Kein Kontakt zu Mutter & Stiefvater

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Zwietracht Gewalt Missbrauch Familie

Ich habe mit 18 Jahren den Kontakt zu meiner Mutter und meinem Stiefvater abgebrochen. Ich will nicht behaupten, dass ich unschuldig an unseren Streitereien war. Ich hatte seine Schläge und sein ständiges Niedermachen, ich sei zu nichts zu gebrauchen, aber trotzdem nicht verdient. Noch heute denke ich mit Freude daran, wie ich nach Jahren seiner militärischen Unterdrückung auf sein Hemd spuckte, nachdem er mir wieder eine verpasst hatte. Meiner Mutter halte ich vor, dass sie, auch wenn sie zwischen zwei Stühlen stand, nichts gegen seine Schläge oder diesen Druck unternahm. Jetzt höre ich wie meine Mutter Lügen verbreitet, ich hätte mir das alles aus diesen und jenen Gründen selber zuzuschreiben und stellt mich als pures Sorgenkind a la "letzte Assibratze" dar, welches die Beiden nur unter Qualen aufziehen und dann zu Hause rausschmeißen mussten. Mit meinem leiblichen Vater verstehe ich mich blendend, bekomme Unterstützung von meiner Großmutter und vom Staat durch das Kindergeld. Alles in allem reicht es so für eine kleine Einzimmerwohnung mit gutem Anschluss an eine Stadt. Ich schäme mich für meine Abhängigkeit (bin jetzt 20 geworden) und tue alles um neben der Schule ein bisschen arbeiten zu gehen. Ich verurteile niemanden der von der Stütze lebt, ich will es nur vermeiden. Nach nun zwei Jahren hat sich nichts weiter an meiner Situation geändert. Ich habe genug, komme gut zurecht. Und die Beichte in diesen Zeilen ist, dass die einzige Person die mir Leid tut eine kleine Stoffente ist, welche ich seit meiner Kindheit hatte und am Tag meines Auszugs in den Müll warf, weil mein Stiefvater sie mir gab, als ich noch ein kleiner Junge war.

Beichthaus.com Beichte #00031786 vom 21.08.2013 um 15:35:22 Uhr (14 Kommentare).

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Die Ausbremserin

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Selbstsucht Ignoranz Aggression Gewalt Zorn Bahn & Co.

Die Ausbremserin
Mich hat voll dreist eine Frau von Anfang 40 ausgebremst, als ich zur S-Bahn wollte. Ich habe immer Anstalten gemacht, dass ich in Eile bin und diese S-Bahn gerne noch erwischen möchte. Ich habe auch zweimal darum gebeten: "Lassen Sie mich bitte vorbei!". Die Frau hat mich nicht vorbei gelassen, sie hat sich penetrant mitten auf die Rolltreppe gestellt, sodass ich nicht an ihr vorbei konnte und dann stand die S-Bahn schon da und ich habe wieder versucht, an ihr vorbeizugehen um zur Bahn hinzulaufen. Aber die Frau vor mir hat mich wieder nicht vorbei gelassen, sie ist vor mir sehr langsam auf die S-Bahn zugegangen und ist dann sogar mal stehen geblieben, und dann wollte ich wirklich an ihr vorbei und sie überholen. Sie ist plötzlich weiter gegangen, sodass ich wieder nicht an ihr vorbei konnte. Sie wollte noch in die S-Bahn hinein, doch in diesem Moment ging die Tür der Bahn zu, sodass auch sie nicht mehr hinein kam.

An der Anschlagtafel habe ich schon gesehen, dass die nächste S-Bahn erst in 20 Minuten kommen sollte. Ich hatte einen wichtigen Termin, wegen dem ich so in Eile war und stand schon unter Zeitdruck. Ich habe mich so über diese Frau geärgert, dass ich an ihr vorbei gegangen bin und sie absichtlich etwas fester angerempelt und mich dafür auch nicht entschuldigt habe.

Manchmal sind die Leute so unverschämt, sodass es dann nicht anders geht, als den Ellbogen einzusetzen. Das ist mit Sicherheit auch nicht die feine englische Art von mir gewesen. Aber wenn ich schon darum bete, mich bitte vorbeizulassen, weil ich in Eile bin. Es ist ihr völlig egal gewesen. Dann habe auch ich mal die guten Manieren bleiben lassen und meinen Ellbogen eingesetzt.

