eine Situation manövriert hat, in der ich praktisch gezwungen war, mich vor versammelter Mannschaft zu outen. Ich dachte, ich würde vor Scham sterben. Irgendwie habe ich es dann geschafft, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, aber nur indem ich mich so strunzdumm gestellt habe, dass es eigentlich offensichtlich war, dass ich etwas zu verbergen hatte. Ich denke aber mal nicht, dass jemand erraten hat, was genau ich auf dem Herzen hatte. Ich habe ihr später noch mal gesagt, dass die Aktion daneben war, aber sie hat das mehr oder weniger in den Wind geschossen und hat mir lieber vorgehalten, wie oft ich sie hängen lassen habe - also mit der Hausarbeit, als ich noch bei ihr wohnte - und dass ich nicht erwarten könnte, dass sie spontan alles richtig mache. Außerdem meinte sie, dass ich mich wohl doch noch schuldig fühle.


Ich fühle mich seitdem wie ein richtiger Vollidiot, dass ich das nicht habe kommen sehen. Da gehe ich zu ihr und vertraue ihr so etwas an - und es dauert gerade einmal wenige Wochen, bis sie mir damit in den Rücken fällt. Man sollte eigentlich meinen, dass sie mir etwas Freiraum lässt und sich nach mir richtet, in welchem Tempo ich das angehe ... aber man kann mich natürlich auch mit dem Gesicht voraus in die Scheiße schubsen und beobachten, ob ich wieder rauskomme. Ich wüsste wirklich gerne, was sie da geritten hat. Ich habe keine Ahnung, wie ich meiner Mutter jetzt gegenübertreten soll. Ich hätte mich ihr gegenüber wohl gar nicht erst outen dürfen. Aber es ist doch einfach nur traurig, dass ich meiner eigenen Mutter bei solchen Sachen nicht vertrauen kann?! Sie tut einfach immer total verständnisvoll, nur um dann doch ihren eigenen Kopf durchzusetzen und am Ziel vorbeizuschießen. Und dann wundert sie sich noch, dass wir uns nicht so gut verstehen. Ich bereue es inzwischen wirklich, mich meiner eigenen Mutter gegenüber geoutet zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00034831 vom 11.01.2015 um 00:45:53 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Mundgeruch beim Fußballspiel

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Ekel Ungerechtigkeit Hochmut

Ich (w/27) war mit meinem Bruder heute seit längerer Zeit mal wieder bei einem Fußballspiel. Sobald sich mein Bruder zu mir rübergebeugt hat, um mit mir zu sprechen, ist mir ein Schwall Mundgeruch entgegen gekommen. Das war auf Dauer echt ekelhaft. Ich habe ihm das dann natürlich auch gesagt. Er achtet nicht sonderlich auf Körperpflege und merkt so etwas daher wahrscheinlich gar nicht. Nun gut - nicht weiter tragisch, aber als ich gerade die Zähne putzen wollte, um schlafen zu gehen, habe ich gemerkt, dass ich heute auch mit ziemlichem Mundgeruch rumgelaufen bin. Zu meiner Entschuldigung ist anzumerken, dass meine elektrische Zahnbürste beim Umzug vorgestern irgendwo eingepackt wurde und ich mir aus Faulheit nur eine "normale" Zahnbürste zum Putzen geholt habe. Ich möchte also beichten, dass ich es meinem Bruder übel genommen habe, dass er Mundgeruch hatte, obwohl ich selbst kein Stück besser war.

Beichthaus.com Beichte #00034830 vom 11.01.2015 um 00:45:46 Uhr (8 Kommentare).

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