Sex on the Beach

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Feigheit Morallosigkeit Ignoranz Urlaub

Ich (m) habe vor einigen Jahren einen Saufurlaub in Südspanien gemacht. Dort habe ich eine Frau kennengelernt, mit der ich am Strand Sex hatte. Da dies dort allerdings unter Strafe stand und die Polizei dort wirklich zu jeder Tages- und Nachtzeit omnipräsent war, habe ich mich nicht getraut, mit dem vollen Kondom bis zum nächsten Mülleimer zu laufen und habe es stattdessen halbherzig im Sand verscharrt. Es klingt vielleicht blöd, aber es tut mir wirklich leid, da ich normalerweise jemand bin, der lieber hundert Meter zum nächsten Mülleimer läuft, statt etwas ins Gebüsch zu werfen. Ich bitte um Absolution für diese Umweltsünde!

Beichthaus.com Beichte #00032871 vom 15.03.2014 um 12:36:27 Uhr (11 Kommentare).

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Mein Leben mit den Aktien

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Lügen Falschheit Arbeit Geld

Ich möchte beichten, dass ich seit mehreren Jahren ein Doppelleben führe. Offiziell studiere ich seit etwa 22 Semestern Luft- und Raumfahrttechnik. Das hat den Vorteil, dass meine Eltern nichts dagegen haben, wenn ich noch in der Einliegerwohnung ihres Hauses wohne. Außerdem darf ich das Auto meiner Mutter benutzen und muss mir mein Essen nicht selbst kochen. Die lange Studienzeit begründe ich meinen Eltern gegenüber mit diversen Praktika und Zusatzqualifikationen. Wie ihr euch nach meinem Eröffnungssatz sicher denken könnt, ist das alles Schwachsinn. Ich studiere seit einigen Jahren nicht mehr. Zwar habe ich einen Diplomabschluss, aber der ist nicht besonders gut, daher hätte ich es schwer etwas zu finden. Und wenn überhaupt, dann nur im Ausland.


Zu meinen Wehrdienstzeiten habe ich mir allerdings bei einem Unfall während einer Übung eine kleine Behinderung zugezogen. Nichts allzu dramatisches, aber genug für eine kleine Rente. Mit dieser Rente habe ich den generellen Aktienhandel angefangen. Erst natürlich nur mit wenig Geld. Ich bin, weiß Gott, anfänglich des Öfteren übel auf die Nase gefallen, aber dann habe ich mich in die Materie eingelesen und die Gesetze des Marktes ganz gut verstanden. Im Gegensatz zu 77 Prozent der Anleger machte ich bald stabile Gewinne, was dazu führte, dass ich immer mehr Geld riskierte. Erst gewann ich am Tag im Schnitt so um die 50 Euro, dann 100, dann 1000. Ich kaufte mir einen Server inklusive des schnellsten Internetanschluss, den ich bekommen konnte, und mietete mir ein winziges Büro. Dorthin fahre ich jeden Tag, und mache dann fünf Stunden lang nichts anderes. Auf diese Art habe ich mir in den letzten Jahren ein siebenstelliges Konto geschaffen. Alles legal und mit dem Segen des Finanzamtes. Nur wenige meiner Freunde wissen Bescheid, und selbst die kennen nicht das ganze Ausmaß meiner Geschäfte. Meine Eltern würden mir sicherlich gewaltig in den Hintern treten, wenn sie wüssten, was ich den lieben langen Tag so treibe. In ihren Augen sind Banker eigentlich nur Verbrecher. Momentan plane ich übrigens bei meinen Eltern auszuziehen, denn es ist reichlich uncool, mit 31 Jahren noch zu Hause zu wohnen. Ich sollte lernen auf eigenen Beinen zu stehen, aber gerade ist es noch ganz bequem. Aber auch wenn ich alleine lebe, wird niemand erfahren, mit was ich mein Geld verdiene.

