Geld macht nicht glücklich

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Engherzigkeit Hass Selbstsucht Familie Geld

Ich (m/24) muss endlich mal etwas loswerden. Ich hatte als Kind eine schwere Kindheit. Meine Eltern sind ziemlich reich - genau genommen ist es mein Vater und meine Mutter saß den lieben Tag lang zu Hause und langweilte sich, denn der Haushalt wurde von Angestellten […]
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Beichthaus.com Beichte #00034205 vom 28.10.2014 um 19:12:53 Uhr (29 Kommentare).

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Das Bild für den Schulwettbewerb

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Betrug Selbstsucht Dummheit Schule

Damals, als ich (w/20) in die fünfte Klasse ging, gab es bei uns auf der Realschule am Anfang des Jahres einen Wettbewerb. Jeder Schüler sollte ein Bild malen, das dann vor den Klassenraum an die Wand gehängt werden sollte. Jeweils das beste Bild der Klasse wurde eingereicht und die Schulleitung hat dann das beste Bild der jeweiligen Stufe ausgewählt. Der Sieger bekam damals noch ein großes Glas mit ganz vielen Süßigkeiten und zwei Kino-Gutscheine im Wert von zehn Euro. Nun zu meiner Beichte: Ich habe, anstatt meine eigene Fantasie anzustrengen, einfach ein Bild, das auf der Rückseite eines Stundenplans war, kopiert, ausgemalt und hatte somit natürlich das beste Bild der Klasse und gewann auch den Wettbewerb. Heute bereue ich es. Vor allem weil ich so dumm war, da der besagte Stundenplan in sehr vielen Läden kostenlos zum Mitnehmen rumlag. Selbst als ich bei einer Freundin war, hatte diese genau den Stundenplan auf ihrem Schreibtisch liegen. Wie naiv war ich damals eigentlich? Schließlich muss jeder gewusst haben, dass ich geschummelt hatte, nur weil ich so scharf auf den Preis war.

Beichthaus.com Beichte #00034186 vom 25.10.2014 um 17:22:24 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Fahrräder in der Luft

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Boshaftigkeit Manie Arbeit

Fahrräder in der Luft
Schon seit vielen Jahren arbeite ich als Gerüstbauer - anfangs wollte ich die Arbeit aber gar nicht so wirklich, weil sie körperlich sehr anstrengend und gefährlich ist. Dafür wird jedoch mehr als überdurchschnittlich bezahlt, weshalb ich wahrscheinlich als Gerüstbauer in Pension gehen werde, wenn ich nicht vorher irgendwo herunterfalle oder von einem Gerüstteil erschlagen werde. Der Spaß darf bei der Arbeit natürlich nicht zu kurz kommen. Wenn irgendwo auf einem Bürgersteig ein Gerüst aufgebaut wird, kann man sich sicher sein, dass innerhalb von Stunden bzw. spätestens am nächsten Tag ein Fahrrad am Gerüst angekettet ist.

Wir machen uns schon seit vielen Jahren einen Spaß daraus, die Querstreben, an denen die Fahrräder befestigt werden, auszubauen. Durch die Keiltechnik ist das mit zwei Hammerschlägen erledigt und dauert Sekunden. Dann heben wir die Querstrebe mit dem Fahrrad nach oben und setzen sie wieder ein, wobei das Befestigen der Querstrebe auch wieder nur Sekunden dauert, sodass das Fahrrad dann in einer gewissen Höhe hängt. Ganz besonders arg ist es im Moment in einem Uni-Viertel. Im Minutentakt werden Fahrräder angeschlossen. Wir wissen schon gar nicht mehr, wo wir die ganzen Fahrräder aufhängen sollen. Es tut mir wirklich leid, dass wir so gehässig sind. Aber die Gesichter der Radbesitzer, wenn sie ihren Drahtesel in zwei Metern Höhe hängen sehen, ist einfach unbezahlbar. Übrigens liebe Radbesitzer: So schnell wie wir die Querstreben ausbauen, kann das auch jeder böse Mitmensch machen, der euer Rad im Gegensatz zu uns klauen will. Schließt euer Rad nie an einem Gerüst an. Das ist viel zu unsicher. Ich bitte um Absolution für unsere Streiche.

Beichthaus.com Beichte #00034139 vom 20.10.2014 um 09:49:54 Uhr (10 Kommentare).

