Meine Freundin, die Youtuberin

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Partnerschaft Internet

Vor etwas mehr als zwei Jahren hat sich meine Freundin, mit der ich immer noch zusammen bin, einen Youtube-Account gemacht und angefangen, Videos hochzuladen. Die Videos waren wirklich nicht schlecht und sie hat sich Mühe gegeben. Deshalb hatte ich aber auch Angst davor, dass sie auf einmal doch zu viele Abonnenten und Klicks bekommt und keine Zeit mehr für mich hat. Also habe ich mir in stundenlanger Arbeit und mit etlichen Browsern insgesamt 52 Accounts erstellt, nur um die Videos zu disliken. Ich habe ihr jeden Tag ein paar Dislikes gegeben und am Ende hatte jedes ihrer Videos nur 5-10 Likes, aber 30-50 Dislikes. Und es hat geklappt, nach dem dritten Video hat sie das Ganze aufgegeben.

Beichthaus.com Beichte #00039494 vom 18.03.2017 um 23:56:51 Uhr (14 Kommentare).

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Kleine Nervensägen im Schwimmbad

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Peinlichkeit Rache Kinder Bonn

Das Ganze ist schon ein bisschen her, es war letzten Sommer im Freibad. Ich war mit enem Kumpel dort und wir wollten einfach nur ein bisschen im Wasser abhängen. Leider war dort auch ein schätzungsweise 7- oder 8-jähriger Junge, der uns permanent auf die Nerven ging. Er sprang absichtlich immer ganz nah neben uns in Wasser, sodass wir alles abbekamen. Als wir ein Stück weiter wegschwammen, sprang er wieder ganz dicht neben uns ins Wasser. Nach dem fünften Mal hat es uns gereicht.

Ich hatte keine Lust den Bademeister zu suchen, oder seine Eltern. Also habe mich kurz mit meinem Kumpel besprochen und als der Kleine wieder neben uns im Wasser landete, hat er ihn festgehalten und ich habe ihm die Badehose ausgezogen und sie über den Zaun nach draußen geworfen. Wie er dann aus dem Wasser gekommen ist? Keine Ahnung, aber sicher mit beiden Händen vor dem Schritt. Klar, das ist keine schöne Methode, aber sicher die Beste, wenn man nackt aus dem Wasser muss, merkt man sich das viel länger und besser, als wenn man nur einen Anschiss von den Eltern bekommt.

Beichthaus.com Beichte #00039441 vom 07.03.2017 um 13:04:40 Uhr in Bonn (17 Kommentare).

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Assi-Content bei Youtubern

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Hass Zorn Dummheit

Ich (m) bin heute in der Innenstadt einem relativ bekannten jungen Mann begegnet, der seine Bekanntheit über die Plattform YouTube erlangt hat. Er hat auf seinem Kanal ca. 400.000 Abonnenten. Ich war früher sehr viel auf YouTube unterwegs und konnte so den "Absturz" der Plattform miterleben - so wurden aus guten Sketchen nur noch sogenannter "Assi-Content", also Videos, in denen man in Lebensmitteln badet und andere Leute verarscht. Der YouTuber, den ich getroffen habe, veröffentlicht ebensolche Videos und hat sich auch schon an Rap versucht, was für mich als Rap-Fan das viel größere Vergehen ist, da seine Musik schlichtweg schlecht ist.

Ich habe einfach einen Hass auf diese ganzen asozialen Menschen, die ihre Fans abziehen! Also kämpfte ich mich durch die kleine Menschentraube, um ihm das Wort "Hurensohn" und noch ein paar weitere ähnlich beleidigende Wörter an den Kopf zu werfen. Später habe ich auch drei weiblichen Fans von ihm, die sehr stolz auf ihre Begegnung mit dem Internetstar waren, erklärt, was ich von ihm halte. Ich bitte um Vergebung

Beichthaus.com Beichte #00038805 vom 08.10.2016 um 21:03:15 Uhr (18 Kommentare).

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Kampf mit einem betrunkenen Russen

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Engherzigkeit Waghalsigkeit Trunksucht Last Night

Ich (m/26) beichte mein Fehlverhalten auf dem Campingausflug, mit der Familie meiner russischen Freundin und deren Bekannten. Jeder, der eine russische Frau heiratet, heiratet wohl auch indirekt ihre Familie. Zumindest ist das so bei meiner Frau. Und so kam es auch, dass wir mit ihrem Familienkreis bzw. Bekanntenkreis campen waren. Um meinen Fehltritt besser zu erläutern, muss ich auf Vergangenes zurückgreifen. Ihre Eltern sind mit einem Paar befreundet, deren Mann ein typischer Angeber ist. Er ist diese Sorte Mensch, die behauptet alles zu können - und zwar perfekt. Darüber lässt er sich bei jedem Anlass total zulaufen, was sein Gerede noch unerträglicher macht. Oft endet der Abend, wenn ihn seine Frau besoffen ins Auto schleift, weil es ihr zu peinlich geworden ist. Jeder weiß das und jeder macht sich mehr oder weniger darüber lustig. Dennoch ist das Paar sehr eng mit den Eltern meiner Frau befreundet, was dazu geführt hat, dass sie an diesem besagten Ausflug auch vertreten waren.

