Azubi mit Burnout

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Verzweiflung Selbstverletzung Feigheit Maßlosigkeit Arbeit Freiburg

Ich glaube, dass ich an einem Burnout erkranke und unternehme nichts dagegen. Ich arbeite jeden Tag von morgens bis abends, aufgrund eines längeren Komplettausfalls mehrerer Kollegen bin ich als Azubi alleine für alles verantwortlich, mein Chef zeigt mir nur, was ich falsch mache und nervt in einer Tour. Auch an freien Wochenenden bin ich nur gestresst. Ich kann mich seit ein paar Wochen nicht mehr erholen, egal was ich tue. Die einzigen Lichtblicke bestehen aus der Berufsschule, die ich einmal die Woche besuche. Ich leide unter Übelkeit und Magenschmerzen sowie Verdauungsproblemen, oft habe ich migräneartige Kopfschmerzen. Ich bin nur müde, egal ob ich 6, 8, 10 oder mehr Stunden Schlaf hatte. Nichts hilft. Meine Hobbys machen keinen Spaß mehr, ich habe sowieso nur maximal zwei Stunden am Tag Zeit dafür.

Mit anderen Leuten fange ich regelmäßig Streit an, weil ich nur noch gereizt bin und nichts mehr aushalte. Mein Selbstbewusstsein ist gänzlich weg, ich fühle mich fett, obwohl ich in letzter Zeit ohne Diät oder Sport 10 Kilo abgenommen habe. Ständig bin ich nah am Wasser gebaut und mein Leben fühlt sich unerträglich an. Sobald ich bei der Arbeit bin, bekomme ich das Bedürfnis, mich zu ritzen und gehe diesem Drang auch nach, wenn auch nur schwach, sodass es schnell wieder verheilt. Oft denke ich, dass es einfacher wäre, tot zu sein - es ist so ein einfacher Fluchtweg.

Meine Beichte? Es geht mir nicht gut und ich weiß das. Dennoch gehe ich nicht zum Arzt, da ich riesige Angst habe, nicht ernst genommen zu werden. Ich habe Angst, jemandem das alles zu erzählen oder vor jemandem in Tränen auszubrechen. Ich habe Angst, ewig krankgeschrieben zu werden, da mein Chef dann sauer auf mich ist und ich bin ja sowieso der Letzte, der noch zur Arbeit kommt. Ohne mich läuft die Firma wohl gar nicht mehr. Bald habe ich die Hälfte der Ausbildung hinter mir und der Gedanke ist einfach unerträglich, dass ich noch mindestens 1,5 Jahre weiter hier sein muss. Ich hätte gerne jemanden, der mir hilft, aber ich traue mich einfach nicht, mir Hilfe zu holen.

Beichthaus.com Beichte #00039373 vom 20.02.2017 um 09:19:21 Uhr in 79110 Freiburg (20 Kommentare).

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Die Stöckelschuhe meiner Kolleginnen

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Hass Kollegen Arbeit

Ich sitze gerade in meinem Praktikum in einem Büro und zwei meiner Kolleginnen haben Stöckelschuhe an. Nicht nur, dass sich die Dinger auf diesem Drecksboden anhören wie ein Presslufthammer, nein, die zwei Genkrüppel in Marlene Jeans müssen auch noch alle 5 Minuten […]
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Beichthaus.com Beichte #00039359 vom 17.02.2017 um 12:03:30 Uhr (14 Kommentare).

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Werkstudent ohne Arbeit

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Betrug Faulheit Trägheit Arbeit Studentenleben Ludwigsburg

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich meinen Arbeitgeber betrüge. Seit Oktober arbeite ich als Werkstudent bei einem großen, international tätigen Unternehmen für 10 Stunden in der Woche. Die Arbeit macht mir Spaß, ich assistiere meinen Vorgesetzten und erfülle einige wichtige Aufgaben im Unternehmen, weshalb ich auch eine gewisse Verantwortung trage. Dafür erhalte ich auch einen sehr ordentlichen Lohn. Als ich mit dem Job angefangen habe, gab es Arbeit im Überfluss, da sich viel angestaut hatte, seit der letzte Werkstudent gegangen war - daher habe ich auch mal die eine oder andere Überstunde gemacht. Seit einer Weile hat sich das jedoch geändert. Tatsächlich habe ich auf der Arbeit kaum noch etwas zu tun. Von den 10 Stunden in der Woche arbeite ich höchstens 2-3 Stunden effektiv, den Rest der Zeit langweile ich mich zu Tode.

Damit das vor den Kollegen nicht auffällt, habe ich meistens irgendein wichtiges Dokument am Computer geöffnet oder tippe irgendetwas in eine Excel-Tabelle ein, um beschäftigt zu wirken. Manchmal mache ich auch ausgedehnte Klopausen, was weder meinen Kollegen noch meinen Vorgesetzten zu interessieren bzw. aufzufallen zu scheint. Nicht falsch verstehen, ich bin eigentlich ein disziplinierter Arbeiter und habe auch schon meinem Vorgesetzten das Problem geschildert, jedoch hat sich nichts geändert. Auch versuche ich meine Kollegen zu unterstützen, diese haben aber auch nicht immer Arbeit für mich. Da ich trotzdem immer versuche auf meine vorgegebene Arbeitszeit zu kommen, lasse ich mich sozusagen fürs Nichtstun bezahlen. Dafür schäme ich mich.

