Pfeffergel für Nachbars Hund

21

anhören

Zorn Tiere Nachbarn Husum

Ich möchte beichten, dass der Hund meines Nachbarn vor einigen Tagen Bekanntschaft mit meinem Pfeffergel gemacht hat. Pfeffergel ist ein Pfefferspray, welches mit einem klebrigen Sprühstrahl und nicht mit Nebeldunst arbeitet. Besagter Nachbar hat die sehr unangenehme Angewohnheit, seinen Hund generell unbeaufsichtigt auf dem Grünstreifen der Wohnsiedlung laufen zu lassen. Während der Hund die Wiese vollkotet, sitzt der Nachbar gemütlich in seiner Wohnung und holt den Hund nach etwa einer Stunde wieder ins Haus. Nachdem es nun schon mehrmals zu unschönen Zwischenfällen kam, eskalierte die Situation vor einigen Tagen. Bereits mehrmals ging der Hund in eindeutig aggressiver Haltung und Körpersprache mir, meiner Lebensgefährtin und meinen Gästen nach. Dazu gehörte unter anderem, dass der Hund bellend meine Haustür belagerte, als ich sonntagmorgens vom Bäcker kam. Nach zehn Minuten Warten und um Hilfe rufen, öffnete der Nachbar volltrunken sein Fenster und rief den Hund zurück. Auch nach mehrmaliger Aufforderung, seinen Hund zu beaufsichtigen oder anzuleinen, trat über die Monate keine Besserung ein, sodass ich oft Umwege machen musste, um einer morgendlichen oder abendlichen Konfrontation zu entgehen. Mehrmals spielte ich mit dem Gedanken, Polizei und Ordnungsamt zurate zu ziehen, entschied mich mangels richtig gefährlicher Situationen aber gegen diesen Weg.

Vorgestern verließ ich dann also gegen 16 Uhr, zusammen mit einem Arbeitskollegen, die Wohnung und wie aus der Pistole geschossen rannte der Hund mal wieder auf uns zu. Er umkreiste uns, knurrte, fletschte die Zähne und sprang mehrfach in meine Richtung. Beim dritten Anlauf des Hundes in meine Richtung habe ich dann mein Pfeffergel gezogen, kurz versucht zu zielen und dann abgedrückt. Der Werbung des Herstellers entsprechend brach der Hund mangels Seh- und Riechfähigkeit den Angriff glücklicherweise umgehend ab. Ich möchte hiermit beichten, dass es mir im Nachhinein kein Stück leidtut, dem Hund das Pfeffergel ins Gesicht gesprüht zu haben. Weiterhin möchte ich beichten, dass ich den Hundehalter beim Ordnungsamt wegen Ordnungswidrigkeiten und bei der Polizei wegen Nötigung und Bedrohung angezeigt habe. Weiterhin stelle ich ihm die 19,99 Euro für ein neues Pfeffergel in Rechnung, damit ich auch in Zukunft seinem Hund entsprechend Antworten kann, sollte er mich wieder belästigen. Ein generelles Wort an die militanten Hundefreunde: Mensch vor Hund! Wer seinen Hund nicht erziehen kann, darf ihn nicht frei und ohne Aufsicht auf die Straße schicken. Wer zu faul ist, mit seinem Hund artgerecht spazieren zu gehen, der muss dann im Bedarfsfall eben den Weg zum Tierarzt gehen, wenn sich jemand bedroht fühlt und die Gefahr entsprechend abwehrt.

Beichthaus.com Beichte #00030670 vom 11.01.2013 um 07:13:13 Uhr in Husum (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Bekanntheit durch Trompetengeräusche