Nun zum Ausflug. Beim Mittagessen wurden schon die ersten Flaschen Wodka gelehrt und die Stimmung war super. Da ich auch zur Smartphone-Generation gehöre, schaute ich ab und zu in Facebook rum. Da ich als Jugendlicher sieben Jahre lang Kickboxen trainiert habe, habe ich auch viele Seiten abonniert, die täglich Meldung erstatten, da mich der Sport immer noch sehr interessiert. Zufälligerweise lief er in diesem Moment direkt hinter mir, und wie das so ist, stierte er in mein Handy. Es dauerte nicht lange und er verlangte von meiner Frau, den Platz zu räumen um sich neben mich zu setzten. Dann ging es los, sage ich euch. Er versuchte, mir sämtliche Techniken zu erklären. Am Anfang konnte ich Ruhe behalten doch irgendwann hatte ich genug, denn er hatte keine Ahnung. Also versuchte ich, ihn freundlich zu verbessern.

Dann ließ er mich als Idioten dastehen und verkündete laut, wie wenig Ahnung ich doch habe. Also forderte ich ihn zu einem Freundschaftskampf auf. Er hatte keine Ahnung, dass ich sieben Jahre lang Unterricht hatte. Abends war es dann so weit. Er zwang seine Frau noch schnell in die Stadt zu fahren, um zwei Mundschütze zu organisieren. Und dann war er so weit. Es dauerte nicht lange, ich sage nur "Beautiful Headkick" und er lag k.o. am Boden. Der eine oder andere fand es gar nicht so verkehrt, eingeschlossen die Eltern meiner Freundin. Doch wenn ich im Nachhinein über die Aktion nachdenke, war es sehr unreif. Denn jeder, der mal in einem Verein war, weiß dass es ein Tabu ist, seine Fähigkeiten in der Öffentlichkeit gegen Passanten einzusetzen. Ich beichte, mich unreif verhalten zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00038271 vom 21.05.2016 um 16:47:16 Uhr (18 Kommentare).

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Das kläffende Biest am Zaun

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Aggression Rache Tiere

Ich (m/31) arbeite in einem Betrieb, welcher in einem teilweise mit Wohnungen und Häusern bebauten Industriegebiet liegt. Es ist dort ruhig, weil es natürlich etwas abgeschieden ist, aber mir gefällt es. Auf dem Weg in die Straße, in der meine Arbeitsstelle liegt, sind jeweils drei Häuser mit Garten. Ein Grundstück, das an der Ecke der Straße liegt, hat einen höheren Zaun, eine alte Hecke und ein großes Tor. Kein Wunder - die Besitzer haben einen total ungezogenen Hund, genauer gesagt einen Airedale Terrier. Ich kenne diese Hunderasse von einem Freund, sehr verspielt, sehr energiegeladen, aber eigentlich liebe Tiere und familienfreundlich. Nicht aber dieses Mistvieh! Sobald man nur in die Nähe kommt, rennt der entweder wie blöde rum oder springt laut bellend gegen den Zaun. Wenn ich im Sommer mit dem Fahrrad fahre und die Kopfhörer mit lauter Musik beschalle, höre ich den immer noch. Wenn man damit nicht rechnet - oder es vergisst - ist das ziemlich gefährlich. Beim ersten Mal habe ich mich langgelegt und mein Fahrrad hatte einige Spuren. Mit dem Besitzer diskutieren bringt gar nichts - man solle halt besser aufpassen.


Ich habe daraufhin überlegt, ob ich irgendwas machen soll. Als ich mal wieder verdrängt hatte, dass da dieses Mistvieh lauert und mein Mittagessen dabei hatte, sprang er wieder gegen den Zaun und ich habe vor Freude mein Essen fallen lassen. Da reichte es. Zunächst habe ich dem Besitzer ein paar Zeitschriften abonniert, rund um die Themen: "Wie erziehe ich meinen Hund" und "Kommunikation für Anfänger". Da er ein paar Tage im Urlaub war, konnte ich das Ergebnis beobachten, es waren lockere fünf Kilo Zeitschriften. Als er wieder zu Hause war, war natürlich auch der Köter draußen. Ich bin wirklich gut zu Tieren und mir fiel das keineswegs leicht, aber beim letzten Gang zum Mittagessen habe ich dem bellenden Vieh Hundeabwehrspray in die Schnauze gesprüht. Wenigstens hatte er dieses Mal einen Grund zu rennen, zu bellen und zu jaulen. Da der Besitzer gerade Gartenarbeit verrichtet hat, wollte er natürlich wissen, was ich gemacht habe und die Polizei rufen. Ich meinte dann nur, er müsse halt besser aufpassen und bin gegangen. Ich beichte also, dass ich ein Tier zumindest verschreckt und einen Frührentner mit Zeitschriften belästigt habe.

Beichthaus.com Beichte #00038039 vom 11.04.2016 um 17:54:22 Uhr (16 Kommentare).

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