Präventiver Anruf beim Jugendamt

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Unreinlichkeit Ekel Nachbarn Kinder Wörth-Schaidt

Normalerweise sollte man aufgrund des Aussehens und Körpergeruchs von Leuten nicht auf ihren Charakter schließen. Aber vor einigen Tagen habe ich aus diesen Gründen - und noch ein paar anderen - das Jugendamt angerufen. Ich studiere seit letztem Jahr und zog vor anderthalb Monaten in eine kleine Wohnung in einem Stadtteil einer deutschen Großstadt, der eine absolut bunte Mischung an den verschiedensten "Bevölkerungsschichten" beherbergt. Hier eine Hochhaussiedlung, auf der anderen Seite schon wieder Eigenheime. Ich bin Studentin und lebe selbstverständlich eher günstig. Hier in unserem riesigen Haus sind etliche Wohnungen auf jeder Etage, mit langem Gang und Ähnlichem. Man lebt sehr anonym. Doch die Nachbarin von schräg gegenüber fiel mir schon häufiger auf. Kaum Zähne in der Schnauze, die wenigen total verfault, sie ist extrem ungebildet - wenn sie den Mund öffnet, hat man das Gefühl, sie hat mit ihren Mitte 40 nie richtig sprechen gelernt. Sie stinkt, und das ist nicht untertrieben, sowohl nach Schweiß als auch nach diesem "Wochenlang nicht Gewaschen-Geruch". Auch ihre Klamotten sind dreckig.


Sie hat vier Kinder, das Älteste ist knapp sechs, das Jüngste ein Säugling. Die Kinder wirken jetzt nicht so extrem ungepflegt, sie haben häufiger mal fleckige Pullis, aber man merkt es bei Kindern ja noch nicht so recht, da sie ja noch nicht so "müffeln" und auch häufiger schmutzig sind vom Spielen. Man bekommt nicht viel mit von der Familie, da man sie kaum draußen antrifft, sondern nur mal im Flur. Daher weiß ich gar nicht, ob es auch einen Mann gibt. Aber diese Frau machte mir extrem Bauchschmerzen. Ich hatte ein sehr ungutes Gefühl, denn so gibt sich doch niemand, der Verantwortung für Kinder hat! Körper- und Zahnhygiene sind seit ewigen Zeiten Fremdwörter, sie wirkt generell, als sei sie gerade aufgestanden und zeigt anhand der wenigen Äußerungen, die ich bisher mitbekommen habe, dass sie wirklich sehr ungebildet ist. Aber vor allem das äußerliche Erscheinungsbild beeinflusste meine Vorahnung. Ich habe also nach einer Nacht Bedenkzeit anonym das Jugendamt angerufen. Sie kamen und jetzt sind die Kinder nicht mehr da und die Frau auch nicht. Ich habe mich erkundigt, aber man sagte mir nichts. Ich bin jetzt unsicher, ob ich das Richtige gemacht habe und frage mich, was mit der Familie jetzt ist - vor allem, da ja auch die Frau nicht mehr da ist, in der Wohnung wohnt niemand mehr.

Beichthaus.com Beichte #00033481 vom 19.06.2014 um 18:46:22 Uhr in Wörth-Schaidt (7 Kommentare).

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Anziehung zwischen Kollegen

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Ehebruch Fremdgehen Begehrlichkeit Kollegen

Ich bin seit mehreren Jahren verheiratet und Vater von zwei Kindern. Nun bin ich seit einiger Zeit in einer neuen Firma und dort arbeite ich mit einer Frau zusammen, die, obwohl sie nicht zur Gänze mein Typ ist, mein Blut zum Kochen bringt - sie strahlt etwas aus, das mich total anspricht. Außerdem habe ich das Gefühl, dass sie einem Abenteuer nicht abgeneigt wäre, obwohl sie weiß, dass ich verheiratet bin. Für mich käme es überhaupt nicht infrage, wenn da nicht der miese Teufel Alkohol wäre. Sind wir mal zusammen weg, merke ich, dass nach einigen Getränken die körperliche Anziehung immer größer wird. Erbärmliche Ausrede, ich weiß! Ich möchte beichten, dass ich mich selbst nicht wiedererkenne und dass ich befürchte, es könnte etwas passieren. Vielleicht schon bald beim Ansehen eines Spiels der deutschen Mannschaft, oder wenn wir mal wieder zu einer Party der Firma eingeladen sind. Zuvor habe ich mir immer gesagt, dass ich kein von Trieben gesteuertes Tier bin, und ich hoffe, dass ich damit Recht behalte.

