Schildertausch

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Dummheit Vandalismus Last Night Auto & Co. Tarmstedt

Für die Silvesternacht hatte ein Kumpel eine glorreiche Idee: Die Ortsschilder sämtlicher Dörfer in unserer Gemeinde vertauschen! Da die Idee für Silvester aber zu kurzfristig war und die Leute, die dafür in Frage kämen, doch lieber saufen wollten, zogen wir die Aktion zwei Nächte später durch. Nachdem wir einen dritten Man gefunden hatten, setzten wir uns also zusammen und überlegten, wie man das Ganze am besten durchziehen könnte. Wir überlegten uns, dass es mit einem Auto nicht machbar wäre, alle Schilder der 13 Dörfer in einer Nacht zu vertauschen. Somit beschränkten wir uns jeweils auf das am besten sichtbare. Des weiteren fanden wir es langweilig, die Schilder immer nur einen Ort weiter zu hängen. Darum überlegten wir uns einen "Fahrplan", um zu gewährleisten, dass die Schilder nicht einfach nur im Nachbarort hängen, sondern mindestens im Übernächsten. Wie man die Schilder am besten abbekommt, haben wir bereits eine Nacht zuvor getestet. Nun war also alles geklärt!


Samt 10er Maulschlüssel und Trittleiter machten wir uns also um 12 Uhr auf den Weg. Das erste Schild war ein sehr abgelegenes, um zu verhindern, dass jemand auf dessen Fehlen aufmerksam werden würde. Wir hatten ja noch keines zum ersetzen. Die nächsten Schilder standen meist an der Hauptstraße oder an großen Nebenwegen. Wir gingen immer so vor: Ich fuhr mit dem Auto bis zum Schild, ließ die beiden mit Werkzeug und Trittleiter heraus und parkte das Auto in der Nähe. Als ich dann da war, half ich beim Tauschen und nahm den Kram mit zum Auto. Falls ein Auto kam, passierte nur zwei mal, warfen wir alles in den Schnee und versteckten uns in meiner Karre.
Bei den ersten Schildern war der Ablauf noch etwas schwierig, aber zum Schluss klappte es immer besser. Wir hatten nur eine Kleinigkeit vergessen: Die Schilder waren nicht alle gleich groß und auch nicht an den selben Stellen befestigt. Bei einem wunderten wir uns warum es denn nicht los ging, da bemerkten wir, dass es noch mit zwei Schrauben befestigt war. Aufgrund dieses Fehlers mussten wir ein zu kleines Schild in einen zu großen Rahmen hängen und umgekehrt. Nicht sehr professionell, aber naja nichts klappt perfekt beim ersten mal.


Irgendwann zum Schluss, so um kurz vor 6 Uhr morgens wurde es nochmal heikel. Denn mittlerweile waren wir mitten in den Berufsverkehr geraten und hatten Probleme autofreie Straßen zu finden. Zuerst wollten wir aufhören, doch dann haben wir es doch noch irgendwie geschafft. Wir hingen also um kurz nach 6 das letzte Schild in die abgelegene Straße und hatten somit den Kreis geschlossen.
Um unsere Aktion zu feiern sind wir dann zum örtlichen Bäcker und haben dort einen Kaffee getrunken, hatte ja noch nichts anderes auf). Wir überlegten wie lange es wohl dauern würde, bis das Ganze rückgängig gemacht wird. In unserem Stolz dachten wir an mehrere Tage und vielleicht noch länger. Wir diskutierten auch darüber wie viele tausend Leute wohl davon erfahren und wann uns der Erste darauf ansprechen würde. Wir waren also echt gespannt auf den nächsten Tag.


Irgendwann nachmittags, nachdem ich aufgestanden bin, ging ich also zum nächsten Schild. Und was war? Nichts! Es war genau wie vorher, die Straßenmeisterei musste es bereits zurück gehängt haben. Mit meinen Kumpels bin ich dann nochmal alle Schilder abgefahren. Lediglich das letzte war noch nicht wieder im Rahmen. Und ratet mal wer uns darauf angesprochen hat! Genau, niemand! Dafür sind wir 6 Stunden lang von Ort zu Ort gefahren?! Naja, eine geile Aktion war es trotzdem. Wir sind uns übrigens keiner Schuld bewusst. Die Männer von der Straßenmeisterei haben sich sicher auch über die kleine Schnitzeljagd gefreut, mal was anderes als immer nur Schlaglöcher ausbessern.

Beichthaus.com Beichte #00028483 vom 06.01.2011 um 20:44:31 Uhr in 27412 Tarmstedt (33 Kommentare).

