Feministische Veganerinnen

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Hass Zorn Vorurteile Gesellschaft Ernährung

Feministische Veganerinnen
Mir (m/29) gehen sowohl übertriebener Feminismus als auch das offene Propagieren von Vegetariern oder, noch schlimmer, Veganern auf den Keks. Feminismus sollte für Gleichberechtigung stehen, nicht Bevorzugung. Wenn ein Mann öffentlich dafür kritisiert wird, dass er ein Shirt trägt, welches ihm von seiner Freundin geschenkt wurde, und sich irgendwelche frustrierten Zicken davon angegriffen fühlen, ist das deren Problem. Und er musste sich dafür entschuldigen. Für ein Shirt. Der Mann steuert eine Raumsonde auf einen Kometen, und Gesprächsthema ist seine Kleidung. An anderen Orten rennen Frauen quasi nackt durch die Straßen, um gegen sonst etwas zu protestieren. Ich bin für die Gleichberechtigung, aber dann auch bitte wörtlich nehmen. Es gibt auch genügend Gegenbeispiele, wo Frauen bevorzugt werden. Als Beispiel sei der Eintritt in Clubs oder die Mitgliedschaft bei Partnerbörsen genannt, wo Frauen oftmals kostenlos oder wesentlich günstiger wegkommen. Frauen wie Alice Schwarzer schießen weit übers Ziel hinaus. Aber wehe man äußert sich öffentlich dazu - man ist ja ein Chauvinist, ein Macho, Frauenhasser oder Perversling.

Mindestens genauso furchtbar sind Vegetarier und Veganer, die jedem ihre bescheidene Meinung und Lebensweise aufdrängen wollen. Jeder kann essen, was er oder sie will. Aber dieses Argumentieren, dass ja alles an guten Wirkstoffen in Fleisch auch in Pflanzen enthalten sei, lässt den Salat trotzdem nicht nach Steak schmecken. Ich mag den Geschmack von Fleisch und der Inhalt ist mir ziemlich schnurz. Es gibt auch genügend Kritiker, welche der Meinung sind Fleischverzicht sei ungesund. Ich gehe trotzdem nicht zu jedem hin und fordere ihn dazu auf, mehr Fleisch zu essen. Man wird wie ein Verbrecher behandelt, wenn man mit einem Pflanzenfresser diskutiert. Esst, was ihr wollt, aber nervt keine Menschen die eine andere Lebensweise bevorzugen. Das hat nichts mit Ignoranz zu tun, sondern eher mit persönlichen Vorlieben. Ich beichte also, dass ich auch weiterhin mit solchen Leuten grundsätzlich Streit anfange, anstatt die Konfrontation zu vermeiden und ihre scheinheiligen Vorstellungen gnadenlos aufdecke und sie demütige.

Beichthaus.com Beichte #00034347 vom 18.11.2014 um 10:29:55 Uhr (19 Kommentare).

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Du bist eh zu fett!

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Ekel Boshaftigkeit Morallosigkeit Selbstsucht

Ich bin magersüchtig. Meinen Freund habe ich allerdings mit Normalgewicht kennengelernt und nun findet er mich nicht mehr sexy - er steht auf, wie er sagt, gesunde Rundungen. Er liebt mich aber und ist nicht oberflächlich, sonst wären wir sicher schon getrennt. Ich sehe aus wie ein Model, das wird mir auch ständig gesagt, andere Männer rennen mir die Tür ein. Er sieht das jedoch anders. Ich würde meinem Freund zuliebe gern zunehmen, bin aber nicht in der Lage dazu. Teilweise bin ich auch sehr stolz darauf, wie ich aussehe, und will so bleiben. Meine Beichte ist, dass ich aufgrund dessen so frustriert bin, dass ich normalgewichtigen Menschen durch die Blume oder offensiv vermittle, dass sie zu fett sind. Das geht so weit, dass ich Freundinnen, die von einem Typen Schwärmen ganz unverblümt sage, dass sie für den Kerl eh viel zu fett sind. Ich hasse auch Disziplinlosigkeit und Faulheit. Richtig, wahrhaftig fette Menschen sind mir ein Graus. Es tut mir wirklich leid, dass ich gesunde junge Frauen verunsichere. Ich wiege übrigens 52 Kilo und bin 1.76m groß.