Beichthaus.com Beichte #00039357 vom 16.02.2017 um 19:21:22 Uhr in Ludwigsburg (11 Kommentare).

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Meine belegten Brötchen sind in aller Munde!

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Ekel Ungerechtigkeit Schamlosigkeit Ernährung Arbeit Heidelberg

Als Student hatte ich mal einen Job in einer Bäckerei, in der ich unter anderem belegte Brötchen zubereiten musste. Weil das eine sehr langweilige Tätigkeit war und alles streng nach "Bauplan" belegt werden musste, wollte ich es etwas spannender machen. Ich habe mir also meinen Kick geholt, indem ich immer öfters den Aufschnitt unter meinen Achseln gerieben und anschließend abgeleckt habe. Einmal habe ich sogar zwei Käsescheiben zusammengerollt und sie mir in die Nase gesteckt. Das Aroma blieb noch zwei Tage lang da drin. Stichwort Aroma: Dieses wurde übrigens des Öfteren von den Kunden gelobt, wie ich hörte. Könnte eventuell an dem Salat in meiner Arschritze gelegen haben. Eine Woche später wurde ich gefeuert. Jetzt tut es mir leid. Ich habe seltsamerweise nie wieder einen Job in der Branche bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00039333 vom 11.02.2017 um 11:02:02 Uhr in Heidelberg (20 Kommentare).

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Dusche im Besprechungszimmer

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Dummheit Peinlichkeit Arbeit Passau

Ich (m/20) bin Qualitätsmanager im Futtermittel und Lebensmittelbereich eines mittelgroßen Unternehmens (ca. 150 Mitarbeiter) in Niederbayern. Hört sich eigentlich recht wichtig an, ist es aber nicht wirklich. Mein Hauptaugenmerk bezieht sich darauf, dass die einzelnen Zweigstellen auf ihre Hygienerichtlinien achten und diese auch einhalten. Bisher gab es auch noch nie irgendwelche bedeutenden Probleme. Das Ganze mache ich auch erst seit Beginn des Jahres. Mein Kollege, der zuvor dafür verantwortlich war, wird mir bis Ende März noch mit Rat und Tat zur Seite stehen, danach soll ich alles alleine machen. Ist auch nicht wirklich viel dabei, solange man sich damit ein bisschen beschäftigt und am Ball bleibt. Dazu gehören auch immer wieder mal Gespräche mit diversen Ämtern und Instituten. Und genau da ist mir heute etwas wirklich Lustiges, wenn auch Peinliches passiert.

Ich und mein Kollege (Ende 20) warteten auf zwei Professoren aus Niedersachsen, die aufgrund wichtiger Änderungen im Lebensmittelbereich mit uns etwas besprechen müssen. Die Freude war nicht gerade groß, da wir einerseits sowohl Anfahrtskosten (Niedersachsen bis Grenze zu Österreich, irgendwo 0,50€/km) als auch die Aufenthaltskosten (1 Tag im Hotel, natürlich keine Billigabsteige) zu bezahlen hatten. Andererseits hatten wir eigentlich Besseres zu tun, als uns eine Stunde lang von denen vollquatschen zu lassen (versteht mich nicht falsch, wir nehmen den Job sehr ernst, allerdings sind gewisse Personen leider relativ realitätsfremd...). Wir warteten also ca. 10 Minuten im Besprechungszimmer auf die feinen Herren, die offensichtlich Verspätung hatten. Mir wurde langweilig, und während mein Kollege mit seinem Handy spielte, spielte ich mit einer vollen Wasserflasche (bisschen werfen, im Kreis drehen,...) nach weiteren 10 Minuten kamen besagte Herren endlich und nach den gewöhnlichen Begrüßungen und ein bisschen Small Talk setzten wir uns und boten unseren Gästen etwas zu trinken an. Ich nahm also die Wasserflasche (mit Kohlensäure) und öffnete sie voller Elan.

Ihr könnt es euch sicherlich denken: das Wasser spritzte nur so heraus - und da wir an einem kleinen Tisch saßen, wurden alle nass. Wusste gar nicht, dass so wenig Wasser so lang spritzen kann. Mir war das alles so peinlich, doch mein Kollege konnte sich nicht mehr halten und begann laut zu lachen. Mich hat es auch gepackt und musste mitlachen (ist mal eine etwas andere Art, um das Eis zu brechen). Unsere Gäste allerdings waren alles andere als amüsiert. Sie hielten das alles für einen schlechten Scherz und waren wütend, da ihre teuren Anzüge nass wurden. Auch diverse Unterlagen hat es mit kleinen Flecken erwischt. Das Ende vom Lied? Unsere Gäste verließen nach fünf Minuten das Besprechungszimmer, sagten so könnten sie nicht arbeiten und fuhren zurück in ihr Hotel. Den zusätzlichen Tag und die "Reinigung" ihrer Anzüge werden sie natürlich uns in Rechnung stellen. Zum Glück nahmen es mein Kollege und vor allem der Chef mit Humor, auch wenn uns der kleine "Spaß" wahrscheinlich einen Tausender kostet.

Beichthaus.com Beichte #00039331 vom 10.02.2017 um 12:44:44 Uhr in Passau (13 Kommentare).

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