Mein Eigentest

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Neugier Trunksucht

Ich (m/24) habe seit meinem 16. Lebensjahr immer eine Freundin gehabt oder zumindest eine oder mehrere Partnerinnen für Sex. Daher stand eigentlich außer Frage, dass ich auf Frauen stehe. Jedoch kam es im Zuge des Erwachsenwerdens hinzu, dass ich ein hohes Maß an Selbsterkenntnis entwickelt habe. Unter anderem fiel mir auf, dass ich gut gebaute Männer ästhetisch finde. Ich bemerkte, dass ich bei Männern zwischen attraktiven und weniger attraktiven Exemplaren unterscheiden konnte. Also schaute ich mir beim Masturbieren zur Abwechslung mal einen Film mit einem sogenannten Shemales an, also einem Mann, der im Prinzip aussieht wie eine Frau, bis auf ein kleines (manchmal weniger kleines) Detail. Ich bemerkte, dass mich das nicht wirklich störte. Also war ich mit circa 22 Jahren plötzlich reichlich unsicher über meine sexuelle Orientierung.


Da ich nicht homosexuell sein wollte (klingt doof) aufgrund der gesellschaftlichen Ablehnung etc. habe ich diesen Gedanken immer wieder verdrängt. Vor zwei Monaten war ich mit einem Kumpel (m/22) unterwegs. Er war auf irgendwelchen chemischen Drogen und ich tierisch betrunken. Er gestand mir dann im Laufe des Abends, dass er wenn er Drogen nimmt bisexuelle Neigungen entwickle. Daher wolle er in einen Schwulenclub gehen. Ich stimmte ihm begeistert zu, da ich das Ganze sehr aufregend fand. Wir kamen also dort an und setzten uns in eine Art Lounge. Ich fand es interessant und wartete darauf angemacht zu werden. Da es aber schon reichlich spät war, machte der Club bald dicht. Wir gingen also, ohne dass irgendetwas passiert war. Am Ausgang trafen wir auf zwei Typen aus dem Club. Wir kamen ins Gespräch und mehr oder weniger spontan entschied ich mich, mit dem einen Typen nach Hause zu fahren und Sex mit ihm zu haben. Ich erzählte ihm von meiner Verwirrung und er stimmte zu, dass wir es einfach versuchen. Mein Kumpel, der eigentlich derjenige war, der einen Mann aufreißen wollte stand plötzlich alleine da und war etwas angefressen. Ich habe also Sex mit einem Mann gehabt. Circa fünf Minuten lang. Ich bin nicht schwul. Das ist wirklich gut zu wissen. Ich möchte hiermit beichten, dass ich meinen Kumpel für Sex stehen gelassen habe, was mir wirklich Leid tut.

Beichthaus.com Beichte #00029629 vom 17.12.2011 um 21:40:49 Uhr (16 Kommentare).

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Katze überfahren. Was tun?

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Dummheit Tiere Spittal an der Drau

Ich habe vor ungefähr anderthalb Stunden (22:15 Uhr) eine Katze überfahren. Im Prinzip war es nicht meine Schuld, obwohl der Autofahrer natürlich immer der Schuldige ist. Es war auf einer Bundesstraße, ich bin meine erlaubten 100 km/h gefahren. Dann plötzlich, innerhalb eventuell einer halben Sekunde sah ich noch irgendwas weißes vor meinen vorderen, linken Reifen laufen, dann der Zusammenstoß, ich konnte nicht einmal mehr bremsen. Nach 10 Metern bei der ersten Ausweich- und Umdrehmöglichkeit bin ich sofort zurückgefahren.


Da lag dann die Katze am Boden. Ich habe die Stelle abgesichert, und sah nach der Katze. Aber schon bevor ich eintraf, dürfte sie schon Tod gewesen sein, sie gab keinerlei Zucken mehr von sich. Also musste sie zum Glück nicht leiden, denke und hoffe ich. Es gab keinerlei Blut oder sonstiges, am Auto nur ein paar kleine Kratzer beim Nebelscheinwerfer, welche mir aber herzlich egal sind. Generell war auch kein Verkehr. Es dürfte sich um eine freilaufende Katze handeln, zumindest hoffe ich das, nicht dass ich ein Familienmitglied oder gar die Katze eines kleinen Kindes getötet habe. Zumindest konnte ich sie nicht liegen lassen, oder gar herzlos in den Graben werfen, wie es wohl die meisten getan hätten, wenn sie überhaupt zurückgefahren wären. Zumindest hatte ich noch eine Decke im Kofferraum, darin habe ich die Katze eingewickelt, und mitgenommen. Jetzt habe ich sie, mitsamt Decke, in einer Schachtel verstaut in meinem Garten, es ist einfach schon zu dunkel. Morgen werde ich ihr dann ein Grab schaufeln neben einer alten Eiche.

