Das Fenster in der Tür

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Aggression Vandalismus Lügen Peinlichkeit Familie Troisdorf

Das Fenster in der Tür
Ich (m/22) möchte gerne etwas beichten, was damals mit einem Wutausbruch zusammenhing. Und zwar war ich zu der Zeit 15 oder 16 Jahre alt gewesen und lebte noch bei meinem Vater. Ich hatte mein eigenes Zimmer in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung, welches eine Holztür mit einer Glasscheibe hatte. Eines Tages spielte ich Playstation. Welches Spiel weiß ich aber nicht mehr. Ich habe mich so dermaßen über dieses Spiel aufgeregt, wie das manchmal so als Jugendlicher ist, und habe aus Wut gegen das Holzteil der Tür mit der Faust geschlagen. Was musste natürlich passieren? Die ganze Glasscheibe flog raus und zerbrach. Ich dachte nur noch: "Mann, so eine scheiße!"


Ich musste mir schnell etwas überlegen, bevor mein Vater nach Hause kommt, wie das passiert sei. Es wäre mir nämlich furchtbar peinlich gewesen, wenn ich ihm die Wahrheit gesagt hätte. Also dachte ich mir folgende Geschichte aus: Ich saß im Wohnzimmer und schaute fern. Das Fenster in meinem Zimmer und das im Bad waren offen und es gab einen Durchzug, sodass meine Zimmertür zuknallte und die Scheibe zu Bruch ging. Er kaufte mir die Geschichte sofort ab und rief bei seiner Versicherung an, bei der er bis dato circa 20 Jahre versichert war, und gab den Schaden an. Die Versicherung prüfte alles und wollte schlussendlich den Schaden nicht bezahlen, weil sie keinen Sturm/starken Wind in unserem Gebiet feststellen konnten. Daraufhin kündigte mein Vater alle Versicherung, die er bis dato dort laufen hatte. Er kennt nach 7 Jahren, immer noch nicht, die wahre Geschichte, die sich an dem Tag genau zugetragen hat. Ich glaube ich sollte es ihm demnächst mal beichten.

Beichthaus.com Beichte #00030746 vom 02.02.2013 um 12:12:25 Uhr in Troisdorf (14 Kommentare).

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Unschuld im Puff verloren

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Wollust Prostitution Feigheit Berlin

Unschuld im Puff verloren
Heute habe ich (m/25) in einem Puff meine Unschuld verloren. Ich studiere katholische Theologie auf Master und bin später wohl im Dienst der Kirche. Außerdem habe ich viele sehr christliche Freunde mit eher konservativen Werten. Weil ich aber ein Problem habe mit Frauen und zwei sehr kurze erfolglose Beziehungen hinter mir habe und ich mir selbst mehr oder weniger Druck mache, endlich mal Erfahrungen zu sammeln, konnte ich heute Nacht nicht mehr anders. Ziemlich betrunken und mit meinem letzten Geld habe ich also eine Rumänin gevögelt, die nicht mehr als drei Worte deutsch konnte. Es war ziemlich schlecht, aber wenigstens hatte ich meinen Spaß. Ich beichte, dass ich trotz meiner eigentlich hohen Werte zu feige bin, meinen Mann zu stehen und auf die Richtige zu warten. Ich schäme mich, mein erstes Mal dermaßen unwürdig vollzogen zu haben. Gefühle scheinen mir nicht wichtig und ich weiß nicht, wie ich das jemandem erzählen soll. Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken bald wieder hinzugehen und diesmal länger zu buchen.

Beichthaus.com Beichte #00030745 vom 01.02.2013 um 22:14:07 Uhr in 10625 Berlin (Schillerstraße) (48 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Posen mit der Betrunkenen

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Boshaftigkeit Schamlosigkeit Trunksucht Intim Urlaub Bulgarien

Vor zwei Jahren waren vier Kumpels und ich auf der Suche nach einem Örtchen, wo wir uns hemmungslos mit Bier volllaufen lassen, unsere Sexualität ausleben und mit unserem männlichen Testosteron nur so spritzen konnten. Nachdem wir das so unserem Reisebüro erklärten, fiel die Entscheidung schnell auf Sonnenstrand. Einige, nicht mehr so klare, aber anscheinend sehr lustige Tage verlebten wir dort und eines Abends waren wir auf dem Heimweg von der Disco. Ich war, aus ungeklärten Gründen, einige Minuten später am Hotel als meine Kumpels und begab mich in Richtung Zimmer, als ich im Treppenhaus auf einer Couch ein Mädchen Anfang 20 entdeckte. Ich dachte mir: "Das arme Mädchen kannst du hier nicht so liegen lassen, wenn da jetzt Betrunkene kommen und auf dumme Gedanken kommen." Also weckte ich sie und fragte sie, ob alles in Ordnung sei. Sie entgegnete "yes" und nickte wieder weg. Ich weckte sie erneut, ob ich sie in Ihr Zimmer bringen dürfe. Sie antwortete in undeutlichem Englisch, das wohl von einigem Alkohol herrührte, dass ihre Freundinnen den Schlüssel hätten und später kommen würden. Dann nickte sie wieder ein. Ich rüttelte sie wieder an ihrem aufgestellten Knie wach und fragte, ob sie denn nicht bei uns im Zimmer auf der Couch schlafen wolle, natürlich ohne schlechten Hintergedanken, doch sie wollte unbedingt hier im Treppenhaus warten und nickte auch sofort wieder ein. Hiermit war es mit meiner Geduld auch zu Ende und ich ging in mein Zimmer wo meine Kumpels A. und L. gerade ein Massaker mit Burgern anstellten.