Beichthaus.com Beichte #00032859 vom 12.03.2014 um 13:05:07 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der verwöhnte Neffe

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Eifersucht Neid Ungerechtigkeit Kinder Familie Ladbergen

Ich (w) möchte beichten, dass ich mich, seit mein kleiner 4-Jähriger Neffe auf der Welt ist, von meiner Familie entferne, nur weil ich eifersüchtig bin. Dazu muss man allerdings sagen, dass ich allgemein nicht gut mit Menschen kann und vor allem nicht mit Kindern. Als ich ein Jahr alt war, sind meine Eltern von dem Rest meiner Verwandtschaft weggezogen und daher bin ich nur mit meinen Eltern, meiner mittleren Schwester und auch einige Jahre mit meiner Oma groß geworden. Noch dazu war ich sowieso die Jüngste und hatte einfach keinen Kontakt zu Kindern, bis vor vier Jahren dann mein Neffe auf die Welt kam. Mein Neffe ist der Sohn meiner ältesten Schwester, die ich seit meiner Geburt vielleicht für vier Wochen im Jahr sah. Immer, wenn sie da war, hat sie viel mit mir gemacht und es war für mich etwas ganz Besonderes. Aber seit mein Neffe da ist, vergeht kein Tag, an dem nicht über ihn geredet wird. Selbst wenn ich nur kurz mit einem Verwandten am Telefon rede, kommt das Thema gleich auf den Kleinen. Zu seinem ersten Geburtstag ist meine Mutter extra für drei Tage zu meiner Schwester geflogen, um mit meinem Neffen zu feiern. Meinen ersten Geburtstag verbrachte ich zwischen Umzugskartons, da wir an diesem Tag umzogen und mich niemand besuchen konnte. Und meine mittlere Schwester ist quasi zur zweiten Mutter mutiert - sie hat sich sogar seinen Namen tätowieren lassen, ganz groß auf den Bauch, aber außer meiner Oma versteht niemand, wieso ich das so seltsam finde.


Jedes Mal, wenn er mal bei uns zu Besuch ist, ist er der Mittelpunkt und muss durchgehend unterhalten werden. Mein Zimmer mutiert zum Kinderzimmer, und wenn ich ihm mal etwas wegnehme, weil es zerbrechlich ist, werde ich als Egoistin beschimpft. Ich soll mich dann auch den ganzen Tag mit ihm beschäftigen, aber das macht mich jedes Mal furchtbar nervös.
Noch dazu darf ich vor meinem Neffen auch nicht traurig sein. Vor zwei Jahren hatte ich Depressionen und mein Freund hatte mit mir Schluss gemacht, aber als ich dann weinend zu meiner Mutter kam, fiel ihr nichts Besseres ein, als mich rauszuschicken, weil ich nicht vor dem Kind weinen sollte. In mein Zimmer kann ich aber auch nicht gehen, weil dort unsere Wii steht und der Raum deshalb quasi von jedem benutzt wird. Meine Familie hält meinen Neffen übrigens auch für überaus intelligent, weil er schon größer ist als die anderen in seiner Gruppe. Und seine Hyperaktivität wird als Anzeichen dafür gesehen, dass er einfach so wissbegierig ist. Deshalb bekommt er Spielzeug gekauft, für das er noch viel zu jung ist, nur damit er es dann kaputtmacht. Ich weiß nicht, wie viel Geld dabei schon draufgegangen ist, aber bestimmt schon mehrere Hundert Euro. Ich habe als Kind immer die alten Sachen meiner Schwestern bekommen, und wir haben immer noch genauso wenig Geld wie damals! Aber selbst wenn mein Neffe nicht da ist, ist meine Mutter das ganze Jahr über damit beschäftigt, Dinge für ihn zu kaufen. Dabei kann er gar nicht so viel tragen, wie im Schrank ist. Wenn er etwas falsch macht oder frech ist, wird darüber gelacht, anstatt ihm zu sagen, dass das falsch war. Wenn er beim Mittagessen etwas nicht mag, springt man direkt auf, um ihm ein vollkommen neues Gericht zu kochen, selbst wenn er das andere am Vortag noch geliebt hat und es einfach aus einer Laune heraus nicht mehr mag. Sein Zimmer ist doppelt so groß wie jedes Zimmer, das ich je hatte, und sieht aus wie ein Spielzeugladen. Ich bin geschockt, wie viele Sachen er hat, obwohl doch anscheinend nie Geld da ist. Niemand bei uns verdient so gut. Als ich hingegen mein Abitur bekommen habe, gab es eine einzige Glückwunschkarte von meiner Oma, der Rest wusste wohl nicht einmal etwas davon. Mein Neffe bekommt einfach mal so Karten zugeschickt, weil er sich so darüber freut.