Beichthaus.com Beichte #00034344 vom 17.11.2014 um 20:13:02 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der freie Platz in der Kirche

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Selbstsucht Lügen Falschheit Engherzigkeit

Heute war ich bezüglich einer Martinsfeier in der Kirche. Ich habe mich auf das kleine Schauspiel gefreut, dass die Kinder dort aufführen sollten. Ich saß in der ersten Reihe auf einem Stuhl in einer evangelischen Kirche. Die Stühle waren ziemlich eng nebeneinandergestellt und ich legte mein Notenblatt auf den Stuhl neben mir, damit er frei bleiben solle. Ich wollte einfach nicht so eng mit jemand anderem zusammensitzen. Der Stuhl neben mir blieb auch ziemlich lange leer. Dann kam eine Mutter von hinten und fragte, ob der Stuhl neben mir noch frei sei. Ich sagte ihr, ich warte noch auf jemanden, was aber gar nicht stimmte. Später sah ich circa zwei Stuhlreihen hinter mir, dass sie ihr zweites, größeres Kind auf den Schoß nahm, weil auch sie mit ihren Kindern ziemlich weit vorne sitzen wollte und es nur noch einen freien Platz mit zwei Stühlen gab. Da kam ich mir schon ganz schön schäbig vor.


Neben dem freien Stuhl saß eine Mutter mit ihrem Sohn, der dauernd aufsprang und so eine Lücke hinterließ. Dies nutzte ein kleines Mädchen und setzte sich auf den freien Stuhl. Als er zurückkam, setzte er sich einfach einen Stuhl weiter, auch seine Mutter war irgendwie kurz unterwegs. Als sie dann kam, war nur noch der Stuhl neben mir frei. Ich ließ mein Gesangsblatt immer noch hartnäckig neben mir auf dem freien Stuhl liegen, um zu demonstrieren, dass er freigehalten werden sollte. Die Mutter stellte sich dann neben eine Säule in der Nähe ihres Kindes. Das Martinsschauspiel begann und es wurde gleich das Thema "teilen" in den Vordergrund gehoben. Ich fühlte mich immer schlechter. Erst nach knapp zehn Minuten schaffte ich es, die Mutter zu dem freien Stuhl neben mir zu winken. Sie nahm dankbar an und setzte sich. Wie unnötig schäbig von mir, in der Kirche zu lügen und einer Mutter den Platz neben ihrem Kind zu verwehren. Ohne Grund. Ich wollte einfach nur etwas mehr Platz für mich. Gott möge mir meine Engherzigkeit, meine Lüge und meine Boshaftigkeit verzeihen. Ich schäme mich.

Beichthaus.com Beichte #00034279 vom 07.11.2014 um 23:15:45 Uhr (21 Kommentare).

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Der Engel mit den großen Brüsten

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Begehrlichkeit Fremdgehen Morallosigkeit Partnerschaft

Seit über zwei Jahren führe ich (m/25) eine Fernbeziehung und meine Freundin (21) und ich pendeln so gut wie jedes Wochenende. Meistens fahre jedoch ich und nehme dabei jedes Mal Personen per Mitfahrgelegenheit mit. Zum einen wegen des Geldes, zum anderen, weil man oft lustige, sympathische Leute kennenlernt und die Fahrtzeit vom knapp fünf Stunden dann sehr schnell vergeht. Vorher checke ich über einen bekannten Handy-Messenger ab, wer sich dahinter verbirgt, um Fakes zu vermeiden. So auch heute. Es war unter anderem eine Mitfahrerin dabei, die auf ihrem Profilbild wie ein normales süßes Mädchen aussah, also niemand, nach dem man sich auf der Straße umsieht oder so. Dazu aber später mehr. Ein Mitfahrer war bereits am Treffpunkt, als sie mit etwas Verspätung eintraf. Nett begrüßt, Gepäck verstaut, und nichts weiter dabei gedacht. Beim Losfahren haben wir anfangs etwas ausführlicher miteinander geplaudert - meist oberflächlicher Small Talk, aber ganz nett. Sie, die Mitfahrerin, saß genau hinter mir. Kurz bevor es auf die Autobahn ging, zog sie ihre Jacke aus und es ging ein unwiderstehlich guter Duft durch meinen Wagen, welcher mich echt entspannte und zugleich in Erregung versetzte. Gleichzeitig bemerkte ich, dass sie für ihre doch sehr schlanke Figur, sehr große, wohlgeformte Brüste hatte.