Ich befahl nur: "L., hol Deine Kamera! A., komm mit, Du brauchst Dich nicht anziehen!" Also gingen A. nur in Boxershorts bekleidet und L., mit der Kamera bewaffnet und meine Wenigkeit, auch nur in Boxershorts, ins Treppenhaus zurück. Die nette Dame war so gütig und hatte auf uns gewartet. So konnten wir ans Werk gehen. Als Erstes ein paar normale Bilder, dann wurden wir schon mutiger. Mein Kumpel A. hatte plötzlich das Bedürfnis, sie ihrer Kleidung zu entledigen und somit löste er ihren Bikini und sie lag oberkörperfrei im Treppenhaus auf der Couch. Nun machten wir noch ein paar Bilder in Posen, Lümmel im Ohr, Dödel vor dem Mund liegend, Fleischpeitsche trommelte auf den Kopf und noch ein paar schöne Fotos in Kuschelstellung. Nach einiger Zeit hörten wir Geräusche im Treppenhaus und zogen uns ins Headquarter - unser Balkon - zurück, von wo wir das Geschehen beobachten konnten. Als Erstes kam noch eine Gruppe Herren vorbei, die sich auch dieses Anblickes belustigten und dann kam ein Securitybeamter, der etwas verdutzt schaute und sie dann weckte, woraufhin sie verdutzt schaute. Das dumme an der Geschichte ist, dass uns die Kamera mit den Bildern am Flughafen geklaut wurde und wir leider nichts mehr davon haben. Der glückliche Dieb weiß hoffentlich diese schöne Zugabe zu schätzen.

Beichthaus.com Beichte #00030739 vom 31.01.2013 um 09:33:10 Uhr in Bulgarien (Sonnenstrand) (47 Kommentare).

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Das dunkle Geheimnis meines Freundes

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Neugier Morallosigkeit Partnerschaft

Ich bin seit über sechs Jahren mit meinem Freund zusammen. Vor ungefähr drei Monaten sind wir zusammen in eine Wohnung gezogen. Er hatte damals im Gegensatz zu mir nur sehr wenige Kartons vom Umzug und hatte sie alle unausgepackt in ein kleines Abstellkämmerchen gestellt und mich gebeten, sie nicht umzuräumen und einfach dort zu lassen, wo sie sind. Auf Fragen meinerseits wieso, wurde er schon fast sauer und meinte, ich solle sie einfach nicht anfassen. Doch das machte mich sogar noch neugieriger. Ich bin dann eines Morgens, kurz nachdem er auf die Arbeit gefahren ist, (er beginnt früher als ich) aufgestanden und habe begonnen, die Kartons zu durchwühlen. Anfangs waren nur unwichtige Sachen darin, aber ein Karton war voller Bilder von einer fremden Frau und ihm. Zuerst hatte ich gedacht, es wäre eine Ex-Freundin, von der er mir nicht erzählt hatte. Aber dann fand ich Hochzeitsfotos von meinem Freund und dieser Frau, eine Hochzeitseinladung und sogar einen Ring. Es tut mir einerseits unglaublich leid, das ich meinen Freund so kindisch hintergangen habe und nicht das getan habe, worum er mich gebeten hatte, aber andererseits frage ich mich, wieso er mir nie erzählt hatte, dass er verheiratet war oder ist. Ich weiß auch nicht, wie ich ihn darauf ansprechen soll und wie er darauf reagieren wird.

Beichthaus.com Beichte #00030735 vom 30.01.2013 um 23:35:00 Uhr (20 Kommentare).

