Ein Nachbar zum Verzweifeln

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Aggression Boshaftigkeit Nachbarn Zivi & Bund Zivi & Bund

Vor etwa 10 Jahren habe ich (w/40) äußerst günstig ein kleines Häuschen gekauft. Ich musste noch nicht einmal einen Kredit aufnehmen und hatte sogar noch genug Geld, um es sehr schön zu renovieren. Alles hätte wunderbar sein können, wenn ich nicht einen wirklich schlimmen Nachbarn gehabt hätte. Ein widerlicher, alter, verhärmter, permanent unzufriedener und aggressiver Sack, der nichts anderes zu tun hatte als mir auf die Nerven zu gehen. Dauernd stand er vor der Türe und meinte mir vorschreiben zu können, wann ich meine Mülltonnen rauszustellen habe und wohin diese zu stellen sind. Außerdem kontrollierte er akribisch deren Inhalt. Er machte mich auf seine einmalige Weise darauf aufmerksam, dass ich schon seit einer Woche meine Fenster nicht geputzt hätte und dass ein solches asoziales Verhalten in dieser exklusiven Nachbarschaft nicht zu akzeptieren sei. Im Winter klingelte er mich sonntags morgens um 6 Uhr aus dem Bett, weil ich noch nicht den Schnee vom Gehweg geschaufelt hatte. Grillen oder sonstige Feiern waren einfach unmöglich, da er alle 10 Minuten etwas Neues zu bemängeln hatte. Er hat mir wirklich die Freude an meinem schönen Häuschen verdorben. Wenn ich nach Hause kam, bin ich immer ganz schnell ins Haus gelaufen, damit ich ihm ja nicht begegne. All diese Zeit bin ich möglichst höflich geblieben, ich wollte auf keinen Fall einen Nachbarschaftskrieg entfachen.
Eines Tages bekam ich Besuch eines italienischen Freundes und noch bevor er im Haus war, stand mein Nachbar auf der Straße und schrie: "So etwas wie dich hätten man früher vergast. Jetzt wird die Nachbarschaft auch noch von diesem Pack verseucht." In diesem Moment ist mir der Kragen geplatzt. Ich bin zu ihm gegangen, habe das kleine Männlein an seiner Weste gepackt und sagte: "Wenn die Nachbarschaft auf etwas verzichten kann, dann sind es Menschen wie Sie und wenn ich jetzt einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass sie auf der Stelle abkratzen." Ich habe ihn dann weg geschubst und bin einfach gegangen. Zwei Tage später ist er vor seinem Haus einfach tot umgefallen. Er hatte einen Herzinfarkt. Er war schon 79 Jahre alt und wirklich nicht in guter Verfassung. Ich wusste, dass er bereits einen Herzinfarkt hatte und oft deswegen im Krankenhaus lag. Trotzdem fühle ich mich für seinen Tod irgendwie mit verantwortlich und muss all die Jahre immer wieder daran denken.

Beichthaus.com Beichte #00029259 vom 13.08.2011 um 17:41:38 Uhr (35 Kommentare).

Gebeichtet von anonym1234
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Aus Rache fremdgehen

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Eifersucht Fremdgehen Rache Partnerschaft Amberg

Hiermit beichte ich (w), dass ich gerade beschlossen habe, meinen Freund zu betrügen, da dieser sich nie freiwillig bzw. unaufgefordert meldet und mir ständig das Gefühl gibt, ein Klotz am Bein zu sein. Außerdem, immer wenn ich Andeutungen mache, dass wir es doch besser lassen sollten, reagiert er sehr traurig und gekränkt. Außerdem hat er sehr viel Kontakt zu anderen Frauen, und andauernd macht er Anspielungen "Diese und Jene wäre nicht so wie ich". Womit er wohl meint, dass sie gelassener, cooler und überhaupt besser wären. Sein Verhalten verletzt mich sehr und ich hoffe ihn durch einen Seitensprung auch verletzen zu können, wobei ich mittlerweile schon fast glaube, dass ihm das gar nichts ausmacht. Es tut mir Leid, dass ich es plane fremd zugehen und hoffe trotz allem auf Absolution weil ich wirklich ein sehr schlechtes Gewissen habe.

