Bratensoße im Badezimmer

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Ekel Peinlichkeit Kinder

Als ich (m/23) ungefähr zehn Jahre alt war, spielte ich oft einen halben Kilometer von meinem Elternhaus entfernt auf einem Feld. Plötzlich verspürte ich ein flaues Gefühl im Bauch und merkte, dass ich auf einmal sehr schnell mein großes Geschäft verrichten muss. Nun war es, wie gesagt, nur knapp einen halben Kilometer bis nach Hause, also machte ich mich auf den Weg, um nicht in die Büsche gehen zu müssen. Was sich allerdings als Fehler herausstellen sollte. Schon beim Laufen merkte ich, dass es kein normaler Stuhlgang sein würde und dass es sich um massiven Durchfall handeln muss. Es drückte immer unerträglicher und ich musste den Schritt beschleunigen und die letzten 100 Meter sogar rennen, was das Einhalten noch schwerer machte. Ich ahnte mich schon gerettet, als ich endlich im Bad war, und zog mir hastig die Beinkleider herunter. Während ich im Begriff war, mich niederzulassen, muss ich mich wohl einen Sekundenbruchteil zu früh entspannt haben.


Der dünnflüssige Stuhl brach aus mir heraus wie aus einem Vulkan und bedeckte Brille, Toilettendeckel, Spülkasten und sogar Teile der Wand und des Bodens um die Toilette herum. Leider konnte ich meinen Bewegungsablauf nicht mehr abbrechen und ließ mich direkt auf der mit Kot bedeckten Brille nieder - mit blankem Hintern. Das erste Mal in meinem Leben dachte ich: "Warum?! Warum ich?!" Die Situation war natürlich höchst peinlich, also entschied ich mich, das Bad erst zu verlassen, wenn alle Spuren beseitigt waren. Ich hatte 1,5 Rollen Toilettenpapier - die angebrochene Rolle verbrauchte ich komplett, um mich zu reinigen. Die Zweite ging komplett mit einer halben Flasche WC-Reiniger für die Toilette drauf, denn ich habe aus Ekel sehr viel benutzt. Nun waren noch der Boden und die Wand vom bratensoßenartigen Stuhl zu befreien, dazu hatte ich allerdings nur ein himmelblaues Gästehandtuch zur Verfügung, das danach komplett braun war. Meine Eltern waren leider zu Hause, also musste ich das Handtuch irgendwie verstecken und in meiner Not klemmte ich es hinter dem Heizkörper fest. Natürlich in dem Vorhaben, es später zu entfernen. Leider hat meine Mutter am folgenden Tag das Bad geputzt und dabei fiel das Handtuch aus dem Versteck. Sie war natürlich entsetzt und wollte wissen, was passiert war. Ich tat allerdings so, als hätte ich keine Ahnung und sagte ihr, sie solle meinen Bruder fragen. Ich möchte beichten, dass sie bis heute nicht weiß, was passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00034024 vom 27.09.2014 um 23:10:30 Uhr (5 Kommentare).

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Party in Omas Haus

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Vandalismus Dummheit Feigheit Peinlichkeit Last Night

Es war wohl so um meinen 18. Geburtstag herum. Ich war unsterblich verliebt in ein Mädchen aus meinem Jahrgang, habe es ihr aber nie gestanden, da ich pickelig und schüchtern war. Ich saß manchmal im Unterricht neben ihr und sah sie regelmäßig in den Clubs der Stadt, wo ich versuchte, mir Mut anzutrinken. Meine Oma hatte ein Haus mit großem Garten, es war auch Familientreffpunkt und mein Cousin und ich haben da ständig Streiche ausgeheckt. Als Oma mal verreisen wollte, planten wir heimlich eine Party in ihrem Garten. Ich tat es eigentlich nur, weil ich das Mädchen beeindrucken wollte und hoffte, mit ihr zusammenzukommen. Ich war unglaublich naiv. Jedenfalls tat ich das Allerschlimmste. Ich kopierte Einladungen, auf denen Freibier versprochen wurde, und verteilte diese vor der Diskothek und in der Schule! Mein Cousin bekam allerdings kalte Füße und petzte alles seiner Mutter. Am Tag der Party blieb ich zu Hause bei meinen Eltern, die Tante bewachte Omas Haus. Die ganze Nacht hindurch kamen Horden besoffener Jugendlicher und wollten feiern. Meine Tante hat die dann eiskalt zu mir nach Hause geschickt. In der Straße meiner Oma wurden mehrere Laternen umgetreten. Irgendwann stand ein Mob vor meiner Tür und grölte: "Wo ist die Party?" Ich versteckte mich im dritten Stock, meine Mutter ging runter und erzählte etwas von einem kleinen dummen Jungen. Es war alles so unendlich peinlich. Mit meiner Oma habe ich nie darüber gesprochen, obwohl sie es wohl erfahren hat. Das Verhältnis war anschließend aber subtil gestört, ich hatte ein wahnsinnig schlechtes Gewissen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Party stattgefunden hätte. Die Leute wären ins Haus eingedrungen und hätten alles geplündert und verwüstet, während ich im Koma gelegen hätte. Vor allem schäme ich mich für meine Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00034016 vom 25.09.2014 um 18:21:23 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nächtliches Madonna Konzert