Anfangs hatte ich es nur vermutet, aber jetzt schien es sich zu bestätigen. Da sie aber hinter mir saß, konnte ich es nur erahnen und ich versuchte die ganze Zeit über den Rückspiegel einen kurzen Blick auf ihre schönen Brüste zu erlangen, vergeblich. Auch bei der Ausführung eines sehr, sehr ausgiebigen Schulterblicks, war es mir unmöglich, etwas zu Gesicht zu bekommen. Als die beiden anderen Mitfahrer und sie irgendwann eingeschlafen waren, kam mir der Geistesblitz, einfach meinen Rückspiegel nach unten zu klappen, was mir aber nur minimal Einsicht gewährte, weswegen ich es aufgab. An dieser Stelle muss ich einwerfen, dass ich einen ziemlichen Fetisch für Brüste habe. Würde man mir zwei Frauen hinstellen, würde ich die mit den schöneren bzw. größeren Brüsten wählen. Ein bildhübsches Mädchen, das aber weniger als B hat, weckt bei mir kein Interesse. Ganz im Gegenteil: Ich habe schon oft etwas mit nicht so hübschen Damen gehabt, die dafür aber von der Figur wirklich gesegnet waren. Dabei ist meine Freundin sehr schlank und hat ein gutes B-Körbchen, was auch super passt, aber ich sehne mich einfach nach mehr. Wäre der Rest nicht so super bei uns, wäre ich schon über alle Berge.

Aber zurück zu dem Engel auf meinem Rücksitz. Da ich nichts erblicken konnte, konzentrierte ich mich wieder vollständig auf das Fahren und beobachtete sie nur hin und wieder, wie sie schlief. Sie sah dabei so schön aus! Sie sah aus wie eine Frau, neben der Mann jeden Morgen aufwachen möchte. Sie hatte gefärbte, rote Haare, Kurzhaarschnitt. Dezent die Augenlider geschminkt, ihre Augen an sich waren von strahlendem Blau und sie hat einen wundervoll symmetrisch geformten Mund, mit rosa Lippen wie gezeichnet. Sie hat sogar einen so wunderschönen Mund, dass ich mir die ganze Zeit vorstellte, wie es wäre, wenn sie mich oral befriedigen würde, langsam, zärtlich, ein perfektes harmonisches Bild, ästhetisch und pure Beglückung. Das Ganze formte sich in meinen Gedanken dazu, wie sie wohl überhaupt komplett nackt aussehen würde. Sie hat einen wirklich sehr schönen langen Hals, glatte Haut, und ihr Oberteil spannte leicht an den Schultern, aufgrund ihres femininen Vorbaus, ich vermute ein gutes, pralles C bis D Körbchen. Ich stellte mir vor, wie ich es mit ihr in allen möglichen Stellungen tun könnte. Kein Witz, ich habe während der Fahrt mehr in den Rückspiegel auf sie, während sie schlief, als auf die Fahrbahn geschaut. Sie bewegte beim Schlafen auch teilweise ihren Mund so, als würde sie sonst etwas träumen. Für einen Augenblick stellte ich mir vor, mir während der Fahrt, da ja alle schliefen, einfach einen runterzuholen. Aber das ging ja nicht. Umso mehr staute sich die ganze sexuelle Energie in meinem Unterleib, bis ich schon richtig benebelt war.