Dürfte wohl übertrieben oder unnötig wirken, aber ich denke mir, das ist das Mindeste, was ich für diese Katze tun kann. Ich bin wohl nicht wirklich schuldig, es gibt eigentlich nichts, was ich hätte tun können. Hätte die Katze 2 Sekunden länger gewartet; oder wenn sie einige Sekunden früher gelaufen wäre, hätte ich noch eine Notbremsung versuchen können; sie könnte dann wohl noch leben. Die wahrscheinlich größte Ironie daran ist, dass diese Katze meiner Katze sehr ähnlich sieht, oder wohl besser sah. Danke an jeden, der sich durch diesen etwas längeren Monolog durchgequält hat.

Beichthaus.com Beichte #00029617 vom 15.12.2011 um 00:14:44 Uhr in 9800 Spittal an der Drau (B100) (24 Kommentare).

Gebeichtet von CroCop
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“Beichte

Schimpftiraden

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Feigheit Dummheit Partnerschaft

Ich muss wohl auch etwas beichten: Vergangenes Jahr habe ich meine langjährige Freundin für eine Kommilitonin von mir verlassen. Zwischen uns hatte es sofort gefunkt, sie ist eine wahnsinnig schöne Frau mit perfektem Körper, außerdem war sie witzig, charmant und richtig nett zu mir. Mit meiner Freundin lief es nicht gerade schlecht, aber auch nicht toll. Wir bewegten uns in eingefahrenen Bahnen und das Kribbeln war komplett weg. Mit meiner Kommilitonin jedoch war es der Hammer. Endorphine-Schübe ohne Ende. Ich kam also eine halbe Woche, nachdem ich mit meiner damaligen Freundin Schluss gemacht hatte, mit ihr zusammen und wir verbrachten die erste Zeit fast nur im Bett. Was mir allerdings damals schon auffiel war eine gewisse Verklemmtheit ihrerseits. Sie mochte gegenseitig oral nicht besonders und war total passiv. Ich hatte auch immer den Eindruck sie täuschte ihre Orgasmen nur vor, obwohl sie das vehement abstritt.


Nichtsdestotrotz waren die ersten drei Monate mit ihr wunderschön. Dann begann jedoch ihre Fassade zunehmend zu bröckeln. Was mir so mit als erstes säuerlich aufstieß, war ihre beginnende Zickigkeit mir gegenüber. Sie begann mich wegen der geringsten Kleinigkeiten anzuzicken, beispielsweise wenn ich beim Frühstück etwas Saft verschüttete. Ich überging das anfangs immer kommentarlos, als aber ihre Zickereien und darauf folgenden schnippischen Bemerkungen die Grenze zur Beleidigung streiften, sagte ich ihr, dass sie sich mal zurückhalten und überlegen solle, was sie da so von sich gäbe. Daraufhin schmollte sie ein paar Tage lang, um dann so weiterzumachen als wäre nichts passiert. Nach und nach spannte sie mich dazu ein, ihre Uniaufgaben wie Hausarbeiten und das ganze Zeug zu erledigen, mit der Begründung sie habe ja soviel zu tun. Natürlich half ich ihr am Anfang gerne, aber als sie in einer Hausarbeit, die ich zum allergrößten Teil für sie geschrieben hatte, nur 2,0 erreichte, war das für sie der Weltuntergang schlechthin und ich musste mir anhören wie intellektuell unbegabt ich doch sei. Ich dachte erst, ich höre nicht richtig. Als ich sie damit konfrontierte, dass sie ihren Kram auch gerne alleine machen könne, wenn ihr 2,0 nicht reichen würden und dass ich bezweifelte, dass sie bei der Komplexität der Arbeit alleine überhaupt dieses Resultat erreicht hätte, bekam sie einen Tobsuchtsanfall und schloss sich ein paar Stunden lang im Bad ein. Im Anschluss zog sie ein paar Tage zu ihrer besten Freundin, doch schließlich tauchte sie wieder bei mir auf und tat als sei sie die liebevollste Frau der Welt. Das hielt jedoch nicht lange vor, sie wurde nach einiger Zeit sogar noch zickiger und unleidlicher als zuvor. Mittlerweile hatte ich auch ihren Ex kennengelernt, der mir erzählte dass es zwischen den beiden zuletzt regelmäßig zweimal pro Woche ordentlich gekracht habe, weil ihr irgendeine Banalität nicht passte. Ich bat sie zum Gespräch und drohte ihr damit, die Beziehung zu beenden, wenn sich ihr Verhalten mir gegenüber nicht grundlegend ändere, weil ich nicht mit jemandem zusammen sein wolle, der mich die ganze Zeit anmotzt, herunterputzt und mich behandelt als wäre ich sein Lakai. Sie bekam einen Heulanfall und versprach sich zu bessern.


