Berufsfortbildung mit braunem Bad

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Rache Ekel Arbeit

Mit 16 Jahren habe ich nach der Schule ein Berufsfortbildungswerk besucht. Man konnte dort verschiedene Handwerksberufe "beschnuppern" und dann entscheiden, welchen Beruf man erlernen möchte. Erst habe ich in einer Schreinerei gearbeitet und danach bin ich zu den Malern gewechselt. Die Arbeit hat mir wesentlich besser gefallen. Irgendwann kam es dazu, dass die Leitung dieser Einrichtung einen Praktikumsplatz in einem kleinen Malerbetrieb organisiert hat. Nach dem Vorstellungsgespräch und anschließenden Praktikum habe ich dort den Ausbildungsvertrag unterzeichnet. Nur war es leider so, dass es noch zwei Monate gedauert hat, bis die Ausbildung begann.

In der Zeit musste ich weiter im Berufsfortbildungswerk arbeiten. Das wollte ich nicht. Die Leitung und meine Eltern zwangen mich weiterhin dazu, dorthin zu gehen. Das hat mich so angekotzt und wütend gemacht, dass ich mir dachte: "Das zahlst du denen irgendwie heim!" Also kam ich auf die glorreiche Idee, die Toilette ein bisschen neu zu gestalten. Ich kackte ins Klo, nahm die Klobürste und malte mit dem Kot die Wände an. Danach verstopfte ich die Toiletten mit Klopapier und betätigte die Spülung, bis das Klo übergelaufen ist. Als ich fertig war, bin ich wieder in die Werkstatt gegangen und habe so getan, als wäre nichts geschehen. Als es rauskam, waren alle total entsetzt. Es sah schon ziemlich krass aus. Ich habe nie jemandem davon erzählt und ich fühlte mich danach besser.

Beichthaus.com Beichte #00039073 vom 16.12.2016 um 14:30:09 Uhr (5 Kommentare).

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Ich war in der Pause gewesen

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Aggression Boshaftigkeit Dummheit Kollegen Arbeit

Ich kriege jeden Tag aufs Neue die Krise, weil meine Arbeitskollegin einfach kein ordentliches Deutsch sprechen kann. Sie hat keinen Migrationshintergrund, ist auf eine deutsche Schule gegangen und hat eine kaufmännische Berufsausbildung abgeschlossen. Trotzdem kann ich nur immer wieder mit dem Kopf auf den Tisch hauen, wenn ich höre, dass es mal wieder mit ihren Erzählungen losgeht. "Das Essen war kalt gewesen", "Wir waren dann bei Oma Helga gewesen", "Ich war in der Pause gewesen." Dann möchte ich ihr am Liebsten mit einem Duden ins Gesicht schlagen. Ich weiß gar nicht wirklich, ob ich um Absolution bitten möchte, es regt mich nur noch auf.

Beichthaus.com Beichte #00039072 vom 16.12.2016 um 08:55:59 Uhr (12 Kommentare).

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Die Leckereien psychisch kranker Menschen

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Misstrauen Falschheit Lügen Verschwendung Arbeit

Ich arbeite als freier Dozent in einer Art WG für Menschen mit psychischen Krankheiten. Die Leute, die dort wohnen, bekommen nebenbei im Verwaltungsgebäude Unterricht. Die Bewohner geben sich immer Mühe, wenn Geburtstage oder Festivitäten anstehen und backen Kuchen und Kekse. Sie sind immer total happy, wenn sich alle über die Leckereien freuen.

Ich verweigere mich meistens und wenn nicht, dann wandert das Zeug direkt in die Mülltonne. Ich traue keinem dieser Menschen über den Weg und würde denen alles zutrauen, auch wenn dies in den meisten Fällen wahrscheinlich unbegründet ist. Hinterher lüge ich, dass es köstlich geschmeckt hat. Ich denke, die spucken rein oder machen sonstwas mit dem Zeug, deshalb bekomme ich davon nichts runter.

Beichthaus.com Beichte #00039068 vom 15.12.2016 um 21:04:13 Uhr (13 Kommentare).