Hin und wieder wurde sie wach, und schien auch zu bemerken, dass ich sie ansah. Zu mir, ich bin schon sehr gut aussehend, treibe viel Sport, ernähre mich super, sehe auch dementsprechend aus und kleide mich auch gut. Ich flirte auch viel, seitdem ich vergeben bin aber weniger. Und ich bin dementsprechend auch geschickt darin, was mir aber während der Fahrt wenig nutzte. Wir schauten uns auch teilweise etwas länger über den Rückspiegel in die Augen, aber ich schaffte es nicht, irgendwie erneut ins Gespräch zu kommen. Zum einen, weil meine Gedanken viel mehr damit beschäftigt waren, in ihr zu kommen. Zum anderen, weil ich diesen "Zauber" auch nicht kaputtmachen wollte. Bei der Ankunft am Ziel verabschiedete ich mich von allen, erklärte ihnen den Weg und kassierte die Gebühr. Sie war die Letzte, aber nein, ich habe sie, als wir alleine da standen, nicht einfach geküsst, sondern nur das Geld genommen - und als sie mir ihre Hand zum Abschied gab, habe ich diese geschüttelt, und für gefühlte drei Sekunden festgehalten und langsam losgelassen und noch was gesagt wie: "Viel Erfolg beim Studium, falls du mal entspannt ausgehen möchtest, kannst du dich mal melden." Woraufhin sie nur lächelte und "Okay." antwortete. Am Liebsten wäre ich ihr hinterher gelaufen oder so. Ich bin danach direkt nach Hause gefahren und musste mir erst einmal einen runterholen. Normalerweise ist es so, dass man dann völlig entspannt und alles gut ist, aber sie verschwand nicht aus meinen Gedanken. Wunderschöne Unbekannte, falls du das liest, und dir die vielen Parallelen auffallen, bitte halte mich nicht für verrückt, ich bin echt ein ganz normaler Typ, aber ich habe mich echt in dich verliebt. Wofür ich mich am meisten schäme, als ich zu Hause war, habe ich sogar an ihrem Sitz und der Rückenlehne geschnuppert und es roch einfach traumhaft!

So jetzt zur eigentlichen Beichte, um das Ganze auf den Punkt zu bringen: Ich beichte, dass ich so brustfixiert bin. Ich habe sogar mal eine Therapie diesbezüglich gemacht, insbesondere gegen Sexsucht - das war allerdings nur viel Zeit und viel Geld für nichts verschwendet. Zu einer Selbsthilfegruppe will ich nicht gehen, da es in meinen Augen fahrlässig ist, einen Haufen Sexsüchtiger im gleichen Raum zu lassen. Ich bin echt fertig und traurig. Zum einen, weil ich dieses schöne Wesen wahrscheinlich nie wiedersehen werde und was noch viel schlimmer ist: Ich bin meiner Freundin im gewissen Sinne ja fremdgegangen. Meine Ex habe ich über 20 Mal betrogen und meine jetzige Freundin vor etwas längerer Zeit nur einmal, mit eben dieser Ex. Aber ich finde, dass was da im Auto passierte, ist für mich in gewisser Weise fremdgehen. Ich schäme mich dafür und zugleich war es auch echt schön, es zu erleben, so blöd es auch klingen mag. Ich bin wirklich etwas am Boden und auch nicht sicher, ob es vernünftig ist, sich noch einmal bei dem Mädchen zu melden. Der Punkt ist: Würde meine Freundin mich betrügen, würde es mich nicht so sehr jucken, weil ich weiß, wo meine Qualitäten liegen. Ich liebe meine Freundin wirklich sehr, weil wir sehr miteinander harmonieren, den gleichen Humor haben, es eigentlich super läuft, wir wie Seelenverwandte sind. Was aber gleichzeitig auch irgendwie das Problem ist, da wir mehr wie beste Freunde sind, als ein romantisches, verliebtes Paar. Aber das ist vielleicht normal nach über zwei Jahren Beziehung. Und dieses Gefühl des Verliebtseins, diesen Nervenkitzel, fühle ich leider nur noch hin und wieder bei anderen, was ich sehr schade finde.

Beichthaus.com Beichte #00034104 vom 13.10.2014 um 20:52:17 Uhr (16 Kommentare).