Ich weiß selbst, dass mein Verhalten falsch ist, und ich hasse auch nicht meinen Neffen, sondern nur den Umgang mit ihm. Wahrscheinlich war ich einfach zu lange die Jüngste und bin jetzt eifersüchtig auf die Aufmerksamkeit, die er bekommt. Durch die vielen Umzüge hatte ich leider nie die Gelegenheit richtige, andauernde Freundschaften zu bilden und hatte nur meine Eltern und meine mittlere Schwester, bei denen ich nun auch abgeschrieben bin. Trotzdem kaufe ich meinem Neffen immer verhältnismäßig teure Geschenke, in der Hoffnung, dass er vielleicht in der Pubertät doch die Tante bevorzugt, die ihn in Ruhe lässt und ab und zu Kohle rüberschiebt. Sobald ich mein Studium beginne, werde ich sowieso mein eigenes Leben aufbauen und dann hoffentlich nicht mehr so eine Abneigung haben. Aber solange das noch nicht geschehen ist, muss ich beichten, dass ich einem kleinen, unschuldigen Kind nichts gönne und ein eifersüchtiges Miststück bin.

Beichthaus.com Beichte #00032858 vom 12.03.2014 um 12:49:18 Uhr in Ladbergen (20 Kommentare).

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Leben in der Drogenszene

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Drogen Sucht Maßlosigkeit Metschow

Ich (w/23) beichte, dass mein Leben im Moment nur aus Partys besteht. Ich war früher eigentlich nur am Kiffen und habe meine Wochenenden und Nachmittage damit verbracht, mit Freunden zu Hause zu sitzen und einen Kopf nach dem anderen zu rauchen. Bis mich ein Kumpel in […]
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Beichthaus.com Beichte #00032851 vom 11.03.2014 um 12:01:38 Uhr in Metschow (13 Kommentare).

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Die Irre mit den kurzen Haaren

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Verzweiflung Missbrauch Lügen Last Night

Mir (w/19) ist vorletztes Wochenende etwas passiert, das mein ganzes Leben auf einmal verändert hat. Ich war am Abend mit meinem Freund unterwegs. Jedoch gerieten wir wegen einer Menge Kleinigkeiten an diesem Abend so sehr aneinander, dass er von jetzt auf gleich Schluss machte und mich allein in der Disco zurückließ. Ich war einfach nur wütend und enttäuscht und so blieb ich aus lauter Frust weiter in der Disco und gab mir die Kante, anstatt einfach nach Hause zu gehen. Früh morgens lief ich dann irgendwann nach Hause und bemerkte schnell, dass mir jemand folgte. Erst dachte ich, ich bildete mir das in meinem Rausch ein, doch irgendwann holte der Mann mich ein und sprach mich an. Da ich keine Lust auf ein Gespräch hatte, ignorierte ich ihn und lief weiter. Doch plötzlich spürte ich einen Schlag und schon war alles schwarz um mich herum. Als ich wieder zu mir kam, ging alles ganz schnell. Die Details wären hier unangebracht und ich selbst möchte darüber nicht mehr nachdenken. Kurz, er vergewaltigte mich mehrmals. Dabei riss er immer wieder so fest an meinem Pferdeschwanz, dass ich nie die Möglichkeit hatte, die Kontrolle über meine Kopfbewegungen zu haben. Ich hatte in meinem Leben noch nie so viel Angst. Und auch danach hatte ich weder den Mut noch die Kraft eine Anzeige oder sonst etwas zu machen.

Nun zu meiner Beichte. Als ich danach irgendwie daheim ankam, überkam mich ein Ekel vor mir selbst und meinen Haaren. Ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen und war einfach überfordert. So kam es, dass ich mir vor lauter Selbsthass die langen Haare wenige Millimeter kurz schnitt. Es war in diesem Moment eine riesige Erleichterung. Dafür sehen mich jetzt alle Leute an, als wäre ich ein Psychopath. Und natürlich fühle ich mich nun doch nicht besser, sondern einfach nur hässlich. Ich erfinde alle möglichen Ausreden, wieso ich so aussehe, doch die meisten denken, dass ich wegen der Trennung ausgeflippt wäre und große psychische Probleme hätte. Ich merke, wie mein Umfeld mich immer mehr abwertet und selbst langjährige Freunde wenden sich plötzlich ab. Der einzige Mensch, der zu mir hält, ist mein Freund, der Tage später wieder zu mir kam. Er ist der Einzige, der merkt, dass mehr hinter diesen Haaren steckt und zu mir steht. Trotzdem nehme ich lieber in Kauf, dass sich alle von mir abwenden, anstatt zu dem Ereignis zu stehen und mir Hilfe zu suchen. Denn ich werde lieber eine Irre genannt, als dass man mich nur noch als die Vergewaltigte sieht. Denn ich denke nicht, dass mir irgendjemand wirklich glauben würde.

Beichthaus.com Beichte #00032850 vom 11.03.2014 um 08:14:52 Uhr (22 Kommentare).

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