Beichthaus.com Beichte #00029253 vom 11.08.2011 um 14:11:18 Uhr in 92224 Amberg (Erzbergweg) (40 Kommentare).

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“Beichte

Der Weiberheld und das Model

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Begehrlichkeit Dummheit Morallosigkeit Peinlichkeit Intim

Ich (m/21) beichte, dass ich eine unglaubliche Dummheit begangen habe. Ich bin ein klassischer Weiberheld, ich vögel mich durch die halbe Stadt und nutze meinen Charme und mein Aussehen um soviel Sex wie möglich zu bekommen. Aber ganz ehrlich, solche Typen suchen die Frauen doch. Wenn ich das Arschloch raus hängen lasse und mich benehme wie der letzte Assi rennen mir die Frauen hinterher wie sonst was und wenn ich mich so gebe wie ich früher immer war, nämlich nett und zuvorkommend schauen mich die Frauen nicht mal mit dem Arsch an.

Also auf jeden Fall hab ich inzwischen sehr viel Übung darin Frauen ins Bett zu bekommen. Vor ein paar Monaten zog eine neue Familie in unsere Straße, sehr nette Leute, haben sich direkt vorgestellt und sie grüßen auch immer nett wenn man vorbeigeht. Vor kurzem habe ich dann zum ersten mal ihre Tochter gesehen, eine Wahnsinnsgranate, Modelfigur und ich wusste, dass sie mir bekannt vor kam. Ich erfuhr auch in der selben Woche noch woher, als ich durch die Stadt fuhr lächelte sie mich von einem Werbeplakat eines lokalen Kaufhauses aus an. Ich konnte es gar nicht fassen, sie war also wirklich ein Model.

Ich fuhr dann morgens mal wieder zur Uni und sah sie gerade Richtung Bushaltestelle laufen. Als quasi neuer Nachbar habe ich ihr dann freundlich angeboten sie ein Stück mitzunehmen. Ich ging davon aus, dass sie auch studiert oder so und frage wohin sie müsse, sie entgegnete nur, dass ich sie am Hauptbahnhof raus lassen könnte. Ich sprach sie auf das Werbeplakat an und etwas verlegen erklärte sie mir dann, dass sie das jetzt zum ersten Mal ausprobiert hat und demnächst auf weitere kleine Castings gehen möchte.

Ich nahm sie dann Morgens immer mal wieder mit und wir unterhielten uns immer oberflächlich, ich wollte halt Sex mit ihr und ließ meinen Charme etwas spielen. Jedenfalls hatten wir Sex und nicht nur einmal, sondern dutzende Male und er wurde von mal zu mal besser. Viel wusste ich von ihr noch nicht, außer ein paar oberflächlichen Details, ich wusste nicht mal, was sie arbeitet oder was sie studiert. Vor ein paar Tagen hatten wir dann bei ihr Sex, da ihre Eltern im Urlaub waren. Als ich dann am Morgen das Haus verließ, traf mich fast der Schlag, am Schrank hing ein Stundenplan eines Gymnasiums, 2. Halbjahr 2011, Klasse 9C und ihr Name darauf. Sie war also gerade mal 15 oder 16 Jahre alt. Und ich Idiot habe es nicht gemerkt. Ich bekam einen riesigen Adrenalinschub und fragte mich was passiert, wenn das jetzt jemand raus bekommt, wenn es sich in der Nachbarschaft rumspricht. Ich stellte daraufhin den Kontakt zu ihr ein und grüße sie seitdem nur noch nett, wenn ich sie mal sehe.
Ich warte jetzt etwa 2 Jahre, dann werde ich wieder mit ihr schlafen.

Beichthaus.com Beichte #00029249 vom 09.08.2011 um 23:47:47 Uhr (36 Kommentare).