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Peinlichkeiten bei der Weihnachstfeier

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Rache Peinlichkeit Weihnachten Arbeit

Ich (m) werde zum Jahresende endlich meinen Betrieb verlassen. Viele Jahre wurde ich vom Arbeitgeber wie Schmutz behandelt. Die etlichen Überstunden und der allgemein raue Umgangston strapazierten meine Nerven sichtlich. Als dann mein befristeter Arbeitsvertrag nicht wie versprochen verlängert wurde, ging mir der Laden am Arsch vorbei. In den letzten Wochen war meine Arbeitshaltung unter aller Sau. Wozu sollte ich mich denn anstrengen? Damit im Arbeitszeugnis vielleicht nettere Floskeln verwendet werden? Nein, das ist es nicht wert. Den Vogel schoss ich aber in der Weihnachtsfeier ab. Ich brauchte nicht zu kommen, aber nur dort bot sich die Möglichkeit einer Rache. So viel kann ich verraten: Alle waren fein angezogen und guter Laune. Mit meinem Erscheinen hat man nicht gerechnet, was die anderen verwundert aufnahmen. Trotzdem begrüßte man mich scheinheilig und herzlich.

Als ich später sah, dass ich nicht mal in der Sitzordnung fest eingeplant war, wurde ich wütender. Zuerst überlegte ich noch, die Racheaktion zu stoppen. Wer will schon einen schlechten letzten Eindruck machen? Jedoch hat mich die Nichteinplanung in der Sitzordnung umso mehr dazu bestärkt. Die Stunden vergingen, bis es dann zum gemeinsamen Abendessen kam. Ursprünglich wollte ich mich während des Essen komplett entblößen, was mir dann aber doch zu viel gewesen wäre. Ich entschied mich einfach, wie aus dem Nichts, loszuschreien. Wie ein Irrer schrie ich durch den Raum und rannte wild durch die Gegend. Alle schauten mich entsetzt an. Die Frauen saßen verängstigt auf ihren Stühlen. Die männlichen Kollegen grinsten nur dumm. Ziemlich lustig war es dann, wie der Chef dann versucht hat, mich zu stoppen. Ich war einfach nicht aufzuhalten. Nach fünf Minuten ging mir die Luft aus, sodass ich glücklich in mein Auto stieg und wegfuhr. Das war allen Beteiligten eine Lehre.

Beichthaus.com Beichte #00039057 vom 13.12.2016 um 18:54:38 Uhr (20 Kommentare).

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Ich will doch nur einen Job!

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Peinlichkeit Verzweiflung Arbeit

Ich bin seit zwei Jahren arbeitslos und Berufsanfänger. Nach meiner Ausbildung habe ich keine Arbeit gefunden. Ich schreibe ca. 40 Bewerbungen pro Monat. Die meisten Arbeitgeber lehnen mich ab, weil ich keine Berufserfahrungen habe. So im Wortlaut der vielen Absagen. So langsam fällt mir die Bude auf den Kopf. Trotz Praktika und Probearbeiten weiß ich nicht weiter. Ich lebe von 700 Euro im Monat. Abzüglich der Miete und etwaige Verträge habe ich 300 Euro im Monat zum Leben. Ich fühle mich ungebraucht, einsam und bedeutungslos. Ich verkümmere in meiner Wohnung. Mein Alltag besteht aus Aufstehen, Zeitung lesen und die Bude machen. Ab der Mittagszeit weiß ich nicht mehr weiter. Ich gammle häufig auf der Couch, bis ich mich zum Einkaufen hochreiße. Ich dusche nur noch einmal die Woche, aus Angst, dass ich bei der Jahresendabrechnung mehr Wasserkosten zahlen muss.

Ich gehe jeden Tag Flaschen sammeln, bis ich einige Euro zusammen habe. Auch wenn es Stunden dauert, ich hoffe nur den Tag oder die Nacht rumzukriegen, in der Hoffnung, auch Leute zu treffen, denen ich mein Leid klagen kann oder sich jemand auf meine Bewerbung meldet, bis ich wieder zu Hause bin. Wenn mich Freude fragen, was ich so mache und wie es mir geht, erzähle ich ihnen das Gelbe vom Ei. Weil es mir peinlich ist. Mir ist mein monotones Leben zu peinlich, um mich jemanden anzuvertrauen.

Beichthaus.com Beichte #00039036 vom 08.12.2016 um 02:31:54 Uhr (21 Kommentare).

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