22

anhören

Peinlichkeit Verzweiflung Studentenleben

Vielleicht sollte ich zuerst erwähnen, dass ich Statistik im (hoffentlich) letzten Semester studiere. Dabei muss ich mich ja wohl kaum über Anzahl und Aussehen meiner weiblichen Kommilitonen äußern - obwohl sie wirklich nett sind! Auf jeden Fall war ich unsere Fakultäts-Bibliothek mit einem Männeranteil von 68 Prozent satt und entschloss mich, alleine in die juristische Bibliothek der Uni zu gehen. Von den dort anwesenden Frauen wird man beim besten Willen nicht enttäuscht, man könnte diese Bibliothek schon fast als Catwalk bezeichnen. An diesem Tag hatte ich allerdings das Problem, dass ich am Mittag ein teuflisches Gemisch verzehrt hatte, das mich nun äußerst dringend in Richtung Toilette zwang. Zuvor muss ich aber noch etwas über die Architektur der Bibliothek sagen: Die Bibliothek ist eigentlich ein ziemlich langer Gang/Schlauch mit vier Sitzreihen, bestehend aus je einem Zweierpult. Die Pulte zeigen alle nach vorne zum Eingang und zwischen diesen verläuft halt immer ein schmaler Durchgang. Am Ende des Gangs geht es rechts zur Damen-, und links zur Herrentoilette. Ich ging also den Gang nach hinten zum Klo und versicherte mich, dass da niemand, außer mir, drin war. Einmal auf der Schüssel abgesessen, konnte ich meine heftigen Trompetengeräusche nicht zurückhalten: Die Sitzung mutierte mehr oder weniger zu einer langen, unkontrollierbaren und geräuschvollen Gasabgabe. Als ich nach einer Weile zum Klopapier griff, ging die Türe auf und ich dachte noch so: "Zum Glück kommt erst jetzt jemand rein!" Dann aber machte dieser Typ mit seinem Mund laute Furzgeräusche und verschwand direkt wieder in die Bibliothek. "Oh mein Gott!", dachte ich mir und machte mich, in der Gewissheit, dass meine Geräusche wohl wirklich sehr laut waren, auf das Schlimmste gefasst. Ich ging also so leise wie nur möglich den Gang entlang, erntete aber dennoch von allen Seiten her verdächtig viele Blicke und hier und da ein auch ein Schmunzeln oder sogar verhaltenes Lachen. Mit völlig rotem Kopf kam ich in der dritten Reihe an, in der ich bis dahin saß, packte meine Bücher ein und verschwand schnellstmöglich, auf Nimmerwiedersehen, aus dieser Bibliothek.


Als ich nun letztens auf einer Studentenparty versuchte, eine hübsche Studentin anzumachen, sagte diese nur: "Hey, bist du nicht der Klo-Junge aus der Bibliothek?" Sie drehte sich postwendend zu ihren Freunden um, zeigte auf mich und alle lachten hysterisch. Ein Junge aus der Gruppe wollte sogar ein Foto mit mir machen, gab sein Handy einer Kollegin und versuchte, mich zu umarmen. Das Foto konnte ich noch so mit Herumfuchteln vermeiden - mein Abend war trotzdem gelaufen. Nun überlege ich mir ernsthaft, mein Master-Studium im Ausland zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00030665 vom 10.01.2013 um 17:15:39 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Das Pinkelbecken und die Ex-Freundin

25

Boshaftigkeit Schamlosigkeit Ex Intim Düren

Ich war vor Kurzem im Kino und musste den ganzen Film über übelst auf die Toilette. Dummerweise war ich mit dem Problem nicht alleine und von daher rannten nach der Vorstellung bestimmt 30 Kerle in die Toilette mit gerade mal fünf Pinkelbecken. Da ich aber als Kerl […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030663 vom 10.01.2013 um 11:55:41 Uhr in Düren (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Horrortrip im Wald