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Geschirrspüler im Elektromarkt billiger

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Geiz Peinlichkeit Shopping Berlin

Am Wochenende ist unser Geschirrspüler kaputt gegangen. Da wir in direkter Nähe einen kleinen Elektroladen haben, bin ich zunächst dahin. Die Frau dort war sehr nett und hat mich wirklich gut beraten und mir auch Infomaterial mitgegeben. Am Abend bin ich dann einfach mal um zu gucken zu einem großen Elektronikmarkt gegangen. Das gewünschte Gerät gab es dort 50 Euro billiger - ich hab es sofort gekauft. Das Problem ist, dass die nette Verkäuferin und ich dieselben Arbeitszeiten haben d. h., wenn ich das Haus verlasse, kommt sie mir entgegen und grüßt immer ganz freundlich. Hoffentlich fragt sie nicht nochmal nach. Ich beichte, dass ich ein Geizhals bin.

Beichthaus.com Beichte #00029227 vom 05.08.2011 um 09:36:00 Uhr in Berlin (27 Kommentare).

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Weihnachtsshopping

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Rache Boshaftigkeit Habgier Shopping Weihnachten

Folgendes trug sich letztes Jahr um die Weihnachtszeit zu: Einkaufen mit Mutti fürs gemeinsame Essen vom Heiligabend bis zum 2. Weihnachtstag. An Feiertagen, sogar an einem verlängerten Wochenende drehen die Leute kollektiv am Rad und hamstern, als stünde ein Atomkrieg bevor. Dementsprechend kahl gefressen waren auch die Läden. Meine Mutter war schon bedient, als wir in den überfüllten Laden marschierten und die Leute sich da fast gegenseitig auf die Füße traten. An der Kühltruhe mit dem Fleisch suchten wir nach Minutenschnitzeln, die waren natürlich aus. In dem Moment kam eine Mitarbeiterin mit einem ganzen Wagen neuer Ware und die Leute drängelten sich schon herum, meine Mutter hingegen fragte höflich, ob sie sich was runter nehmen dürfte, was natürlich kein Problem war.
Sie nahm also drei Pakete Schnitzel und freute sich selbst wie eins, dass das Heiligabend-Wunschessen gerettet war, da rauschte ihr plötzlich eine Frau vom Typ "Herrische, fette Matrone" entgegen und riss ihr kommentarlos das oberste Paket vom Stapel. Meine Mutter bekam große Augen und meinte noch mit einem Lachen: "Hey, das sind meine." Woraufhin der Pelztragende Wal aufs Herrischste keifte: "Pech, jetzt hab ich die." Meine Mutter war völlig perplex und auch ein bisschen eingeschüchtert und ich hatte im ersten Moment auch nichts schlagfertigeres als ein eher lahmes, geknurrtes "Warum nicht gleich ein halbes Schwein auf Toast" auf Lager. Die Angestellte brummte auch noch was von wegen grob unhöflich und Leute gibt's.

Miss Plantschkuh schob ihren Wagen unbeeindruckt weg und ich wurde immer angefressener, denn ich selbst bin ein ziemlich höflicher Mensch und erwarte das auch von anderen. Nachdem ein paar Minuten ins Land gegangen waren und die Alte gerade bei den Cornflakes-Packungen stand, ging ich kurzentschlossen hin, kidnappte ihren Wagen und lief damit trotz Herzklopfen durch die Gänge, um allen möglichen Scheiß rein zu werfen: Toilettenpapier, Warzenpflaster, Hundefutter, einen kitschigen Plastikschneemann, Konserven. Die Uschi regte sich schon auf, denn ihre Handtasche hing am Wagen. - Nein, ich habe ihr nichts geklaut! Mit dem völlig überfüllten Wagen bin ich dann zu ihr zurück und meinte im vertraulichsten Tonfall, dass ich die Kondome nicht finden könnte und auch den Einkaufzettel verloren hätte, aber die wesentlichsten Dinge wären ja da. Dann bin ich aber doch abgehauen, meine Mutter war schon zur Kasse gegangen.
Ich werde künftig einfach viel früher einkaufen gehen, und entschuldigen möchte ich mich bei den Mitarbeitern, die den ganzen Mist eventuell ausräumen durften, obwohl sie zu dieser ätzenden Zeit sicher schon genug um die Ohren hatten. Darüber habe ich in dem Moment nämlich nicht nachgedacht.

Beichthaus.com Beichte #00029225 vom 04.08.2011 um 18:15:16 Uhr (25 Kommentare).

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