Beichthaus.com Beichte #00031783 vom 21.08.2013 um 14:48:39 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

Leicht verdientes Geld

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Prostitution Habgier Morallosigkeit Gewalt Verzweiflung Koblenz

Ich bin zwar kein Kind von Traurigkeit, aber ich habe meinen Körper noch nie professionell verkauft. Ok, mal mit einem ins Bett steigen, oder auf der Arbeit ein kleiner Quickie, weil man etwas geschenkt bekam oder beruflich einen Vorteil mitnehmen konnte - aber nie professionell. Bis der Job wegen einer Rationalisierung weg war und die Stütze hinten und vorne nicht reichte. Dann stolperte ich über diverse Inserate mit angeblich leicht verdientem Geld und Ähnlichem. Ich habe dort angerufen und bekam am gleichen Tag noch einen "Vorstellungstermin", bei dem mich irgendein Typ nackt musterte und mich halb vergewaltigte. Anschließend wurde mir meine Chefin vorgestellt, der ich unbedingt zu gehorchen hätte, mir wurde ein Zimmer zugewiesen und ich bekam ein Sortiment an Reizwäsche. Dann stand ich auch schon halb nackt in einem Club und ließ mich von etwa zehn Männern abtaxieren. Einer kam zu mir, betatschte mich überall und ließ mich dann vor den Augen aller anderen auf ihm reiten. So ging es Schlag auf Schlag weiter, zwischendurch kam meine Chefin und schnauzte mich an, ich solle etwas mehr Initiative ergreifen und als der Club schloss, und nach gefühlten zwanzig Männern, war ich fix und fertig. Ich habe das noch zwei Tage lang ausgehalten, bis ich völlig wund war, aber, ohne Rücksicht auf Verluste, weiter anschaffen musste. Da hab ich denen die Brocken vor die Füße geworfen, habe unter Drohungen mein Geld bekommen und bin abgehauen. So schnell mache ich das nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00031765 vom 19.08.2013 um 01:25:38 Uhr in Koblenz (Rheingasse) (33 Kommentare).

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Die Gameboy-Spiele

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Diebstahl Falschheit Verrat Selbstsucht Kinder

Ich habe in den ersten 15 Jahren meines Lebens viel geklaut. Dabei drehte es sich hauptsächlich um Gameboys und die dazugehörigen Spiele meiner Freunde. Meine Familie lebte in armen Verhältnissen und konnte sich, zu Zeiten des Tiefpunkts, nicht einmal das Frühstück für eine Familie mit vier Personen leisten. Ich weiß, dass das keine Entschuldigung ist und dass es meinen Freunden mit Sicherheit wehgetan hat, auch wenn die Eltern ihnen nach kurzer Zeit Ersatz gekauft haben. Ich habe noch mit einigen meiner alten Freunde Kontakt, aber ich habe nie den Mut aufgebracht, meine Taten zuzugeben. Sie haben auch nie ein Wort darüber verloren und beschuldigt wurde ich auch nie, weil ich immer aufgepasst habe, dass man niemand mein Diebesgut zu Gesicht bekommt. Heute leben wir wohlhabend und jede Möglichkeit, irgendwo etwas mitgehen zu lassen, erinnert mich an mein früheres Ich und ich bekomme ein sehr schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00031763 vom 18.08.2013 um 21:54:03 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Den Kollegen eins auswischen

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Aggression Rache Boshaftigkeit Faulheit Kollegen

Meine Arbeitskollegen gehen mir auf den Wecker! Jeden Tag darf ich ihnen ihr Mittagessen mitbringen, nur weil sie selbst zu faul sind, ihre Hintern zu bewegen. Das Ganze fängt dann so an, dass sie gemeinsam überlegen, was sie an diesem Tag essen wollen und mich dann fragen, was ich mir holen werde. Und weil sie dann ganz plötzlich auch Lust darauf haben, darf ich ihnen dann etwas mitbringen. Da ich noch in der Probezeit bin, habe ich mich bisher nicht getraut, ihnen ihren Wunsch auszuschlagen. Aber es ist nicht so, dass ich dadurch netter behandelt werden würde. Nein, wenn ich freitags dann eine viertel Stunde früher gehen möchte, weil ich sonst meinen Zug verpasse, dann bekomme ich von ihnen nur dumme Sprüche zu hören. Ich beichte hiermit, dass ich mir schon seit Längerem überlege, ihnen eins auszuwischen. Einer früheren Kollegin habe ich mal ins Essen gewichst. Das wäre durchaus eine Überlegung wert.

Beichthaus.com Beichte #00031755 vom 16.08.2013 um 16:23:45 Uhr (16 Kommentare).

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