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Der Streich mit den Gefühlen

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Boshaftigkeit Lügen Schule Liebe

Ich (m/28) beichte einen Streich, den ich in der achten Klasse während einer Klassenfahrt begangen habe. Wo genau wir zur Klassenfahrt waren, weiß ich, ehrlich gesagt, nicht mehr. Auf jeden Fall war es eine Ferienanlage mit einer Reihe von Bungalows zur Unterbringung der Gäste, sowie einem Haupthaus für Essen und Veranstaltungen. Wie das auf Klassenfahrten so ist, herrschte Geschlechtertrennung. So gab es einige Bungalows der Mädchen und wir unterrepräsentierten Jungs hockten allesamt in einem einzigen Bungalow. Wie das bei Jungs so ist, spielten wir uns während der ganzen Zeit Streiche. Meist die Klassiker mit Zahnpasta ins Gesicht oder Hand in lauwarmes Wasser tunken, während ein Opfer schlief. Das ging reihum, so dass jeder Mal dran war. Auch durchwühlten wir die Sachen der jeweils anderen. Als ich und zwei meiner Kumpanen beim Wühlen allein waren, entdeckten wir das Hausaufgabenheft eines Mitschülers. Eigentlich nichts Spektakuläres mit Ausnahme der Personendaten, die man da eintragen konnte. Da wurde Name, Alter, Adresse, Lieblingsfach und auch beste Freunde aufgeführt. Brav, wie unser Mitschüler war, hat er auch dazu Angaben gemacht. Die Spalte "beste Freunde" war sehr aufschlussreich. So stand neben zwei von uns Jungs auch der Name einer Mitschülerin geschrieben, mit der er jedoch keinen Kontakt hatte. Klassenbeste, hübsch, sittsam und damit so gar nicht seine Liga. Wir schlossen daraus, dass der Gute in sie verknallt war. Wenig später reifte in mir der Plan zum größten Streich: Wir drei schrieben dem Mädchen einen Liebesbrief in seinem Namen. Ich diktierte, da sie meine Schrift kannte und ein anderer schrieb. Es war der übliche Schmalz, den man in so einem Brief nur schreiben konnte, gekrönt von einer Pointe zum Schluss, die uns schon beim Schreiben in einen Lachflash versetzte. So beendeten wir den Brief mit: "Damit mich keiner auslacht möchte ich vorerst anonym bleiben. In Liebe (Name des Mitschülers)".
Der nächste Schritt war die Übergabe. Wir drei Jungs gingen zum Bungalow der glücklich Auserwählten, klopften an und wurden an der Tür von diversen anderen, misstrauisch guckenden, Mädchen empfangen. Meine innere Freude verbergend, übergab ich einem der Mädchen den Brief mit der überzeugenden Bitte, dass sie ihn unverzüglich der Empfängerin geben möchte. Niemand sonst sollte ihn lesen dürfen. Nachdem sich die Tür vor uns wieder verschloss, hörten wir, wie die Stimmung im Mädchen-Bungalow sekundenschnell auf das Level "Fuchs im Hühnerstall" hochschoss. Kleiner Einschub: Tage später sagte mir die Empfängerin, dass sie die letzte der rund zehn Mädchen im Bungalow war, die den Brief zu lesen bekam. Jetzt galt es, zu ernten, was wir säten. Am gleichen Tag war Disco im Haupthaus. Alle Schüler waren da. Wir drei Jungs saßen an einem Tisch, als die Briefempfängerin auf uns zustürmte. Mit den Worten "Was soll der Scheiß?! Mit so einer Schwuchtel geht man nicht!" schmetterte sie den Brief auf den Tisch. Wir waren alle erschrocken, denn sie war normalerweise ein sehr ruhiges Wesen. Ich konnte mich zum Glück jedoch fangen und ihr mitteilen, dass wir damit nichts zu tun hätten. Wir seien nur die Überbringer, sie müsse das schon selbst mit unserem Freund klären. Angestachelt vor Wut, tat sie das sogleich. Da er auch auf der Veranstaltung war, konnten wir gut zusehen, wie sie zu ihm hinlief, ihn scheinbar grob verbal anging und ihm eine saftige Abfuhr erteilte. Zu unserer Belustigung konnte man richtig sehen, wie ihm das Herz zerbrach und er vor Scham im Boden versinken wollte. Für uns hingegen war es ein schöner Ausklang der Klassenfahrt. Gesprochen haben wir mit ihm niemals darüber. Auch hat er in den nächsten Schuljahren nie gefragt, wie so etwas passieren konnte oder warum wir es taten. Ob er überhaupt wusste, dass wir dahinter steckten, weiß ich nicht. Selbst wenn ich heute noch immer jemand bin, der gerne kleine Streiche spielt, ist mir klar, dass dieser wirklich unter der Gürtellinie war. Ich kann es nur mit meinem damals geringen Alter erklären, wie ich mir einen Spaß aus den Gefühlen anderer machen konnte. Ganz bekehrt scheine ich jedoch nicht zu sein, denn jedes Mal, wenn ich an den Streich denke und auch jetzt während des Schreibens dieser Beichte, huscht mir noch immer ein Grinsen über das Gesicht.

Beichthaus.com Beichte #00030726 vom 28.01.2013 um 01:04:26 Uhr (22 Kommentare).

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