27

anhören

Ekel Peinlichkeit Verzweiflung Last Night

Horrortrip im Wald
Ich (w/23) war vor zehn Jahren mit den Pfadfindern auf einer zweitägigen Wanderung mit Übernachtung durch den Taunus. Nach ein paar Stunden fing es an zu schütten wie aus Eimern - wir waren alle klatschnass und retteten uns in eine Waldhütte. Wir versuchten, einigermaßen trocken zu werden und aßen ein wenig Soldatennahrung, weil wir das cool fanden. Dann legten wir uns schlafen. Zuvor hat ein Junge noch eine Alarmanlage installiert, die uns vor wilden Tieren schützen sollte. Sie bestand im Prinzip aus einer Schnur, die bei Berührung eine unglaublich laute Sirene auslöste. Er führte uns das Geräusch vor und es war wirklich extrem laut. Wir schliefen alle ein, nach kurzer Zeit wachte ich allerdings wieder auf, weil jemand aufgestanden war. Ich sah den entsprechenden Jungen zwar nicht, aber ich hörte, dass er gerade lautstark seinen Darminhalt unweit der Hütte hinausbeförderte. Wie es sich anhörte, hatte er die Soldatennahrung nicht vertragen. Er kam zurück und überquerte erfolgreich die Alarmanlage, ohne diese auszulösen. Ein wenig später wachte ich erneut, diesmal mit einem unglaublichen Druck im Magen, auf. Ich hatte die Soldatennahrung wohl ebenfalls nicht vertragen. Der Druck war so schlimm, dass ich in Unterhose und T-Shirt aufsprang, die Füße großzügig über der Alarmschnur hob, und mich kurz vor dem Haus erleichterte, wie in meinem Leben noch nie. Leider kam dabei so viel raus, dass meine ganze Unterhose bekleckert war. Wegen des Regens hatte ich mir schon meine einzig verbliebene Unterhose vor dem Schlafengehen angezogen, also hatte ich auch keinen Ersatz mehr. Die Situation war mir jetzt schon total peinlich. Aus lauter Verzweiflung schmiss ich die eingesaute Unterhose ganz weit ins Gebüsch, machte mich, soweit es ging, sauber, und wollte - unten herum splitterfasernackt - wieder in meinen Schlafsack zurück. In dem festen Gedanken, auf gar keinen Fall die Alarmschnur zu berühren, stand ich anscheinend so unter Stress und Hektik, dass genau das passierte und das Ding in voller Lautstärke durch den Wald tönte. Ich reagierte so wahnsinnig schnell, dass ich binnen einer Sekunde unter meinem Schlafsack lag und so tat, als wäre ich aufgewacht, wie die anderen natürlich auch alle. Es war deutlich erkennbar, dass etwas die Schnur eingelaufen hatte. Alle munkelten, dass das wohl ein Wildschwein gewesen sei und wir von Glück reden konnten, die Alarmanlage installiert zu haben. Ich betete wirklich die ganze Nacht, dass niemand die Unterhose im Gebüsch findet.
Am nächsten Tag musste ich natürlich ohne Unterhose weiterwandern. Und es traf ein, was nicht hätte eintreffen sollen - ich bekam meine Tage. Ich hatte sie damals noch nicht lange und mein Zyklus war sehr unregelmäßig, daher war ich nicht darauf vorbereitet und hatte weder Tampons noch Slipeinlagen dabei. Da ich auch keine Unterhose anhatte, versuchte ich mir, im Wald hinter Büschen, Klopapier so in die Hose zu stecken, dass es die Flüssigkeit aufsaugen konnte. Leider hatte ich meine Tage extrem stark und ein paar Minuten später fiel mir aus meinem einen Hosenbein ein Klumpen rot verschmiertes Klopapier. Der Junge hinter mir merkte sogar noch an, ich hätte etwas verloren. Ich drehte mich um und er zog nur die Augenbrauen hoch. Peinlich berührt kickte ich das Knüllchen in den Wald und zerbrach innerlich fast vor Scham. Ich marschierte wortlos, mit gesenktem Blick, weiter und mir lief die ganze Zeit das Zeug in die Hose. Wir waren immer noch im Wald und es gab keine Toiletten. Erst nach einer Stunde erreichten wir endlich eine Toilette und da war auch ein kleiner Laden, wo ich mich endlich mit Hygieneprodukten versorgen konnte. Der schlimmste Horrortrip meines Lebens nahm sein Ende. Seitdem packe ich mir immer die doppelte Menge Unterhosen ein und nehme auch wirklich immer Tampons mit, auch wenn es gar nicht möglich sein kann, dass ich meine Tage kriege.

Beichthaus.com Beichte #00030655 vom 08.01.2013 um 00:39:12 Uhr (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Was der Ex so erzählt

12

anhören

Betrug Neugier Ex Internet

Ich (23) hatte damals mit 16 meinen ersten Freund, mit dem ich acht Monate zusammen war. Die Beziehung an sich war nicht gerade die Beste, wir haben einfach nicht zusammen gepasst und uns oft gestritten und, intim gesehen, lief es auch nicht gut. Schluss gemacht hat er aufgrund der Gefühle, obwohl ich schon geahnt hatte, dass er mich betrogen hatte, ihm dann allerdings die Eier fehlten, es mir zu sagen. Einige Monate nach der Trennung habe ich mich, wahrscheinlich aus Neugier, auf einem Flirtportal mit falschem Namen, Angaben und falschen Bildern angemeldet und ihn angeschrieben. Die Bilder habe ich vorher von einer anderen Seite kopiert und darauf geachtet, dass die Frau seinem Typ entspricht. Ich habe irgendwas erfunden und ein paar Mal mit ihm gechattet. Ich bin dann mit Absicht auf das Thema Ex-Freunde gekommen und als er mich erwähnt hat, habe ich nachgehakt, nachdem ich über einen erfundenen Ex von mir eine Geschichte erzählt habe. Interessant war seine Sichtweise der Dinge, wie zum Beispiel die Dauer der Beziehung, der Grund der Trennung und so weiter. Hiermit beichte ich, dass ich aus Neugier so einen kindischen Mist gemacht habe, um herauszufinden, was mein Ex anderen über mich beziehungsweise uns erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00030653 vom 07.01.2013 um 13:33:09 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!