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Die Telefonzelle

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Faulheit Vandalismus

Damals als ich (m/27) ungefähr 17 Jahre alt gewesen bin, startete mein Arbeitsleben wie bei vielen anderen auch mit Zeitung austragen! An diesem Tag hatte ich echt sehr wenig Motivation durch die ganzen Straßen zu laufen und mein Werk zu vollrichten, aber ich musste halt wegen der Glaubwürdigkeit meiner Eltern gegenüber mindestens 5 Stunden unterwegs sein. In diesen 5 Stunden war mir natürlich extremst langweilig. Ich also meinen Handwagen im Gepäck, etliche Zeitungen und wirklich null Bock auf Austragen. Ich bin dann an einer nahe gelegenen Telefonzelle vorbei gekommen und bin dann da rein gegangen. Geld hatte ich natürlich keins, aber macht ja nix, es gab ja noch diese kostenlosen Rufnummern. Ich habe dann ein paar Nummern gewählt, die an einer Tafel in der Telefonzelle hingen. Ich habe dann die Telekom-Mitarbeiterinnen ständig gefragt, ob sie Lust hätten auf Sex, so etwas hatte ich schon häufiger gemacht, aber an diesem Tag hatte ich damit keinen Erfolg. Weil mir dann so elendig langweilig gewesen ist, habe ich mein Feuerzeug heraus geholt und die Kunststoff-Abdeckung wo die ganzen Notfall Nummern drin standen angekokelt. Es hat auch nicht lange gedauert bis es dann nicht nur schwarz wurde, sondern auch angefangen hat leicht zu brennen. Ich bin danach wegen der Rauchentwicklung raus gegangen und habe mir das Ganze aus sicherer Entfernung angeschaut. 5 Minuten später hat man auch schon die Feuerwehr Sirenen im Ort gehört. Das Resultat war, eine völlig abgebrannte Telefonzelle! Ein halbes Jahr später wurde diese erneuert durch eine Telefonzelle aus Stahl. Ich beichte hiermit dass ich der Brandstifter damals war und es mir Leid tut dass ich damals so dumm gewesen bin.

Beichthaus.com Beichte #00028479 vom 05.01.2011 um 23:07:26 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Zivilstreife

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Falschheit Lügen Polizei Last Night

Zivilstreife
Ich muss jetzt auch mal etwas loswerden, was mich immer wieder beschäftigt. Vor ein paar Jahren waren ein Freund und ich am Wochenende unterwegs und wollten zur Abschlussfeier der Realschule meines Bruders. Diese fand am örtlichen Sportplatz statt. Nebenan befindet sich ein Freibad mit einem großen Parkplatz, wo man sein Auto ruhig mal eine Nacht stehen lassen kann. Also haben wir dort geparkt. Als wir am Freibad vorbeiliefen, hörten wir drinnen Stimmen und Gekicher. Nichts Besonderes, da dort nachts andauernd irgendwelche Leute einsteigen und ihren Spaß haben. Ich finde das auch nicht schlimm, habe das auch schon zwei-drei Mal gemacht. Nunja, wir waren guter Stimmung und dachten uns, wir machen uns einen Spaß daraus, den Leuten da drin einen Schrecken einzujagen. Ich kramte meinen alten Zivi-Ausweis aus dem Geldbeutel, polterte ans Tor vom Schwimmbad, gab mich als Zivilstreife aus und befahl den Leuten forsch, zu mir zu kommen. Das taten die tatsächlich und unglaublicherweise hat der viel zu alberne Trick mit dem Ausweis auch noch geklappt.

Man muss dazu sagen, dass es sehr junge Leute waren, wahrscheinlich von der Abschlussfeier und schon etwas betrunken. Zwei Mädels und zwei Jungs. Ich wies sie darauf hin, dass sie sich gerade des Hausfriedensbruchs strafbar gemacht hätten, und verlangte ihre Ausweise. Da alle minderjährig waren, meinte ich zu meinem Kumpel: "Da müssen wir wohl die Eltern anrufen". Kaum fiel dieser Satz hat eins der Mädels bitterlich angefangen zu heulen und uns angebettelt, das nicht zu tun. Sie würde riesigen Ärger bekommen und ihre Eltern seien so streng. Ich lenkte ein und meinte, wir könnten es bei einer mündlichen Verwarnung belassen, wenn sie jetzt sofort rauskommen. Das Mädel war total fertig mit den Nerven und ihre Freunde waren auch etwas geschockt. Lachend zogen wir beide weiter und machten uns noch lustig drüber, dass diese Trottel uns das tatsächlich abgenommen hatten.

Die Rechnung bekam ich etwa eine Stunde später. Ich saß mit meinen Leuten und einem Bier am Tisch und hatte eine gute Zeit, als mir plötzlich ein halber Liter Rotwein-Cola-Gemisch über den Kopf gekippt wurde. Ich drehte mich um und da stand das Mädel mit ihren Kumpels und einem leeren Krug in der Hand. Anfangs waren wir beide noch sauer aufeinander, aber haben bald zusammen über die Geschichte gelacht. Hiermit beichte ich, dass ich mich als Bulle ausgegeben habe und dass ich einem unbedarften Menschen, der nur Spaß hatte, zumindest einen Teil des Abends versaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00028471 vom 04.01.2011 um 15:50:17 Uhr (20 Kommentare).

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Wie meine Eltern mich schockten

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Als ich (m/20) 14 oder 15 war, kam ich einmal eine Stunde früher als sonst von der Schule nach Hause, natürlich ohne meine Eltern vorher davon zu informieren. Ich schloss die Tür auf und hörte sofort merkwürdige Geräusche. Weil ich überhaupt nicht damit gerechnet […]
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Beichthaus.com Beichte #00028468 vom 04.01.2011 um 01:09:04 Uhr in Bremen (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Fahrausweisprüfer Alltag

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Zorn Hass Boshaftigkeit Bahn & Co. Arbeit Köln

Ich bin Fahrausweisprüfer bei der KVB und ja, mir macht der Job auch noch Spaß. Außerdem schreibe ich grundsätzlich und mit großer Freude Leute auf, die meinen, ich müsste jetzt ausgerechnet bei ihnen großzügig sein, sowie Menschen, welche meinen, dass sie für […]
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Beichthaus.com Beichte #00028458 vom 02.01.2011 um 02:04:59 Uhr in Köln (80 Kommentare).

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