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Chaos im Kindergarten

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Lügen Hass Ungerechtigkeit Arbeit Kindergarten

Ich (w/23) bin einfach nur noch frustriert und angefressen. Ich bin Erzieherin und arbeite als Gruppenleitung in einem christlichen Kindergarten. Die Chefin ist erzreligiös, ich hingegen bin so gläubig wie ein Stück Brot, aber ich wusste ja vorher, worauf ich mich eingelassen habe, also kann ich mich darüber nicht aufregen - und tue es dennoch. Was mich aber nervt: Unsere Praktikantenstelle wurde ersatzlos gestrichen und wir mussten einem fähigen jungen Ex-Kollegen absagen, der sein Anerkennungsjahr bei uns machen wollte. Wohlgemerkt, nachdem die Chefin ihm das vorher von sich aus angeboten hatte. Dann merkt die Tante nun, dass das Budget nicht reicht. Und warum reicht es nicht? Weil sie, als wir Anfang des Jahres das Haus gegründet haben, verpennt hat, richtige Suchanzeigen aufzugeben: Es fehlte also von Anfang an an Mitarbeitern. Ihr Kommentar: Ich mache mir da keine Gedanken, Jesus wird das schon richten und uns die richtigen Leute senden. Leider hatte Jesus offenbar etwas Besseres zu tun und wir mussten auf die sehr teuren Kräfte einer Zeitarbeiterfirma zurückgreifen. Davon waren ihr dann zwei Leute nicht gut genug, sie entließ sie wieder und hatte saftige Ablösesummen zu zahlen. Gut gemacht.


Punkt zwei, der mich an ihr aufregt: Sie hortet seit März Überstunden, die irgendwie nie weniger werden, obwohl sie immer erst gegen neun Uhr in die Einrichtung kommt. Ich hatte vom Umzug fünf Stündchen plus, daraufhin wurde gleich mein Arbeitsplan umgeschrieben, sodass ich absichtlich pro Woche bis zu den Ferien Minus machen muss. Kommentar: "Es kommt ja noch dies und das Fest, Minus ist nie schlimm, das kann man immer ausgleichen." Aus dem Grund hat ein neuer Kollege auch, da er mit Urlaub anfangen musste, 117 Minusstunden. Wie er die loswerden soll? Nachmittags mal länger bleiben, Fenster putzen. Und das bei einer 40-Stunden-Stelle. Und dann das Team an sich: Nach außen hin grinsen sich alle freundlich an, aber jetzt erfahre ich, dass zwei Tanten sich heimlich abwechseln und nachmittags immer eine aus dem Spätdienst abhaut und eine halbe Stunde früher geht, sobald die Chefin weg ist. Nun soll ich da mitmachen, was ich entschieden abgelehnt habe. Lass Murphy mal zuschlagen und auf dem vorgezogenen Heimweg passiert was, das dürfte ein Kündigungsgrund sein. Und mich ziehen sie da rein und lästern nun, weil ich das nicht unterstütze. Allgemein hetzt hinter dem Rücken eh jeder über jeden.


Bei Krankheit fehlen dürfen wir Gruppenleitungen dank chronischer Unterbesetzung auch nicht, dann folgt die mentale Erpressung: "Es ist doch schon Mittwoch, das hältst du aus, du darfst jetzt nicht krank werden, dann müssen wir das Haus zumachen." Also bin ich vor zwei Wochen eben mit Fieber zur Arbeit gegangen und bekam dann noch dumme Sprüche zu hören, warum ich so schwitzen und röcheln würde. Aber Hauptsache, bei der Dienstbesprechung, bei der eine halbe Stunde für dämliches Beten draufgeht, wird immer wieder betont, was für eine außergewöhnliche und vorbildliche Einrichtung wir wären! Ich werde jetzt Morgen ganz bewusst zum Arzt laufen und ihm vorheulen, dass mich auch die Modekrankheit Burn-out erwischt hat. Das ist zwar nicht der Fall, aber ich will diesen Sauladen nicht mehr unterstützen. Wenigstens eine Woche nicht.

Beichthaus.com Beichte #00034097 vom 12.10.2014 um 22:31:52 Uhr (18 Kommentare).

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