Natürlich hielt ihre Besserung nur knapp zwei Wochen vor, dann waren alle ihre guten Vorsätze aufs Gründlichste vergessen und der Beziehungsterror nahm wieder ungehemmt seinen Lauf. Ich sagte ihr, dass ich erst einmal Abstand von ihr bräuchte und ich sie ein paar Tage lang nicht sehen möchte. Sie zog wortlos zu ihrer besten Freundin. Am dritten Tag bekam ich von ihr eine leere Mail mit einem Bild als Anhang, das sie nackt im Bett mit irgendeinem Typen in eindeutiger Pose zeigte. Sie hielt mir den ausgestreckten Mittelfinger entgegen. Ich überlegte kurz, mich zu revanchieren, lies es dann aber doch bleiben. Nach vier weiteren Wochen stand sie wieder vor meiner Tür, ihr Gesicht verheult und sie stammelte irgendetwas davon, das sie ohne mich nicht Leben könne, und das Foto sei nur gestellt gewesen. Jetzt kommt die eigentliche Beichte: Wider besseres Wissen lies ich sie herein und wir landeten im Bett. Es ging einen Monat lang gut, dann begannen wieder schleichend die Sticheleien und Zickereien. Mittlerweile sind wir ein Jahr zusammen und die Beziehung ist nahezu die Hölle. Es vergeht kein Tag ohne Motzereien und Schimpftiraden ihrerseits. Irgendwie gewöhnt man sich aber an alles, habe ich festgestellt. Ich habe in der Zeit dreimal mit ihr Schluss gemacht, aber ich kann ihr einfach nicht widerstehen, wenn sie weinend und aufgelöst vor mir steht und sagt, dass sie nur mich wolle und keinen Anderen und ohne mich auch nicht mehr leben könne. In diesen Momenten habe ich das Gefühl, dass sie mich wirklich ehrlich liebt, obwohl sie mir das ansonsten nie zeigt, außer dadurch, dass sie wirklich keine anderen Männer mehr auch nur anguckt. Ich bin hin- und hergerissen zwischen der Option ein für allemal alles zu beenden, oder es einfach zu ertragen und zu hoffen, dass es irgendwann besser werden wird.

Beichthaus.com Beichte #00029616 vom 14.12.2011 um 11:19:15 Uhr (31 Kommentare).

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Mit der Mafia gegen Stalker

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Rache Gewalt Vandalismus Ex

Vor zwei Jahren bin ich mit meiner Freundin zusammengekommen. Sie erzählte mir gleich, nachdem wir ein Paar geworden waren, dass sie von ihrem Ex gestalkt wird, gegen den damals schon eine einstweilige Verfügung lief und der sich nicht näher als 200 Meter an sie oder ihre Wohnung annähern durfte. Wir hielten die Beziehung daher erst einmal geheim, da meine Freundin nicht wollte, dass er mich auch stalkt. Natürlich brachte das nicht viel, denn irgendwie sickerte etwas zu ihm durch und er begann schließlich, mich auszuspionieren und mir nachzustellen. Zuallererst war es relativ harmlos, er lungerte immer mal in der Nähe meiner Wohnung herum und sein Auto stand einige Male vor dem Haus, allerdings war er nicht so blöd, sich selbst reinzusetzen. Danach zerkratzte er bei meinem Auto den Lack und schlitzte mir die Reifen auf, außerdem sprengte er meinen Briefkasten. Er füllte mir Sekundenkleber ins Schloss meiner Wohnungstür und beschmierte die Tür außen mit Hundekot. Als ich ihn wegen Sachbeschädigung anzeigte, gaben ihm seine Proletenkumpels ein Alibi. Ich installierte also eine Kamera in der Sammelgarage, in der mein Auto stand, und siehe da, die Aufnahmen zeigten ihn auf frischer Tat. Leider trug er eine Sturmhaube, sodass man ihn nicht erkennen konnte, trotzdem bekam er anschließend ziemlich viel Ärger mit der Polizei, obwohl ihm seine Kumpels natürlich wieder ein Alibi ausstellten. Er ließ die Sachbeschädigungen also vorerst bleiben und verlegte sich darauf, hinter mir herzulaufen, wenn ich in der Stadt unterwegs war. Dass er sich mir mittlerweile auch nicht auf mehr als 200 Meter nähern durfte, ließ ihn ziemlich kalt.