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Peinlichkeit Dummheit Nachbarn Musik

Ich (m/24) bin schon seit mehreren Jahren großer Madonna Fan. Ich habe sie 2009 sogar live in München gesehen. Vor einigen Tagen kam dann per Post ihre MDNA-Tour bei mir zu Hause an und ich habe mich natürlich wie ein Schnitzel gefreut. Leider war es mir nicht möglich, das Konzert noch an diesem Tag anzuschauen, da ich von der Arbeit sehr müde war. Mitten in der Nacht, so gegen vier Uhr, weckten mich die Kirchenglocken, die draußen am Ende der Straße die Uhrzeit ankündigten. Plötzlich hatte ich richtige Lust, das Konzert anzuschauen. Obwohl mir klar war, dass ich am Morgen um acht Uhr aufstehen muss, schmiss ich die DVD ein, machte mir Mikrowellen-Popcorn und kuschelte mich unter die Decke. Um richtiges Konzert-Feeling zu haben, stellte ich die Lautstärke auf 75 Prozent ein. Nach dem Konzert, gegen 6:30 Uhr legte ich mich wieder ins Bett, konnte jedoch nicht mehr einschlafen. Hier meine Beichte: Erst auf der Arbeit fiel mir auf, dass ich meinen Fernseher ziemlich laut gestellt hatte. Hoffentlich habe ich meinen Vermieter, der unter mir wohnt und die fünfköpfige Familie über mir nicht aufgeweckt. Das Problem: Die Familie hat drei Kinder, die alle noch zur Schule gehen. Sollte ich sie geweckt haben, wären sie völlig übermüdet in die Schule gegangen. Außerdem wohne ich noch nicht sehr lange in der Wohnung und nun habe ich Angst, dass mich mein Vermieter rauswirft. Seit dieser Nacht gehe ich der Familie und meinem Vermieter aus dem Weg. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034014 vom 25.09.2014 um 16:48:26 Uhr (11 Kommentare).

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Aufklärungsunterricht statt Bio-Lehrerin

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Falschheit Schule

Als es während meiner Schulzeit endlich zum Aufklärungsunterricht kam, durften wir anonym Fragen in einen Kasten werfen, die dann während der nächsten Biostunde beantwortet wurden. Unsere Biolehrerin war allerdings eine absolut humorlose und ungerechte Frau, die man lieber als Tierpflegerin hätte einsetzen sollen, als sie auf Schüler loszulassen. Ein anderer Lehrer, der sich immer sehr viel Zeit für die Schüler genommen hat, bot an, sich den Fragen der Jungs zu stellen und gegebenenfalls die gesamte Unterrichtsstunde dafür zu opfern. Die Klasse war eigentlich in drei oder vier größere Gruppen unterteilt, die nicht viel miteinander zu tun hatten, aber in diesem Fall arbeiteten alle Jungen zusammen. Wir stopften den Fragekasten so voll, nur damit wir unsere Biolehrerin nicht ertragen mussten. Der Lehrer stutzte zwar gelegentlich etwas, weil viele Fragen privater Natur waren (Wie war Ihr erstes Mal? etc.), hielt aber tapfer durch. Am Ende hatten wir zwar nicht wirklich etwas Neues gelernt, aber immerhin war uns eine Stunde Unterricht von Frau L. erspart geblieben.

Beichthaus.com Beichte #00034005 vom 24.09.2014 um 14:13:25 Uhr (3 Kommentare).

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Abführende Süßigkeiten

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Engherzigkeit Diebstahl Zorn Ernährung Kollegen Schillingsfürst

Abführende Süßigkeiten
Ich habe so eine Angewohnheit, dass ich bei der Arbeit auf meinem Schreibtisch immer eine Tüte mit Gummizeugs zum Naschen stehen habe. Meine zwei Kollegen, mit denen ich mir ein Büro teile, haben die unhöfliche Angewohnheit, sich immer daraus zu bedienen, ohne mich je gefragt zu haben. Allerdings nur dann, wenn ich nicht im Büro bin. Da ich öfter als meine Kollegen auf Außendienst bin, kann ich beobachten, wie mein Naschkram immer weniger wird, obwohl ich kaum davon esse. Ich teile gerne - aber ungefragt etwas nehmen macht mich sauer. So habe ich meine Frau ersucht, mir die Süßigkeiten aus Gelatine und so nachzukochen. Und was soll ich sagen? Es schaut echt lecker aus. Da meine Frau Lebensmittelchemikerin ist, hat sie mir als spezielle Zutat Sorbit anstelle von Zucker empfohlen. Es hat eine leicht abführende Wirkung. Jetzt bringe ich mein Naschzeug in einer großen Frischhaltebox mit zur Arbeit. Und ich kann nach wie vor beobachten, wie es von Tag zu Tag weniger wird, obwohl ich kein Stück davon anrühre. Die Verdauung meiner Kollegen ist auch sehr gut, obwohl sie eine sitzende Tätigkeit vor dem PC haben. Immer, wenn ich ins Büro komme, ist einer der beiden am stillen Örtchen. Vielleicht beichte ich ihnen bei der Weihnachtsfeier mein Geheimnis. Bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00034003 vom 24.09.2014 um 09:50:40 Uhr in Schillingsfürst (12 Kommentare).

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