Beichthaus.com Beichte #00033479 vom 19.06.2014 um 13:04:36 Uhr (12 Kommentare).

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Überwachung per Handy

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Misstrauen Falschheit Fremdgehen Telefon Partnerschaft

Meine Freundin und ich führen derzeit eine Fernbeziehung, jetzt, nach zehn Monaten, wollen wir zusammenziehen. Allerdings hatte ich vor ihr etwas mit einer Arbeitskollegin - und diese hatte einen Freund, während sie mit mir zusammen war. Ich habe also live beobachten können, wie sie erst mit ihrem Freund telefonierte, sagte, dass sie ihn liebt und dann wieder zu mir ins Bett gestiegen ist. Eigentlich habe ich auch großes Vertrauen zu meiner neuen Freundin, aber nachdem sie einmal vom Feiern mit ihren Freundinnen zurückkam und eine neue Nummer mit dem Namen "süßer Hammer" gespeichert hatte, und behauptete, dass es ein alter Unifreund sei, wurde ich misstrauisch. Er hat sie auch immer nach Treffen gefragt, was sie aber abblockte und ihn anlog - sie behauptete ihm gegenüber nämlich gerne, dass sie bei Freundinnen war, obwohl sie den Tag mit mir verbracht hat. Wegen dieser Aktion und der Erfahrung mit meiner ehemaligen Kollegin bin ich extrem misstrauisch geworden. Was ich beichten möchte, ist, dass ich ein Programm für das Handy meiner Freundin geschrieben habe, welches ihr Handy im Hintergrund ortet, sodass ich den ganzen Tag weiß, wo sie gerade ist. Manchmal fühle ich mich schrecklich, weil ich so etwas tue, aber das hilft wenigstens gegen das Misstrauen.

Beichthaus.com Beichte #00033472 vom 18.06.2014 um 14:26:22 Uhr (8 Kommentare).

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Auge um Auge

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Rache Ungerechtigkeit Zorn Hass Familie Homburg-Einöd

Ich (w/49) habe drei jüngere Schwestern und wuchs auf einem Bauernhof auf. Meine Mutter kam aus einer wohlhabenden Familie, wurde mit mir ungeplant schwanger und musste dann den Abzocker heiraten. Ich war immer das "schwarze Schaf" - ungewollt, ungeliebt und irgendwann eben aufmüpfig. Meine Eltern waren selten nett zu mir, ich war für sie eher wie ein rotes Tuch. Schläge, auch auf den nackten Po, Demütigungen, Kinderarbeit und ich durfte auch nichts hinterfragen - meine Familie fand ich schon als Kind sehr schrecklich, so unsensibel und ungerecht. Daher habe ich auch bist zur Volljährigkeit in die Hose gemacht, so lange eben, bis ich endlich von dort wegkam. Mein Vater hat oft gelogen, mich mit Geld betrogen, zwei geliebte Ponys zum Schlachter gebracht, und meine Tiere verkauft. Er hat alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Der absolute Hammer war 2009: Meiner sehr kranken Mutter ging es sehr schlecht, vielleicht wäre sie auch so verstorben, aber er zog hinter meinem Rücken einfach eine veraltete Patienten-Verfügung aus der Tasche und ließ ihr nach 36 Stunden auf der Intensivstation den Sauerstoff abstellen, den sie seit vier Jahren täglich brauchte. Ich war außer mir! Auch wenn sie keine gute Mutter für mich war, hatte ich ihr doch verziehen. Ich konnte mich nicht einmal verabschieden und das Ganze eskalierte in einen riesigen Streit. Das war alles zu viel für mich und ich sann auf Rache. Mein Vater lebte anschließend nämlich lustig mit ihrem Geld und seiner Freundin weiter - bis meine Chance auf Rache kam. Da das Testament nämlich nicht in Ordnung war, habe ich es angezweifelt. Die Aktion war aufwendig und teuer für ihn, außerdem war es etwas ganz Neues, dass ihm jemand widerspricht. Vor drei Monaten wurde ich von der Schwester meiner Mutter adoptiert - und ihr gehört die andere Hälfte des Hauses meines Vaters. Da meine "Tantenmutter" auch stinksauer auf ihn ist, verhandele ich hart mit ihm, denn es ist mir echt egal, ob er kauft oder ob ich eine Teilungsversteigerung einleite. Gestern habe ich ihn dann gesehen und er ist fertig. Aus dem "allmächtigen, übergroßen Vater" ist ein gebrochener, alter Mann geworden. Rache ist süß.