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Experimente auf dem Schrottplatz

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Vandalismus Auto & Co. Marsberg

Ich arbeite aushilfsweise auf einem Schrottplatz, zum Beispiel abends oder am Wochenende. Mir hat es immer schon Spaß gemacht, an Autos rumzuschrauben und noch mehr Spaß macht es, welche in die Schrottpresse zu transportieren. Meine Kollegen und ich haben jedoch im Laufe der Zeit ein kurioses Hobby entwickelt. Wir bauen logischerweise funktionsfähige Teile von den Wagen aus und verkaufen sie weiter, teilweise auch ganze Motoren. Gibt es jedoch ein Überangebot bei Motoren oder ist der Wagen so alt, dass niemand je den Motor kaufen würde, werden auch diese zerlegt und als Rohstoffe weiterverkauft. Nun ist es ziemlich egal, ob ich einen intakten Motor zerlege, oder einen defekten. Eigentlich. Uns kam jedoch die Idee, die nicht mehr verkaufsfähigen Motoren zu schrotten, und sie danach erst zu zerlegen. So kamen wir auf die verrücktesten Ideen. Eine kleine Kostprobe: Den Wagen in den Leerlauf stellen, einen Backstein auf das Gaspedal legen und warten, bis der Motor den Geist aufgibt. Die gleiche Variante gibt es auch ohne Öl. Bewährt haben sich auch Fahrten mit Zusätzen im Tank, wie z.B. Flüssigwaschmittel, aufgeschlagene Eier oder Kaffee.

Einmal haben wir sogar einen Tag lang nur in den Tank gepinkelt, um nach Feierabend eine Runde auf dem Schrottplatz zu drehen. Es ist immer wieder spannend, welche Geräusche so ein Motor entwickeln kann, wenn Fremdstoffe im Tank sind. Da sowieso nur noch wenig Benzin drin ist, braucht man auch nur geringe Mengen Fremdstoffe, um den Motor ins Nirvana zu schicken. Der Chef toleriert das, wenn es nach Feierabend geschieht, und macht auch teilweise selbst mit. Die Motoren werden sowieso verwertet, warum also nicht ein wenig Spaß haben. Man fährt teilweise ein paar Minuten und plötzlich verabschiedet sich der Motor mit Knall und Rauch. Wir haben es sogar mal geschafft, zehn Minuten mit einer Mischung aus Benzin und zwei Litern Mundwasser zu fahren. Als der Motor hochging, duftete es angenehm nach Pfefferminz. Ja, wir sind ein wenig verrückt. Aber es macht zu viel Spaß, um damit aufzuhören.

Beichthaus.com Beichte #00034100 vom 13.10.2014 um 12:55:43 Uhr in Marsberg (13 Kommentare).

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Die Wurst im Wasserkocher

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Engherzigkeit Ekel Unreinlichkeit Kollegen Arbeit

Ich (m/20) beichte, dass ich den Wasserkocher einer Kollegin zum Kochen einer Wurst missbraucht habe. Wiederum habe ich das nicht nur einmal gemacht - und beim letzten Mal hat sie sich, zu ihrem Nachteil, aus der Fettbrühe sogar noch einen Kaffee gemacht. Darauf aufmerksam geworden bin ich, da sie einen netten Zettel verfasst und diesen neben dem Wasserkocher platziert hat. Leider kann ich den Inhalt nicht mehr ganz wiedergeben, weil ich bei der Hälfte schon am Boden lag vor Lachen. Beschuldigt werde ich zum Glück nicht, aber jeder wird verdächtigt. Ich habe sogar schon mitbekommen, wie ein Kollege verdächtigt wurde, da er ja "sowieso eine ziemliche Wampe hat." Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht. Ganz im Gegenteil, ich glaube, die gesamte Firma ist mir sogar dankbar. Nur ihr haben wir es zu verdanken, dass auf dem kompletten Werk Fotos bzw. Kalender von leicht bekleideten Frauen verboten worden sind, da sie sich angeblich dadurch sexuell belästigt gefühlt hat. Auch höre ich aus jeder Ecke, wie sich die Elektriker über sie beschweren. Sie ist eben eine sehr komische und anstrengende Person.


Einen Nachteil hat die Sache jedoch: Immer, wenn ich nun zur Mittagspause Würstchen eingepackt habe, konsumiere ich diese heimlich in der Pforte oder an einer Stelle, an der man mich nicht sehen kann. Ich finde es eben noch zu belustigend, wie sie sich darüber den Kopf zerbricht. Ich hätte nur zu gerne ihr Gesicht gesehen, als sie den Kaffee bzw. die Fettbrühe getrunken hat, und bemerkt hat, dass da irgendwas nicht stimmt. Das wird mir nun noch einige Jahre ein Lächeln auf die Lippen zaubern und meinen Kollegen vom Werksschutz konnte ich dadurch ebenfalls den Tag verschönern.

Beichthaus.com Beichte #00034058 vom 05.10.2014 um 01:13:37 Uhr (9 Kommentare).

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