Eines Tages machte er allerdings den verhängnisvollen Fehler, nicht darauf zu achten, dass keine anderen Menschen in unmittelbarer Nähe waren, also nahm ich ihn mir mal zur Brust, schubste ihn ein wenig herum und drohte ihm mit allerlei unangenehmen Dingen. Man muss dazu wissen, dass er einen Kopf kleiner ist als ich und auch wesentlich untrainierter. Nach dieser Aktion kehrte für einen knappen Monat himmlische Ruhe ein. Das stellte sich im Nachhinein jedoch als die Ruhe vor dem Sturm heraus, denn er holte seine gehirnamputierten Kumpels mit ins Stalker-Boot. Die Sachbeschädigungen begannen wieder, sogar schlimmer als vorher und neu hinzu kamen noch Pöbeleien und Gewaltandrohungen auf offener Straße. Die Meute schob sich wieder gegenseitig Alibis hin und her, sodass die Polizei mehr oder minder hilflos zusehen musste. Der Ex meiner Freundin hielt sich indessen schön im Hintergrund, da er wusste, wie dünn die Luft für ihn geworden war. Das Maß war in dem Moment voll, als mich drei seiner Kumpels am helllichten Tag bedrohten und mir Handy, Schlüssel und Geldbeutel abnahmen, um diese anschließend in der Kanalisation zu versenken. Natürlich zeigte ich sie an und es gab sogar unabhängige Zeugen für den Vorfall, trotzdem hatte jeder der drei ein nahezu wasserfestes Alibi. Meine Freundin musste zwischenzeitlich in psychiatrische Behandlung.

Ich beschloss in meiner Hilflosigkeit zur Selbstjustiz zu greifen und rief alle meine Freunde an, ob sie mir mit der Sache helfen könnten. Leider waren das alles wenig gewaltbereite Ex-Studien- oder Schulkameraden. Es erklärten sich jedoch mehr Leute dazu bereit, als ich gehofft hatte, und so nahm unser Plan Gestalt an: Wir mieteten ein paar große Limousinen mit getönten Scheiben und begannen das Pack auffällig unauffällig zu observieren. Wir machten Fotos von ihren Familien und folgten ihnen immer zu zweit oder zu dritt, überall wo sie hingingen. Wir wurden bei ihrem Arbeitgeber vorstellig und interessierten uns auffällig für sie. Meistens sprachen wir mit osteuropäischem Akzent. Wir trieben sogar einen großen dunklen Geländewagen mit russischen Kennzeichen auf, der bei jedem von ihnen mal zwei Stunden vor dem Haus stehen durfte. Zwei meiner Freunde, die beiden größten und kräftigsten, tauchten indessen bei dem Ex meiner Freundin auf und legten ihm unsere Fotos von seiner dämlichen Kumpeltruppe und deren Familien vor. Sie fragten in nettem Tonfall und mit einstudiertem Akzent, ob er sie kennen würde und wie gut, und ob sie erst einen von ihnen, vielleicht sogar ihn selbst, in ihre "schöne Heimat mitnehmen" und ihm "Manieren beibringen" müssten, damit eine ganz bestimmte Sache aufhört. Danach zerstörten sie noch wahllos einige Einrichtungsgegenstände und gingen, die Fotos ließen sie allerdings da.

Ich machte anschließend in dunkler Nacht noch einmal die Runde unter seinen Kumpels und fragte jeden einzeln, ob es zwischen uns noch ein Problem gäbe und wenn ja, wie sie denken, dass es gelöst werden würde. Nur einer von ihnen muckte auf und bekam zur Sicherheit noch einmal netten Besuch der unangenehmeren Sorte. Seitdem herrscht glücklicherweise absolute Ruhe. Ab und an schicke ich noch mal den russischen Geländewagen in die Spur. Ganz besonders gerne parkt er mit ständig wechselnden Fahrern vor dem Haus des Ex-Freundes meiner Freundin. Vor einem halben Jahr haben ich und einer der Fahrer ihn damit auch mal von der Uni nach Hause mitgenommen, weil er so alleine und verlassen im Regen stand. Auf unser nettes, aber sehr nachdrückliches Bitten hin, stieg er brav ein. Wir haben die ganze Fahrt über nichts gesagt, während er auf der Rückbank saß und fast weinte.