Beichthaus.com Beichte #00033456 vom 15.06.2014 um 20:35:06 Uhr in Homburg-Einöd (13 Kommentare).

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Die schlimmste Tat meines Lebens

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Fremdgehen Verzweiflung Trunksucht Partnerschaft Ganderkesee

Meine Beichte fängt damit an, dass ich euch von meiner Freundin erzählen muss. Ich bin so glücklich mit ihr und liebe sie über alles. Sie ist das Wichtigste auf der Welt für mich, seit ich sie kenne, hat sich mein Leben in eine Richtung geändert, die ich selbst nie vermutet hätte. Ich habe für sie mit vielen neuen Hobbys angefangen. Ich versuche, sie jeden Tag zum Lachen zu bringen und gebe mir die größte Mühe, der beste Freund auf der Welt zu sein, weil sie einfach das Größte für mich ist. Ich möchte am liebsten nur noch mit ihr Zeit verbringen - sogar soviel, dass sich meine Freunde beschweren, dass ich kaum noch dabei bin, wenn sie mal eine Party machen oder feiern. Ich muss sagen, dass meine Freundin diese Woche mit ihrer Familie in den Urlaub gefahren ist. Wir sind sonst nie getrennt und verbringen viel Zeit miteinander. Dass sie mal nicht da ist, passiert höchst selten, und auch wenn sie wenig Zeit für mich hat, und ich dann oft auf sie warten muss, bin ich dankbar für jede Sekunde, die wir miteinander verbringen. Wir passen echt gut zusammen und haben "zu zweit" immer eine Menge Spaß. Ich weiß, dass alle Männer auf dieses Thema fixiert sind, aber ich glaube, wenn wir die Gelegenheit haben, sind wir ein äußerst aktives Paar. Da war es für mich ein großes Problem, mal eine Woche von ihr getrennt zu sein.


Die Woche hat also schon schlecht angefangen. Mein Vater hatte mich für einen Tag daheim „vertrieben“ und es ist wohl nur meiner Mutter zu verdanken, dass ich wieder daheim wohne. Ich fühlte mich die Woche echt beschissen und war deprimiert. Als meine Freunde mir dann sagten, dass sie am Wochenende saufen wollten, sagte ich nicht Nein. Ich habe an dem Tag also ordentlich zu Trinken eingekauft, habe eine Freundin abgeholt, die weiter weg wohnt, und bin dann zu der Party gegangen. An viel kann ich mich nicht mehr erinnern, aber es war wohl eine gute Party. Auch wenn sie ein wenig davon getrübt wurde, dass besagte Freundin, die ich mitgebracht hatte, vorherige Woche fast einen One-Night-Stand mit einem meiner Freunde hatte. Dieser war deswegen noch sauer auf sie und war so gemein, dass er sie im Laufe des Abends mehrmals zum Heulen gebracht hatte. Wir waren also beide schlecht drauf, und um diesen Mist zu vergessen, beschlossen wir, unabhängig voneinander, uns richtig die Kante zu geben. Was sonst noch passiert ist, entzieht sich meinen Erinnerungen und ich war am nächsten Tag wirklich überrascht, dass ich es tatsächlich nach Hause geschafft hatte. Wie ihr euch alle schon denken könnt, wachte ich aber nicht alleine auf. Ich lag zusammen mit der Freundin nackt in meinem Bett. Nachdem ich sie nach Hause gefahren hatte, klärte ein Gespräch mit meiner Schwester, die anscheinend auch sehr spät nach Hause gekommen war, meinen Verdacht.


Ich habe meine Freundin betrogen. Ich finde das total scheiße und hasse mich dafür. Ich fühle mich so beschissen und möchte gar nicht daran denken. Vor allem, da ich bei meiner Beziehung auf Vertrauen und Ehrlichkeit viel Wert lege. Außerdem würde ich am liebsten jeden aufschlitzen, der meine Freundin begafft, sie zu lange ansieht oder ihr gar zu nahe kommt. Ich werde schnell eifersüchtig und würde in diesem Zustand wohl auch nicht vor extremen Taten zurückschrecken. Noch dazu ist so etwas für mich unterste Schublade und richtig erbärmlich. Ich hasse mich dafür und würde es am liebsten rückgängig machen. Es ist einfach das Letzte. Und trotzdem habe ich es getan. Ich hasse Männer, die so etwas machen. Es gibt keine Entschuldigung für das, was ich getan habe und ich möchte auch gar nicht versuchen, Absolution zu erbitten.

Beichthaus.com Beichte #00033455 vom 15.06.2014 um 19:31:19 Uhr in Ganderkesee (27 Kommentare).

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