Beichthaus.com Beichte #00029611 vom 13.12.2011 um 11:21:10 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Lieber Witwe als geschieden

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Ehebruch Zwietracht Habgier Hass Geld

Ich (w/23) habe ziemlich jung geheiratet und war mir eigentlich sicher, dass ich mit diesem Mann den Rest meines Lebens verbringen möchte. Wir haben im Ausland ein Haus gekauft (das war schon vor der Hochzeit) und dafür einen Kredit aufgenommen. Vor zwei Jahren bin ich einmal abends von der Arbeit nach Hause gekommen (das war 3 Monate nach der Hochzeit) und fand einen Zettel auf dem stand, dass er mal eine Pause bräuchte. Ich bin zusammengebrochen, habe aber trotzdem weiter gearbeitet. Er ist dann zurück gekommen. Nach ein paar Monaten hat er dann gesagt, dass es nicht mehr geht, weil er sich in eine andere verliebt hat. Es sei aber nie etwas mit ihr gelaufen. Jedenfalls habe ich ihn auf Knien angefleht, nicht zu gehen, mich nicht zu verlassen. Er hat mich angeschaut und einfach "Nein" gesagt. Natürlich hat er auch weiterhin mit mir geschlafen, weil ich dumme Gans gehofft habe, ihn auf diesem Weg zurück zu bekommen. Hat natürlich nicht geklappt. Dies war meine erste Sünde: ich war dumm, habe meinen Stolz und meine Ehre aufgegeben für jemanden, der es nicht Wert war.

Irgendwann habe ich ihm dann gesagt, dass ich nicht sein Betthäschen sein möchte, immerhin war ich ja seine Frau, und dass er sich entscheiden sollte. Er hat sich dann gegen mich entschieden. Jetzt ist er seit einigen Monaten mit einer Ausländerin zusammen, einer hässlichen obendrein, er, der immer rechts gewählt hat. Tja, so läuft das halt. Jedenfalls war er zusammen mit ihr in meinem Haus in der Karibik im Urlaub und hat sich toll amüsiert, während ich zu Hause saß und kein Geld mehr hatte.


Meine zweite Sünde: ich habe mich selbst aufgegeben. Ich habe in den Spiegel geschaut und nicht mehr gewusst, wer ich war. Ich habe meine gesamten Ersparnisse für ihn aufgegeben. Meinen Job. Alles. Damit die Dame mit meinem Ehemann in meinem Bett und in meinem Haus vögelt. Na toll. Jedenfalls hat er das Haus dann vermietet und mir nicht die Hälfte der Einnahmen abgegeben, während ich immer weiter brav die Hälfte des Kredites zurückgezahlt habe. Als ich ihn darauf angesprochen habe, hat er gesagt, er hätte auch Ausgaben. Danke. Jedenfalls habe ich ihm vorgeschlagen, dass er meine Hälfte vom Haus kaufen kann und habe ihm ein Angebot gemacht. Ob er es annimmt oder nicht, konnte ich leicht kontrollieren; ich habe sein E-Mail Passwort und habe einfach seine E-Mails gecheckt. Er hat nämlich mehrere Kreditinstitute bezüglich eines Kredits angeschrieben. Mir hat er gesagt, er bekommt 10.000 Euro weniger als ich verlange, und erst im Januar. In seinen Mails habe ich gesehen, dass er die gesamte Summe bekommt und dem Institut geschrieben hat, er brauche die Summe frühestens im Januar. Da habe ich rot gesehen. Er hat einen Flug für sich und seine Dame gebucht, um im Februar wieder in die Karibik zu fliegen. Sein Flug wurde etwas verschoben (er fliegt jetzt früher). Diese Mail war ungelesen und das ist sie auch geblieben. Das war meine dritte Sünde: Ich habe seine Mails gelesen, wichtige Mails in den Spam-Ordner verschoben und ich habe seine Lügen mitbekommen.


Jetzt zu meiner Beichte: Ich kann einfach keine Reue mehr empfinden. Ich hasse ihn einfach nur noch. Er hat mein Leben ruiniert. Er hat mich so sehr verändert, dass ich nicht mehr wusste, wer ich war. Als ich dann so war, wie er mich haben wollte, wollte er mich nicht mehr. Er lügt mich an und unterschlägt mir Geld. Lieber wäre ich Witwe als geschieden.

Beichthaus.com Beichte #00029609 vom 10.12.2011 um 02:29:20 Uhr (26 Kommentare).

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